Niko Pelinkas Erklärung im Wortlaut

19.01.2012 | 10:52 |   (DiePresse.com)

Niko Pelinka hat am Donnerstag nach mehr als dreiwöchigen Protesten seine Bewerbung als Büroleiter für ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zurückgezogen.

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Im Folgenden seine schriftliche Erklärung im Wortlaut:

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"Die andauernde öffentliche Debatte über meine Person und meine mögliche Bestellung zum Büroleiter des ORF-Generaldirektors hat ein Ausmaß erreicht, das nicht mehr akzeptabel ist. Ich ziehe mich von dieser Ausschreibung zurück.

Dieser Schritt erfolgt nicht, weil ich die falsche Person für diesen Posten bin. Er ist einerseits notwendig, weil ich weitere untergriffige Angriffe gegen mich, meine Familie und mein persönliches Umfeld vermeiden möchte. Er erfolgt auch, weil eine breite öffentliche Diskussion mittlerweile die Substanz des ORF gefährdet und ich weiteren Schaden nicht akzeptieren will.

Die unerfreulichen formalen Unstimmigkeiten rund um die Bestellung sind ein weiterer Grund für diesen Schritt. Die Perspektive einer wochenlangen Weiterführung dieses unwürdigen Theaters möchte ich weder mir noch dem ORF zumuten.

Außerdem möchte ich nicht das Symbol für etwas sein, das nicht meiner persönlichen Wertehaltung entspricht. Der Grund für mein angestrebtes Engagement im ORF war ausschließlich mein persönliches Vertrauensverhältnis zu Alexander Wrabetz und mein Interesse am Medienunternehmen ORF.

Ich freue mich nun auf spannende berufliche Aufgaben in der Zukunft."

(APA)

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40 Kommentare
 
12

Ausschreibung

Naja die "ausschreibung" läuft ja noch. Der xandi hat so grossen zuspruch (3000 bewerber), da wird er schon einen geeigneten kandidaten finden. :-)

Was ist mit dem Bohmann-Verlag

dort brauchen sie jemanden, der möglichst regimetreu ist. Die paar Propagandafilmerl wird schon irgend wer herunterdrehen.

Gast: rzeditel
19.01.2012 19:02
4

Spannende Aufgaben

Verbund? Wieder ÖBB? ASFINAG? Bundesratsmandat? Nationalbank? Ich tippe auf Wiener Holding.

Eventuell eine Professur an der Donau Uni?

Seine Berufserfahrung rechnet man sicher als Doktor der Wissenschaften!

Antworten Gast: nestor 446
19.01.2012 20:00
1

Re: Spannende Aufgaben

Niko: BüroleiterIn von Laura Rudas! (-In wegen der langen Haar!)

das wäre geballte Geistespower! Die zwei - ein Wahnsinn!

Zusammen wären die unschlagbar (bis halt HC Strache den Laden Österreich übernimmt, dauert eh nicht mehr lang, so wie die Roten fuhrwerken, wenn dann die Pfründe der Roten immer weniger werden, Laura und Niko darben müssen und sie womöglich ERSTMALS WIRKLICH ARBEITEN MÜSSEN (horribile dictu!).

WAHNSINN!!!!!!!

Gast: KaterCarlo
19.01.2012 17:55
2

Die WAHRE Erklärung von N. Pelinka !

"Ich habe gestern mit meinem Papa und meiner Mama eine Aussprache gehabt.
Da hat der Papa mir eine Watschn runtergehaut und gesagt, das ich mich nicht für eine Hack'n bewerben soll, bevor die was überhaupt ausgeschrieben geworden ist. Und
die Mama hat geweint und zu mir gesagt: "Das kommt davon, weilst noch immer mit der kleinen Rudas Laura von der Kinderspielgruppe in der Löwelstraße zusammen steckst". Da habe ich mich geschämt, auch weil ich den Wrabetz Xandi einfach mag. Als sein Büroleiter hätt' ich dem Xandi einfach nur jeden Tag eine Tasse mit heissem Tee aufm Schreibtisch stellen wollen, mehr nicht - echt, ganz ehrlich !
Dann hat der Papa zu mir gesagt, daß er und die Mami nocht mehr bös' mit mir sind, wenn ich nur endlich etwas Gscheites machen tue.
Deshalb ziehe ich meine Bewerbung zurück und der Xandi muss sich halt einen anderen suchen, der was ihm täglich die Teetass'n auf dem Schreibtisch stellt.
Niko P."

