300 Langzeitarbeitslose sollen in Schulen arbeiten

Die älteren Arbeitslosen sollen etwa Sekretariatsaufgaben an Gymnasien und berufsbildenden Schulen übernehmen.

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Symbolbild – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

300 ältere Langzeitarbeitslose sollen an AHS und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) die Lehrer von Verwaltungsaufgaben entlasten. Die Kräfte könnten etwa im Sekretariatsbereich eingesetzt werden, bestätigte man im Bildungsministerium auf Anfrage der Austria Presseagentur einen Bericht der "Salzburger Nachrichten" (Freitag-Ausgabe).

Die Maßnahme ist Teil der von Beamten-Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) angekündigten 1000 zusätzlichen Planstellen für Langzeitarbeitslose über 50 Jahre im Öffentlichen Bereich. Umgekehrt fordern Lehrervertreter seit Langem die Aufstockung des Verwaltungspersonals an Schulen.

Zunächst werden die Jobs vom AMS finanziert, anschließend übernimmt das Bildungsministerium. Im Ressort überlege man außerdem, wie künftig auch der Pflichtschulbereich einbezogen werden könne. Dort sind Gemeinden bzw. Länder als Erhalter für das Verwaltungspersonal zuständig.

(APA)

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