Erste Risse in der Fassade des Immobilienbooms

San Francisco, New York, Vancouver, London: Überall sind die Immobilienpreise nach der Krise explodiert. Jetzt dreht sich der Wind. Die Zinsen steigen. Und für junge Menschen sind die Preise viel zu hoch - also müssen sie runter.

San Francisco ist das heißeste Immobilienpflaster in den USA. Seit der Krise hat es eine Preisexplosion gegeben. Genauso in New York, London und Wien. Aber der Boom kühlt sich ab, der Markt dreht sich.
San Francisco ist das heißeste Immobilienpflaster in den USA. Seit der Krise hat es eine Preisexplosion gegeben. Genauso in New York, London und Wien. Aber der Boom kühlt sich ab, der Markt dreht sich.
San Francisco ist das heißeste Immobilienpflaster in den USA. Seit der Krise hat es eine Preisexplosion gegeben. Genauso in New York, London und Wien. Aber der Boom kühlt sich ab, der Markt dreht sich. – (c) REUTERS (Robert Galbraith)

Immobilien sind eine Obsession. Das englischsprachige Fernsehen hat Hunderte Sendungen zum Aufbau und Abriss, Kauf und Verkauf von Häusern und Wohnungen auf Sendung. Deutsche Privatsender haben schnell nachgelegt. Und bei uns gibt es zumindest „Pfusch am Bau“ auf ATV. Bei Immobilien glaubt jeder, mitreden zu können. Immerhin wohnen wir ja alle irgendwo. Genau das macht diesen Markt so heiß und gefährlich. Die Finanzkrise wurde vom US-Immobilienmarkt ausgelöst. Dann fielen die Zinsen, und das billige Geld hat einen neuen weltweiten Immo-Boom ausgelöst. Aber jetzt, da die Zinsen wieder steigen und die Finanzmärkte schwächeln, tun sich erste Risse im heilen Immo-Bild auf. Da lohnt sich ein Rundumblick. Wir wollen uns ja nicht wieder überraschen lassen!

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.11.2018)

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