Klavier-Elite beim Lucerne Festival

12.11.2012 | 15:55 |   (DiePresse.com)

Weltbekannte Pianisten greifen vom 19. bis 25. November beim Klavier-Festival in der Schweiz in die Tasten.

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Die Klavier-Elite lässt beim diesjährigen Lucerne Festival am Piano Werke von Bach, Beethoven, Liszt oder Mussorgsky erklingen. Das Festival dauert vom 19. bis 25. November 2012, die Konzerte im KKL werden erneut mit zahlreichen Off-Stage-Konzerten ergänzt.

Zum Auftakt ertönt im KKL amerikanische Musik in einem Duo-Rezital der Schwestern Katia und Marielle Labèque. Sie spielen unter anderem "Ma Mère l'Oye" von Maurice Ravel. Ravel sei für die Schwestern eine Art "musikalische Muttersprache", wie die Organisatoren mitteilten.

Die beiden Konzerte am 22. und 24. November, die das Chamber Orchestra of Europe unter Bernard Haitink zusammen mit Jean-Yves Thibaudet gestaltet, koppeln jeweils eine Orchestersuite und ein Klavierkonzert Ravels mit einer späten Mozart-Sinfonie.

Am 23. November stellt Alfred Brendel, der 2008 seine lange Karriere beendet hatte, Schuberts letzten drei Klaviersonaten in einem Vortrag mit Musikbeispielen vor. Dabei greift er selbst noch kurz in die Tasten. Anschließend wird sein berühmtester Schüler, der Brite Paul Lewis, die Werke interpretieren.

Mit Varvara, der jungen Georgierin Nino Gvetadze und mit Daniil Trifonov, dem Gewinner des Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerbs, werden auch dieses Jahr wieder drei Debütanten vorgestellt. Sie präsentieren ihr Können in der Lukaskirche.

Im Rahmen des Festivals finden die Piano Lectures des Feuilletonchefs der Neuen Zürcher Zeitung, Martin Meyer, statt. Er spricht unter anderem über Frauen am Klavier. Am 25. November schließt Andras Schiff das Festival mit sieben Sonaten von Ludwig van Beethoven ab.

Das Lucerne Festival am Piano ist aber nicht nur im Konzertsaal des KKL zu hören, sondern auch Off-Stage. In Bars und Restaurants von Luzern und neu auch in Zürich treffen sich zehn international gefeierte Meister der Improvisation. Gratis präsentieren sie von Blues und Boogie-Woogie über Stride, Swing und Soul bis zum Modern Mainstream das ganze Panorama des Klavier-Jazz.

(APA/sda)

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