23.05.2012 18:32 | Meine Presse Merkliste 0

Studentenverbindungen: Bühne für die künftige Elite

01.05.2011 | 18:16 |  GEORG RENNER (Die Presse)

Farben tragen viele, aber alle ein wenig andere: Was die katholischen Verbindungen von national-freiheitlichen Burschenschaften unterscheidet – und was sie gemeinsam haben.

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Ihr Auftreten zählt zu den letzten großen Mysterien der Hochschulzeit: Wenn Studenten mit bunter Schärpe (dem „Band“) und ebensolcher Kappe (dem „Deckel“) durch eine Menschenansammlung auf der Universität drängen – etwa auf dem Weg zu einer Sponsion –, fragt sich manch ein Erstsemestriger: Sind das jetzt die „Burschenschafter“, die Deutschnationalen, von denen in Medienberichten immer wieder die Rede ist?

Eine Frage, die gerade in dieser Woche so manchen beschäftigen wird, wenn am Sonntag FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wie angekündigt seine Rede beim „Heldengedenken“ der rechtsextremen Burschenschaft „Olympia“ zum Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges hält – und damit das Licht der Öffentlichkeit wieder auf die farbentragenden Verbindungen, die sogenannten „Korporierten“, fällt.

 

National gegen katholisch

Wer hinter dem ähnlichen Auftreten der farbentragenden Studenten und Akademiker aber eine einheitliche Organisation vermutet, liegt falsch. Die Korporierten zerfallen grob gesprochen in drei Lager: die national-freiheitlichen Burschenschaften, die katholisch-konservativen Verbindungen und – inzwischen nur mehr eine verschwindende Minderheit – die monarchistischen Landsmannschaften.

Während in der Öffentlichkeit das Bild großteils von den – vor allem wegen Kontakten zur extrem rechten Szene – skandalträchtigen Burschenschaften geprägt ist, stellen in der Realität die katholischen Verbindungen die überwiegende Mehrheit dar: 46 solcher Vereine sind im Cartellverband (CV) zusammengefasst, insgesamt zählt er rund 12.000 Mitglieder – knapp ein Viertel davon aktive Studierende. Zusammen mit den studentischen Mitgliedern unter den rund 2300 Burschenschaftern und knapp 1000 Mitgliedern der Landsmannschaften machen die farbentragenden Verbindungen nicht einmal ein Prozent der österreichischen Studenten aus.

„Wer bei uns Mitglied wird, bekennt sich damit zu bestimmten Werten“, sagt Wolfgang Schweinhammer, seit zwei Jahren Mitglied – und „Bursch“, wie es im traditionellen Jargon heißt – der katholischen Akademikerverbindung Norica, einer der größten Organisationen im CV. Alle Verbindungen bekennen sich zu den vier Prinzipien (katholische) Religion, Wissenschaft, (europäische) Heimat und lebenslange Freundschaft.

 

Debatte, Party, Prozessionen

Wie diese Prinzipien mit Leben gefüllt werden, lebe jede Studentenvereinigung ein wenig anders, sagt Schweinhammer – Diskussionsveranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen stünden in der Norica genauso auf dem Programm wie die gemeinsame Fronleichnamsprozession. Und, ja, Partys gebe es auch – „wo Studenten sind, wird natürlich auch gefeiert“, wenn auch nicht in dem Ausmaß, wie das von vielen vermutet würde: „Ein Bierduell habe ich noch nie erlebt“, so Schweinhammer.

Überhaupt sind Duelle bei den katholischen Verbindungen verpönt: Während die Burschenschaften das Mensurfechten nach wie vor pflegen, sind solche Auseinandersetzungen in den CV-Organisationen verboten.

Darüber hinaus hat jede Verbindung ihre eigene Interpretation der Traditionen, nach denen sich die Vereine Ende des 19. Jahrhunderts konstituiert haben. Im Kulturkampf der frischgebackenen deutschen Nation gegen den Einfluss der Kirche haben sich die katholischen Verbindungen schon damals als Gegenpol zu den deutschnationalen Burschenschaften etabliert.

