Arbeitsrecht: Viele Streitfragen rund um die Fristlose

Bei einer Entlassung können die Emotionen hochgehen – das zeigte erst kürzlich der Eklat rund um die Abberufung des Krages-Chefs. Aber was ist in dieser heiklen Situation rechtens? Und was geht zu weit?

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Wer entlassen wird, muss den Arbeitsplatz sofort räumen – auch wenn die Fristlose strittig ist. – Lilly Panholzer

Die Entlassung des burgenländischen Krankenanstalten-Chefs Rene Schnedl hat viel Staub aufgewirbelt. Die Gründe sind umstritten, eine gerichtliche Auseinandersetzung dürfte unausweichlich sein. Aufregung gab es auch über die Vorgangsweise beim Überbringen der schlechten Nachricht: Laut Medienberichten endete der Versuch, Schnedl den Entlassungsbrief daheim zuzustellen, mit einer Anzeige wegen versuchten Hausfriedensbruchs. Vertreter des Landes sprechen indes von einem normalen Prozedere und weisen alle Vorwürfe zurück.

Auch das wird wohl noch die Gerichte beschäftigen. Losgelöst vom Einzelfall, stellt sich jedoch für Unternehmen und Arbeitnehmer die Frage: Was ist in einer solchen Situation rechtens? Wie ist bei einer Entlassung vorzugehen – und was geht zu weit?

1. Muss eine Fristlose wirklich sofort persönlich zugestellt werden?

Das ist drin:

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