Grüne: FPÖ-Mandatar aus Schulgremium werfen

Nach der Intervention des Nationalratsabgeordneten bei einem Extremismusvortrag fordern die Grünen, dass er als Elternvertreter im Landesschulrat abgezogen wird.

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(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Nach dem Abbruch eines Extremismus-Vortrags an einer Linzer Schule auf Intervention des FPÖ-Nationalratsabgeordneten Roman Haider haben die Grünen am Dienstag Haiders Abzug aus dem Kollegium des Landesschulrats (LSR) gefordert. Ein am Montag bekannt gewordener Bericht der Behörde stuft den Abbruch als nicht zulässig ein.

Der Extremismus-Experte Thomas Rammerstorfer hatte in der Klasse von Haiders Sohn einen Vortrag gehalten. Alarmiert von seinem Sohn rief der Abgeordnete beim Direktor des Gymnasiums an, weil er mit der Darstellung der Burschenschaften nicht einverstanden war. Der Schulleiter hielt Rücksprache mit dem betreffenden Lehrer und schließlich redete dieser direkt mit Haider. Nach diesem Telefonat wurde der Vortrag, der bereits bei der Diskussion angelangt war, abgebrochen.

Elternvertreter in Landesschulrat

Haider ist Elternvertreter im Kollegium des oberösterreichischen Landesschulrats. Er habe sich durch die Intervention als Mitglied im Kollegium disqualifiziert, so die Grünen in eine Aussendung am Dienstag. FPÖ-Landesparteichef Manfred Haimbuchner solle Haider aus dem Kollegium abziehen, der Mandatar selbst solle sich bei der Lehrerschaft sowie beim Vortragenden entschuldigen, verlangte Klubobmann und Bildungssprecher Gottfried Hirz.

(APA)

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