Lunarwissenschaft: Wo kommt er her, der gute Mond?

26.03.2012 | 17:06 |  Von Jürgen Langenbach (Die Presse)

Die Hypothese, dass der Trabant von einem Himmelskörper aus der Erde herausgeschlagen wurde, bekommt Probleme. Er ist ihr chemisch zu ähnlich.

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Heute geht er stille, der gute Mond, aber als er geboren wurde, vor etwa 4,53 Milliarden Jahren, war die Hölle los: Ein marsgroßer Himmelskörper – „Theia“ genannt nach der Mutter der Mondgöttin Selene – fuhr in die ganz junge Erde hinein, sie war gerade 30 Millionen Jahre alt, und schlug das Material aus ihr heraus, das sich später mit dem der pulverisierten Theia zum Mond zusammenfand.
So stellt man sich zumindest die Entstehung des Trabanten vor, die Hypothese vom „Giant Impact“ hat sich gegen konkurrierende Theorien durchgesetzt. Eine, die Abspaltungstheorie, stammt von Charles Darwins Sohn George, einem Physiker. Ihm zufolge rotierte die frühe Erde so rasend, dass sie das Material des Mondes aus ihrer Kruste herausschleuderte. Das wurde verworfen, weil man keinen Mechanismus kannte, der die Erdrotation auf ihre heutige Geschwindigkeit hätte bremsen können. So gab es nur noch zwei andere Möglichkeiten: Der Mond war entweder zugleich mit der Erde aus dem gleichen kosmischen Staub entstanden, oder er war später aus den Tiefen des Alls gekommen und eingefangen worden.

Die Lehren der Apollo-Mission

Beides blieb vorstellbar, bis die Apollo-Missionen Gestein vom Nachbarn mitbrachten. Dann nicht mehr: Die Zusammensetzung des Mondes ist jener der Erde so ähnlich, dass die Hypothese vom Einfangen eines ganz anderswo entstandenen Himmelskörpers ausschied. Allerdings zeigten die Analysen auch einen großen Unterschied: Der Mond hat viel weniger Eisen als die Erde, er kann nicht zur gleichen Zeit aus dem gleichen Material entstanden sein wie sie. Aber aus ihr entstanden sein kann er schon: Schwere Elemente wie Eisen wanderten in der glühenden Protoerde in den Kern, außen in der Kruste blieb weniger, ihre Gehalte passen zum Mond. Also ist ein einschlagender Himmelskörper („Theia“) in einem solchen Winkel gekommen – leicht schräg –, dass er die Erde nur am Rand touchierte und dieses Material in den Himmel blies.

Das ist plausibel, die Physiker haben es in vielen Simulationen gezeigt, sie haben auch berechnet, wie viel Material des Mondes bei einem solchen Einschlag maximal von der Erde stammen kann: 60 Prozent, der Rest ist Theia. Aber dann machten wieder Chemiker Striche durch die Rechnung, ihre vergleichenden Gesteinsanalysen wurden feiner, sie wandten sich den Isotopen zu und fanden auch hier ganz ähnliche Verhältnisse bei Sauerstoff, Silizium, Chrom und Wolfram in Erd- und Mondgestein. Wenn aber 40 Prozent des Mondes von Theia stammten, müsste sie der Erde höchst ähnlich gewesen sein, und das ist nicht einmal jener Planet, der vermutlich dem ursprünglichen Zustand der Planetenbildung im Sonnensystem noch am nächsten ist: der Mars. Wäre Theia wie er gewesen, könnte man zwar zwar die Ähnlichkeit von Erde und Mond beim Silizium, Chrom und Wolfram erklären können, aber nicht die beim Sauerstoff. Zumindest nicht ohne eine Zusatzannahme: Als die Einschlagswolke um die Erde zog, hätte sich Material zwischen der Wolke und der Erde austauschen können, bevor noch der Mond entstand, bei flüchtigen („volatilen“) Elementen wie Sauerstoff geht das.