Gast: Politische Kremser
19.01.2012 17:17
5

Stilvergleich Masterthese

wäre nicht uninteressant.

Gast: Opfer100
19.01.2012 15:57
4

"Unglückliche formale Unstimmigkeiten"

So nennt man das also jetzt? Formal hätte dieser Posten EU-weit öffentlich ausgeschrieben werden müssen. Ich halte Pelinkas für verkappte Feiheitliche mit rotem Parteibuch.

In Ungarn

werden von den Rechten 1600 der 2000 Rundfunkmitarbeiter durch regimetreue Gauner ersetzt. Wir jeiern wegen einem Bürojob.

Die FPÖ macht sich für den stv. Technik-Direktor Thomas Prantner stark, ist das in Ordnung oder doch politische Einflussnahme?

Gast: nestor 446
19.01.2012 15:32
3

Selbstverliebte Geschmacklosigkeiten

"Bescheidenheit, verlass mich nicht!"

Dieser Herr Pelinka hat also die Notbremse gezogen, als sogar die geeichten Genossen Redakteure im ORF den Kadavergehorsam verweigert haben. Und seinen Rücktritt von dem, was es offiziell ja eh nur mit Nachsicht aller Taxen gegeben hat (nachträgliche Ausschreibung "wenn's halt sein muass, oba wear's wird, steht scho fest!"), mit selbstverliebten Vokabeln garniert. Geschmacklosigkeit hoch drei.

Dieser Protektionsjüngling soll jetzt einmal zeigen, dass er auch einen Posten in einem Betrieb bekommen kann, der NICHT ein verlängertes Parteisekretariat der SPÖ ist. Das wird die Herausforderung für den jungen Herren, etwas total Neues, Innovatives - wollen wir wetten?

Und ganz Österreich wird diesmal zusehen. Protektion wird's erstmals nicht geben, jaja, so ungerecht kann's zugehen im wirklichen Leben.

Gast: musikfreund
19.01.2012 15:13
1

taktik?

war der wrabi am ende so schlau und hat das alles ganz bewußt eingefädelt? Am 23.12. so eine dummheit zu begehen, dazu scheint selbst er zu intelligent.
Hat er alles vorausgesehen und seine neubesetzungen den parteienversprechen gemäß bekanntgegeben, wissend, dass er die nie durchbringt, ob er nun das recht dazu hat oder nicht.
und kann sich jetzt zurücklehnen und sagen: tut mir ja so leid, liebe parteien, was kann ich denn dafür???

Gast: Abahatischi
19.01.2012 15:08
7

Arrogtanter,

beleidigter Tonfall.
Sehr aussagekräftig für die Person/den Charakter Pelinkas ist, dass er mehrmals das ICH an erster Stelle reiht. Etwaige Mitbetroffene haben gefälligst hinter ihm genannt zu werden.
Was hat Pelinka bei den ÖBB gemacht? Adressen-Register führte er - berichteten zumindest die Medien.
Und das für magere 3.000,00€ im Monat.

Das Sammeln von Adressen wurde bei uns von Hilfshacklern gemacht. Für einen Hilfshackler-Salär.

Mangels an ernst zu nehmendem Nachwuchs zieht sich die kom.atöse SPÖ eine Brut hoch, dass einem das blanke Entsetzen hochkommt

Massiv überbezahlte Zettelsammler werden plötzlich Büroleiter und Journalisten. Dann gibts da noch eine SP-GeschäftsführerIn, die über das Ausweniggelernte hinaus nicht imstande ist, fliessend weiter zu sprechen, sondern nur noch hilflos stot..tert.
Wo hat die denn studiert? Bei Pelinka oder den BAWAG Nie..ten?



