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"Anna"-Darstellerin Silvia Seidel ist tot

07.08.2012 | 08:46 |   (DiePresse.com)

Mit 17 wurde Silvia Seidel in der Rolle des Ballett tanzenden Mädchens "Anna" bekannt. Später blieb der Erfolg aus. Seidel wurde nur 42 Jahre alt.

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Die aus der Ballett-Serie "Anna" bekannte deutsche Schauspielerin Silvia Seidel ist tot. "Ich kann es traurigerweise nur bestätigen", sagte ihre Agentin Cornelia Hartmann von der ZAV Künstlervermittlung am Montag in München. Damit bestätigte sie einen Bericht der Tageszeitung "tz". Wie die 42-Jährige ums Leben kam, war zunächst nicht offiziell erfahren. "Wir haben keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden", sagte dazu ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München I.

Seidel war als junges Mädchen mit der ZDF-Serie "Anna" berühmt geworden. Mit 17 Jahren begeisterte sie an der Seite von Patrick Bach als talentierte Ballett-Schülerin ein Millionenpublikum. Viele Mädchen ließen sich damals von der Ballettbegeisterung anstecken. Ein Kinofilm folgte. Und es gab Preise: die Goldene Kamera und einen Bambi. Doch der rasche Ruhm wurde zur Last. "Es war unerträglich geworden für mich. Ich konnte nicht mehr über die Straße gehen, ohne angesprochen zu werden. Ich war nicht mehr Silvia, sondern Anna", sagte Seidel laut "tz" einmal in einem Interview.

Seidel konnte an Erfolge nicht mehr anknüpfen

An ihre frühen Erfolge konnte Seidel später nicht mehr anknüpfen. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter blieben lange Zeit auch die Rollen aus. Sie spielte nur kleine TV-Nebenrollen, ehe sie ans Theater wechselte. "Ich bin oft arbeitslos und weiß dann nicht, wovon ich die Miete bezahlen soll. Ich bin froh, überhaupt noch Arbeit zu bekommen, muss nehmen, was ich kriegen kann. Es ist schwer, davon zu leben", wird sie in der "tz" zitiert.

So war sie unter anderem in der ZDF-Serie "Forsthaus Falkenau" und bei den "Rosenheim Cops" zu sehen. Sie drehte eine Sat.1-Serie und spielte Theater. Im Herbst wäre sie nach Angaben ihrer Agentin mit einem Theaterstück auf Tournee gegangen.

"Wir hatten Spaß zusammen"

Weggefährte und Schauspielkollege Patrick Bach zeigte sich erschüttert. "Mich trifft das genauso unvorbereitet wie wohl die meisten anderen", sagte er in einer ersten Reaktion. Erst vor wenigen Wochen hätten er und Seidel gemeinsam ein Casting gehabt. "Und wir hatten Spaß zusammen", so Bach laut "Hamburger Abendblatt".

(APA/dpa)

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30 Kommentare
 
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Gast: m0000
08.08.2012 10:13
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Doppelmoral

Hermann Hesse schreibt;
"Was den freiwilligen Tod betrifft; Ich sehe in ihm weder eine Sünde noch eine Feigheit. Aber ich halte den Gedanken, dass dieser Ausweg uns offen steht, für eine gute Hilfe im Bestehen des Lebens und all seiner Bedrägnis!"

Also, warum diese Doppelmoral eingeimpft von den Kirchen. Die Journalisten sollten sich endlich diesem Zwang entziehen und schreiben was Sache ist. Alles andere ist unehrliche Vertuschung.

Re: Doppelmoral

Dem Zitat von Hermann Hesse kann ich vollinhaltlich zustimmen.
Vertuschung bzw. Doppelmoral kann ich aber keine sehen. Es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen der ausführlichen Berichterstattung über Selbstmorde und einem Anstieg der Suizidrate. (Werther-Effekt)

Gast: Irgendwer der sich denkt, WARUM da niemand war.
08.08.2012 01:00
0 0

Es gibt im Leben einen Punkt.....

