19.06.2013 20:24 Merkliste 0

Problem ist, dass der Islam eine aggressive Religion darstellt

GERD EICHBERGER (Die Presse)

Replik. In der Demokratie muss es ein Recht bleiben, auch Fehlentwicklungen von Religionen zu kritisieren und über religiöse Führer zu spotten.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Ich stimme dem Kommentar von Christian Ultsch („Islamophobie und Irrsinn“, „Presse“ vom 13.9.) in weiten Bereichen zu, möchte aber einige Gesichtspunkte hinzufügen. Herr Ultsch schreibt: „Wie verquer muss das Weltbild von Menschen sein...“ Aber darum geht es nicht. Das wirkliche Problem ist der Islam als eine aggressive Religion, die andere Meinungen nicht akzeptiert und in massiver Form Menschenrechte – hier das Recht auf freie Meinungsäußerung – einschränkt.

Ich habe in der Nachkriegszeit in Österreich noch miterlebt, wie alte Nazis verbal auf Juden losgingen. Ich habe die ausklingende Hitler-Diktatur, die in den Köpfen der damaligen Bürger noch präsent war, zur Genüge kennengelernt. Mit Erleichterung habe ich dann wahrgenommen, dass ich in eine Welt hineingeboren wurde, in der man sagen darf, was man denkt – auch wenn es sich beispielsweise gegen die katholische Kirche oder die Regierung richtet.

Naiverweise dachte ich, dass diese Entwicklung nicht mehr umkehrbar wäre. Ich habe mich bedauerlicherweise geirrt. Der Hitler-Faschismus ist gegen den Islamofaschismus ausgetauscht worden. Und schon wieder darf man sich nicht mehr kritisch äußern.

Auch Herr Ultsch drückt sich in seinem Kommentar ja übervorsichtig und behutsam aus, anstatt mutig jene Grundhaltung anzusprechen, die fanatische „Gläubige“ in islamisch dominierten Staaten aufweisen: Der fundamentalistische Islam ist eine Religionsform, die Menschenrechte unterdrückt – also durchaus als faschistisch bezeichnet werden kann!

 

Islamofaschismus entgegentreten

Es wird Zeit, dass wir gegen diese Form eines neuen Faschismus auftreten. Denn schließlich hat die Appeasement-Politik gegenüber dem Nationalsozialismus ja auch nicht dazu geführt, Hitlers Aggressionspolitik einzudämmen. Und es wird uns auch gegenüber dem Islam – und seinem rechten Rand, den Salafisten – nicht gelingen, uns durchzusetzen, wenn wir nicht wirklich für die Werte der Demokratie eintreten. Und bitte nicht argumentieren, dass man Islam nicht mit den Salafisten gleichsetzen sollte: Salafismus stellt jene religiöse Geisteshaltung dar, die die Grundlage für die Terrorakte der letzten Jahrzehnte geliefert hat.

 

„Islamversteher“ sind gefordert

Es geht darum, dass man in einer Demokratie das Recht haben muss, sagen zu dürfen, dass Religionen wie etwa der Islam in den Augen von Atheisten eine furchtbare Fehlinterpretation der Realität darstellen; und dass sogenannte Gläubige, die in Bälde gegen die amerikanischen Botschaften anrennen werden, wahrscheinlich eine diagnostische Mischung von verzerrter Sicht der Realität und einer antisozialen Persönlichkeitsstörung darstellen.

Ich muss in einer Demokratie das Recht haben, den Propheten Mohammed spöttisch zu kommentieren. Genauso wie ich mich auch über den Papst lustig machen darf. So gesehen, wäre es vielleicht eine Möglichkeit, Salafisten an die Meinungsfreiheit in einer Demokratie zu gewöhnen – nach den therapeutischen Regeln einer konsequenten Verhaltenstherapie –, wenn eine ironische Form der Islambeurteilung zum Alltag gehören würde.

Dies entspräche der „Empörung“ mündiger Bürger über jene Form einer Steinzeitreligion, die ihrerseits gerne den Begriff „Empörung“ für die Rechtfertigung ihrer kriminellen Aktionen wie Botschaftserstürmungen und Diplomatenmorde verwendet. Auch die „Islamversteher“ im eigenen Land sind gefordert, die Welt religiös begründeter Verbrechen etwas kritischer zu betrachten.


