Von Luxottica bis LVMH: Diese Konzerne beherrschen den Markt für Luxusgüter

Von wegen klein und fein: Auch hinter Luxusgütern stehen oft riesige Konzerne. Die Unternehmensberatung Deloitte hat sich angesehen, wer den Markt dominiert. Unter den Top 100 findet sich auch eines aus Österreich.

Bling Bling: Auch ein österreichisches Unternehmen ist unter den 100 größten Luxusmarken der Welt vertreten. Der Tiroler Konzern Swarovski landet mit eine Umsatz von 3 Milliarden US-Dollar zwar nicht unter den zehn Erstplatzierten, aber immerhin auf Platz 24 in einem Ranking von Deloitte, bei dem die Umsätze aus Luxusgütern im Jahr 2017 verglichen wurden.

Was auffällt: Der Luxus-Markt ist noch fest in europäischen Händen. Unter den Top 10 finden sich sieben Unternehmen aus Europa, zwei aus den USA und eines aus Asien.

REUTERS

10. PVH

Der New Yorker Bekleidungskonzern hieß ursprünglich Phillips-Van Heusen und entstand aus einer kleinen Schuhfabrik. Erst durch die Übernahme der Marken Calvin Klein und Tommy Hilfinger (im Bild) wurde er im 21. Jahrhundert einer der größten Luxusgüterkonzerne. Umsatz mit Luxusgütern: 7,3 Milliarden Dollar.

REUTERS

9. Chow Tai Fook Jewellery Group

Das Unternehmen ist Teil der Hong Konger Chow Tai Fook Gruppe, die in fast jedem Bereich mitmischt: von Telekommunikation über Immobilien bis hin zu Energie. Wie schon der Name sagt, geht es bei Chow Tai Fook Jewellery um hochkarätigen Schmuck, womit die Chinesen 7,6 Milliarden Dollar einnehmen.

REUTERS

8. The Swatch Group

Zum Schweizer Uhrenkonzern Swatch gehören unter anderem die Marken Omega, Glashütte, Rado, Blancpain. Mit einem Umsatz von 7,8 Milliarden Dollar schafft es die Swatch-Gruppe als eines von zwei Schweizer Unternehmen in die Top 10.

Reuters

7. L'Oréal Luxe

Das Luxus-Segment des französischen Kosmetikkonzerns L'Oréal umfasst Kosmetikmarken wie Lancome, Biotherm, Helena Rubinstein, Giorgio Armani, Yves Saint Laurent und und und. Umsatz im Jahr 2017: 9,5 Milliarden Dollar.

Reuters

6. Chanel Limited

Und damit sind wir beim wichtigsten Neueinsteiger des Rankings: 9,6 Milliarden Dollar setzte Chanel Limited um. Das Unternehmen hat den Sitz übrigens nicht in Paris, sondern in London. Geprägt wurde die Chanel-Gruppe jahrzehntelang von Karl Lagerfeld, der heuer gestorben ist. Seine Nachfolge bei Chanel trat Virginie Viard an.

AFP

5. Luxottica

Schon einmal von Luxottica gehört? Viele kennen den italienischen Brillenkonzern nicht, der hinter quasi jeder Brille von Rang und Namen: Von Ray Ban bis Oakley, von Armani bis Ralph Lauren. Umsatz im Jahr 2017: 10,3 Milliarden Dollar.

REUTERS

4. Kering

Kering mit einem Umsatz 12,2 Milliarden Dollar ist einer von drei französischen Luxus-Konzernen im Ranking. Und derzeit dürfte ihm vor allem eine Marke Aufwind verschaffen: Gucci ist derzeit vor allem bei den Jungen beliebt. Außerdem gehören Kaliber wie Saint Laurent oder Alexander McQueen zum Kering-Portfolio.

APA/AFP/MARCO BERTORELLO

3. Compagnie Financière Richemont

Platz drei eroberte ein Schweizer Konzern: Zur Compagnie Financière Richemont mit 12,8 Milliarden Dollar Umsatz gehören zahlreiche Luxus-Marken aus allen möglichen Segmenten: von Chloé (Bekleidung) über Montblanc (Uhren und Füller) bis hin zu Cartier (Schmuck).

Reuters

2. Estée Lauder

Estée Lauder, Tochter von europäischen Migranten, legte  1946 in den USA den Grundstein für den heute zweitgrößten Luxusgüter-Konzern der Welt. Lauders erfolgreiche Geschäftsidee: Das Vertreiben von Gratisproben. Heute wird der Konsmetik-Konzern von Lauders Enkel William geleitet. Umsatz: 13,7 Milliarden Dollar.

Reuters

1. LVMH

Wer auf Luxus steht, kommt am börsenotierten Konzern LVMH kaum vorbei. Zur französischen Gruppe zählen zum Beispiel die Bekleidungsmarken Louis Vuitton, Fendi, Givenchy und Marc Jacobs aber auch die Champagner-Hersteller Moët & Chandon und Dom Pérignon. 28 Milliarden Dollar erlöste LVMH im Jahr 2017 aus Luxusgütern und verteidigt damit Platz eins im Deloitte-Ranking.

