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1,4 Mrd. Euro für Eliteinstitut in Klosterneuburg

22.02.2012 | 18:18 |   (DiePresse.com)

Das Forschungsinstitut erhält 990 Millionen Euro vom Bund, 368 vom Land Niederösterreich.

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Es ist eine Zusage, wie sie noch kein österreichisches Forschungsinstitut bekommen hat: Das Institute of Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg erhält zwischen 2017 und 2026 rund 1,4 Mrd. Euro von Bund und Land Niederösterreich. Eine entsprechende Vereinbarung haben am Mittwoch Finanzministerin Maria Fekter, Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle und Landeshauptmann Erwin Pröll (alle ÖVP) gemeinsam mit IST-Präsident Thomas Henzinger unterzeichnet. Ein Teil des Geldes fließt (wie bisher) nur, wenn das Institut entsprechende Drittmittel lukriert. Der Bund stellt maximal 990 Millionen Euro zur Verfügung, das Land 368 Millionen.

Dass ein Expertengremium die Arbeit des 2009 eröffneten Instituts im Vorjahr positiv evaluiert hat, dürfte bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben. Das Institut, das sich der Grundlagenforschung und der Doktorandenausbildung widmet, ist jedenfalls auf Wachstumskurs: Bis 2026 soll die Zahl der Professoren von derzeit 22 auf rund 100 anwachsen.

Kritik von anderen Instituten

In der Forschungsszene rumort es nun: Die Akademie der Wissenschaften, die in den kommenden Jahren eine reale Budgetkürzung hinnehmen muss, hat die Entscheidung als „völlig ungerechtfertigte Bevorzugung“ kritisiert.

(APA/Red.)

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8 Kommentare
Gast: meck meck
23.02.2012 18:12
1 0

so

das war dann die uni - milliarde...

Gast: [amok]
23.02.2012 14:32
0 0

was soll das überhaupt?

bestehenden, nachgewiesenermaßen exzellenten und international anerkannten einrichtungen wird also das geld gestrichen, um es gleichzeitig in eine erst im aufbau befindliche einrichtung zu investieren, deren gegenwärtiger und künftiger output mehr als fraglich ist. unter den dem ISTA gewährten bedingungen (zb verdoppelung eingeworbener drittmittel durch den bund) könnten die selben leistungen locker auch von unis und ÖAW erbracht werden. der protest ist also durchaus gerechtfertigt: während die einen nur jeweils 3 jährige budgets zugesagt bekommen, erhalten die anderen für 15 jahre ungeachtet der leistung finanzielle planungssicherheit. effizienter und verantwortungsbewusster umgang mit steuermitteln schaut sicher anders aus...

Gast: zickezacke
22.02.2012 22:12
1 1

der multi-beraterexperte u.spö mann gusenbauer hat vor kurzem eine eliteausbildung gefordert und siehe da- die wird nun mit 1,4MRD.gefördert. da müssen sich alle anderen öffentlichen unis(zuständig fürs volk) usw. ziemlich verschaukelt vorkommen.

zuerst hat einer der erfolglosesten kanzler aller zeiten, seine spö mitglieder nur als sudernde sozigenossen bezeichnet und das österreichische asvg volk mit einem sozialabbau bei den asvg pensionen usw. politisch verkauft und nun wurde er nach oben in die eliten(?) gehievt. ja, er hat seine aufgabe für die bankenkonzerne und bankenmanager gut gemacht, nun erntet er die früchte seiner eliten- und konzernepolitik.- spömann gusenbauer oder spd man schröder sind die paradebeispiele des heutigen sozialismus- zuerst wurde das arbeitende volk und die pensionisten arm(hartzIV,altersarmut)gemacht und nun holen sich sich alle mögliche persönliche vorteile, als beraterexperten. die sozialisten der heutigen zeit machen auf diese art und weise eine ziemlich unsoziale politik gegen das eigene volk. sie reden bei jeder gelegenheit scheinheilig von gleichheit-brüderlichkeit u.freundschaft- und lassen nebenbei aber ganze völker im casinobanken- und kapitalmarktsumpf absaufen. und nun wollen die sozialisten eine elitenausbildung für ihre eliten-und manager-klientel. die öffentlichen unis und bildung wurden von den sozis immer nur schlecht geredet und finanziell ausgehungert -einfach zum schämen solche eine einstellung und egoistische unsoziale vorgangsweise gegenüber dem arbeitenden volk. ja, und anhand eines gusenbauers oder eines schröders wissen wir, warum europa nun am demokratie-u.finanzpolitischen abgrund steht - mit solchen eigennützigen sozialistischen (ex)politiken, kein wunder.

