Niemetz-Eigentümer Heidi Chocolat kauft deutsche Confiserie

Mit der Übernahme soll die Präsenz im deutschen Lebensmittelhandel gestärkt werden. Aus "Heidi" soll eine Premium-Schokoladenmarke werden.

"Heidi" soll Premium-Marke werden
"Heidi" soll Premium-Marke werden
"Heidi" soll Premium-Marke werden – (c) Clemens Fabry

Die zum Meinl-Lebensmittelreich gehörende Schweizer Heidi Chocolat AG, die 2013 den Wiener Süßwarenhersteller Niemetz übernahm, hat nunmehr auch die deutsche Confiserie Schwermer Dietrich Stiel GmbH übernommen. "Wir versuchen aus Heidi eine gut verbreitete Premium-Schokoladenmarke zu machen", so Verwaltungsrat Gerald Neumair am Dienstag. Dafür habe es bisher an Produktionskapazitäten und technologischen Möglichkeiten gefehlt.

Bei Schwermer handelt es sich den Angaben nach um einen renommierten deutschen Herstellter von Premium Pralinen und Königsberger Marzipan. Mit der Übernahme werden nicht nur die Produktionskapazitäten vergrößert, sondern auch die Präsenz vor allem im deutschen Lebensmittelhandel gestärkt. Angaben zum Kaufpreis wurden keine gemacht.

Schwermer wird zur selbstständigen Tochtergesellschaft im Heidi-Firmenverbund. Ab sofort werden vom Standort Bad Wörishofen aus auch die deutschen Heidi-Kunden betreut. Das bisherige Produktportfolio wird fortgeführt. In Zukunft werden neue Produkte in Bad Wörishofen entwickelt und produziert.

Auch für den österreichischen Standort würden sich neue Möglichkeiten bieten. So ermögliche der neue Standort in Deutschland den bestehenden heimischen Traditionsprodukten Niemetz Schwedenbomben, Manja und Swedy den Zugang zum deutschen Süßwarenmarkt. Neuer Geschäftsführer für Schwermer wird Erwin Vondenhoff, der bisher bei Heidi Chocolat tätig war.

(APA)

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