 

Uniform und Tradition

Zu diesen Traditionen zählt etwa die Uniformierung mit Band und Deckel oder – bei besonderen Anlässen – in der vollen Tracht der Verbindungen, der „Wichs“. Wörter wie dieses sind es, die dem Verbindungswesen bis heute einen etwas angestaubten, geheimbündlerischen Charakter verleihen. „Die eigene Begriffswelt und das Farbentragen sind natürlich äußere Zeichen der Zusammengehörigkeit“, sagt Markus Figl. Der 37-Jährige ist nach dem Rangsystem der Vereinigung schon ein „Alter Herr“ der Norica – das heißt, er hat sein Studium vollendet, nimmt aber noch immer regelmäßig an ihren Veranstaltungen teil.

Dieser Kontakt zwischen Studenten und „Etablierten“ ist ein anderes wichtiges Element des Verbindungswesens – auch wenn Figl nicht von der berüchtigten „Freunderlwirtschaft“ sprechen will: „Es bekommt sicher niemand einen Job, nur weil er beim CV war – aber man lernt dort Dinge, die sich auch im Berufsleben bezahlt machen können, wie in der Organisation von Veranstaltungen mitzuarbeiten.“

Ähnliches erzählt Wolfgang Schweinhammer: „Die Verbindung ist eine Bühne, auf der man sich präsentieren kann“, weil jedes Mitglied nach dem Rotationsprinzip bestimmte Aufgaben im Verein übernehmen müsse. „Und wie das bei einer Bühne so ist, kann man dort eine gute oder eine schlechte Figur machen“ – insofern könnte eine Verbindung auch karrierehemmend wirken, wenn man sich keine Mühe gebe.

Prominente Couleurstudenten

Wie Josef Pröll ist auch ÖVP-Chef Michael Spindelegger Mitglied einer Verbindung (Norica).

Wissenschaftler wie Physiker Anton Zeilinger (Marco-Danubia) waren Couleurstudenten.

Auch Wiens Kardinal Christoph Schönborn ist Mitglied einer Verbindung (Rhaeto-Danubia).

In der Wirtschaft zählt Raiffeisen-International-Chef Herbert Stepic zu den Korporierten (Amelungia).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.05.2011)

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147 Kommentare
 
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Gast: Manfred Striedinger
14.10.2011 14:11
0 0

Arrogante österreichische Möchtegernelite fügt dem Staate Schaden zu!

Meinen Sie die sogenannte, selbsternannte Elite, die meistens weniger kann als die wenigen Geistreichen, die von sich aus und aus verschiedenen Gründen zuhause lernen müssen, herumbasteln und/oder etwas erfinden?

Ich meine all die Nichtakademiker, die die meisten Erfindungen getätigt haben und über deren Erkenntnisse die selbsternannte Möchtegernelite unterrichtet werden muss. Trotzdem werden später solche Geistesgrößen von den Studierten, und noch schlimmer: auch von den Professoren, ignoriert, weil man sich sonst ja schließlich nicht selbst bestätigen könnte. Somit bestätigen wir (die Akademiker!) uns selbst durch das Niederhalten der Besseren und fügen der Volkswirtschaft großen Schaden zu, da Wesentliches nicht weiterkommen kann.

Besonders arrogant sind hier die Österreicher! Ein Steve Jobs oder ein Bill Gates würde in Österreich gescheitert sein, da sie ohne akademischen Abschluss schließlich in diesem super Land keine Arbeit erhalten würden. Darum sind wir international auch so zurückgeblieben!

Gast: Nirgends Mitglied
03.05.2011 18:36
0 0

Und

jetzt bitte erklären, wie dieser Titel zustande kommt, bzw was er mit dem Beitrag zu tun hat, oder ob auch nur irgendwie was wahres dran ist

"Studentenverbindungen: Bühne für die künftige Elite"

Ich wurde während der Studienzeit oft zu Veranstaltungen eingeladen zu denen Besuch erlaubt war. Künftige Elite konnte ich dort keine sehen, allerdings viel viel Bier, viel Bier. Noch nie ein Bierduell erlebt..und ich hab als Student nie Alkohol getrunken ;)

Antworten Gast: FRAU
28.06.2011 11:28
0 0

Männerpackelei

Reine Männerpackelei, wenn ihr mich fragt. Die schanzen sich dann nachher die besten Jobs zu. Ohne als Emanze klingen zu wollen aber: Frauen haben dort die Rolle "Gebärt und dann bleibt hinterm Herd" .. Habe ich selbst so empfunden. und Bier wird in Litern gesoffen. auch so gesehen.

HamiltonVC
03.05.2011 17:25
0 1

Presseaussendung des CV?

Ist Renner als Praktikant der ÖCV Pressestelle zur "Presse" geschickt worden, um dort ein wenig stimmung für seine Brüder zu machen? Anders kann ein derartig einseitiger und schlecht recherchierter Artikel kaum gedeutet werden.

Quod erat demonsdrandum

Die teilweise heftigen Postings zu diesem Artikel beweisen es wieder einmal: Couleurstudententum ist etwas höchst Emontionales, es polarisiert und ruft bei so manchen Ängste, bzw. Neid hervor.

Die deutsche Burschenschaft im beginnenden 19. Jhdt. war gemeinsamer Ursprung aller heutigen Studentenverbindungen war wesentlicher Träger von Revolutionen, speziell jener von 1848. Dabei wurde Meinungsfreiheit und damit zusammenhängend Vereins-, Versammlungs- und auch Pressefreiheit erkämpft.

Ein Wesensmerkmal von Mitgliedern des Couleurstudentums ist auch das Frabtragen, also das öffentliche Bekenntnis zur Gemeinschaft und zu deren Prinzipien - ein wesentlicher Unterschied zur Geheimorganisation der Freimauer (als Beispiel), deren Machenschaften daher of im Dunkeln liegen.

Kurz zusammengefaßt: Jederman steht es frei, selbst eine Gemeinschaft zu gründen, um seinen Idealen zum Ziel zu verhelfen (im Sinne der Versammlungs- und Vereinsfreiheit). Die Studentenverbindungen hängen nicht am öffentlichen Tropf, sondern finanzieren sich selbst. Das macht sie unabhängig. Und niemand wird gezwungen Mitglied zu werden ...

Also wo ist die Gefahr? Wahrscheinlich beweist die hier deponierte Furcht und der entgegengebrachte Haß, daß die Prinzipien der Verbindungen, doch sehr wertvoll sind und darum beneidet werden.

P.S.: Auch Karl Marx war Mitglied einer Burschenschaft

Antworten Gast: bp72
04.05.2011 15:38
0 0

Re: Quod erat demonsdrandum

Oh mein Gott - bitte geben Sie Ihre Weisheiten nur dann preis, wenn Sie wirklich Ahnung von der studentischen Geschichte haben! Und Ihrem Posting ist zu entnehmen, dass Sie überhaupt keine haben. (Halbwissen ist das gefährlichste überhaupt!)

Antworten Gast: GeierSturzflug
03.05.2011 12:11
0 0

Werte?

welche gelebten Werte sollen dies den sein? Unter dem Tisch Schienbein treten Werte? Wo versorge ich meinen Filius am Besten Werte? Wie hebe ich meinen studierenden Buben über die ko Prüfung Werte? Wo kann ich am besten Guttenbergern lassen Werte?

Antworten Antworten Gast: Korporierter Trekkie
03.05.2011 23:05
0 0

Re: Werte?

Haben Sie konkrete Beweise für Ihre Anschuldigungen? Nennen Sie bitte einen Verbindungsstudenten der "geguttenbergt" hat oder lassen Sie gefälligst ihre Anschuldigungen. Haben Sie bereits erlebt, daß ein Couleurstudent Vorteile hat? Wie, nein? Dann halten Sie umso fester den Mund.

