Salzburger Festspiele: Totenmesse, Verzweiflung und Glaubenstriumph

Teodor Currentzis deutet Mozarts „Requiem“ aus barocker Rhetorik und lässt Alfred Schnittkes Glaubensbekenntnis voller Inbrunst erschallen; das Hagen Quartett breitet Schostakowitschs Tristesse aus: Starke Kontraste und Affekte bei der Ouverture spirituelle.

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Teodor Currentzis.
Teodor Currentzis. – (c) imago/ITAR-TASS

 Amen: Juden, Christen wie Muslime verwenden dieses Gebetswort. Es bedeutet mehr und etwas anderes als die landläufige Übersetzung „So soll es sein“, nämlich: sich festigen, sich verankern in Gott, sich auf ihn ausrichten. In der abendländischen Sakralmusik ist es durch die Jahrhunderte allgegenwärtig – ob nun als lakonische Schlusskadenz komponiert oder als umfangreiche Fuge. Am zweiten Tag der Ouverture spirituelle hatte das Amen in zwei Werken einen denkwürdigen, speziellen Auftritt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.07.2017)

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