Arbeitsmarkt: Mehr Strafen für Arbeitsunwillige

In der Hochkonjunktur wird Arbeitsverweigerung strenger geahndet. Weil die Firmen dringend Personal brauchen. Und das Arbeitsmarktservice genauer hinschaut.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER

Wien. Ein aktueller Fall aus Wien hat sich so zugetragen: Ein arbeitsloser Kellner bekam vom Arbeitsmarktservice (AMS) einen Job vermittelt. Er lehnte ab, mit der Begründung, die Hygiene im Restaurant wäre nicht ausreichend. Ein Team des AMS rückte aus und fand heraus, dass an den Vorwürfen nichts dran war. Dem Mann wurde das Arbeitslosengeld gestrichen. In der Wirtschaftsflaute wäre er damit womöglich durchgekommen – aber nicht in einer Zeit, in der die Betriebe von Wien bis Bregenz händeringend Personal suchen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.09.2018)

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