20.06.2013 02:19 Merkliste 0

Scientology: Hubbards heimische Anhänger

07.07.2012 | 18:30 |  von Christine Imlinger UND Teresa Schaur-Wünsch (Die Presse)

Mehrere tausend Österreicher gehören Scientology an. Trotz des harmlosen Auftretens - auch in Wien werden Gegner und Aussteiger verfolgt und bedrängt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der erste Schritt zur Sekte ist einfach. Spaziert man in eine der Wiener Scientology-Niederlassungen, ein Kellerlokal in einer Seitengasse der Mariahilfer Straße, wähnt man sich in einem Buchladen. Broschüren, sanfte Klaviermusik, ein junger Mann hinter dem Tresen, zwei Frauen mittleren Alters. In den Regalen die Bücher L. Ron Hubbards: „Dianetik“ oder „Scientology“. Die Cover erinnern an Science-Fiction-Trash aus vergangenen Jahrzehnten.

Freundlich reagiert die gepflegte Dame auf die Bitte nach Info-Material. Eine Gratis-DVD? Broschüren? „Schauen Sie sich das an, wenn das was für Sie ist, wenn Sie Fragen haben, kommen Sie jederzeit wieder!“ Faschistoide Strukturen, Straflager, ein Geheimdienst, der Abtrünnige verfolgt? Mit jenen Aspekten, die anlässlich der Trennung der Aushängeschilder Tom Cruise und Katie Holmes derzeit kursieren, hat Scientology in Wien wenig zu tun. Auf den ersten Blick.


Geld und Seele. Doch auch die Wiener Niederlassung arbeitet strikt nach den Vorgaben der internationalen Organisation. Und der geht es, sagt Wilfried Handl, „schlicht und einfach um die Weltherrschaft“. Handl war 28 Jahre lang Scientologe, einige davon Österreich-Chef, 2002 stieg er aus, seither gilt er als einer der wenigen Experten im deutschsprachigen Raum. Wie er sich seine langjährige Mitgliedschaft erklärt? „Das Schlimme ist: Man gibt, ohne dass es einem auffällt, die eigene Führung ab, man hat die Idee, dass man am Steuer sitzt, in Wirklichkeit liegt man im Kofferraum.“

Man verfalle schnell dem totalitären System, der Idee, einer Elite anzugehören. Das „Zuckerl, der ultimative Joker“ sei die geistige Unsterblichkeit. Auf dem Weg dorthin werden Kurse um 100.000, 200.000 Euro belegt. Handl: „Sie wollen alles: Geld und Seele.“ Heute bekämpft er die Organisation, die einst seine Religion sein sollte (und die in Österreich Vereinsstatus hat). Religion? „Wenn, dann ist das eine UFO- oder eine klassische Psycho-Sekte.“

Handl beziffert die Zahl der Scientologen in Österreich mit 300 bis 600 aktiven Mitgliedern, inklusive der passiven Anhänger schätzt er die Zahl auf höchstens 1200 bis 1500. Scientology selbst gibt 5000 bis 6000 Mitglieder an, „ziemlich stabil, mit leichten aber stetigen Steigerungen“. Der Großteil konzentriert sich auf die beiden Standorte in Wien (jenen im sechsten und einen im 23. Bezirk, ein „Celebrity Center“ für Reich und Schön), dazu kommen eine „Mission“ in Salzburg und eine im Kärntner Wolfsberg.

Ulrich Hlava schätzt die Zahl auf 2000 bis 3000 Scientologen allein in Wien. Er ist Chefinspektor im Wiener Landesamt für Verfassungsschutz, das Scientology, anders als oft kolportiert, seit Langem beobachtet. Hlava verfolgt seit 16 Jahren die Aktivitäten der Sekte, wertet Literatur aus, steht mit führenden Scientologen in Kontakt. Die führenden Scientologen Österreichs, das sind nach außen Sonja Henkel, die Sprecherin, und Angelika Thonauer von der OSA, dem Office of Special Affairs, einer Mischung aus Pressestelle und internem Geheimdienst.

Hlava spricht von „guter Kooperation“, gegen die Wiener Organisation liege nichts strafrechtlich Relevantes vor, die Demonstrationen seien stets angemeldet: öffentliche „Stresstests“, mit denen Scientologen Passanten für sich gewinnen wollen, „Nein zu Drogen, Ja zum Leben“-Aktionen. Etwa einmal pro Woche stellt sich eine kleine Gruppe auf dem Wiener Schwedenplatz oder am Schottentor mit ihren Materialien für einige Stunden auf, um zu werben. Auch hinter einigen Nachhilfeangeboten steckt die Organisation.