Primar Dr. Gerd Eichberger (*1944) ist Facharzt für Psychiatrie und Neurologie sowie Psychotherapeut in Tulln.


E-Mails an: debatte@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.09.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

75 Kommentare
 
12 3

Danke für eure Kritiken

Danke erstmal an alle die ihre Kritiken offenkundig preisgeben.
Ein Mensch sollte Kritiken bekommen können. Ob er/sie es annimmt und weiterverwendet ist ihm/ihr selbst überlassen. Soweit sind die Meinungen nicht verschieden.

Der Islam war für die damalige Region eine Erlösung (Ich weiß, dass das euch jetzt wieder nicht gefällt). Bevor der Prophet Mohammed kam, hat die damalige Bevölkerung alles was ihrem Glauben nicht entsprach, verachtet. Sprich sie glaubten an irgendwelche Statuen (alles schön und gut). Sie verachteten die Frauen als wären sie Vieh, Sklaven oder Lustobjekte (auch ok). Sie verachteten die Frauen so der maßen, das die neugeborenen weiblichen Babys lebend vergraben wurden. (stellt sich das mal einer vor).

Natürlich hat es damals Kriege gegeben. Aber nicht zwecks den Aggressionen oder den Wutausbrüchen, sondern ihre Existenz gewährleisten zu können. Auch Mohammed hat um seine Existenz und seinem Glauben kämpfen müssen. Wer hat das nicht?

Alle hatten gewisse Schwierigkeiten gehabt um etwas durchsetzen zu können. Jesus wurde verspottet, verachtet usw. ihr wisst was mit ihm geschah, was passiert ist. Jesus gilt bei dem Muslimen auch als Prophet sowie der Mohammed auch.

Was die fundamentalisten anbelangt, sie üben nicht den wahren islamischen Glauben aus, sondern werden für irgendwelche hinterlistige Zwecke benutzt.

Im Prinzip ist der Islam eine friedliche Religion, die zwar andere Glaubensrichtungen tolerieren.

Gast: selberlehrer
17.09.2012 18:50
1 9

Bedenklich

dass so viele in diesem Forum sich dem Hass des Autors anschließen. Da hat die Presse ja unglaublich differenziert und dem Stammtisch abgeneigte Leser brrrrrrrr

Re: Bedenklich

Der Kommentar soll Hass sein? Ich denke eher, dass dieser sich ganz wo anders derzeit deutlich manifestiert.

Antworten Gast: de nada
17.09.2012 19:24
7 1

Hass?

Ich kann hier keinen Hass erkennen, sondern Gegnerschaft oder Ablehnung. Das ist nicht nicht das selbe. Wenn sie richtigen Hass sehen wollen, dann schauen sie bitte die Nachrichten.

Gast: L.Gabriel
17.09.2012 16:44
10 1

Danke, Herr Dr. Eichberger

Die Politik verhält sich in der Islamdebatte wie die ewig geschlagene Ehefrau. Auf leisen Sohlen und mit schuldbewusster Haltung schleicht sie durch ’s eigene Haus. Nur um dem prügelnden Aggressor keinen weiteren Angriffsgrund zu bieten. Doch je mehr sie sich selbst verleugnet, je mehr sie ihren Standpunkt aufgibt umso mehr wird sie ihm Recht und der Gewalt ihr gegenüber Raum geben. Der radikale Islam ist ein faschistisches, totalitäres System und das politisch korrekte Herumlavieren von Politik und Medien, um die sehr gut sichtbare Realität ist der Anfang vom Ende unserer humanistisch geprägten, toleranten westlichen Welt. Ich erachte es geradezu als unsere Pflicht das Recht auf freie Meinungsäußerung zu verteidigen. Die Satire, die Karikatur und auch der bösartigste Humor sind Zeichen einer gesunden, sich selbst kritisch betrachtenden Gesellschaft, die gelernt hat nichts unreflektiert zu lassen. Ob es sich nun um Kunst oder Trash handelt ist zweitrangig. Die Mangelnde Courage von Politik und Medien, sich gegen einen Mob zu wenden, der ein Buch, wie den Koran, zum Gesetzbuch erklären und so unser Recht beugen und unsere Freiheit einschränken will, müsste nicht nur das gemeine Volk sondern auch die gesamte natur- und geisteswissenschaftliche Elite auf die Barrikaden treiben. Hut ab vor Google, die sich weigern den Film vom Netz zu nehmen. Schande über all die Mollusken, die vor einer Horde Fanatiker mea culpa mea maxima culpa wimmernd im Staub kriechen.