Aber bei anderen nicht, bei widerborstigen, erst bei hohen Temperaturen verdampfenden („refraktären“) Elementen wie Titan. Dessen Isotopen-Verhältnis – das von 50Ti zu 47Ti – hat eine Gruppe um Junjun Zhang (University of Chicago) nun in Mondgestein gemessen und mit dem von Erdgestein verglichen. Es stimmt nahezu vollständig überein, die Differenz beträgt vier Teilchen pro Million (Nature Geoscience, 25. 3.).

Also muss entweder der Mond zur Gänze aus der Erde entstanden sein: Das ist unmöglich. Oder aber Theia muss von den Elementen her so zusammengesetzt gewesen sein wie die Erde: Das ist höchst unwahrscheinlich, nur ganz wenige Meteoriten – sie sind die Überlebenden und zeugen der frühen Geschichte – haben ähnliche Isotopenmuster wie die Erde.

Was bleibt? Zhang bietet zwei Spekulationen an: Entweder hatte doch Darwin recht und die Erde hat ihre rasende Rotation durch ihr Ejakulat, den Mond eingebremst. Oder Theia war ein Eisplanet, der fast nur aus Wasser bestand und wenige Elemente wie Titan enthielt.

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52 Kommentare
 
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Gast: strelnikov
29.03.2012 16:52
0

Ich weiss es

Vom Mittelmeer, weil dahinter leben sie hinter dem Mond.

platon

jetzt hab' ich noch ein wenig nachgelesen: platon schreibt in seinen schriften "timaios" und "kritias" ca. 360 v. Chr. über atlantis. es sei ca. 9600 v. Chr. aufgrund einer naturkatastrophe "innerhalb eines einzigen tages und einer unglückseligen nacht" untergegangen. ein möglicher zusammenhangs dieser hypothetischen katastrophe zu einem evtl. "mondeinfang" wurde von friedell eben in seiner "kulturgeschichte des altertums" vermutet.

mondeinfang

das thema hat mich daran erinnert, dass ich schon mal was vom "mondeinfang" gelesen habe, und zwar in egon friedells "kulturgeschichte des altertums". es wird darin beschrieben, dass solon, ein urahn platons, auf seinen reisen in ägypten auf eine schrift gestoßen sei, in der von einer "urkatastrophe" berichtet wird, und von einer zeit vor dieser katastrophe, sie sei "mondlos" und friedlich gewesen. friedell stellt vermutungen an, dass der zeitpunkt des mondeinfangs vor ca. 26000 jahren auch der untergang von atlantis gewesen sein könnte. platon berichtet darüber, die überlieferten texte reissen aber an einer bestimmeten stelle ab und sind unwiderruflich verloren.

Gast: Unfassbar!
28.03.2012 11:25
0

Verwundert mich gar nicht, dass man nicht weiß, wie der Mond entstand, da man ja noch nicht einmal erklären kann, wie das Wasser auf die Erde kam.

Na ja, aber vielleicht kann man mit der Theorie des Eisplaneten gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen. ;-)

Gast: pseudotembo
27.03.2012 14:22
2

Seltsame Diskussion

Also, diese Diskussionen von und mit Lavater sind schön langsam allzu absurd. Da wird jetzt tatsächlich darüber diskutiert, ob Gott das Universum so alt aussehen lässt wie es aussieht, "um unseren Glauben zu prüfen".
Wenn es wirklich so wäre, würde das folgendes bedeuten: Gott belügt uns, um festzustellen, ob wir glauben, dass er die Wahrheit sagt. Eigentlich schon fast eine logische Aporie.
(Damit es kein Missverständnis gibt: Ich bin katholisch, und das mit Begeisterung.)

Gast: Karl Huber
27.03.2012 10:55
0

Gott behüte.. ;)

