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Nazis hinterm Mond: Berlinale zeigt "Iron Sky"

25.01.2012 | 17:02 |  von HEIDE RAMPETZREITER (DiePresse.com)

Was, wenn die Nazis 1945 auf den Mond geflohen wären und nun wiederkämen? Davon handelt der Film "Iron Sky", der in Berlin Weltpremiere feiert. Der Trailer verspricht ein großes Stück Trash-Kino.

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"Woher sind wir?" fragt eine blonde Lehrerin in einem Nazi-Kostüm. "Von der Erde!" antwortet ein Knabe namens Siegfried. "Und wann haben wir sie verlassen?" will die Lehrerin wissen. "1945", ruft eine Schülerin namens Brünnhilde. "Und wohin sind wir gegangen?" fragt die Lehrerin weiter - und ihre Schüler antworten im Chor: "Auf die dunkle Seite des Mondes". Mit diesem skurrilen Dialog beginnt der neue Trailer zum finnischen Film "Iron Sky". Seit mehreren Jahren machen Ausschnitte aus der Science-Fiction-Nazi-Persiflage bei Filmfans die Runde. Am 11. Februar feiert der Trash-Streifen endlich seine Uraufführung: Und zwar in der Panorama-Schiene der Berlinale, die heuer vom 9. bis zum 19. Februar stattfindet. Das gab die Produktionsfirma am Mittwoch bekannt.

Dass der Film so spät seine Premiere feiert, liegt vor allem an Finanzproblemen. 7,5 Millionen Euro kostete die Produktion. Damit sei "Iron Sky" der teuerste Film, der bisher in Finnland produziert wurde, so die Filmproduzenten. Das Geld stammt zum Teil von Fans: Diese steuerten eine Million Euro mittels "crowd funding" bei.

Die Geschichte basiert auf einer Vorlage von Johanna Sinisalo und sie klingt so absurd wie aufregend: Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs schaffen es die Nazis, mit Hilfe von sogenannten "Reichsflugscheiben" auf die dunkle Seite des Mondes zu gelangen. Nachdem sie diese 70 Jahre lang besiedelt haben, sehen sie 2018 ihre Zeit gekommen: Sie wollen die Weltherrschaft ergreifen.

Trailer zu ''Ion Sky''

Bei den Darstellern kann der Film mit ein paar bekannten Gesichtern aufwarten: Julia Dietze ("11⁄2 Ritter"), Götz Otto ("Schindler's Liste", "Der Untergang") und Udo Kier ("Melancholia") sind darin zu sehen. Die Filmmusik stammt von der slowenischen Techno-Metal-Band Laibach.

"Es ist einfach überwältigend, dass 'Iron Sky' ausgerechnet in Berlin die Weltpremiere erlebt", meint Regisseur Timo Vuorensola. "Ich hoffe, dass die antifaschistische Botschaft beim Publikum ankommt und uns die Türen zu internationalem Erfolg öffnet." Man hoffe, in Berlin einen Vertriebe für ihren Film zu finden, so Produzent Tero Kaukomaa. Im April soll "Iron Sky" nämlich auch "normal" im Kino zu sehen sein.

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14 Kommentare
5 1

Endlich!

Verfolge das ganze Projekt seit Jahren. Finnen sind die großartigsten Spinner auf Erden! Herrlich!

Gast: The Face
25.01.2012 23:59
1 3

So ein dummer Schwachsinn, wieder was für die linken...


Gast: roban
25.01.2012 21:57
1 0

1918?

wieso sollen nazis 1918 wiederkommen, wie in diesem artikel steht? verstehe eigentlich recht-s wenig an diesem schwachsinn. schlecht geschrieben zudem.

Re: 1918?

Lieber User Roban,

Da ist mir ein Fehler unterlaufen, es sollte natürlich 2018 heißen. Ist inzwischen korrigiert, Danke fürs aufmerksame Lesen.

MfG,
die Kulturredaktion

Gast: geologicus
25.01.2012 20:05
1 0

nazis im all. alter hut

http://www.youtube.com/watch?v=xw8nl5qX6BE

Star Dreck ... ??