Re: Danke, Herr Dr. Eichberger

die sogenannte Human- oder Toleranzverblödung ist eben schon sehr weit fortgeschritten. Diese Erscheinung betrifft ja nicht nur die Haltung gegenüber agressiven Religionen, sondern auch beinahe alle Lebensbereiche der westlichen Welt. Ob Erziehung, Bildung, Meinungsfreiheit usw. Die Ideologie der 68er bzw. Frankfurterschule hat ganze Arbeit geleistet.

Gast: Schuhputzer
17.09.2012 16:43
6 1

Um die Absurdität auf die Spitze zu treiben führt die Politik in ihrer Hilflosigkeit und Angst einen heroischen Kampf gegen rechts!

Diese Borniertheit bringt unsere Gesellschaft bewusst in höchste Gefahr. Keiner von den verantwortlichen Politikern kann später sagen, er habe das alles nicht gewollt. Sie haben es gewollt.

Gratulation an "DiePresse" und den Autor für den Mut

Auch ich möchte hier einigen landläufigen Meinungen entgegentreten.

Alle Religionen sind gleich.

Warum müssen Muslime Allah und seinen Propheten verteidigen? Kann Allah das nicht selbst?

Der christliche Gott kann sich selbst verteidigen. So steht explizit in der Bibel: Mein ist die Rache, spricht der Herr. Ich kenne keinen wirklichen Christen, der glaubt seinen Gott verteidigen zu müssen.

Bei uns sind die Muslime gemäßigt.

Muslime waren in der ganzen Geschichte gemäßigt, solange sie in der Minderzahl waren. Danach, dies beweisen Geschichte und Gegenwart, ist der Islam sehr kriegerisch. Dies beweist auch der Koran: die kriegerischen Suren sind die jüngeren und heben somit widersprechende ältere Suren auf. (Quelle: Mark Gabriel)

Es gibt eine ganze Sure, die "Kriegsbeute" heißt, es gibt aber keine Sure, die "Frieden" heißt.

Ein mutiger Artikel, der nicht dem Mainstream entspricht. Gäbe es eine Artikelbewertung, von mir ein dickes Plus.

Gast: Mirzad Kervic
17.09.2012 13:56
9 1

ein mutiger Kommentar

ich stimme zu 100% Ihrem Beitrag zu.
Auch ich dachte, Diktaturen wären längst zurückliegende Zustände, und Demokratie ein Naturgesetz, das vom Himmel fällt und sich wie von selbst aufrecht erhält.
Dem ist definitiv nicht so.

Die Freiheit wird scheibchenweise untergraben, und das auch noch unter dem Deckmantel von Demokratie und Toleranz.
Meinungen werden dann unterdrückt, wenn sie eben nicht ins Weltbild derer passt, die die Meinungshoheit haben und definieren, was gut und böse ist.

Durch die Nazikeule kann man jeden aufrechten Bürger, der sich für Demokratie und Meinungsfreiheit einsetzt, mundtot machen, und das geschieht täglich.
Die ahnungslosen Bürger wähnen sich in eine demokratische Watte gebettet, die täglich immer mehr zu Beton erstarrt.
Der Islam ist nicht das Problem, sondern diejenigen, die in ihm lediglich eine Religion wie jede andere erkennen wollen und ihm somit Tür und Tor öffnen.
Toleranz ja, aber nur gegenüber Kräften, die Ihrerseits tolerant sind.
Wer behauptet, der Islam sei eine friedliche Religion, hat ihn nicht verstanden oder er lügt.
Dieser mutige Kommentar wird bald nicht mehr möglich sein, wenn islamische Führer durchsetzen werden, Kritik am Islam zukünftig zu verbieten.
Sie stoßen mit dieser Forderung auf Zustimmung seitens der islamverliebten westlichen Gesetzgeber.