Abgesehen davon das mein Posting nicht erscheint (warum auch immer?) sehe ich wir haben noch VIEL zu tun in Pkto Naturwissenschaften in Österreich.
Mal davon nicht gesprochen, daß sich Wissenschaftler seit mehrern Jahrhunderten mit der Frage "Woher kommen das alles" beschäftigen gibt es noch immer jede Menge Menschen die es vorziehen die Augen vor Wissenschaftlichen Erkenntnissen zu verschliessen. Das wär nichts besonderes. Sind wir froh das wir in einem Land leben in dem jeder sagen kann was er denkt (solangs nicht gegen PC ist..).
Was mir aufstoßt ist, daß diese religiösen "Spinner" der modernen Wissenschaft Maulkörbe verpaßt! Und das in zunehmenden Maße. Damit muß Schluß sein. Die können denken was wollen. Könnens natürlich auch sagen. Eh klar, aber Wissenschaftler mit dem Tode bedrohen etc. damit bekommt das ganze eine wesentlich andere Dimension!
Wir bewegen uns in die falschen Richtung! Religionen dürfen auf keinen Fall die Möglichkeit bekommen moderner Wissenschaft den Mund zu verbieten um mit wirren, erfundenen Geschichten.
So zu sagen "Naturwissenschaften für Dummies".

Gast: Was ist der Mond?
27.03.2012 01:01
0

Ist der Mond nicht hohl?

Da haben die Amerikaner doch mal eine Rakete raufgeschossen und das Ding hat sich wie eine Glocke verhalten.

rasende Rotation durch ihr Ejakulat

"rasende Erektion durch ihr Ejakulat" wäre korrekt

Gast: Lavater
26.03.2012 20:16
0


Re: Überraschendes von Sonne und Mond

Gott täuscht die Menschen um ihren blinden Glauben zu testen und die Nachfahren der Zeitzeugen des Gottessohnes Jesus machen aus der Schmach der Hinrichtung ihres Messias eine Erlösungsgeschichte mit Auferstehung (die sehr kompliziert ist ). Alles ein bisschen weit hergeholt oder?

was für ein Quatsch!


Antworten Gast: Thufir
27.03.2012 12:43
1

Kreationismus ist blanker Unsinn

Mein lieber Lavater, um deiner Argumentation zu folgen:

Gott hat den Menschen ein Gehirn gegeben, mit dem sie denken können. Ausserdem Augen, mit denen sie sehen können und Hände, unter anderem um zusammen mit Gehirn und Augen Werkzeuge zu erschaffen, die diese Sinne weiter verfeinern sollen. Mit diesen Sinnen und den Werkzeugen hat der Mensch nun herausgefunden, dass das Sonnensystem ca. 4,56 Milliarden Jahr alt ist.

Nun kommst du und behauptest, das ist alles Quatsch, Gott hatt das Sonnensystem nur so aussehen lassen, als wäre es 4,56 Milliarden Jahre alt, in Wirklichkeit wäre es aber viel jünger.

Warum Gott das getan haben sollte, schreibst du nicht. (Und nichtmal für ihn sollte sich auch nur ein halbwegs vernünfftiges Argument für so einen Unsinn finden lassen)

Ich will Dir mal was sagen: Gott hat mit seinem Täuschungsversuch versagt, und da Menschen mit nur etwas Gripps wissen, dass das Sonnensystem eben 4,56 Milliarden Jahre alt sein muss hat er dich und die Kreationisten auf die Erde geschickt, damit sie denen, die es zulassen, das Gehirn vernebeln mit einem solchen Unsinn, wie du ihn schreibst, damit er nicht vollständig auffliegt.

Und damit steht nun meine Aussage gegen deine Aussage.

Es gibt im übrigen genügend stichhaltige Argumente dafür, dass das Sonnensystem wesentlich älter sein muss, als die Kreationisten behaupten, und die das Argument des "geschöpften" Alters ad absurdum führen. Dazu müssen wir nichtmal auf den Mond schauen.

Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?

Überraschendes zum menschlichen Geist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Apoph%C3%A4nie

Antworten Antworten Gast: lavater
26.03.2012 23:53
0

Re: Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?

So leicht lassen sich die Wunder der Natur aber nicht mit dem Hinweis auf Apophänie abtun.

Aber an einem Punkt hast du recht: Es gibt tatsächlich derart viele Hirngespinste, derart viele Einbildungen, dass es extrem schwierig ist oder eigentlich sogar unmöglich ist, aus allem Unfug die Wahrheit herauszuselektieren.

Aber warum es trotzdem möglich ist, das ist hier in diesem Rahmen nicht zu klären.