Gast: Gast Kommentar
19.01.2012 13:45
2

Jämmerlicher Stil - Teil 2



Skandalös und eines kritischen Journalisten eigentlich unwürdig ist es m.E, auch, dass Pelinka die wahren Gründe seines Rücktritts nicht hinreichend beim Namen nennt. Klartext fehlt! Weiters fehlt eine Entschuldigung bei den GebührenzahlerInnen!

Der Mann ist von Beruf Sohn

dass er Journalist ist hat nie jemand behauptet.

Gast: Gast Kommentar
19.01.2012 13:44
11

Der Schreibstil ist ja eine jämmerliche Katastrophe Teil 1

Der sprachliche Stil des Schreibens von Pelinka ist insgesamt auffallend jämmerlich. Konjunktiv scheint Pelinka nicht gelernt zu haben. Vgl. "Dieser Schritt erfolgt nicht, weil ich die falsche Person für diesen Posten bin." So, so, er gesteht also endlich öffentlich ein, dass er die falsche Person für diesen Posten ist. Journalistisches Talent! Basic-Etikette betreffend Höflichkeit scheint er auch nicht gelernt zu haben. Naja, bei einem Vater, der mit Watschen erziehen möchte ... vgl. "Die Perspektive einer wochenlangen Weiterführung dieses unwürdigen Theaters möchte ich weder mir noch dem ORF zumuten." Vielleicht sollte doch die Reihenfolge lauten "weder dem ORF noch mir".. Vgl. auch "Er ist einerseits notwendig, weil ich weitere untergriffige Angriffe gegen mich, meine Familie und mein persönliches Umfeld vermeiden möchte". "Tja, Elmayer könnte da noch ein bisschen nachhelfen, wie die höfliche Reihenfolge wäre.
Pelinka gelingt offenbar nicht einmal ein Satzbau mit "einerseits" - wo bleibt der zweite Teil "andererseits"? Die Formulierung „untergriffige Angriffe“ ist wohl auch unter jeglicher journalistischer Würde im Rahmen eines offiziellen Rücktrittsschreibens. Naja, vielleicht fehlen ihm halt „Begriffe“ ;-) dafür.

Puh, wie kann man so die Journalistenausbildung an der Donau-Uni positiv abschließen ?!?!?!?!
Elite-Uni ?!? Interessant! Geldelite oder intellektuelle Elite?

Skandalös und eines kritischen Journalisten eigentlich unwürdig ist es m.E, auch, dass Pelinka die wa

Re: Der Schreibstil ist ja eine jämmerliche Katastrophe Teil 1

stimme ihnen voll und ganz zu ... alleine dieses schreiben zeigt, dass er für einen solchen posten nicht geeignet ist!

Re: Der Schreibstil ist ja eine jämmerliche Katastrophe Teil 1

den Text hat die liebe Lauri geschrieben!

Jeder einzelne Satz dieser Erkalerung ist eine frechheit (Teil 2)

"Die unerfreulichen formalen Unstimmigkeiten rund um die Bestellung sind ein weiterer Grund für diesen Schritt."

- das waren gesetzesbrueche, keine Unstimmigkeiten. Frechheit.

"Die Perspektive einer wochenlangen Weiterführung dieses unwürdigen Theaters möchte ich weder mir noch dem ORF zumuten."

- feige Nuss. Warmduscher.

"Außerdem möchte ich nicht das Symbol für etwas sein, das nicht meiner persönlichen Wertehaltung entspricht."

- Politkarrierist? Politkommissar?

"Der Grund für mein angestrebtes Engagement im ORF war ausschließlich mein persönliches Vertrauensverhältnis zu Alexander Wrabetz und mein Interesse am Medienunternehmen ORF."

- sprach der Boss ueber seinen angestellten. oder?

Ich freue mich nun auf spannende berufliche Aufgaben in der Zukunft."

- die diskussion ueber versorgungsposten wird ja schon ausfuehrl;ichst gefuehrt...


