Mackenzie Scott / Bild: (c) Mackenzie Scott
Song der Woche

Torres: Achtung, es geht um Wichtiges!

Mackenzie Scott, geboren 1991, lebt in Nashville, nennt sich Torres und ist bekennender Johnny-Cash-Fan. Im Herbst erscheint ihr drittes Album, „Three Futures“.

Annie Clark, geb. 1982 in Tulsa, macht seit 2006 als St. Vincent Musik. Auch ihre Videos sind originell, das neueste zeigt nur hohe Stiefel in wechselnden Farben. /
Song zum Sonntag

Liebesleid in Manhattan

Dass New Yorker ihre Stadt gern vertonen, weiß man z. B. von Lou Reed. Aber auch Zugereiste wie Frank Sinatra besingen sie gern. So auch Annie Clark aus Oklahoma.

Nilüfer Yanya / Bild: (c) beigestellt
Song der Woche

„Golden Cage“: In diesem Traum lebt der Jazz

Nilüfer Yanya, geboren 1996 in London als Tochter eines Künstlerpaars, lernte klassisches Klavier, dann Gitarre. Soeben ist ihre EP „Plant Feed“ erschienen.

Keigo Oyamada / Bild: (c) beigestellt
Song der Woche

Cornelius' Abschied auf Japanisch: „Sometime/Someplace“

Keigo Oyamada, geboren 1969 in Tokio, macht Musik unter dem Künstlernamen Cornelius, Kritiker vergleichen ihn mit Beck. Nun erscheint nach elf Jahren Pause das Album „Mellow Waves“.

Bild: (c) Beigestellt
18.06.2017

Big Thief: Die Stimme des inneren Kindes

„Masterpiece“ hieß selbstbewusst das erste Album der 2015 in Brooklyn gegründeten Band Big Thief. Nun ist der Nachfolger namens „Capacity“ erschienen, wieder mit fragilen, sehr persönlichen Songs.

13.06.2017

Alvvays: So schroff klingt die Scheidung

Von "obskuren Inseln" vor der Ostküste Kanadas holte Sängerin Molly Rankin die Mitglieder ihrer 2011 gegründeten Band Alvvays. Im September erscheint das zweite Album: "Antisocialities".

Bild: (c) Beigestellt
07.06.2017

Arcade Fire: Jetzt will diese Band die Welt

Der "Song der Woche" kommt von der großen, klugen Band aus Montreal: Arcade Fire mit „Everything Now“. Am 11. Juli treten sie in Linz auf.

Peter Perrett / Bild: (c) beigestellt
29.05.2017

Kardashians coolster Verehrer

Peter Perrett, geb. 1952 in London, leitete von 1976 bis 1980 die Band The Only Ones. 37 Jahre später erscheint nun sein erstes Soloalbum, „How the West Was Won“.

„Slowdive“ ist nach 22 Jahren das vierte Album der Band. / Bild: (c) beigestellt
22.05.2017

Popkritik: Die englische Band Slowdive ist wieder da

Die Gruppe rund um Neil Halstead und Rachel Goswell schließt nahtlos an ihren Trademark-Sound von damals an, präsentiert sich dabei so frisch und voller Saft, als wäre nicht schon ein Vierteljahrhundert verflogen.

The National. /
von Thomas Kramar

Und wovon träumt die Gitarre?

Sie gelten als Barack Obamas Lieblingsband: The National, 1998 gegründet, aus Cincinnati, Ohio, stammend, leben in New York. Ihr siebtes Album, „Sleep Well Beast“, soll im September erscheinen.

Bild: (c) LCD Soundsystem
Song der Woche

Die Sonne gleißt und blendet

Seit 2001 ist James Murphy, geb. 1970 in New Jersey, als LCD Soundsystem aktiv. Nach sechs Jahren Pause ist „American Dream“ erschienen – im Doppelpack mit einem zweiten Track: „Losing My Edge“.

Grizzly Bear / Bild: (c) Grizzly Bear
Song der Woche

Musik wider die Vernunft

Grizzly Bear, 1999 in Brooklyn gegründet, lieben die Rätsel. Auch das Erscheinen dieses neuen Songs wurde im Netz von mysteriösen Teasern angekündigt.

The War on Drugs / Bild: (c) The War on Drugs
Song der Woche

Am Missouri hat die Gitarre Zeit

The War on Drugs, gegründet 2005 in Philadelphia, bekennen sich zu Vorbildern wie Bruce Springsteen. 2016 waren sie sogar beim „Grateful Dead“-Tributalbum dabei.

Bild: (c) Chris Cuffaro
Song der Woche

Ritt durch die Schattenseite

The Afghan Whigs, 1986 in Cincinnati, Ohio, gegründet und inzwischen zum zweiten Mal wiedervereint. Die soulbeeinflusste Grunge-Band gibt am 5. Mai ihr achtes Album „Spades“ heraus.

Leslie Feist veröffentlicht sie bald das fünfte Album: „Pleasure“. / Bild: (c) FilmMagic (Mike Pont)
15.04.2017

Drei Milliarden Sekunden

Leslie Feist, geboren 1976 in Amherst, Kanada, begann mit Punk und tritt auch als Bitch Lap Lap auf. Als Feist veröffentlicht sie bald das fünfte Album: „Pleasure“.

