Mineralwasserhersteller will Trevi-Brunnen retten

Der Appell des römischen Bürgermeisters für die Rettung des barocken Meisterwerks wurde erhört.

Der Trevi-Brunnen in Rom muss saniert werden.
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Der Trevi-Brunnen in Rom muss saniert werden.
Der Trevi-Brunnen in Rom muss saniert werden. – (c) EPA (ETTORE FERRARI)

Der Appell des römischen Bürgermeisters Gianni Alemanno, der nach finanzstarken Sponsoren für die Restaurierung des weltbekannten Trevi-Brunnens sucht, stieß nicht auf taube Ohren. Der römische Mineralwasserproduzent Acqua Claudia hat sich bereiterklärt, für die Restaurierungskosten des barocken Meisterwerks aus dem 18. Jahrhundert aufzukommen, das zunehmend bröckelt.

"Der Trevi-Brunnen ist ein Symbol für Rom und für Wasser. Als römisches Mineralwasserunternehmen müssen wir etwas für seine Rettung tun", kommentierte der Präsident von Acqua Claudia, Mauro De Dominicis. Aus der etwa 20 Meter breiten Brunnenanlage haben sich am Wochenende einige Gesimsteile gelöst. Der bei Touristen beliebte Brunnen musste von der Feuerwehr gesichert werden. Auf 200 Millionen Euro werden die Ausgaben für die Restaurierung des Brunnens geschätzt.

Das Mineralwasserunternehmen, das von der französischen Gruppe Nestlé/San Pellegrino übernommen worden war, ist seit 2009 wieder unter italienischer Kontrolle. Es produziert jährlich 50 Millionen Mineralwasserflaschen.

(APA)

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