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Das große Dilemma: Muss man impfen?

grosse Dilemma Muss impfen
Bild: (c) Erwin Wodicka - wodicka@aon.at (Erwin Wodicka) 

Warum werden die Europäer immer impfmüder? Zwar lässt die große Mehrheit ihre Kinder noch impfen, das aber mit einem immer schlechteren Gefühl. Was kann man tun? Einigung wird es in dem Konflikt nie geben.

 (Die Presse)

Das ist mein Sohn Julian“, sagt Rüdiger Schönbohm und zeigt das Foto eines lächelnden jungen Mannes. „Er ist 20 und studiert Tontechnik in Berlin.“ Schönbohm drückt auf einen Knopf. „Das ist mein Sohn Max. Er ist 18 und liegt seit sechs Jahren im Koma.“

Rüdiger Schönbohm hat Routine im Trauern vor Publikum, das merkt man. Immerhin ist das nicht das erste Mal, dass er öffentlich über das Schicksal seines jüngeren Sohnes spricht. Dennoch hört man den Kloß in seinem Hals, wenn er über Max redet, der sich mit sechs Monaten, zu früh um dagegen geimpft zu sein, mit den Masern ansteckte. Die Krankheit verlief nicht sonderlich dramatisch, der Bub lebte ein fröhliches und aktives Leben, bis er sich plötzlich zu verändern begann. Im Mai 2005, mit elf Jahren, wurde bei Max SSPE diagnostiziert, subakute sklerotisierende Panezephalitis, eine langsame Virusinfektion als Spätfolge der Masern. Innerhalb weniger Monate vergaß Max alles, was er je gelernt hatte. Im April 2006 sagte er den letzten Satz, den sein Vater je von ihm hören sollte: „Ich weiß nicht, wer du bist.“ „Dieser Satz“, sagt Rüdiger Schönbohm, „wird mich bis ans Ende meiner Tage verfolgen.“

Wenn Eva D. (42) Max' Geschichte hört, fühlt sie mit der Familie. Wenn es aber um eine Diskussion über Sinn und Unsinn von Impfungen geht, endet die Sympathie. Da steigt Eva D. auf der gegnerischen Seite in den Ring. Die Pflegehelferin musste sich 2007 im Rahmen ihrer Arbeit gegen Hepatitis A und B impfen lassen. Nach den ersten drei Impfungen fühlte sie sich zunehmend schlecht. Mittlerweile liest sich ihre Krankengeschichte wie ein Abriss eines medizinischen Lehrbuchs: dramatische Muskelschmerzen, Sensibilitätsstörungen, Diabetes, Depression. Ihre Vermutung, dass ihre Beschwerden von den Impfungen stammen könnten, erhärtete sich, als sich alles nach der vierten Impfung im Februar dieses Jahres noch einmal verschlimmerte. Derzeit wird ihr Fall von den Behörden geprüft, mit welchem Erfolg ist ungewiss.

Auf der Suche nach Skandalen. Einen Erfolg hat Eva D. hingegen bereits fix in der Tasche: Ihre Website zum Thema „Impfschaden“ erfreut sich regen Interesses – umso mehr, wenn gerade wieder ein Impfskandal publik wird. Wie etwa in der vergangenen Woche, als zwei Grippeimpfstoffe in Deutschland wegen Partikelbildung zurückgerufen werden mussten. Gesundheitliche Auswirkungen wurden zwar bisher keine bekannt, für die Impfbereitschaft in Deutschland könnte dies aber „fatale Folgen“ haben, warnten die Gesundheitspolitiker bereits.

