Kabale und Säure im Bolschoj-Theater

Konkurrenz innerhalb der Tanztruppe könnte das Motiv für den Säureanschlag auf Ballettdirektor Sergej Filin sein. Er soll am Sonntag aus dem Spital entlassen werden.

Schließen
(c) AP (Mikhail Metzel)

Wien/Moskau. Nach außen hin versucht das Bolschoj-Theater zwei Wochen nach dem Säureangriff auf seinen künstlerischen Leiter Sergej Filin Normalität zu signalisieren. Doch ganz gelingt das nicht. Ausgerechnet die prestigeträchtige Premiere von Igor Strawinskys „Le sacre du printemps“ musste gestern auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Das Ensemble und der britische Choreograf Wayne McGregor hätten sich darauf geeinigt, das „Frühlingsopfer“ aus dem Jahre 1913, das McGregor zeitgenössisch inszenieren wollte, erst nach der Genesung Filins zu zeigen. Ursprünglich war die Aufführung für Ende März geplant worden.

Das ist drin:

  • 0 Minuten
  • 0 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.02.2013)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen