Ökostrom und das Prinzip Hoffnung

In der Theorie sind 100 Prozent Ökostrom leicht erreichbar. In der Praxis hakt es aber heftig bei den notwendigen Speichersystemen, zeigt eine vom Parlament initiierte Studie.

Solarkraftwerk: Leider scheint die Sonne nicht immer, wenn der Strom benötigt wird. Ohne Stromspeicher geht es nicht.
Solarkraftwerk: Leider scheint die Sonne nicht immer, wenn der Strom benötigt wird. Ohne Stromspeicher geht es nicht.
Solarkraftwerk: Leider scheint die Sonne nicht immer, wenn der Strom benötigt wird. Ohne Stromspeicher geht es nicht. – (c) REUTERS (China Stringer Network)

Bis 2030, so die politische Vorgabe, soll Strom in Österreich zumindest rechnerisch zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen kommen. Das bedeutet unter Berücksichtigung des bis dahin erwarteten Stromverbrauchsanstiegs eine Verdrei- bis Vervierfachung der geförderten Ökostromproduktion aus Wind- und Sonnenkraft, Biomasse und Kleinwasserkraft.

Geht das so einfach? Immerhin wird dadurch der Anteil des unberechenbaren „Flackerstroms“ aus Wind und Sonne stark steigen. Und damit der Bedarf an Speichern, mit denen sich die Produktionsschwankungen sowohl kurzfristig (in der Nacht gibt es keinen Solarstrom) als auch mittelfristig (im Winter gibt es eine Ökostrom-Unterversorgung) ausgleichen lassen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.08.2019)

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