Und das nicht ohne Grund. Denn die seit Jahren festgefahrene Diskussion, ob Impfungen mehr Schaden anrichten als sie Nutzen bringen, brachte zwar keinerlei Ergebnis, wohl aber zeigt sie Wirkung: Die generelle Impfbereitschaft in Europa nimmt tendenziell ab. Ärzte und Politiker können derzeit vor den Folgen dieser Entwicklung gar nicht genug warnen. Oktober, der Monat, in dem viele schön langsam an die Grippeimpfung denken, schien sich dafür offenbar besonders anzubieten: Zuerst riefen Ärzte und Gesundheitspolitiker beim Europäischen Gesundheitsforum in Gastein zum Kampf gegen die Impf-Lethargie auf. Im selben Monat starteten die EU-Gesundheitswächter eine Initiative, die unterstreichen soll, wie wichtig gerade Schutzimpfungen bei Kindern seien. Und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legte noch ein Schäuflein drauf und ließ durchblicken, dass man das Ziel, die Masern im europäischen Raum bis 2015 auszurotten, wohl nicht erreichen werde (siehe unten). „Impfungen“, sagt Ole Wichmann, Leiter des Fachgebiets Impfprävention am Robert-Koch-Institut in Berlin, „sind ein Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden.“ Eltern hätten keine Ahnung mehr, welche Auswirkungen dramatische Krankheiten wie Diphterie oder Tetanus auf Kinder haben könnten. Und nicht nur sie. Auch zahlreichen Ärzten, die etwa Keuchhusten nur mehr aus Lehrbüchern kennen, gehe es nicht viel anders.

Das ist eines der Argumente, mit denen sich Millionen Eltern in Europa herumschlagen, die ihre Kinder zwar noch impfen lassen, das aber oft nur noch mit erheblichem Bauchweh. Die Entscheidung müssen sie in Ländern wie Österreich, wo es keine Impfpflicht gibt, allein treffen. „Das wirft die Eltern noch mehr auf sich selbst zurück“, sagt der anthroposophisch orientierte Kinderarzt Johann Moravansky.

Die Folgen sind bereits spürbar: „Viele Eltern reagieren auf die Frage der Impfungen mit Wegschauen“, sagte Robb Butler von der WHO bei einer von der EU-Kommission, Abteilung Gesundheit und Verbraucher, organisierten Impfkonferenz. Den Gedankengang umschreibt Butler so: „Wenn ich mein Kind impfen lasse und es trägt einen Schaden davon, bin ich schuld. Wenn es die Kinderkrankheit bekommt, ist das Schicksal.“

„Das ist Wahnsinn“, sagt die Mehrheit der Kinderärzte. „Das ist durchaus verständlich“, sagt Charlotte Riedl, Besitzerin der Mutter-Kind-Geschäfte Be Mom. Riedl hat keines ihrer drei Kinder impfen lassen. „Mein erster Sohn war ein Frühchen. Als es ums Impfen ging, sagte ich dem Kinderarzt, ich lasse alles machen, bei dem er mir unterschreibt, dass nichts passieren kann.“ Der Kinderarzt unterschrieb nichts, Sohn Sascha wurde nicht geimpft, ist mittlerweile zwölf und war bis jetzt in seinem Leben zwei Mal krank.

Ungeimpft = gesünder? Reiner Zufall? Die Homöopathin Christine Laschkolnig glaubt das nicht: „Ungeimpfte Kinder sind oft auffallend gesund und vital“, sagt sie – ein Eindruck, den auch viele Patienten von Johann Moravansky teilen. Zu beiden Ärzten gehen allerdings Menschen, die der schulmedizinischen Einstellung zu Impfungen ohnedies skeptisch gegenüberstehen.

Die 98 Prozent der österreichischen Kinderärzte, die zum Impfen raten, könnten für jeden dieser Fälle allerdings genauso viele Beispiele gesunder und vitaler Kinder anführen – mit dem einzigen Unterschied, dass diese geimpft sind.

Das Hauptproblem sehen viele Eltern aber auch nicht darin, ob man die Frage „Impfung ja oder nein“ jemals lösen können wird, sondern darin, dass die Schulmedizin zu wenig bereit ist, über Grundsatzfragen zu diskutieren. Und das könnte durchaus einer der Gründe sein, warum Eltern das Vertrauen in Impfungen verlieren. Besonders ausgeprägt ist dieser Vertrauensverlust in Österreich, Deutschland und dem deutschsprachigen Teil der Schweiz, wo viele gut ausgebildete Eltern mit Sympathie für alternative Heilmethoden der Schulmedizin kritisch gegenüberstehen. Diese Eltern seien auch immer weniger bereit, sich mit ihren Kindern in Konfliktsituationen zu begeben – und dazu zählt auch die Angst vor dem Schmerz bei der Impfung, die sowohl Mutter als auch Kind empfinden, meint Robb Butler von der WHO. Außerdem tendieren sie dazu, sich in einem der vielen Internetforen zum Thema „Kinder“ zu informieren – und dort dominieren die Impfskeptiker (siehe rechts).

