Lächelnde Delfine, singende Schildkröten und die alten Griechen

Was war zuerst da? Die antiken Mythen oder die Gegenstände und Orte, um die sie kreisen? Warum waren die Delfine die Lieblingstiere der Griechen, was haben Rinder mit der Gründung von Städten zu tun, was die Schildkröte mit Musik? Neue Forschungen von europäischen Topwissenschaftlern zur Mythologie.

 Dionysos auf einem Schiff mit weißen Segeln, umgeben von glänzenden schwarzen Delfinen. Sogar der Töpfer dieser schönen Schale ist bekannt: Exekias.
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 Dionysos auf einem Schiff mit weißen Segeln, umgeben von glänzenden schwarzen Delfinen. Sogar der Töpfer dieser schönen Schale ist bekannt: Exekias.
Dionysos auf einem Schiff mit weißen Segeln, umgeben von glänzenden schwarzen Delfinen. Sogar der Töpfer dieser schönen Schale ist bekannt: Exekias. – (c) Archiv Gerstenberg / Ullstein Bi (Archiv Gerstenberg)

Die Kapitäne im antiken Griechenland beschäftigten auf ihren Schiffen gern Musikanten: Der durchdringende Klang der Blasinstrumente (man nannte sie auloi) diente dazu, die Ruderer nicht aus dem Rhythmus geraten zu lassen. Der Nebeneffekt war: Die Delfine im Wasser wurden durch die schrillen Töne angezogen und begleiteten in großen Schwärmen die Seefahrer auf ihren Reisen. Oft wurde daher in Abbildungen gezeigt, wie Schiffe von einem Tanzensemble von Meerjungfrauen und Delfinen begleitet werden, die sich an den Takt der Ruderschläge halten. Die Ausfahrt der Kriegsflotte wird in der „Elektra“ des Euripides poetisch als Tanz verherrlicht.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.02.2018)

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