Risse bei Ungarns Rechtsextremen

Gábor Vona, der Chef der als rassistisch geltenden Parlamentspartei Jobbik, will aus der Rechtsaußenecke ausbrechen. Doch dagegen regt sich Protest an der Basis.

Gabor Vona liebäugelt mit den Linken.
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Gabor Vona liebäugelt mit den Linken.
Gabor Vona liebäugelt mit den Linken. – (c) REUTERS (� Laszlo Balogh / Reuters)

Ungarns als extrem rechts geltende Jobbik-Partei ist die zweitgrößte des Landes und bisher die einzige echte Gefahr für die Regierungspartei Fidesz unter Ministerpräsident Viktor Orbán. 2018 wird gewählt, und die regierungsnahen Medien schießen sich allmählich auf den Hauptgegner ein: Jobbik-Chef Gábor Vona sei schwul, er diene sich der „liberalen“ EU an, wolle Migranten ins Land holen und ihnen Moscheen bauen. Wenig davon stimmt, aber man arbeitet nach dem Prinzip „etwas wird schon hängenbleiben“. Es könnte funktionieren.

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("Die Presse"-Printausgabe, 27.1.2017)

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