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Österreich fehlen jährlich 8000 neue Wohnungen

18.03.2013 | 09:31 |   (DiePresse.com)

Der S-Bauspar-Chef fordert mehr direkte Darlehen durch die Länder. Mit jährlich 50.000 Wohnungen soll die steigende "Lücke" geschlossen werden.

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Fünf Jahre lang - eine ganze Legislaturperiode - müssten in Österreich jedes Jahr rund 50.000 neue Wohnungen gebaut werden, etwa 8000 mehr als zuletzt, um die steigende "Lücke" im Wohnsektor wieder wegzubringen und obendrein noch einen kleinen Sicherheitspolster zu erhalten. Dieser Überzeugung ist der Chef der "s"-Bausparkasse, Josef Schmidinger. Dass das Volumen geförderter Wohnungen in Österreich von früher 32.000 auf 22.000 pro Jahr gesunken sei, sei alarmierend, deshalb begrüße er den Vorstoß von ÖVP-Obmann Vizekanzler Michael Spindelegger, sagte Schmidinger im Gespräch mit der APA.

Gedreht werden müsse an mehreren Stellen zur Behebung des Wohnungsmangels, der durch Bevölkerungszuzug und die wachsende Lebenserwartung bedingt ist. Die Wohnbauförderung (WBF) sei ein wesentlicher Eckpfeiler für stabile, langfristige Gelder, um neue Bauten zu errichten, doch müsse auch etwas gegen die steigenden Grundstückskosten infolge der Bodenknappheit im urbanen Raum getan werden. Außerdem müsse eine sinnvolle Linie gefunden werden, wie aufwendig man wirklich bauen wolle, "denn ein Fast-Passivhaus-Standard ist teuer".

"Wohnungslücke" in größeren Städte

Besonders große Probleme im Wohnungsbereich ortet der s-Bauspar-Generaldirektor in Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck. Von der "Lücke" im mehrgeschoßigen Wohnbau von 8000 bis 10.000 in ganz Österreich würden 4000 bis 5000 allein auf die Bundeshauptstadt entfallen, "denn Wien hat den größten Zuzug an Menschen". In Kärnten und Niederösterreich dagegen gebe es genug Wohnungen. Länder, die mehr Zuschüsse gaben, konnten zwar zunächst mehr bauen, wie etwa die Steiermark, doch komme das Geld erst langsam wieder zurück. Andere Länder, etwa Niederösterreich, hätten über Darlehen finanziert, "die tun sich leichter". Schmidinger rät deshalb dazu: "Es sollten mehr Darlehen vergeben werden."

Zusätzlich zur Förderung der Länder müssten Kapitalmarktgelder zur Verfügung gestellt werden, etwa über eine "Bundeswohnbauagentur", die selbst die Mittel aufnimmt und sie dem Wohnbausektor zur Verfügung stellt. Und bei der im Gespräch stehenden Reform der Zukunftsvorsorge sollte eine eigene neue Kategorie geschaffen werden für Wohnbauveranlagungen, so Schmidinger, der auch dem Vorstand der s Wohnbaubank angehört.

Für die Veranlagungen etwa in Wohnbauanleihen sollten die Rechtsvorschriften vereinfacht werden, indem bestimmte Emissionen liberalisiert werden und nicht in jedem Fall zusätzlich zur "AAA"-Einschätzung einer österreichischen Bank noch zusätzlich ein US-Rating beschafft werden müsse. Zudem sollten Pfandbrief-Modelle für Wohnbauprojekte herangezogen werden.

(APA)

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41 Kommentare
 
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selbst gemacht

Die Misere hat die politik der offenen Grenzen selbst gemacht. Wien verträgt 1.5 Mio. Mehr nicht !

Re: selbst gemacht

wie wollen sie die grenze zu n dichtmachen?
Wie die kärtner(wien=2.grösste stadt ktns')repatrieren?
Wie die gsiberger+gelendegängigen burgenlandler nach fürstenfeld locken?
Müsste das auch wien zahlen(wie die p&r-anlagen im neandertal)?

Oder erlaubt ihnen die gauleitung kein post zum thema?

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Dazu müsste Wien einmal professionell verwaltet werden

Die rote Mafia wird sich die Kohle dafür wieder beim Anlagesparer abholen wollen! Wo sonst wird ihr Versagen immer kompensiert! Ich rate allen, ihr Hab und Gut anderwo in Sicherheit zu bringen! Ösrtereich ist nur noch für SPÖ-nahe Sozialfälle sicher!

Ganz versteh ich das nicht...

...vor 40 Jahren hat es geheißen, dass die Geburten zurück gehen und wir Österreicher immer weniger werden.
Jetzt auf einmal herrscht Wohnungsmangel?

Wie das - war ein Erdbeben welches die Häuser zerstört hat, ein Jahrhundertsturm, Vulkanausbruch sonstige Naturkatastrophen die unsere Häuser dahingerafft haben?

Nein nein nur ein kleiner Wählertsunami aus dem Morgenland für die Roten, leider alle arm und ungebildet daher kaum steuerzahlend, da kann es schon zu einem Engpass kommen wenn Millionen ehemalige Zeltbewohner die Gemeindebauten stürmen!

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Re: Ganz versteh ich das nicht...

Die Wohnungen braucht der Staat für die Importe !!!!

Also vor 40 Jahren ...