Jeder einzelne Satz dieser Erkalerung ist eine frechheit (Teil 1)

"Die andauernde öffentliche Debatte über meine Person und meine mögliche Bestellung zum Büroleiter des ORF-Generaldirektors hat ein Ausmaß erreicht, das nicht mehr akzeptabel ist."

- oeffentliche debatten sind uns augenscheinlich unangenehm. Wenn man sich fuer ein medienunternehmen bewirbt, sollten einen Debatten nicht stoeren. Wir sind ja nicht in Nordkorea.

" Ich ziehe mich von dieser Ausschreibung zurück."

- d.h. er bewirbt sich nicht. Sich zurueck ziehen ist etwas grandios formuliert. Schon ein bisserl arrogant, gell?

"Dieser Schritt erfolgt nicht, weil ich die falsche Person für diesen Posten bin."

- NP ist die absolut falsche person. Er sollte das begriffen haben. Keine Erfahrung, nur Politkommissar.

"Er ist einerseits notwendig, weil ich weitere untergriffige Angriffe gegen mich, meine Familie und mein persönliches Umfeld vermeiden möchte. "

- untergriffig war da nichts (ausser den postings), und die Familie hat auch niemand angegriffen.

"Er erfolgt auch, weil eine breite öffentliche Diskussion mittlerweile die Substanz des ORF gefährdet und ich weiteren Schaden nicht akzeptieren will."

- nicht die Diskussion richtet den Schaden an, sondern der Privatklub der Jungsozen um LR, die glauben, sie koennen sich alles erlauben

Gast: wert haltung
19.01.2012 13:29
4

werterhaltung

bin leicht verwirrt - ist jetzt werthaltung gemeint oder werterhaltung?
wertehaltung hab ich im duden nicht gefunden...


Einerseits gut...

andererseits bringt's auch nix wenn man ihm jetzt noch gehässig sein Leben verpfuscht...

empfehle 1 Jahr Australien ... 6 Monate Tourismus, 6 Monate Schafscherer (danach freut man sich auf den aufrechten Gang;) und dann ist er hoffentlich für sich selbst wieder halbwegs geerdet... und kann sich fragen ... was mache ich wirklich gerne... und was mache ich gut...


einen Deppen weniger...oder doch nicht?

...den Deppen sind wir zumindest beim ORF los.

Warum nimmt der nicht gleich den Wrabetz mit?

Gell Laura, so hast da das nicht vorgestellt?

Tust halt gleich mitn Werner sprechen, damits
Ihm a Platzerl irgendwo besorgen kannst! Das
hast eh glernt wie das geht!


die frage ist nur...

wo wird ihm der steuerzahler nun finanzieren.. ich denke mal die ÖBB wird ihn weiterbeschäftigen bis er wo anders unter kommt, gell laura

Gast: Karl Huber
19.01.2012 12:23
7

;D

Und der Herr Pelinka hätt die Brieferln vom Wrabetz auf Fehler überprüfen sollen (ist ja die Aufgabe des "Büroleiters". Nicht?)??
;D

Gast: tagpfauenauge
19.01.2012 12:17
3

Tja

Niko Burli,ab ins Ausland denn hier gibt es für dich nichts mehr zu holen.
Du bist sogar für deine roten Bonzen nach diesem Affenzirkus unvermittelbar,jeder wird sich hüten dich anzustellen um nich gleich das selbe Theater zu haben.
abgesehen davon wirst du erst jetzt merken was für einen Wert du hast,du stolzer Gockel.

Ähhhhm wofür brauchen die Roten jetzt noch ?
Du hast nichtmal mehr einen Job wo du für die Bonzen was machen könntest.

So ist das,schnell ohne Ausbildung und auf Steuerkosten in luftige Höhen und noch schneller runter.

Gast: Wanderer.
19.01.2012 12:00
4

Ja, Jungspund! Solltest in Zukunft noch viel lernen,

denn nur die eitle Tour ist eben eine Abstiegsgarantie.

 
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