Wie Hlava die Gefahr einschätzt? „Die Lehren Hubbards haben verfassungsgefährdende Aspekte. Werden die Richtlinien angewendet, ist das gefährlich. Aber wir haben keine Beweise.“ Aussteiger Handl warnt auch vor den persönlichen Gefahren. Scientologen seien „intelligente, gewinnende Menschen. Das ist etwas, was man gern vergisst. Man darf nicht glauben, zu einer Sekte geht nur einer, der eh schon labil ist.“ Gibt es in Wien auch jene Szenarien, dass Mitglieder, die aussteigen wollen, bedroht und verfolgt werden? „Laufend“, sagt Verfassungsschützer Hlava. Alle zwei, drei Monate, sagt er, suchen Menschen bei ihm Hilfe, die sich von der Organisation lösen wollen. Zwei Drittel, schätzt er, leiden unter Psychosen. Meist geht es darum, dass jemand die Gebühren für die Kurse nicht mehr zahlen könne.


„Ideal Org“ für Wien. Aber auch die Sekte hat mitunter Zahlungsprobleme, das geht aus dem internen E-Mail-Verkehr der Jahre 2010 und 2011 hervor, den die Hackergruppe Anonymous (die sich gern mit Scientology matcht) im Juni veröffentlicht hat. Probleme nach der Wirtschaftskrise, sagt Scientology, die inzwischen überwunden seien. Vorige Woche hat die Sekte Handl geklagt, weil er die geleakten E-Mails in seinem Blog kommentiert.

Aus ihnen, sagt er, gehe auch hervor, dass Scientology eine „Ideal Org“ in Wien plant, eine Art Flagshipstore. Scientology bestätigt das gegenüber der „Presse“: Eine „Ideal Org“ sei ein „ausreichend großes und repräsentatives Gebäude“, in dem man sich informieren können soll. Apropos Information: In der Bundesstelle für Sektenfragen betreffen laut ihrem jüngsten Tätigkeitsbericht die meisten Anfragen Scientology.

Die besten Zeiten, glauben Handl und Hlava, habe Scientology in Österreich dabei aber wohl hinter sich. Vielleicht eine Art Verzweiflungsakt, dass Scientology im März Unterrichtsmaterialien gleich direkt an Schulleiter in Klagenfurt verschickt hat? Im „Celebrity Center“ in der Liesinger Akaziengasse finden freilich nach wie vor jedes Wochenende große Veranstaltungen statt, gut 20 teure Autos, viele mit Kennzeichen aus östlichen Nachbarländern, verparken dann die umliegenden Straßen, erzählt ein Anrainer.

Auch mit Flugblättern wird geworben, dort wie in der Innenstadt: „Was bringt die Zukunft?“ „Wie können Sie eine glückliche Beziehung haben?“ Die Info-DVDs, sagt die Frau im Kellerlokal im 6., seien schon rar, in den vergangenen Tagen seien schließlich mehr Interessenten da gewesen als sonst.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.07.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

84 Kommentare
 
12 3
Gast: Brieftauben wieder einführen
14.07.2012 08:01
0 3

Zusammenhang mit diesem Artikel ...

Was das mit dem Handl und diesem Artikel zu hat? Die reinste Anarchie ist das, was auf seinem Blögchen abgeht. Der Ex einer Scientologin, oder die Ex (Hruby-Hausherr) eines Scientologen. Was macht solche Leute für die Presse so interessant? Auf deren Webseiten wüste zusammengewürfelte Zitate, völlig unglaubwürdig und zudem noch kriminell diese Anonymous-Aktivisten, wenn man sich deren Internetaktivitäten mal so bei Licht betrachtet. Zwielichtige Gestalten hinter einer Maske, mehr nicht. Das ist egal welche Presse über Anonymous berichtet, wer anderer Meinung ist, wird in den Kommentaren sofort als Scientology-Unterstützer, Scientologe, OSA usw. abgestempelt und im Internet verleumdet. Auflagen der Gerichte sind für solche Typen nicht bindend, schließlich wird man ja von einer kriminellen Sekte verfolgt. Wie krank ist das denn eigentlich?


Gast: EinKritiker
13.07.2012 14:20
0 1

Auch Verleumdung ist strafbar ....