Wäre dieser Beitrag auf einer anderen Medienplattform geäußert worden, wäre er zensiert und nicht veröffentlicht worden.
Allein das macht klar, wie richtig er ist.

Gast: Bänkster
17.09.2012 11:23
11 1

Agressive Religion "Islam"

soweit mir bekannt ist, hat der "Prophet Mohammed" seine Macht unter anderem auch seiner geschichten Kriegstatik und dem Schwert zu verdanken.

So ist das Übel (aggressive Religion) quasi in die Wiege gelegt worden. Das "Schwert" kam leider schon mit dem Religionsbegründer.

Fast noch schlimmer: Der "Prophet" war zugleich auch ein Staatengründer. So ist dieser Religion ebenfalls in die Wiege gelegt, dass Staat und Religion sich NICHT trennen müssen.

Gläubig oder nicht gläubig - da ist mir Jesus (Gib Gott, was Gottes ist und dem Staat, was des Staates ist), auf dem sich die strikte Trennung westlicher Staaten orientiert, viel sympatischer.

Ebenso die friedliche Grundgesinnung Jesus ("Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen". Halte dine 2. Backe hin"..) - auch wenn sich daran die meisten Christen nicht halten - aber wir wissen jedenfalls, dass es Sünde ist, zu töten - auch um der Religion und des Glaubens wegen, darf man nicht töten.

Da ist der Islam leider grundsätzlich anders. Die "Agression" des Islams hat seine Wurzeln schon im Religionsgründer seines "Propheten".

Damit fürchte ich auch, dass sich der Islam auch nicht über die Jahrhunderte, lernt, seine Fehler (Agression, Trennung Staat-Kirche, Scharia...) zu korrigieren, wie es die röhmisch-katholische Kirche (von Kreuzzügen, Inquisition etc) getan hatte.

PS: man möge doch mal versuchen, ein goldenes Kreuz auf der Strasse eines Landes wie Saudiarabien tragen..... N.

Gast: Goiserer H
16.09.2012 22:57
9 1

Danke!

Danke, endlich Sätze, die einer Freien Presse würdig sind und nicht in der schrecklichen PC verharren! Freiheit jetzt!

Gast: eso-policier
16.09.2012 20:07
6 1

Innenminister Friedrich und die Pro-Partei

In Deutschland will Innenminister Friedrich der Pro-Partei das Zeigen des islamkritischen Films verbieten. Doch die Pro-Partei wird juristisch siegen. Und bei den kommenden Wahlen werden die nicht-grüne Ökopartei FW, die Pro-Partei und die Partei BIW viele Stimmen bekommen.

Gast: Also Moment mal
16.09.2012 19:39
4 5

So einfach ist das nicht

Die Dialektik, einem nicht passende Meinungen und Handlungen als "diagnostische Mischung von verzerrter Sicht der Realität und einer antisozialen Persönlichkeitsstörung" darustellen, weckt fatale Erinerungen mit der seinerzeitigen sowjetischen Staatspsychiatrie, wo der Imperativ der herrschenden gesellschaftlichen Ordnung reproduziert und die Anpassung an sie zum Kriterioumm geistiger Gesundheit gemacht wurde.

Auch nicht sehr nett.

Ein kulturpluralistisches Weltbild (nicht zu verwechseln mit der Zerstörung der indigenen Kultur durch "multikulturelle" Zwangsbeglückung) kann den Islam als bodenständige Religion seiner Herkunftsregion respektieren.

Man kann so die katastrophale Massenzuwanderung von Afro-Asiaten (darunte auch Muslimen) nach Europa selbstverständlich ablehnen, OHNE damit Islamfeíndlichkeit zu verbinden.

Und gibt damit eine klare Alternative zur heutigen suizidären europäischen Politik, die bei anti-islamischer Außenpolitik bei gleichzeitiger (auch) islamischer Massenzuwanderng globale Konflikte mutwillig importiert:

Gegenseitiger Respekt ohne Intervention von der einen oder Massenzuwanderung von der anderen Seite -

als Grundlage geopolitischer Partnerschaft.

Wäre besser als Flegelfilme.

