Wiener Moorhuhn-Macher Sproing ist schon wieder pleite

Über das Vermögen des Spieleentwicklers Sproing Interactive Media GmbH ein Konkursverfahren eröffnet worden. 105 Mitarbeiter sind von der Pleite betroffen.

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Das Moorhuhn wurde aus der Bahn geworfen
Das Moorhuhn wurde aus der Bahn geworfen – APA/Helmut Fohringer

Das Wiener Unternehmen Sproing Interactive Media GmbH ist einer der namhaften österreichischen Computer- und Videospielentwickler. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Mobilen Games für Handys und Tablets. Zu den größten Erfolgen von Sproing zählen unter anderem diverse Moorhuhn-Titel, "Schlag den Raab – Das 3. Spiel" oder "Asterix and Friends". Vor einem Jahr hatte das Unternehmen nach dem Wegfall ein großen Projekts mit Passiva von 2,8 Millionen Euro Insolvenz anmelden müssen. Das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung war im heurigen Frühjahr aufgehoben worden, doch nun ist Sproing neuerlich zahlungsunfähig.

Wieder Gläubigerschutzverband AKV berichtet, wurde beim Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eröffnet. Als Gründe für das Abgleiten in die Insolvenz werden neuerlich der  Wegfall des größten Projektes infolge des überraschenden Abspringens eines Kunden und die  daraus resultierenden Probleme ins Treffen geführt.

Gemäß vorgelegten Unterlagen sind von der Pleite 36 Gläubiger und 105 Mitarbeiter betroffen.  Eine Fortführung wird angestrebt. Sproing soll im Wege eines Sanierungsplans entschuldet werden. Die Insolvenzschuldnerin ist Alleingesellschafterin der Sproing Publishing GmbH,  welche sich nicht in Konkurs befindet.

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