Seilbahnen aus Österreich: Wie Höhen überwunden und Orte verbunden werden

Das Vorarlberger Unternehmen Doppelmayr beherrscht gemeinsam mit der Südtiroler Firma Leitner den Weltmarkt bei Seilbahnsystemen. Bis dato installierte Doppelmayr über 14.800 Anlagen in 92 Staaten. Die Basis für den Erfolg der Gruppe bildeten Liftanlagen in den Alpen. Hier im Bild die 6-CLD-B Olympiabahn in Hirschegg im Kleinwalsertal.

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Erst kürzlich eröffnete Doppelmayr die längste Seilbahn der Welt in Vietnam. Die Dreiseilbahn misst 7.899,9 Meter und verbindet die beiden Ferieninseln Phu Quoc und Hon Thom im Süden des Landes miteinander.

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Doppelmayr errichtete vier Neuanlagen für die Olympischen Spiele in Südkorea. Insgesamt sind 22 Seilbahnanlagen von Doppelmayr in den olympischen Ressorts von Pyeong Chan 2018 in Betrieb. Das Bild zeigt die 8-MGD Downhill Gondola.

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Die Flexenbahn, eine kuppelbare Gondelbahn, Type 10-MGD, schließt eine Lücke im größten Skigebiet Österreichs. Sie verbindet seit 2016 alle Skiorte des Arlbergs.

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Eine kuppelbare Gondelbahn D-Line, Type 10-MGD, ist die Giggijochbahn in Sölden. Sie transportiert 4500 Personen pro Stunde und Richtung.

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Die kuppelbare Gondelbahn hat Platz für zehn Personen. Sie steht auch in El Alto in Bolivien und schließt die Universität Upea an das öffentliche Verkehrsnetz an.

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In Jiujiang steht die erste Dreiseilbahn Chinas. Die Bahn, Type 30-TGD Lushan, transportiert Touristen nach Lushan und überquert dabei "Unesco-Gebiet".

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Die Pendelbahn, Type 45-ATW Loen Skylift, steht im norwegischen Loen. Sie überwindet eine Steigung von 127 Prozent bzw. 52 Grad. Sie wurde von Königin Sonja am 20. Mai 2017 eröffnet.

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In Vietnam scheint Doppelmayr gut aufgestellt. Die Pendelbahn in Ha Long Bay vom Typ 230-ATW Ha Long bringt den Vorarlbergern zwei Einträge ins Guinness Buch der Rekorde. Sie ist mit einem Fassungsvermögen von 230 Personen die größte Seilbahnkabine und hat mit 188,88 Meter die höchste Seilbahnstütze der Welt.

 

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Der Cable Liner am Flughafen in Doha verbindet die Terminals des Airports miteinander.

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Die Seilbahn RopeCon El Limón–Guajes steht im Bundesstaat Guerrero in Mexiko. Sie befördert in der Golderzlagerstätte El Limón abgebautes Erz zur Aufbereitungsanlage ins Tal. Der Strom für den Betrieb wird durch Bremsenergie generiert.

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Ebenfalls das System RopeCon wurde in St. Gallen in der Schweiz gebaut und dient der Entsorgung. Die Anlage wurde in mehreren Etappen kontinuierlich verlängert und der Abwurfpunkt versetzt. 2016 wurde ein zweiter RopeCon in das bestehende Seilfeld gehängt.

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Auch am Unternehmenssitz in Wolfurt wird fleißig gebaut. Im Neubau des Verwaltungsgebäudes sind nach dreijähriger Bauzeit im Juni 2017 etwa 450 Mitarbeiter eingezogen.

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