„Das machen die Pro-Scientology-Poster hier nicht anders. Posten z.B. Links zu irgenwelchen Blog- oder Foren-Beiträgen wo's vorgeblich um juristische Auseinandersetzungen geht, die aber nichts mit der Person Handls oder diesem Artikel zu tun haben ...“

Du hast von nichts eine Ahnung Junge:

Aktenzeichen 27 O 331/09 - 25.06.2009 Landgericht Berlin- Veröffentlichung von E-Mails und eines Urteils

sowie

Urteil des Amtsgerichts Charlottenburg vom 27.12.2000 10 C 1011/00 – sehr bekannte Urteile im Internet.

Recherchiere wer und wo dies weiter verbreitet wird, denn es geht hier um eine Scientology-Verleumdung!

Nicht einer der Betroffenen der weggeklagten E-Mails hatte jemals etwas mit Scientology zu tun oder hatte/hat Informationen über Scientology auf seiner Webseite veröffentlicht.

Zuerst war's mir ja zu blöd,

aber dann konnte ich es mir doch nicht verkneifen und habe tatsächlich versucht, einen Zusammenhang zw. dem wiederholt von Ihnen verlinkten Urteil und Hrn. Handl bzw. diesem Artikel herzustellen.
Es will mir einfach nicht gelingen.

Okay, Hr. Handl und Fr. Hruby haben was gegen Scientology, und ihre Hompages verlinken sich gegenseitig. Na und?
Okay, es geht um veröffentlichten privaten e-Mail-Verkehr. Das das nicht in Ordnung ist wurde schon festgestellt.

Wenn Sie eine Botschaft bezüglich dieses Urteils transportieren wollen, dann sollten Sie das expliziter machen. Ansonsten ist ihre "Mühe" wohl vergebens, zumindest bei mir.
Aber das juckt mich auch nicht mehr weiter.

Lernen Sie mal die "antworten"-Funktion zu benutzen.

Ansonsten kann ich nur sagen: Werden Sie nicht respektlos.

Gast: EinKritiker
12.07.2012 15:46
0 0

Aber, oweh - wie gemein – Justitia lässt sich nicht blenden!

Forenregeln hin oder her, die Niederlagen, die so mancher bisher einstecken musste, häufen sich. (Die darf man allerdings nicht posten?)

Oder ist jemand über kritische Kommentare derart erbost, dass er diese entfernen lässt?

Zurück zu Herrn Handl, ich wünsche ihm eine große Portion Glück, dass er einen freundlichen Richter findet.

Denn so werden Klagen regelrecht provoziert. Es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten, Webseiten zu attakieren und auch noch Daten von Unbeteiligten im Internet zu veröffentlichen. E-Mails im Internet zu verteilen, die nicht einmal an ihn gesendet, sondern gehackt wurden.

Egal wie man zu Scientology steht, vor dem Gesetz sind alle gleich, auch wenn manche glauben sollten, sie ständen über dem Gesetz.


Antworten Gast: ebenso
18.07.2012 13:33
0 0

Re: Aber, oweh - wie gemein – Justitia lässt sich nicht blenden!


das Aufzeigen krimineller Machenschaften - wie im konkreten Fall von Scientology - ist ausserordentlich zielführend, vor allem für die Staatsanwaltschaft !

Es geht schließlich um das Grundproblem und nicht darum wer es aufgezeigt hat.

Wir befinden uns hier immerhin bei sog. "ex offo"-Delikten !

Auch Verleumdung ist strafbar.

Soweit mir bekannt ist, gibt es weder Hinweise und noch weniger Beweise dafür, dass Herr Handl auch nur irgendwie mehr Kontakt zur Anonymus-Bewegung hat, als jeder andere Internet-Nutzer.

Dennoch wird dies gebetsmühlenartig immer wieder von Pro-Scientology-(Kampf-)Postern behauptet oder zumindest angedeutet. Jedoch sicherheitshalber immer nur unter Verwendung anonymer Gast-Accounts. Warum nur? Um für die eigenen Behauptungen nicht gerade stehen zu müssen? Feige.

(Disclaimer: Ich behaupte hiermit NICHT, dass der Einbruch in Mail-Server, bzw. -Accounts und die Veröffentlichung der erbeuteten Daten rechtens ist,)

Verleumdung

Handl benutzt die gestohlenen Mails um systematisch Scientologen zu verleumden. Er betreibt eine Diffamierungskampagne, indem er Vermutungen in den Raum stellt und irgendwelche Andeutungen macht.

"Weltherrschaft" ist ein tolles Wort, damit kann man sich wichtig machen ohne etwas konkretes auszusagen. Man nennt sowas auch Demagogie.

Innerhalb von 24 h hatte Wilfried Handl zwei Gastauftritte im Chat von österreichischen Zeitungen, in denen er hauptsächlich Werbung für seinen Blog gemacht hat. Warum wird kein Scientology-Sprecher eingeladen?