... war es durchaus verbreitet, dass 4köpfige Familien auf 50 m² lebten, heute wird sowas als Garconniere oder neudeutsch Singlewohnung angeboten.

Aber was schreib ich: steht ja im Artikel, den Du offensichtlich nicht gelesen hast.

Re: Also vor 40 Jahren ...

Ihre Kommentare widersprechen Ihrem Nick diametral!

Das soll ich mir von jemanden sagen lassen, dessen ...

... Auffassungsgabe von einem 3 Absätze umfassenden Artikel hoffnungslos überfordert wird?
Vielleicht finden'S ja jemanden, der Ihnen die Sachen langsam vorliest...

Re: Das soll ich mir von jemanden sagen lassen, dessen ...

12 "Plus" und lediglich ihr "Minus" lassen keinen Zweifel offen wer das was nicht versteht.

Soso.

Fakten sind also demokratisch verhandelbar?
Na wunderbar: dann können wir die Schöpfungsgeschichte als reine alleingültige Wahrheit festlegen, sofern wir 12 Dodeln finden, die das gut finden...?


Re: Soso.

Genau, der selbe Blödsinn ist Ihre Geschichte vom steigenden Platzbedarf.
Das mag vielleicht ein Aspekt sein, der wahre Grund für den Wohnunfmangel ist aber der unkontrollierte Zuzug Mittelloser und sonst gar nichts!

Statistische Belegungsdichte pro Wiener Wohnung:

1900: 398.833 Wohnungen je 4,2 Bewohnern;

2010: 980.000 Wohnungen mit je 1,7 Bewohnern.

Also ich stütze meine Behauptungen auf Fakten. Nicht auf minderintelligente Polemik, die der FPÖ-Stammtisch nach dem 3. Bier hergibt.


In Wien fehlen die meisten Wohnungen.

Rot Grün kommt mit den Wohnungsneubau nicht mehr nach für ihre neuen Wähler aus dem Ausland.Als Wiener hast du sowieso keine Chance auf eine Gemeindewohnung.

wo zuviel sozialer wohnbau

dort zuviel (unqualifizierte) zuwanderung!

Nein,tut es nicht

wir haben zu viele Importierte und deren Trabanten, die finanziell Brustschwach sind und auf Wohnungen mit generöser Mietzinsbeihilfe auf Kosten der Vollzahler spitzen. Und die SPÖ fördert das durch, gibst Du uns Stimme geben wir dir Wohnung. So und nicht anders funktioniert es im verROTteten Wien.

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Dieses politische Versagen holt man sich sicher wieder bei den kleinen Privatinvestitoren ab!

... neun jahre rückwirkende "Wertzuwachssteuer" Wohnwerte können nicht wachsen nur Geldwerte fallen! Das nennt man Substanzbesteuerung oder Enteignung!

Re: Dieses politische Versagen holt man sich sicher wieder bei den kleinen Privatinvestitoren ab!

eigtl."inflationssteuer",wobei die rückwirkene besteuerung bei immobilien-nach aufhebung vfgh-noch abgemildert werden dürfte;
die inflationsklausel(nur immo) sollte auch bei der vermögenszuwaxsteuer einen jur.hebel bieten...

Ja ja ja...

...Alles zubetonieren,breiter und höher , viel höher...

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Auch die Sparkassenmakler FORDERN mehr Stadtwohnungen, ach!

Wer hätte das gedacht. e^x Stadtwachstum. Förderung durch Forderung.

Ersticken sollns und verdursten solln und im eigenen Müll untergehen sollns, die Städter.

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aber geh

in der auslage der banken gibt es genug wohnungen, nur bei den bausparkasen nicht... ha ha ha

Diozöse Graz-Sekau investiert bereits in Wohnbau

http://www.kleinezeitung.at/allgemein/bauenwohnen/3083100/wohnbau-sichert-pfarrer-pensionen.story

Bauherr Kirche: Diözese steigt im großen Stil in Immobilienentwicklung ein, um über Renditen die Pensionsverpflichtungen für ihre Pfarrer abzudecken

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Re: Diozöse Graz-Sekau investiert bereits in Wohnbau

Da werden sie mit dem Papst Franziskus noch ihre Überraschung erleben.

Hm...



das einzige was Österreich fehle,..ist der Austritt aus dieser Schuldenunion,..!

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Re: Hm...

Lang vor der EU haben die Steirer von der Stadt Wien eine Gebühr für die riesige Fläche Wassereinzugsgebiet haben wollen. Da sind ihnen die Bundesgerichte mit aller Macht ins Gesicht geschossen.

Re: Hm...

Falsche Strategie:
Wir sind nämlich das nächste Zypern.
Bis zur Wahl ist alles in Ordnung und ab 2014 müssen wir die ÖBB und die ASFINAG wieder ins Budget nehmen.

Da rede ich noch gar nicht von einer bankrotten RZB.

Ö ist ein Teil des Problems. Und wir werden das Problem nicht ohne die anderen überstehen.

Re: Re: Hm.../jordi.laforge

"Da rede ich noch gar nicht von einer bankrotten RZB."

Sie kennen hoffentlich die Raiffeisenbankenkonstruktion? Die RZB ist NICHT "die Mutter" der R-Landesbanken, sondern deren "Tochter". Das heißt: sollte, so, wie Sie es "herbeisehnen", die RZB pleite gehen, ist der Bankensektor in Ö nahezu komplett im A..., denn das reißt ALLE anderen auch mit!

 
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