REUTERS
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Bling Bling: Auch ein österreichisches Unternehmen ist unter den 100 größten Luxusmarken der Welt vertreten. Der Tiroler Konzern Swarovski landet mit eine Umsatz von 3 Milliarden US-Dollar zwar nicht unter den zehn Erstplatzierten, aber immerhin auf Platz 24 in einem Ranking von Deloitte, bei dem die Umsätze aus Luxusgütern im Jahr 2017 verglichen wurden.

Was auffällt: Der Luxus-Markt ist noch fest in europäischen Händen. Unter den Top 10 finden sich sieben Unternehmen aus Europa, zwei aus den USA und eines aus Asien.

REUTERS

10. PVH

Der New Yorker Bekleidungskonzern hieß ursprünglich Phillips-Van Heusen und entstand aus einer kleinen Schuhfabrik. Erst durch die Übernahme der Marken Calvin Klein und Tommy Hilfinger (im Bild) wurde er im 21. Jahrhundert einer der größten Luxusgüterkonzerne. Umsatz mit Luxusgütern: 7,3 Milliarden Dollar.

REUTERS

9. Chow Tai Fook Jewellery Group

Das Unternehmen ist Teil der Hong Konger Chow Tai Fook Gruppe, die in fast jedem Bereich mitmischt: von Telekommunikation über Immobilien bis hin zu Energie. Wie schon der Name sagt, geht es bei Chow Tai Fook Jewellery um hochkarätigen Schmuck, womit die Chinesen 7,6 Milliarden Dollar einnehmen.

REUTERS

8. The Swatch Group

Zum Schweizer Uhrenkonzern Swatch gehören unter anderem die Marken Omega, Glashütte, Rado, Blancpain. Mit einem Umsatz von 7,8 Milliarden Dollar schafft es die Swatch-Gruppe als eines von zwei Schweizer Unternehmen in die Top 10.

Reuters

7. L'Oréal Luxe

Das Luxus-Segment des französischen Kosmetikkonzerns L'Oréal umfasst Kosmetikmarken wie Lancome, Biotherm, Helena Rubinstein, Giorgio Armani, Yves Saint Laurent und und und. Umsatz im Jahr 2017: 9,5 Milliarden Dollar.

Reuters

6. Chanel Limited

Und damit sind wir beim wichtigsten Neueinsteiger des Rankings: 9,6 Milliarden Dollar setzte Chanel Limited um. Das Unternehmen hat den Sitz übrigens nicht in Paris, sondern in London. Geprägt wurde die Chanel-Gruppe jahrzehntelang von Karl Lagerfeld, der heuer gestorben ist. Seine Nachfolge bei Chanel trat Virginie Viard an.

AFP

5. Luxottica

Schon einmal von Luxottica gehört? Viele kennen den italienischen Brillenkonzern nicht, der hinter quasi jeder Brille von Rang und Namen: Von Ray Ban bis Oakley, von Armani bis Ralph Lauren. Umsatz im Jahr 2017: 10,3 Milliarden Dollar.

REUTERS

4. Kering

Kering mit einem Umsatz 12,2 Milliarden Dollar ist einer von drei französischen Luxus-Konzernen im Ranking. Und derzeit dürfte ihm vor allem eine Marke Aufwind verschaffen: Gucci ist derzeit vor allem bei den Jungen beliebt. Außerdem gehören Kaliber wie Saint Laurent oder Alexander McQueen zum Kering-Portfolio.

APA/AFP/MARCO BERTORELLO

3. Compagnie Financière Richemont

Platz drei eroberte ein Schweizer Konzern: Zur Compagnie Financière Richemont mit 12,8 Milliarden Dollar Umsatz gehören zahlreiche Luxus-Marken aus allen möglichen Segmenten: von Chloé (Bekleidung) über Montblanc (Uhren und Füller) bis hin zu Cartier (Schmuck).

Reuters

2. Estée Lauder

Estée Lauder, Tochter von europäischen Migranten, legte  1946 in den USA den Grundstein für den heute zweitgrößten Luxusgüter-Konzern der Welt. Lauders erfolgreiche Geschäftsidee: Das Vertreiben von Gratisproben. Heute wird der Konsmetik-Konzern von Lauders Enkel William geleitet. Umsatz: 13,7 Milliarden Dollar.

Reuters

1. LVMH

Wer auf Luxus steht, kommt am börsenotierten Konzern LVMH kaum vorbei. Zur französischen Gruppe zählen zum Beispiel die Bekleidungsmarken Louis Vuitton, Fendi, Givenchy und Marc Jacobs aber auch die Champagner-Hersteller Moët & Chandon und Dom Pérignon. 28 Milliarden Dollar erlöste LVMH im Jahr 2017 aus Luxusgütern und verteidigt damit Platz eins im Deloitte-Ranking.

REUTERS
Kommentar zu Artikel:

Von Luxottica bis LVMH: Diese Konzerne beherrschen den Markt für Luxusgüter

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.