Eigentlich ist Handl nur der geschiedene Ehemann einer aktiven Scientologin, wie kann man also denken das er unabhängig sei?

Scientology-Sprecher

Zu den Interviews bei österreichischen Zeitungen kann ich nichts sagen. Bei seinem ZIB24-Auftritt letzte Woche hies es, seitens Scientology Österreich sei niemand bereit gewesen ins Studio zu kommen.
Vermutlich gilt ähnliches auch für die Zeitungs-Interviews. Aber ich schätze es wird nicht jede abgelehnte Interview-Anfrage publiziert. Wäre ja auch wieder potentiell diffamierend.
Scientology ist ja nicht gerade berühmt dafür, sich bereitwillig in "unabhängigen" Medien einer offenen Diskussion zu stellen.

Ad "Handl benutzt die gestohlenen Mails um systematisch Scientologen zu verleumden."
Gestohlen: Ja.
Verleumden: Nein. Es sind ja offensichtlich echte Mails. (Sonst wären sie nicht gestohlen und die ganze Aufregung umsonst.)

Nein, Herr Handel ist nicht unabhängig oder objektiv. Aber genau das macht ihn interessant.
Weil er die Vorgänge sowohl als (leitendes) Mitglied, als Ex-Mitglied und als Angehöriger von Mitgliedern beschreiben kann.

Ad "Er betreibt eine Diffamierungskampagne, indem er Vermutungen in den Raum stellt und irgendwelche Andeutungen macht."
Das machen die Pro-Scientology-Poster hier nicht anders. Posten z.B. Links zu irgenwelchen Blog- oder Foren-Beiträgen wo's vorgeblich um juristische Auseinandersetzungen geht, die aber nichts mit der Person Handls oder diesem Artikel zu tun haben ...

Gast: Am Datenschutz Interessierter
11.07.2012 19:01
0 0

Die Presse Digital Forenregeln

Interessant wie hier permanent Kommentare zensiert und gelöscht werden, die nach meiner Meinung nicht gegen die Foren-Regeln verstoßen.
Das macht http://diepresse.com nicht unbedingt glaubwürdig.

"Anonyme Scientology-Sockenpuppe!" (10.07.2012 17:34) bleibt allerdings stehen.

Werbung

Gegen Scientology liegt also nichts strafrechtlich Relevantes vor, und sie kooperieren sogar mit den Behörden. Auf der anderen Seite wird ihr privater Mailverkehr von Unbekannten abgefangen, was eine Straftat ist, und auch noch veröffentlicht. Derweil brüstet sich ein Handl mit eben diesen illegal erworbenen Emails und gibt ansonsten eigentlich nur Allgemeinplätze von sich.

Offensichtlich benutzen die Scientology-Gegner Tom Cruise um Werbung zu machen, weil sich sonst eigentlich kein Schwein für sie interessiert.

Gegner und Aussteiger verfolgt und bedrängt

Das ist mir bei der röm-kath Kirche nach meinem Austritt auch passiert! Klage hier - Pfarrer dort usw. Anyway - Sekte bleibt Sekte

Antworten Gast: Talbot
09.07.2012 12:56
4 0

Re: Gegner und Aussteiger verfolgt und bedrängt

Hat sie leicht der Pfarrer angerufen und wollte über die Gründe des Austrittes sprechen? Das ist mir passiert. Unglaublich!

Gast: Staatsbürger
09.07.2012 06:59
1 4

Und der Staat? .... versagt!

Und der Staat? .... versagt!
beim Schutz seiner Bürger

Re: Und der Staat? .... versagt!

Was kann der Staat dafür wenn sich jemand einer Sekte anschließt?

Gast: Xenu auf Teegeeack
08.07.2012 22:35
6 4

Scientology wie es singt und lacht

Für alle, die Englisch lesen können, und sich mit dem Thema Scientology ernsthaft auseinandersetzen wollen, habe ich eine Buchempfehlung aus dem Heimatland der Scientology:

Reitman, Janet:
Inside Scientology - The Story of America's most secretive Religion
New York 2011, Houghton Mifflin Harcourt

In diesem Buch ist eine unabhängige Journalistin bemüht, ohne Vorurteile und mit möglichst großer Objektivität an das Thema Scientology heranzugehen. Genau deshalb ist dieses Buch für mich so schockierend: Weil es nicht von irgendwelchen Anti-Sekten-Fanatikern stammt, sondern es sich um eine umfassende, nach den Regeln guten Jornalismus geführte Untersuchung handelt. Und weil dann die darin recherchierten Tatsachen und Augenzeugenberichte ein vernichtendes Urteil abgeben.