Mit Skeptikern reden. Will man diese Eltern als „Impfpublikum“ nicht verlieren, führt aber an einer Auseinandersetzung über Grundsatzfragen kein Weg vorbei. „Wir müssen auch den Skeptikern zuhören. Es kann doch sein, dass dabei Fragen auftauchen, bei denen noch besser nachrecherchiert werden muss“, meint Kåre Molbak vom dänischen Serum-Institut.

Zu diesen Fragen gehört unter anderem, ab welchem Alter geimpft werden soll. In Österreich wird die erste Sechsfach-Impfung zusammen mit einer Impfung gegen Pneumokokken derzeit bereits ab dem dritten Lebensmonat verabreicht. Dahinter steht die Überlegung, dass Kinder bis zum dritten Monat verlässlich den „Nestschutz“ haben (also von der Immunität der Mutter profitieren). Flaut dieser ab, wird geimpft, das Immunsystem des Säuglings erhält einen besonders intensiven Boost. Viele Eltern haben allerdings mit dem frühen Zeitpunkt Probleme, immer mehr entscheiden sich, ihre Kinder erst später impfen zu lassen.

Zwei weitere wichtige Fragen sind, ob wirklich alle Impfungen des „Sixpack“ notwendig sind und wie es um die Nebenwirkungen bestellt ist. Der Kassen-Kinderarzt in Zeitnot wird den Eltern normalerweise erklären, dass das Kind einige Tage nach der Impfung Fieber und grippeähnliche Symptome entwickeln kann. In den meisten Fällen aber bekommen die Eltern keinen Beipackzettel zu Gesicht, der sie über alle potenziellen Nebenwirkungen der Impfungen aufklären würde.

Schulen fürchten Klagen. Aus dieser informationsscheuen Haltung ziehen immer mehr Eltern den Schluss, dass man etwas vor ihnen verbergen will; dass sich die Ärzte von der Pharmaindustrie gängeln lassen und dass diese an ihren Kindern verdienen will. Die ersten praktischen Konsequenzen gab es, als die Schulen der Erzdiözese Wien im vergangenen Jahr erklärten, dass ihre Schulärzte keine Impfungen mehr vornehmen würden – aus Angst vor Klagen wegen Impfschäden.

Vor allem aber erreicht man damit, dass für manche Eltern die Impfung mittlerweile zu einem größeren Problem geworden ist als die Krankheit, die sie verhindern soll. Rüdiger Schönbohm sieht das allerdings etwas anders: „Manche Leute sagen, dass es für die Entwicklung von Kindern wichtig ist, Kinderkrankheiten zu bekommen. Auch für Max' Entwicklung? Max wird sterben.“

Keine Pflicht

In Österreich gibt es keine Impfpflicht, wohl aber die dringende Empfehlung, Kinder ab dem dritten Monat gegen eine Reihe von Krankheiten immunisieren zu lassen. Der Großteil der Impfungen ist kostenlos.

Der Impfplan legt fest, wann wogegen immunisiert bzw. aufgefrischt werden muss. Er wird regelmäßig geändert und erweitert (etwa um die Rotavirus-Impfung für Säuglinge).

Ab dem dritten Lebensmonat wird u.a. gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio, Haemophilus influenzae B, Hepatitis B sowie gegen Pneumokokken geimpft.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.11.2012)

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115 Kommentare
 
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Es ist erschreckend die Kommentare zu lesen!

Teilweise sieht man sich vor die Aufklärung zurück versetzt - entblödet durch esoterische Heilsversprechen und bar jeden Grundlagenverständnisses wissenschaftlicher Erkenntnisse!

Re: Es ist erschreckend die Kommentare zu lesen!

stimmt. viele schulmediziner glauben noch immer esoterischen heilsversprechen, dass giftspritzen kinder vor krankheiten schützen können, obwohl das wissenschaftlich nie bewiesen worden ist.

wer sich mit seriöse wissenschaft auseinandersetzt, weiß, was in impfstoffen enthalten ist und was impfungen anrichten können - und impft natürlich nicht.


Nicht einmal alle Ärzte

müssen impfen. Ob ich mich impfen lassen muß, darüber denke ich noch nach.