Aber sich als Atheist zurückzulehnen und zu sagen: Alle Uhren sind von selbst entstanden, es gibt sowieso keinen Uhrmacher, ist ein bisschen zu simpel.


Wo ist denn das Wunder?

Ich seh's nicht. Der Mond bewegt sich aufgrund der Gezeitenbremsung von der Erde weg, um 4 cm pro Jahr, also verkleinert sich auch seine Größe in der Ekliptik.

Ach ja, und bezüglich 6000 Jahre alt:

Das hier ist die erdabgewandte Seite des Mondes: http://www.nasa.gov/images/content/527006main_farside.1600.jpg

Man kann davon ausgehen, dass die Erde in ihrer Geschichte pro Flächeneinheit das gleiche Bombardement abbekommen hat. In 6000 Jahren wäre der gesamte Erdboden mehrmals durchgepflügt wurden.

Re: Wo ist denn das Wunder?

das Bombardement ist nicht passiert, weil Gott seine schützende Hand über die Erde gehalten hat
oder so ähnlich
nachdem Er uns nach seinem Vorbild gestaltet hat, erkennt man ganz klar, wie irre der Typ sein muß...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Thufir
27.03.2012 13:14
0

Meteoritenbombardement

Wer so denkt wie lavater, würde jetzt einwenden, dass das Bombardement nie stattgefunden hat, sondern dass Gott es nur so aussehen lassen wollte, als ob. Das gehört mit zu dem Taschenspielertrick mit dem geschöpften Alter.

Und wieder einmal zeigt sich, dass solchen Leuten argumentativ nicht soweit beizukommen ist, dass sie wirklich begreifen, welchen Irrtümern und Mechanismen sie hinterherlaufen. Alles ist so, weil Gott es so eingerichtet hat. Und alles, was dagegen spricht, ist nur ein weiterer Beweis dafür, weil wenn etwas gegen die Kreationisten spricht, dann hat Gott es so gemacht, um die Nichtkreationisten (= die Ungläubigen) zu täuschen und die Zweifler auszusieben. Der Glaube, Kreationismus wie auch die Esoterik sollen verstanden werden als die "ewigen, edlen Wahrheiten", die armen Menschen Kraft und Halt geben in einer Welt, wo es für viele ausser in den genannten Abstrakta keinen Halt zu geben scheint. Für die Realität ist eben kein Platz, und selbst die absurdeste Argumentation wird zum sich selbst beweisenden Beweis der "einzigen Wahrheit".

Antworten Antworten Antworten Gast: Karl Huber
27.03.2012 10:18
0

Re: Re: Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?

Chaostheorie. Schon davon gehört?
Wir sind entstanden aus Sternenstaub oder Nuklearer Abfall. Suchens es Ihnen aus :)
Physiker und Mathematiker sind froh das es Darwin gibt. Damit haben die Religionen einen auf dems herumhacken können und lassen diese in Frieden arbeiten.

Antworten Antworten Antworten Gast: Oesterreicher1
27.03.2012 08:31
0

Re: Re: Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?

Natürlich ist alles ein Plan und Evolution ist ein Blödsinn. Siehe dazu auch Russels Teekanne:
http://de.wikipedia.org/wiki/Russels_Teekanne

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lavater
27.03.2012 10:26
0

Re: Re: Re: Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?

Russels Teekanne ist auch bei Atheisten eingebaut: "Materie entsteht per Zufall aus sich selbst". Diese tradierte atheistische Überlieferung anzugreifen, macht genausoviel Sinn, wie Russels Teekanne anzugreifen.

Nein im Ernst: Logisch müssen wir schon denken, denn dafür haben wir den Verstand bekommen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Thufir
27.03.2012 13:24
1

*gg*

Wenn wir logisch denken, erkennen wir recht bald, dass Ihre Behauptungen nicht den Fakten entsprechen können.

Es gibt viele gesicherte Erkenntnisse der Quantenphysik, die der uns vertrauten Alltagslogik widersprechen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Erkenntnisse Irrtümer sind, sondern nur, dass unser menschlicher Blickwinkel zwangsweise begrenzt ist.

