Der Klang von Heer, Sturm und Stahl
Die Namen der Verteidiger der mutmaßlichen NSU-Terroristin Beate Zschäpe lesen sich, als habe die Angeklagte sie ausgesucht, um zu provozieren. Von Hohn als Mittel rechter Symbolik.
Ein Plädoyer für Nichtvisionäre
Während Margaret Thatcher dieser Tage für ihre Leistungen als Gestalterin gelobt (und verflucht) wird, bleibt ihr Zeitgenosse, George Bush senior, vor allem als fader Verwalter in Erinnerung. Das war aber auch für sich eine würdige Leistung.
Nur mehr das andere ist gut, das Eigene ist "westlich verderbt"
In falscher Toleranz geben wir religiösen Imperativen im Alltagsleben unserer säkularen Gesellschaften immer mehr Raum. Ist es Rassismus, wenn man darauf aufmerksam macht? Oder nur die Benennung von Tatsachen, mit denen man sich auseinandersetzen muss?
Deutschland raus aus dem Euro? Warum Soros irrt
In einer Rede an einer deutschen Universität hat US-Starinvestor George Soros von Deutschland verlangt, Eurobonds zu akzeptieren - oder die Gemeinschaftswährung zu verlassen. Er irrt.
"Eurobonds wären ein Wunder"
Stein des Anstoßes: Soros forderte, Deutschland soll den Weg für gemeinsame Anleihen frei machen.
Die Entführung der Margarethe Ottillinger
Vor 65 Jahren wurde an der Grenze zwischen amerikanischer und sowjetischer Zone die Spitzenbeamtin Margarethe Ottillinger entführt und bis 1955 im Straflager festgehalten. Ihr zu Ehren wird der Platz vor der Wiener Wotruba-Kirche in Ottillinger-Platz umbenannt.
The Legacy of Margaret Thatcher
Margaret Thatcher saved Britain's economy and had she been less Euro-sceptic perhaps she could have saved Europe from the Euro.
Die Partizipationsindustrie und die Ignoranten
Wenn Bürgerbeteiligung alle gut finden, aber niemand mitmacht. Parteien, Regierungen und die EU forcieren die Einbindung der Öffentlichkeit. Doch solange direkte Demokratie von oben verordnet wird, bringt sie keine neuen Ideen hervor.
»Sicherheit ist für mich der größte Luxus«
Yves Daccord, Generaldirektor des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, warnt vor dem Gewaltpotenzial in den Eurokrisenländern, verteidigt den Dialog mit Extremisten, unterstreicht die Bedeutung von Unparteilichkeit im Krieg. Und beschreibt, wie er zwischen zwei Welten pendelt und frustrierende Karrieremomente überwindet.
Ein Hipphipphurra für den Gluckenstaat!
In New York ist vor Kurzem das Verbot von Ein-Liter-Bechern zuckerhaltiger Softdrinks gescheitert. Zum Ende der Fastenzeit: Warum es unsinnig ist, das zur Kernfrage der Freiheit zu stilisieren.
Ungarn ist und bleibt ein Rechtsstaat
Ungarns Regierung hat das Wohlwollen der Medien anderer EU-Staaten schon vor ihrem Amtsantritt verloren – kein Wunder also, dass auch bei dem aktuellen Thema kaum Konkretes kritisiert, sondern Vorverurteilungen vorgenommen werden. Eine Verteidigung.
Orbáns Reformen: Ein gefährliches Spiel
Ungarn 2013 ist keine Diktatur. Aber die Regierung Orbán rüttelt an den Rahmenbedingungen der Demokratie. Die bloße Berufung auf einen Wahlerfolg und eine entsprechende Mehrheit im Parlament reichen als Voraussetzung für Stabilität nicht aus.