Re: Nicht einmal alle Ärzte

sehr viele ärzte impfen ihre eigenen kinder gar nicht. das erzählen sie aber nur hinter vorgehaltener hand, weil sie offiziell ja werbung für impfungen machen müssen und dafür auch gut entlohnt werden.

wetten

... Ärzten (bei uns in der EU), die etwa Keuchhusten nur mehr aus Lehrbüchern kennen...

Wenn durch Masern wieder jährlich Kinder sterben, durch Röteln wieder missgebildete kinder auf die welt kommen, TBC wieder Volkskrankheit geworden ist, dann werden die, die jetzt sooooo gegen jede Impfung sind nach der Impfpflicht schreien.

Wetten

Impfen kann töten

Wer also legal getötet werden möchte (Sterbehilfe ist ja noch verboten), soll sich eben möglichst oft impfen lassen. Ist zwar ein wenig wie ein russisches Roulette, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Krankheiten können töten.

Die Wahrscheinlichkeit eines Impfschadens bei Masernimpfung ist 1:1000, die Wahrscheinlichkeit bleibender Schäden bei Maserninfektion ist 1:20, oder:

50x höher.

Es ist nicht gesagt, dass es Sinn macht, sich gegen jeden Schas impfen zu lassen, aber mit der Begründung, „alles is pfui, wo was passieren kann“, dürftest nicht einmal über die Straße gehen.

Re: Krankheiten können töten.

bitte um eine quelle für deine zahlen. in österreich werden impfnebenwirkungen nicht aufgezeichnet und aus deutschland gibt es nur eine statistik, bei der ca. jeder 10. fall von impfnebenwirkungen aufgezeichnet wird.

woher hast du deine zahlen?

gegen jeden Furz

wie zB. Grippe muss man ganz sicher nicht impfen. Dass hier die Pharmaindustrie gewaltige Gewinne macht, erklärt das massive Werben in diesem Bereich.

Andererseits würde ich einen Tropenurlaub ohne gewisse Impfungen nicht wagen.

Die Entscheidung muss jeder für sich treffen. Allgemeingültige Regeln gibt es nicht, da jeder Körper anders reagiert. Am Besten ist immer noch eine gesunde Lebensführung kombiniert mit Hausverstand!

Wer bei jedem Lüfterl gleich krank ist, sollte besser seine Abwehrkräfte stärken (Sport, frische Luft, Alkohol/Tabak reduzieren, etc.). Die Medizin, sowie auch die Impfung ist nur eine Krücke. Wenn ich diese nicht brauche, ist es am besten!

Re: gegen jeden Furz

Grippe ist noch immer eine tödliche Krankheit vor allem für ältere, Menschen mit schwachem Herzen oder bereits geschwächte.

Eine Grippeimpfung gibt keine 100%ige Garantie dass sie auch wirkt, es ist wie eine Wettervoraussicht, es kann letzlich auch bei 10-20% Gegenwahrscheinlichkeit zu dem Fall kommen und sie werden trotz Impfung krank.

Weiters sind die Impfstoffe gegen Grippe sehr günstig.

Wenn sie mir erklären können wie sie ihr Hausverstand gegen Viren schützt oder eine gesunde Lebensführung bin ich gerne bereit ihnen zuzuhören. Es reicht wenn sie angeniest werden, etwas kontaminiertes Essen, die Menschen in ihrem Umfeld unvorsichtig sind, und sie werden wahrscheinlich krank..

Impfungen sind genau das was sie im letzten Satz ansprechen, ein Training für die Abwehrkräfte

grippeimpfung

gerade die grippeimpfung zeigt, auf den wissenschaftlichen prüfstand gestellt, dass es hier mehr um hysterie der impflobby als um echten schutz geht.

in österreich sterben ca. 30 (vorwiegend alte) menschen jährlich an der grippe. eine vergleichsweise geringe anzahl, wenn man sich die todesrate durch grippale infekte oder lungenentzündungen ansieht.

wissenschaftlich bewiesen ist, dass simples händewaschen vor all diesen krankheiten wirksam schützt. tödliche nebenwirkungen hat das händewaschen auch nicht.

ein arzt sollte also seine patienten anhalten, ihre hände öfter zu waschen, statt ihnen giftspritzen zu injizieren.

WHO

Hat die WHO nicht kürzlich die Vogelgrippe zu einer Pandemie erklärt, indem sie (auf Druck der Pharmakonzerne?) die DEFINITION dafür geändert haben?

