"Dries": Van Notens Alltag als Film

Drei Jahre musste der Münchner Regisseur Reiner Holzemer warten, bis der zurückhaltende Designer Dries van Noten einem Film über sich zustimmte.

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Szenenbild aus "Dries" – 2017 PROKINO Filmverleih GmbH

Dries van Noten gilt als heimlicher Liebling der Modewelt. Und das seit Jahrzehnten. Warum der belgische Designer im hysterischen Modezirkus eine von vielen verehrte Ausnahmeerscheinung bleibt, zeigt nun der sehenswerte Film "Dries" ab Freitag im Kino.

Der Dokumentarfilmer Reiner Holzemer hat den 59-Jährigen dafür über ein Jahr lang begleitet und zeigt ihn bei den Vorbereitungen für seine Modenschauen in Paris oder während des Kreativprozesses bei der Arbeit mit seinem Team. Am meisten beeindrucken jedoch die Bilder aus Van Notens Alltag an der Seite seines langjährigen Lebensgefährten in ihrem Haus mit verwunschenem Garten nahe Antwerpen.

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Szenenbild – 2017 PROKINO Filmverleih GmbH

Drei Jahre musste der Münchner Regisseur warten, bis der zurückhaltende Designer einem Film über seine Person zustimmte. Heraus gekommen ist ein berührender Einblick in das Leben eines leisen Perfektionisten, der sich jenseits wechselnder Trends bewegt.

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Szenenbild – 2017 PROKINO Filmverleih GmbH

Der Modemacher lässt sich stattdessen von Kunstwerken, Filmen, Büchern oder Musik inspirieren. Sogar seine Stoffe und Stickereien entwirft er selbst. "Magie entsteht dann, wenn die Leute spüren, dass das Ganze auf Ehrlichkeit und Leidenschaft basiert, dass es von Herzen kommt", sagt Van Noten im Film. Genau das macht "Dries" spürbar.

dries-derfilm.de

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Filmplakat – 2017 PROKINO Filmverleih GmbH

(APA/dpa)

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