Als Verbindungsstudent hat man heutzutage beim rötlich-grünlich eingefärbten Establishment in Uni, Kultur, etc. sowieso eher schlechte Karten/Nachteile zu erwarten. (Siehe letzte Rektorswahl an der Uni Graz).

Werte wie "Ehre und Freiheit" (i.S. von persönlicher Tugend) bei den Corps oder "Ehre, Freiheit, Vaterland" (i.S. von freiheitlicher Liebe zum Vaterland inkl. Zensurverbot/Pressefreiheit) bei den Burschenschaften oder "Religio, Scientia, Patria, Amicitia" (Religiosität und Wissenschaftlichkeit gleichzeitig zu wahren, in Balance haltend, dabei Geselligkeit und Heimattreue hochhaltend) bei ÖCV/MKV, das sind tatsächlich Werte, die in Korporationen vermittelt und gefordert/gefördert werden. Die sind halt nich jedermanns Sache, aber es wird auch niemand zum Beitritt gezwungen.

Antworten Antworten Antworten Gast: GeierStruzflug
04.05.2011 19:33
0 0

Trekkie

beamen sie sich zurück in ihre Welt. Und wenn sie es genau wissen wollen, selbstverständlich kenne ich eine Unzahl von CVern die persönlich Vorteile aus ihrer Geheimmitgliedschaft gezogen haben. (oder wurden schon Listen mit den Mitgliedernamen veröffentlicht?). Und zum Guttenbergern: brauchen Sie eine Preisliste?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Korporierter Trekkie
04.05.2011 21:43
0 0

Re: Trekkie

Ja bitte.

Vielleicht ist es Ihnen entgangen, daß es ein "Gesamtverzeichnis des ÖCV" gibt (zul. Edition 2009), in der sämtliche Mitgliedschaften verzeichnet sind - d.h. Ihre Behauptung ist falsch (ich unterstelle Ihnen hier Unwissenheit). Das ÖCV-GV kann von jeder Person erworben werden (im CV-Sekretariat z.B.), auch viele negativ gesonnene Organisationen/Personen haben ein GV zuhause/im Büro herumliegen - d.h. du kannst aus heiterem Himmel mit deiner Mitgliedschaft konfrontiert werden.

Bez. "Guttenbergen" begehen Sie gerade eine Verleumdung der Couleurstudenten allgemein - ich fordere Sie hiermit auf, Namen von Plagiatoren, bzw. Professoren zu nennen, sonst bleibt das eine glatte Unterstellung.

Dann möchte ich die "Unzahl" von CVern von Ihnen aufgelistet bekommen. Es ist wahr, manche nehmen den ÖCV als VP-Vorfeldorganisation wahr und rutschen so in die Partei hinein (keine "Mehrwirkung" als über die Gewerkschaft in die SPÖ zu rutschen), d.h. die Schiene Schülerunion- Aktionsgemeinschaft- ÖCV- JVP gibt es tatsächlich häufiger, also über (Hochschul-)politik in die ÖVP hineinrutschen, so wie GRAS-Leute später zu den Grünen kommen.

Etwas, was darüber hinausgeht, existiert schlichtundergreifend nicht.

Ich habe bei keiner einzigen Prüfung einen Vorteil gehabt, noch bei irgendeiner Bewerbung oder im Turnus und das ist auch ganz o.k. so, da dies nicht Sinn des ÖCV ist. Ganz im Gegenteil: Bewerben Sie sich einmal als ÖCVer bei einem erzroten Primar ... Viel Spaß..

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten auer_hahn
17.08.2011 17:12
0 0

Re: Re: Trekkie

Sg. Verfasser dieses Beitrags,

zum Gesamtverzeichnis des ÖCV möchte ich folgendes bemerken:

Das CV-Sekretariat gibt keine Verzeichnisse an nichtkorporierte Dritte weiter. Es kann nicht von jeder Person erworben werden.
Ich wäre erfreut, wenn Sie mir eines beschaffen könnten!