....wo die Ewigkeit beginnt, diesen Punkt werden wir ALLE eines Tages überschreiten, ich hoffe sie hat ihren Frieden gefunden. R.I.P.
http://www.youtube.com/watch?v=vP4Vpj7eREM&feature=related

Gast: Johan C.
07.08.2012 22:07
2 2

Depressionen haben nichts mit dem Werdegang zu tun.

Depressionen sind nicht aufgelöste Probleme aus der Vergangenheit, oft aus der frühen Kindheit oder aus dem Babyalter oder sogar der Geburt - manchmal sogar aus einem früheren Leben - helfen kann bei sowas nur Psychotherapeut oder eine Familienaufstellung... aber mit sowas redet man in Österreich ja an die Wand.

Frei nach dem Motto: "Ich brauch keinen Doktor - i bin jo net deppat!"

Sehr fortschrittlich eben...

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tragisch...


oft kann ein früher Erfolg nicht mehr getoppt werden, die Nachfolgeangebote bleiben aus oder sind nicht erfolgversprechend genug. Für Einige wird der frühe Erfolg zum Fluch und Untergang.

R.I.P.

war eine schöne Serie in den 80ern.
Nihil nisi bene (über Tote nichts schlechtes, oder unfaires) ist wohl auch nicht mehr modern heutzutage, wenn man sich die Postings hier ansieht...

Ballett

aufgrund der damaligen Serie habe ich mit Ballett angefangen, und bin diser Tätigkeit bis heute Treu geblieben......

Re: Ballett

Ich hoffe für Sie, dass Sie das Tanzen besser beherrschen als Deutsch.

Re: Re: Ballett

Na sie haben aber Sorgen und Zeit.....

Gast: Mohammedanischer Christenkonvertit
07.08.2012 15:56
0 11

Ich habe mich ais Misstrauen gegenüber der Vernunft in den Glauben gestürtzt in gehe darin voll auf!


Antworten Gast: trollischer trolltöter
07.08.2012 17:16
5 0

Re: Ich habe mich ais Misstrauen gegenüber der Vernunft in den Glauben gestürtzt in gehe darin voll auf!

das zieht auch nur im Standard-Forum- witzig wie die ganzen Trolls immer hierher kommen wenn sie wieder mal im Standard gebannt wurden, nur um hier kurz aufzuflackern und gleich wieder zum Standard zurückzukriechen wenns hier nur - aber keine Reaktion gibt.

Unf ja das war eine Reaktion, aber nachdem ich das 100x erlebt habe musste ichs einmal loswerden.

Gast: Ösi
07.08.2012 15:11
4 0

Warum nur?


Gast: Hartholf Meininger
07.08.2012 15:00
0 0

Kinderstars

haben selten ein Leben lang Erfolg. Inger Nilsson (Pipi Langstrumpf) war von 1970 bis 2007 (!) Sekretärin, bevor sie bei einer TV-Serie unterkam. Jackie Coogan war 1921 der Kinderstar in Chaplins "The Kid" und dann erst wieder 1964 (!) Star in der Adams Family (Uncle Fester). Die anderen Stars von Pipi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Oliver Maas, 5 Freunde, Timm Thaler usw. usf. haben nie weitere Karriere vor der Kamera gemacht.

0 1

Re: Kinderstars

Ja, es ist sicherlich am besten einen anderen Beruf zu erlernen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass daraus eine Schauspielerkarriere wird, ist nicht sehr hoch.

Gast: Rechts außen überholt mich niemand!
07.08.2012 14:33
10 0

Ja, die Depression ist die Volkskrankheit Nummer 1!


Gast: b754
07.08.2012 14:31
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Ich als gläubiger und praktizierender Christ, kann nur sagen: Das Suizid eine Sünde ist.


Re: Ich als gläubiger und praktizierender Christ, kann nur sagen: Das Suizid eine Sünde ist.