Dennoch sitzen Sie, lieber lavater, an einem Computer, der nicht durch göttliche Kräfte erschaffen wurde, sondern auf eben den Erkenntnissen der modernen Wissenschaften aufbaut, die sie hier glauben mit hanebüchenen Argumenten widerlegen zu können.

Aber so ist es eben, das, was man an den Wissenschaften für positiv hält, das nutzt man als Kreationist gerne, auch wenn man es ebensowenig versteht wie die Standardtheorie der Entwicklung des sichtbaren Universums.

Wie funktioniert denn Ihr PC, lieber lavater? Die Erkenntnisse, auf denen er aufbaut, sind (zeitlich) nicht mehr allzuweit entfernt von dem, was die modernen Wissenschaften, ohne die Sie, lieber lavater, ein Leben wie im 14. Jahrhundert führen müssten, über das Universum herausgefunden haben.

Selbst wenn die Standardtheorie sich als falsch erweist, enthält sie immer noch Wahrheit, was man von der Pseudophilosohie des Kreationismus nicht ernsthaft behaupten kann.

"Materie entsteht per Zufall aus sich selbst"

Nein.

Wer ehrlich ist, sagt "Ich weiß es nicht" und füllt diese (möglicherweise nur temporäre) Lücke nicht mit Märchen auf.

Gast: LAVATER
26.03.2012 20:12
1

Sorry! Der Mond hat eine zu geringe Staubschicht für ein Alter von 4 Mrd Jahren - try again!


Antworten Gast: Thufir
27.03.2012 08:12
1

Re: Sorry! Der Mond hat eine zu geringe Staubschicht für ein Alter von 4 Mrd Jahren - try again!

Nun gibt es ja radiochronologische Methoden, mit denen man das Alter von Gesteinen bestimmen kann.

So, wie es aussieht, hat - wenn man einmal großzügig annehmen möchte, dass es ihn gibt - der Schöpfer die Naturgesetze inklusive der schwachen Wechselwirkung, auf der die Radioaktivität beruht, erschaffen, die ihrerseits auf noch ungeklärte Weise das Universum hervorgebracht haben, und sich dann gemütlich mit einer Bloody Mary in der Hand zurückgelehnt und sich die ganze Show angesehen.
Um uns nur vorzuspiegeln, der Mond wäre vor 4,5 Milliarden Jahren (wieso ausgerechnet diese Zahl?) entstanden, und nicht vor meinetwegen 6000 Jahren, hätte er peinlichst genau die Isotopenverhältnisse der gesamten Mondmaterie zurechtschummeln müssen. Die Annahme, dass ein christlicher Schöpfergott sich zu so etwas hergibt, lässt sich schwerlich mit dem christlichen Bild eines gütigen Gottes vereinbaren. So etwas würde man eher von Zeus und seinen Götterkindern erwarten, als von einem reifen alten Herrn. Weshalb auch hätte er das tun sollen? Um sich nach knapp 14 Milliarden (oder auch nur 6000) Jahren ins Fäustchen kichern zu können?

Antworten Antworten Gast: lavater
27.03.2012 10:36
0

Re: Re: Sorry! Der Mond hat eine zu geringe Staubschicht für ein Alter von 4 Mrd Jahren - try again!

Ich habe unten anhand von 2 Beispielen nachgewiesen, dass der Unterschied von geschaffener Zeit (=scheinbares chronologisches Alter unmittelbar nach der Schöpfung) von der chronologischen Zeit (=gemessene Zeit) abweichen kann.
Die Größe der Abweichung und damit die Ungenauigkeit des Messergebnisses ist proportional zur zeitlichen Nähe zur Schöpfung, bei der neben Materie und Energie auch die Zeit miterschaffen wurde.


Antworten Antworten Antworten Gast: Thufir
27.03.2012 12:46
1

Nachweisen

Um das nachzuweisen, müssten Sie erstmal nachweisen, dass es überhaupt einen Schöpfungsakt und einen Schöpfer mit verqueren Absichten gegeben hat.

Und ebenso wie Ihre tautologischen Argumentationen ist auch das Universum aus sich selbst entstanden.

Damit habe ich nachgewiesen, dass es keinen Schöpfergott und keinen Schöpfungsakt gibt.

 
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