Re: Re: Werte?

Ich verstehe nicht, warum ich hier attakiert werde. Offentsichtlich hat der Poster Korporierter Trekkie meinen Text nicht richtig gelesen, denn meine Kritik galt jenen Postern, die, wenn sie Couleurstudententum lesen, gleich blindlinks lostippen. Möglicherweise aus irrationnaler Angst?

Sollte ich mich falsch ausgedürkct haben, dann mea culpa, denn spätestens seit Paul Watzlawick wissen wir: Der Empfänger hat immer recht.

Gast: thomsen
02.05.2011 22:47
7 0

es ist einfach lächerlich...

was ist mit dem BSA? also, das sind exakt genau die selben strukturen wie bei anderen korporationen und getrunken wird da mindestens so gut wie bei den säbelschwingern. bei der stadt wien, wird man ab einem gewissen niveau auch nichts ohne rotem hintergrund, ganz gleich welcher art, eingestellt (das ist kein witz - das is schockierende realität - versuchts mal - viel glück [soviel zur gleichberechtigung]). vsstö - genau das selbe in hellblau, als damals die uni "gebrannt" hat, haben die vertreter dieser roten "kaderschmiede" stockbesoffen hinaus getragen, da hat es gestunken das ist unvorstellbar... die gruft ist da ein lärcherl dagegen und bei aller liebe, ich hab noch nie einen burschi eine tür eintreten sehen oder mit spraydosen die uni "veschönern". also ich wär etwas vorsichtiger wenn ich hochschüler, politisch linkem couleurs wäre, denn wer im glashaus sitzt ;)

matty
02.05.2011 22:35
6 0

reines interesse...

woher beziehen denn eigentlich diese ganzen experten, welche sich so völlig hemmungslos und mit überschäumenden übereifer über studentenverbindungen auslassen, ihre informationen?!? ich meine wer von diesen abgeklärten kritikern hat schon einmal eine bude von innen gesehen? wenn man sich das durchliest, kann man ja eigentlich nur noch von mythologie und sagenumwobenen märchen sprechen, aber mit der realität hat dies alles recht wenig zu tun! vielleicht wäre toleranz ein weg - toleranz (!), ein attribut, welches jedem menschen inne wohnen sollte egal, welcher politischen richtung er sich verschreibt! versucht es vielleicht einmal damit!

Gast: EinMann
02.05.2011 22:13
0 0

Ihr Angsthasen fürchtet doch (zurecht) allein nicht Euren Mann zu stehen


Gast: strengerBeobachter
02.05.2011 22:01
0 0

Eliteverbindungen im CV

Ich finde es immer wieder interessant in den Medien über Verbindungen/Burschenschaften/Corps/Landsmannschaften oder Mittelschulverbindungen zu lesen. In der heutigen Zeit kann ein Netzwerk, bzw. ein gesunder Informationsvorsprung nie schaden! Weiters bin ich der Meinung, dass man in diesen Organisationen viele interessante Leute kennenlernen kann. Wenn man über den CV liest hört man immer von den "großen Verbindungen" wie Norica, Austria oder Rudolfina in Wien. Ich bin selbst kein Mitglied einer Verbindung, kenne aber einige...

Ich habe mich mit der Materie auseinandergesetzt und finde schon, dass es Eliteverbindungen im CV gibt, die auch nicht jeden aufnehmen und egal aus welchem Elternhaus jemand kommt, wenn er nicht reinpasst... diese Personen wieder nach Hause schicken. Genau von diesen Verbindungen, wie Marco-Danubia oder Mercuria hört man nie in den Medien und ich glaube dies ist auch gewollt. Wer sich als Elite bezeichnet ist keine Elite. Diese Organisationen bezeichnen sich nicht als Elite, sie sind es mit Top-Leuten aus Politik, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft.

http://www.marco-danubia.at/
die Juristenverbindung in Österreich

http://www.mercuria.org/
die österreichische WIRTSCHAFTSVERBINDUNG
siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/K.%C3%96.H.V._Mercuria_Wien

Antworten Gast: quatscher
03.05.2011 10:50
0 0

Re: Eliteverbindungen im CV

nur weil man sich selbst als juristenverbindung bezeichnet oder auch als wirtschaftsverbindung, ist man das noch lange nicht. kompletter blödsinn!

mal ehrlich, wer selbst nicht dabei ist, braucht nicht von internen eliten reden...

