Tipps: Ethisch anlegen

14.12.2012 | 11:28 |   (Die Presse)

Mit gutem Gewissen sein Geld anlegen. Das kann man derzeit mit einer Anleihe der Erste Group. Mit dem Erlös werden etwa Windkraft-Projekte finanziert. Somit hilft der Anleger bei der Energiewende mit. Das kostet ihn aber etwas.

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Anleihe für Erneuerbare Energie

Wenn ein Anleger in diese Anleihe investiert, erzielt er eine Nettorendite von rund 0,6 Prozent jährlich. Damit wird man einen realen Verlust (nach Inflation) erleiden. Aber: Mit anderen Zins-Investments läuft es derzeit nicht besser. Das liegt vorrangig am Zinsniveau, das derzeit allgemein extrem niedrig ist.

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Kosten

Der Zinskupon bei Anleihen, der bei der vorherigen Anleihe zwei Prozent jährlich ausmacht, ist nur bedingt aussagekräftig. Denn davon müssen die Kosten der jährlichen Depotgebühren, die Steuer und der erhöhte Kaufkurs abgezogen werden. Letzterer macht bei einem Nennwert von 3000 Euro immerhin 60 Euro – also zwei Prozent – aus.

Vergleich

Eine neue Anleihe der Bank Austria hat keine ethischen Hintergedanken. Dafür gibt es aber jährlich steigende Zinsen – die jedoch auch sehr spärlich ausfallen. Am Ende der Laufzeit steht der Anleger mit einem realen Verlust von über zehn Prozent da. Aber auch nur dann, wenn die Inflation jährlich nicht höher als zwei Prozent liegt.

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