Und denen soll man noch irgendetwas glauben? Meine Freundin wäre an der Gebärmutterhalskrebs-Impfung übrigens fast gestorben. Andere Frauen SIND daran gestorben.

Re: WHO

wenn man sich die zulassungsstudien für gardasil ansieht, fragt man sich, ob die ethikkommission geschlafen hat oder ob hier nur noch korruption im spiel ist.

traurig, dass auch im 21. jahrhundert noch großflächig menschenversuche gemacht werden.

Re: WHO

Inwiefern wäre ihre Freundin an der HPV-Impfung fast gestorben und warum sind sie sich so sicher, dass dies an der Impfung lag?

Pocken

Klar! Die Pocken sind verschwunden weil die Alternatvmediziner das richtige Globoli hatten, nicht weil dagegen geimpft wurde. Wenn so eine Krankheit wieder käme wäre das eine kurze Diskussion.

Re: Pocken

irgendwann, wenn die Durchimpfungsrate weiter sinkt, wird auch die Evolution wieder ausselektieren - nach Intelligenz :)

Re: Pocken

Verwirre sie nicht mit Fakten.

immunologischer Trittbrettfahrer

Klar bekommt das Beispielkind keine Kinderkrankheiten. Es profitiert ja davon daß fast alle anderen geimpft sind.
Irgendwann beginnt das aber zu kippen.

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Impfungen garantieren, dass harmlose Krankheiten zu gefährlichen werden!

Ebenso verhält es sich wegen der Massenverwendung von Antibiotikern!

Es macht Sinn und es ist gut, dass man sich gegen gefährliche Krankheiten schützt!
Warum man allerdings mit Gewalt versucht harmlose Krankheiten zwanghaft mutieren zu lassen, dass sie gefährlich werden weiß wohl nur die Pharma, die das große Geschäft wittern.

Re: Impfungen garantieren, dass harmlose Krankheiten zu gefährlichen werden!

richtig. die einst harmlose kinderkrankheit masern wurde durch die massenimpfungen immer mehr ins säuglingsalter oder erwachsenenalter verdrängt, wo es weit mehr komplikationen gibt.

sollten die menschen nun auch noch so wahnsinnig sein, ihre kinder gegen die absolut harmlosen windpocken zu impfen, ist eine gürtelroseepidemie in einigen jahren vorauszusehen. (ohne, dass man hellseher sein muss!)

Re: Impfungen garantieren, dass harmlose Krankheiten zu gefährlichen werden!

Antibiotikum - Antibiotika

It makes sense - deutsch: es hat Sinn,
Sinn "machen" kann man nicht

Daß "harmlose Krankheiten zu gefährlichen mutieren", das wird wohl manchen Mediziner verwundern.

Re: Re: Impfungen garantieren, dass harmlose Krankheiten zu gefährlichen werden!

Nicht böse sein, aber es ist ein wenig übertrieben andere so auszubessern. Ihnen ist anscheinend auch eine Reform entgangen: "daß" ?? Wohl eher nicht mehr ;-)

Re: Impfungen garantieren, dass harmlose Krankheiten zu gefährlichen werden!

Um eine Krankheit "mutieren" zu lassen, braucht es Leute, die infiziert wurden und Krankheiten weiter verbreiten.
Wenn die Krankheit ausgerottet ist, kann nichts mehr mutieren.

Bei der Grippe kommt der Kontakt zu Vögeln und Schweinen zum Tragen und viele andere Krankheiten haben wirklich keinen "Nutzen" für den Menschen, sondern sind einfach parasitisch.

Dabei bin ich auch skeptisch und oft nicht sicher, ob ein Mittel nun gut genug geprüft wurde, wie bei den jüngsten Berichten aus Deutschland und Italien; im Zweifelsfall bin ich allerdings für eine Impfung oder eine spätere Impfung.

Gast: Störrisch...
05.11.2012 10:29
14

Es leben...

..die mündigen Patienten....die Angst-Mache von Pharma zu Gunsten Profit fährt zum Glück nicht mehr gut - bis gar nicht ...gut für unsere Gesundheit - schlecht für deren Umsatz/Gewinn...

Re: Es leben...

schade, dass halbwissen nicht weh tut.

Re: Es leben...

Die muendigen Patienten schreien dann am lautesten nach dem Doktor....

 
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