Re: Scientology wie es singt und lacht

Habe Sie ein Buchgeschäft??

Gast: Ludwig Meier
08.07.2012 19:06
0 7

Und was ist das nun wieder für ein Schwachsinn?

" ..... Umzug in eine neue Stadt, neuer Job, Scheidung, einen geliebten Menschen verloren. Menschen in solchen Situationen tendieren dazu, dass ihr natürlich Schutzmechanismus überladen oder geschwächt ist. ...."

Klar doch, wenn der Schutzmechanismus versagt durch Scheidung, Verlust eines geliebten Menschen, sogar neuer Job - dann schließt man sich einer Sekte an. Da dürfte die Scientology weit mehr Mitglieder haben, als bekannt ist ;-)

Vielleicht schaut sich mal jemand die Selbstdarstellung derjenigen im Internet etwas genauer an, wo dieser Schutzmechanismus vermutlich versagt hat:

http://www.religio.de/dialog/200/gipfeltr.gif
("Gipfeltreffen der Inquisitöre")

In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich?

Re: Und was ist das nun wieder für ein Schwachsinn?

Wer lesen kann ist im Vorteil !

nicht anschließen, sondern sie werden rektrutiert! zB. auf deren Stresständen!

Re: Re: Und was ist das nun wieder für ein Schwachsinn?

Selbst schuld, wer sich rekrutieren lässt.

Auf den Leim gehen / auf den Scientology Quatsch reinfallen

Nochmals für ALLE: Es hat NICHTS mit Intelligenz zu tun, sondern mit Verletzlichkeit.

Man tritt destruktiven Gruppen, wie Scientology, nicht einfach bei – Sekten REKRUTIEREN!

Diese Rekrutierung erfolg überlicherweise auf 3 Wegen:

1) über einen Verwandten oder Freund/in
2) von einem Fremden, der sich anfreundet
3) durch einen vom Kult gesponserten Event

Die Mehrheit der Opfer wurde in einer Zeit rekrutiert, wo sie unter Stress standen oder verletzlich waren. zB. Umzug in eine neue Stadt, neuer Job, Scheidung, einen geliebten Menschen verloren. Menschen in solchen Situationen tendieren dazu, dass ihr natürlich Schutzmechanismus überladen oder geschwächt ist. Wenn sie nicht wissen, wie man eine destruktive Gruppe erkennt und meidet, sind sie eine leichte Beute für die Sekte.

Combatting Cult Mind Control, Steven Hassan, Seite 48ff, Basic Cult Recruitment Approaches

unter Stress standen oder verletzlich waren

...also gerade dann sollte man doch seinen hausverstand benutzen, oder??

Gast: Max Wiese
08.07.2012 16:12
3 11

Kriminelle Machenschaften ...

… sagt Wilfried Handl, „schlicht und einfach um die Weltherrschaft“ …

Intelligente Menschen schließen sich so einem Verein gar nicht erst an, schon gar nicht 28 Jahre.

Was möchte der Geläuterte dem Rest der Welt denn Glauben machen?

Wer unter Psychosen leidet, der sollte nach meiner Meinung professionelle Hilfe suchen und diese nicht im Internet ausleben.

Um was geht es denn hauptsächlich, Bücher vermarkten, dubiose Antisektenvereine gründen, mit Masken auf der Straße rum krakelen, Firmen und Privatpersonen verleumden und sich als Opfer darstellen.

Wer hinter die Kulissen schaut, dem wird schnell klar, dass so einige SC-Aufklärer, Kritiker und als was sie sich noch alles darstellen, mehr Dreck anstecken haben, als die über die sie aufklären!

Und wer es nicht glaubt, der sollte mal „Die Schattenspieler“ der Autorin Renate Hartwig lesen, dann geht ihm vielleicht ein Licht auf.

Gast: John Galliano
08.07.2012 15:55
4 18

Ich fordere die österreichische Bundesregierung hiermit auf...

...Scientology umgehen als gleichwertige Religionsgemeinschaft neben dem Islam anzuerkennen. Von Scientology geht jedenfalls weniger Gefahr als vom Islam aus. Gleiches Recht für alle!

Re: Ich fordere die österreichische Bundesregierung hiermit auf...

Haben sie nicht alle Tassen im Schrank?

Ihre Frau/Mann/Kinder/ sollen mal in die Fänge dieser destruktiven Gruppe gehen, da würden sie nicht so dumm daherreden ....

 
12 3