Antworten vegetation
23.02.2012 09:50
0 0

Re: der multi-beraterexperte u.spö mann gusenbauer hat vor kurzem eine eliteausbildung gefordert und siehe da- die wird nun mit 1,4MRD.gefördert. da müssen sich alle anderen öffentlichen unis(zuständig fürs volk) usw. ziemlich verschaukelt vorkommen.

themenverfehlung - gusenbauer und ista haben so wenig gemeinsam als guter rotwein und sodawasser

Antworten DocB
23.02.2012 08:01
3 0

Re: der multi-beraterexperte u.spö mann gusenbauer hat vor kurzem eine eliteausbildung gefordert und siehe da- die wird nun mit 1,4MRD.gefördert. da müssen sich alle anderen öffentlichen unis(zuständig fürs volk) usw. ziemlich verschaukelt vorkommen.

leider völlig daneben, Ihr Geschreibsel...das war des schwarzen Landesfürsten Prölls Idee...

Gast: 1. Parteiloser
22.02.2012 20:54
1 0

Erst Verwirtschaften die schwarzen Kommunisten, nun wollen die Forschen!

Doktorandenausbildung ist doch schon mal keine Kernkompetenz eines Forschungszentrum!

Betreffend der Grundlagenforschung fehlen auf jeden Fall noch die definierten Ziele und die Wege dorthin. Da wurde wahrscheinlich viel Papier produziert um die irren Kosten irgendwie rechtfertigen zu können und einige Jahre sorgenfrei in einem staatlichen Labor spielen zu können.

Staatliche Forschung ist immer unproduktiv und wird immer unproduktiv sein. Russland hatte im kalten Krieg doch die 4fache Menge an Forschern als die USA beschäftigt, trotzdem aber weniger vorwärts gebracht!

Staatliche Organisationen sind immer planwirtschaftlich Organisiert. Planwirtschaft ist aber immer unproduktiv und entwickelt sich immer zur Mangelwirtschaft. Die Entscheidungsträger hätten, wenn diese das Hirn eingeschaltet hätten, das auch zum Ende zu 20. Jahrhunderts lernen können. Der Kommunismus, also die Planwirtschaft, ist in weiten Teilen schon gestorben, in NÖ lebt dieser neu auf!

Planwirtschaft ist Kommunismus und wird niemals funktionieren.

Österreich hat aber schwarze Kommunisten welche planwirtschaftlich agieren, sich dabei wie die Weltmeister fühlen. Wenn es dann doch nicht geht, dann sind die Anderen Schuld!

Wahrscheinlich sind die Verantwortlichen des Forschungsinstitutes heute auch noch maximal motiviert, in 1-2 Jahren wird dann schon Ernüchterung kommen, in 4-5 Jahren Resignation!

Antworten vegetation
23.02.2012 09:48
0 0

Re: Erst Verwirtschaften die schwarzen Kommunisten, nun wollen die Forschen!

mal ein wirklich interessanter beitrag vom parteilosen - bisserl sehr überzogen - aber der gedanke der "schwarzen kommunisten" hat schon was für sich

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
23.02.2012 13:15
0 0

Re: Re: Erst Verwirtschaften die schwarzen Kommunisten, nun wollen die Forschen!

Scheint, dass es mal gelungen ist die Gedanken anzunähern. Bei vielen Themen ist es ja aussichtslos, weil der Standpunkt des Betrachters diametral ist, also prinzipiell andere Sichtweisen bestehen müssen.

Als freiheitsliebender Mensch, auch dem Sinn des liberalen Gedankens sehr Nahe, und der Berücksichtung des zentralen Punktes der Eigenverantwortung des Individuums, sind die Planwirtschafter, in welchen Bereichen auch immer, ein natürliches Greuel.

Die Beobachtungen zu den Vorgängen, welche die Gesellschaft immer mehr ersticken, die Eigenverantwortung genauso wie die Freiheit stehlen, die gehen weit über Österreich hinaus, betreffen auf jeden Fall den Trend und das Tagesgeschäft der Europäischen Union auch sehr stark.

Es steht für mich außer Zweifel, dass die riesigen geschützten Bereichen in Europa (nicht nur die direkten staatlichen Bereiche, auch die rechtlich besonders geschützten anderen Bereiche, Banken, Agrar, u.vm.) ein immer größeres Problem für die Gesellschaft darstellen. Es entsteht doch immer mehr der Eindruck, dass die positiven wirtschaftlichen Kräfte einer freien (oder sozialen) Marktwirtschaft immer mehr unterdrückt werden (Förderwahnsinn!) und es so zu einer immer schwächeren (eigenen) Versorgung der Gesellschaft in Europa kommt.

Es ist doch immer so, dass Planwirtschaft sich zu einer Mangelwirtschaft entwickelt. Vielleicht erscheinen diese Aussagen heute noch überzogen, mal schauen wie die Gesellschaft das in 10(20) Jahren betrachtet.

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