Broken Social Scene / Bild: (c) Broken Social Scene
Song der Woche

Hier läuten schon alle Glocken

1999 in Toronto gegründet, wurden Broken Social Scene bald zur zentralen Band der Indie-Szene Kanadas. Sieben Jahre nach dem letzten Album ist nun endlich ein neuer Song erschienen.

Kendrick Lamar / Bild: (c) Kendrick Lamar
Song der Woche

Er hat genug von Photoshop

Kendrick Lamar, geboren 1987 in Compton, Kalifornien, ist seit 2009 aktiv. Sein nächstes Album – nach „To Pimp a Butterfly“) soll „Humble“ heißen.

Bild: (c) Courtesy of the artist (Zackery Michael)
20.03.2017

Wieder diamantene Hunde

Die texanische Band Spoon, gegründet 1994, bekennt sich offensiv zur Poptradition. Auf ihrem achten Album, "Hot Thoughts", verwendet sie mehr Elektronik und Dancefloor-Beats als sonst.

Fleet Foxes / Bild: (c) Fleet Foxes
Song der Woche

Am Anfang ist das Licht

Am 3. Mai hat der Gitarrist der (2005 gegründeten) US-Band Fleet Foxes Geburtstag, ihm ist ein Song gewidmet, der auf dem dritten Album („Crack-up“) sein wird.

Methyl Ethel / Bild: (c) Methyl Ethel
Song der Woche

Hektik Dialektik (und Haare)

Seit 2013 gibt es Methyl Ethel, erst als Schlafzimmerprojekt von Jake Webb, dann als Trio. Heimatort: Perth, Australien. Neues Album: „Everything Is Forgotten“.

Bild: (c) APA/HERBERT PFARRHOFER
25.02.2017

Kinder, so jung . . .

Glamourös: Lana Del Rey, 1986 in New York geboren, hatte 2012 mit dem Album „Born To Die“ großen Erfolg. Es folgten „Ultraviolence“ und „Honeymoon“.

Bild: (c) Sister Polygon
18.02.2017

Priests: Guter Punk ist nicht käuflich

Das Quartett Priests (ohne „the“) wurde 2012 in Washington, D. C. gegründet. Wie es sich für Punk gehört, hat es sein eigenes Label: Sister Polygon Records. Das erste Album heißt „Nothing Feels Natural“.

Snail Mail  / Bild: (c) Snail Mail
Song der Woche

Diese Haut verträgt keine Sonne

Lindsey Jordan aus Ellicott City, Maryland, ist 17, spielt Gitarre, singt und mag Schnecken gern. Auch deshalb heißt ihre Band Snail Mail. Ihre erste EP namens „Habit“ ist im Juli 2016 erschienen.

Konzert von Sampha Sisay in der Berghain Kantine / Bild: imago/Votos-Roland Owsnitzki
04.02.2017

Erinnerung an die tote Mutter

Sampha Sisay, geb. 1989 in London, ist ein „musician's musician“, hat u. a. mit Kanye West und Drake gearbeitet. Nun erscheint sein erstes eigenes Album: „Process“.

Joshua Tillman / Bild: (c) Guy Lowndes
28.01.2017

In der Komödie eines Irren

Father John Misty, eigentlich Joshua Tillman, wurde mit der Indie-Band Fleet Foxes bekannt. Sein neues Album „Pure Comedy“ erscheint am 7. April.

Bild: (c) Arcade Fire
23.01.2017

Die Macht ist nur geliehen

Arcade Fire, 2002 in Montreal gegründet, haben erst vier Alben, die aber sind alle wichtig und rätselhaft: "Funeral", "Neon Bible", "The Suburbs", "Reflektor". Heuer sind sie auf Tour, am 11. Juli in Linz.

Liz Harris / Bild: (c) Liz Harris
14.01.2017

Kein Wort mehr!

Liz Harris wuchs in Nordkalifornien in einer esoterischen Kommune auf, die als „The Group“ bekannt war. So musiziert sie seit 2005 unter dem Namen Grouper. Neue Single: „Paradise Valley“.

 Dirty Projectors / Bild: (c) Dirty Projectors
07.01.2017

Es bleibt nur das Echo der Liebe

David Byrne und Björk lieben die Dirty Projectors – verständlich: Denn diese 2002 gegründete Band aus Brooklyn macht auf bisher sieben Alben Artrock im besten Sinn.

Leonard Cohen / Bild: APA/AFP/JOSEP LAGO
23.12.2016

Die Liebe, das Wasser, der Wein

Leonard Cohen, der große jüdisch-kanadische Dichter und Sänger, ist heuer gestorben, 82-jährig, am 7. November. Zwei Wochen davor ist „You Want It Darker“, sein letztes Album, erschienen.

Run The Jewels / Bild: (c) Tom Spray
17.12.2016

Teufelskerle und Schlittenhunde

Michael Render vulgo Killer Mike, geboren 1975 in Atlanta, Georgia, und Jaime Meline vulgo El-P, geboren 1975 in New York, gründeten 2013 das Duo Run The Jewels. Demnächst kommt ihr drittes Album.

The Jesus And Mary Chain: „Amputation“ / Bild: (c) Steve Gullick
10.12.2016

Rock 'n' Roll ist auch kein Spaß

The Jesus and Mary Chain, gegründet 1983 in East Kilbride, schufen mit „Psycho Candy“ und „Darklands“ düstere Klassiker. Im März 2017 kommt nach 18 Jahren Pause ihr siebentes Album: „Damage and Joy“.