Gast: Gesichtschirurg
25.01.2012 18:32
7 0

Endich mal eine realistische Bedrohung...

...durch Nazis.

Antworten Gast: schlÄchter
26.01.2012 10:26
1 1

Re: Endich mal eine realistische Bedrohung...

sg gesichtschirurg!
:-)))
+
mfg
s.

Gast: Pumpelstilzchen
25.01.2012 18:30
2 0

Wenn sie die Erde 1945 verlassen haben, können sie kaum 1918 wiederkommen!

"Nachdem sie diese 70 Jahre lang besiedelt haben, sehen sie 1918 ihre Zeit gekommen: Sie wollen die Weltherrschaft ergreifen."

1918???? Diese Rechnung geht nicht wirklich auf!

Gast: dhdj
25.01.2012 18:18
2 0

Zeitreise...

... 1945 abgeflogen und nach 70 Jahren im Weltall wird 1918 die Erde erobert? :)

Gast: ZarvonWien
25.01.2012 18:07
5 2

find ich nicht so toll . . .

Aus meiner Sicht nach dem Trailer spielt der Film mit unstimmigen Images. Z.B. der Frakturschrift auf der Tafel. So wurde nicht handgeschrieben, dazu gab es die Kurrentschrift. Im übrigen waren es ausgerechnet die Nazis, die die Deutsche Sprache in heutige internationale Schreibweise überführt haben. Die Assoziation Frakturschrift=NS ist also Müll im Gehirn. Im übrigen finde ich es fehl am Platz alles was urdeutsch ist mit NS zu verbinden, wie hier beispielsweise die Vornamen. Und wenn schon am Mond, dann muss im Film auch die stark verringerte Schwerkraft mitspielen, sonst hätte man die Sache wohl besser am Mars stattfinden lassen. Und überhaupt ist eine NS-Verarsche dieser Machart vielleicht 20 Jahre zu spät dran um wirklich noch ein Knüller sein zu können.

2 0

Re: find ich nicht so toll . . .

Wurscht, ich freu mich

Antworten Gast: ido
25.01.2012 18:31
1 1

Re: find ich nicht so toll . . .

ich glaub eher dieser comment ist eine Verarsche...

PS: Die Verschwörungstheorie das die Nazis auf den Mond geflohen sind, ist eine (mehr oder minder) "gängige"

2 0

Re: Re: find ich nicht so toll . . .

Das ist doch nicht die Verschwörungstheorie! Die Verschwörungstheorie ist, das sie eben NICHT auf den Mond geflogen seien.

Antworten Antworten Antworten Gast: MistEr_x!
08.02.2012 22:36
1 0

Re: Re: Re: find ich nicht so toll . . .

ich freu mich auch auf den film, das einzige, dass mich stört, ist, dass die feine Grenze zwischen Theorie und totaler Spinnerei außer acht gelassen wird. Oder ums mal klar auszudrücken. Die Nazis waren in der Antarktis. FAKT. Die Nazis hatten dort eine Basis gebaut und diese regelmäßig beliefert. FAKT. Knapp 100 Amerikanische Kriegsschiffe wurden knapp 20 Jahre später auf einer "Forschungs"-reise versenkt. FAKT. Hitler hat sich generell extrem für umstrittenes und wissenschaftlich grenzwertiges interessiert, wie den heiligen Gral, das Bernsteinzimmer, fortschrittliche Technologien. Und es ist nicht zu bestreiten, dass er dabei auch durchaus Erfolge erzielt hat (Horten, nicht funktionstüchtige(!!!) ufomodelle,etc.). In wieweit ihm wissenschaftliche Durchbrüche noch rechtzeitig gelungen sind, lässt sich schwer sagen, sicher ist, dass er zumindest zeitweise an genannten Themen wie Ufos, Heiliger Gral und anderen Ideologischen geschichten forschen ließ. Ich persönlich weiß nur, dass er sicher eine Basis in der Antarktis hatte! Alles was darüber hinaus geht, dass die Ufos wirklich gebaut wurden kann sein, oder auch nicht. Da will ich auch Beweise sehen. Und was den Mond angeht...das ist wohl völlig abgehoben...Ich denke Google reicht als Gegenbeweis!!