In der Bibel gibt es einige Berichte über Selbstmord. Keiner davon wird abfällig kommentiert, geschweige denn als Sünde deklariert. (z.B. Saul) Erst die Kirche in den ersten Jahrhunderten hat Selbstmord verboten, weil sich die Menschen damals möglichst rasch einen Platz im Himmel sichern wollten und vermehrt durch Suizid der Christenverfolgung entgehen wollten.
Davon abgesehen. Als Christ sollte man nicht über andere Menschen urteilen ...

Antworten Gast: Max Meier
08.08.2012 07:31
0 0

Re: Ich als gläubiger und praktizierender Christ, kann nur sagen: Das Suizid eine Sünde ist.

Gläubiger Christ - aber das ICH voranstellen.


Re:

Jedenfalls sind Sie kein empathischer Christ, sonst würde Ihnen etwas anderes dazu einfallen.

und ich kann ihnen als sozialwissenschafter sagen, dass es schmerzen gibt, die stärker sind als eine person ertragen vermag.


Re: Ich als gläubiger und praktizierender Christ, kann nur sagen: Das Suizid eine Sünde ist.

Ja, die lieben Christen.
Die tun immer nur Gutes und das Richtige um ihrem Herrn zu gefallen. Kein Schatten fällt auf ihre reine Seele und sie sehen alle Splitter, die sich in den Augen anderer befinden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/selbstmord-morde-protestanten-toeteten-um-in-den-himmel-zu-kommen-a-829979.html

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Re: Re: Ich als gläubiger und praktizierender Christ, kann nur sagen: Das Suizid eine Sünde ist.

Es scheint aber wirklich so zu sein. Suizid dürfte die einzige wirkliche Sünde sein. Mir haben das übereinstimmend mehrere Leute gesagt, die sich mit unterschiedlichen "übersinnlichen" Techniken beschäftigen. Ich beschäftige mich mit solchen Dingen nicht, halte aber nichts für unmöglich.

b754 sollte als guter Christ lieber beten für die Sünder als so No-na-Kommentare abzugeben.

Antworten Antworten Antworten Gast: b754
07.08.2012 15:49
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Re: Re: Re: Ich als gläubiger und praktizierender Christ, kann nur sagen: Das Suizid eine Sünde ist.

Sie als AgnostikerIn glauben ja nicht einmal, dass die Amerikaner am Mond waren. Mit Ihren zum himmelschreienden Kommentaren zur Mondlandungsthematik haben Sie sich für alle Zeit hier disqualifiziert und der Lächerlichkeit preisgegeben.

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Re: Re: Re: Re: Ich als gläubiger und praktizierender Christ, kann nur sagen: Das Suizid eine Sünde ist.

Ich glaube schon, dass sie am Mond waren. Da haben Sie etwas falsch gelesen. Es ist aber eigentlich völlig egal, ob fremde Leute am Mond waren oder nicht.

"Ich bin oft arbeitslos und weiß dann nicht, wovon ich die Miete bezahlen soll. Ich bin froh, überhaupt noch Arbeit zu bekommen, muss nehmen, was ich kriegen kann. Es ist schwer, davon zu leben", wird sie in der "tz" zitiert - Dann muss man eben vom hohen Ross absteigen und sich einen "normalen" Durchschnittsjob suchen. Manche Leute wachsen verpackt in Watte auf und stehen dann hilflos mit großen Augen schauend vor den kleinsten Problemen.

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Es werden keine Schauspieler mehr benütigt

Man dreht eine Soap, ein paar Reality-Shows - die Kosten überhaupt nichts.

Wenn man nicht besondere Beziehungen hat, hat man auch kaum Chancen konstant Jobs zu bekommen. Das ist so wie bei allen Selbständigen. Die Qualität der Arbeit ist heute nicht mehr unbedingt das wichtigste Kriterium, leider.

R.I.P

 
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