Antworten Gast: abermalehrlich
03.05.2011 08:54
0 0

Re: Eliteverbindungen im CV

Lieber Buxe!
Danke für diese Werbeeinschaltung.

Jeder der ein bisschen C-Luft geschnuppert hat weiß dass die marco-danubia nichts anderes als ein kleiner Haufen Snobs und Möchtegernadliger ist. Mit einer Juristenverbindung hat das nichts zu tun. Generell kommt es mir vor als währen bei der Anzahl an Jusstudenten im CV bis auf wenige Ausnahmen alle Verbindungen sogenannte "Juristenverbindungen" .

Die Mercuria ist eine Wirtschaftsverbindung weil sie in der Nähe von der WU ist, dass war es aber auch dann schon. Nicht mehr und nicht weniger!

Gerade in Wien diese Verbindungen mit Eliten zu vergliechen ... einfach Lächerlich.

zögling
02.05.2011 21:55
5 0

ein bisschen Senf dazu

Irgendwie scheint mir hier ein Begriffswirrwarr zu herrschen (viele "deutsche" r). 1. sind Burschenschafter nur ein kleiner Teil der Coleurstudenten, es gibt deutschnationale, quasi-neutrale Corps, christliche (auch noch den KV neben dem CV z.B.), schlagende, und fakultativ schlagende usw. Wahrscheinlich zu viel für die linken Halbblinden, die nur eine "Uniform" sehen und - roten - Schaum absondern. Aber umgekehrt gilt dann auch: Wer einer roten Fahne nachläuft, ist ein potentieller Massenmörder oder etwa nicht? Wo ist denn der äußere Unterschied zwischen Stalin, Pol Pot, Kim Yong Il usw. und unseren Sozen, laufen doch alle hinter den gleichen Fahnen her; selbe "Uniform", selber Schein, selbe Anrede "Genosse", auch selber Verein? Oder doch nicht?
Freundschaft, auch wenn`s schwerfällt

Gast: strenger Beobachter
02.05.2011 21:53
0 0

Eliteverbindungen im CV

Ich finde es immer wieder interessant in den Medien über Verbindungen/Burschenschaften/Corps/Landsmannschaften oder Mittelschulverbindungen zu lesen. In der heutigen Zeit kann ein Netzwerk, bzw. ein gesunder Informationsvorsprung nie schaden! Weiters bin ich der Meinung, dass man in diesen Organisationen viele interessante Leute kennenlernen kann. Wenn man über den CV liest hört man immer von den "großen Verbindungen" wie Norica, Austria oder Rudolfina in Wien. Ich bin selbst kein Mitglied einer Verbindung, kenne aber einige...

Ich habe mich mit der Materie auseinandergesetzt und finde schon, dass es Eliteverbindungen im CV gibt, die auch nicht jeden aufnehmen und egal aus welchem Elternhaus jemand kommt, wenn er nicht reinpasst... diese Personen wieder nach Hause schicken. Genau von diesen Verbindungen, wie Marco-Danubia oder Mercuria hört man nie in den Medien und ich glaube dies ist auch gewollt. Wer sich als Elite bezeichnet ist keine Elite. Diese Organisationen bezeichnen sich nicht als Elite, sie sind es mit Top-Leuten aus Politik, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft.

http://www.marco-danubia.at/
" target="_blank">http://www.marco-danubia.at/

die Juristenverbindung in Österreich

http://www.mercuria.org/
" target="_blank">http://www.mercuria.org/

die österreichische WIRTSCHAFTSVERBINDUNG
siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/K.%C3%96.H.V._Mercuria_Wien" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/K.%C3%96.H.V._Mercuria_Wien

Biene78
02.05.2011 19:15
2 0

Michi Häupl war

Mitglied der national-freiheitlichen, schlagenden Schülerverbindung.

