Kärnten: Ein Stromdeal ganz ohne lästige Zeugen

Das Land verkauft einen weiteren Kelag-Anteil an die RWE. Ohne Ausschreibung und ohne Befassung des Landtags. Man kennt sich ja: Der deutsche Konzern hat vor Jahren eine Landesstiftung mit Millionen gefüllt.

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Noch im September wird die Kärntner Energieholding (51 Prozent Land Kärnten, 49 Prozent RWE AG) 12,51 Prozent ihrer Anteile an der Landeselektrizitätsgesellschaft Kelag an den deutschen Stromriesen RWE verkaufen, der dann direkt und indirekt (über die Beteiligung an der Energieholding) mit knapp 37,6 Prozent zum größten Aktionär des Kärntner E-Versorgers wird.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.09.2012)

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