Anti-Uber-Gesetz eint Sozialpartner

Uber-Fahren wird in Wien teurer – falls das US-Unternehmen nicht ganz das Handtuch wirft. Kammer und Gewerkschaft jubeln. Der oberste Wettbewerbshüter meldet Bedenken an.

Uber sign is seen on a car in New York
Uber sign is seen on a car in New York
Ab 2020 sollen neue Regeln für die Mietwagenbranche gelten. Uber schließt einen Rückzug aus Österreich nicht aus. – (c) REUTERS (SHANNON STAPLETON)

Wien. Da wehte ein Hauch von Coolness durch Wiens Straßen. Gebracht hat ihn das kalifornische Start-Up Uber. Was in Weltstädten wie San Francisco und New York längst Standard war, konnte man auf einmal auch bei uns haben: Autos einfach per App bestellen, den Fahrpreis vorab erfahren und nicht mehr auf das Wohlwollen des Taxifahrers angewiesen sein – es war geradezu revolutionär. Zu revolutionär. Denn Uber könnte sich in Österreich demnächst erledigt haben. Wie berichtet, wollen FPÖ, ÖVP und SPÖ das Taxi- und Mietwagengewerbe zusammenlegen. Morgen, Mittwoch, beschäftigt sich der Verkehrsausschuss mit dem Initiativantrag, im Juli soll er beschlossen werden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.06.2019)

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