Gast: freindalwirtschaft
02.05.2011 18:42
0 11

das mit dem CV is so ein ding

weil die wirklich hübschen frauen, die auch im hirn helle sind, die findet man nur bei den linken und grünen. und genau hier wird es interessant, wie ein mir bekannter fall belegt: mädchen aus gutem haus, papa beim CV, wählt nicht nur grün, sondern engaiert sich auch bei den grünen. gut - das mädchen aus gutem haus hat weder jus noch bwl studiert, sondern politikwissenschaft schwerpunkt feminismus, gender studies. ihren vater wuchsen darob grausbirnen und sein leibbursche vom CV schaute durch die biernassen finger, weil er keine "gute partie" machen kann. und das ist die malaise beim "wir wollen nur katholen und keine frauen" CV.

Antworten zögling
02.05.2011 21:59
5 0

Re: das mit dem CV is so ein ding

Also ich habe bei den Roten schon zu meiner Zeit keine getroffen, die irgendwie was gleichgschaut hät; aber Fetzenkleider aus Indien haben`s angehabt, die Haare waren ungewaschen oder verfilzt oder beides und das Deo hatten sie durch Patchouli ersetzt. (Mir wird heute noch bei diesem Gestank, der zur Zeit - ja wo denn? - bei den Grünen wieder modern zu sein scheint, übel! Aber kann schon sein, wenn man sich dauernd dem Duft der 68er aussetzt, dass sich das auch auf die Augen schlägt, dass es das aufs Hirn tut, war mir schon lange klar.

Antworten Gast: jedemdasswaserverdient
02.05.2011 19:22
5 0

Re: das mit dem CV is so ein ding

...weil die wirklich hübschen frauen, die auch im hirn helle sind, die findet man nur bei den linken und grünen.

Bitteschön, ein kleine Auswahl

http://neuwal.com/wp-content/uploads/2011/03/maria_clar_janine_wulz.jpg

http://wahl11.vsstoe.at/wp-content/gallery/spitzenkandidat_innen-des-vsstoe-wien/fb_0.jpg

Jedem dass was er verdient.

Antworten Antworten Gast: Student
02.05.2011 19:42
1 0

Re: Re: das mit dem CV is so ein ding

Uijegerle.. mußte das sein?
Mein Abendessen hat mich soeben durchs Gesicht verlassen...

Gast: kA
02.05.2011 18:35
8 0

Warum

ist "euch" denn dieses unbedeutende Häufchen an korporierten Studenten so ein Dorn im Auge? Warum sich derartig über eine Minderheit aufregen?

Also entweder Couleurstudenten sind doch einflussreicher, als es so manch einer gern zu gibt, oder es muss etwas anderes sein.

Vielleicht sind unsere linken Mitbürger doch etwas intoleranter als sie es gerne selbst propagieren. Gewalt und Beleidigungen gegen Korporierte stehen ja an der Tagesordnung und werden von gewissen Kreisen auch gut geheißen. Ich wüßte aber nicht wann zuletzt korporierte Studenten Hörsäle verwüstet, anderen das Recht auf Bildung verweigert oder gar Menschen angegriffen hätten.

Außerdem zum Thema Meinungs- und Religionsfreiheit ist wohl nichts mehr zu sagen, wenn man diese Kommentare liest. Ich dachte immer das große Thema der Linken sei der Schutz von Minderheiten? Naja, die Korpos würden schon als Minderheit druchgehen. OK, der Schutz wär zu viel des guten, aber einfach Meinungen, die nicht die eigenen sind, zu akzeptieren wär schon angebracht für tolerante Menschen, oder liege ich da falsch?

Religion spare ich mir wirklich, persönlicher kann es nicht mehr werden.

 
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