Gast: gggggg
16.09.2012 18:14
1 16

Eichberger macht denselben Fehler wie die meisten anderen, die sich zum Thema Religion, insbesondere zum Thema ´Islam´ äußern:

Er verwechselt das, was aus einer Religion von ihren fanatischen Fundis gemacht wird, mit der ursprünglichen Religion selbst. So hat (auch) der Katholizismus kaum mehr etwas mit der Lehre Christi gemein. Herr Primar, Sie scheinen ein kath. Fundamentalist zu sein, jedenfalls lässt ein Satz in Ihrem Kommentar tief blicken - Sie schreiben: ´Das wirkliche Problem ist der Islam als eine aggressive Religion, die andere Meinungen nicht akzeptiert und in massiver Form Menschenrechte – hier das Recht auf freie Meinungsäußerung – einschränkt.´ Was für ein Unsinn. 1. ist der Islam ursprünglich KEINE aggressive Religion, im Gegenteil - er hat alle anderen Religionen vollkommen toleriert u. z.B. Jesus u. Maria sehr verehrt. 2. Der zweite Teil Ihres Satzes disqualifiziert Sie als Kritiker völlig: Wie war denn das mit der Inquisition, wie mit den ´Ketzer u. Hexen´verbrennungen, etc. !?! Und wie ist das noch heute, wo die kath. K. nach wie vor ein ´Referat für Weltanschauungsfragen´- das ehemalige Sektenreferat(!) - unterhält, u. sich nach wie vor anmaßt, über andere spirituelle Wege zu richten? VOR ALLEM die kath. Kirche glaubt noch immer, der alleinseligmachende Weg u. im Alleinbesitz der Wahrheit zu sein. Dabei sind allein die unerträgliche Diskriminierung der Frau u. das grauenhafte Dogma der ´ewigen (!!!) Verdammnis´ ein Grund, diese Sekte (auch die k.K. ist nichts anderes) zu verklagen.

Ich bin übrigens o.B. und danke freudigst i.v. für die wütenden Kommentare katholischer Fundis!

Re: Eichberger macht denselben Fehler wie die meisten anderen, die sich zum Thema Religion, insbesondere zum Thema ´Islam´ äußern:

Der Islam hat keineswegs alle anderen Religionen toleriert. Sondern von Beginn an nur teilweise (im sog. Dhimmi-Status) die monotheistischen Religionen "des Buches", also Christen und Juden.

Was sie von den Erfahrungsreligionen hielten, haben islamische Eroberer mit Vergnügen bei ihren Eroberungszügen in Indien und Umgebung bewiesen. (von 664 nahezu durchgehend bis 1500 fielen geschätzte 80 Millionen Hindus und Buddhisten den Muslimen zum Opfer).

http://tangsir2569.wordpress.com/turkentum/der-indische-genozid/


Antworten Gast: Hint
17.09.2012 17:14
0 2

Eichberger macht denselben Fehler wie die meisten anderen, die sich zum Thema Religion, insbesondere zum Thema ´Islam´ äußern

Ich persönlich bin der Meinung, dass es mittlerweile überhaupt kein Problem mehr sein dürfte, egal wie sich jemand zu einer x-beliebeigen Religion äußert.

Ich denke, das eigentliche Problem fängt damit an so etwas zu glauben.
Immerhin sind wir über 2000 Jahre weiter und um vieles Wissen reicher.

Früher waren es eben Götter die den Regen brachten aber so etwas heute zu behaupten wäre absolut lächerlich.

Wobei nicht minder lächerlich verhalten sich hier wieder mal irgendwelche Religiösen Fundamentalisten.

Man sollte in Ländern wo sich Religion so äußert, vielleicht mehr Wert auf Bildung legen, anstatt in die Kirchen/Moscheen/... zu laufen um zu hoffen man würde mit Wissen gesegnet.

Denn wenn uns die Geschichte eines bewiesen hat, dann, dass dies nicht der Fall ist.

Die Leute müssen aufhören, zu versuchen uralte Schriften als Lebensweisheiten zu interpretieren. Das ist einfach schwachsinnig.

Und die Annahme, dass sich der Schöpfer (so es diesen -entgegen jeder Annahme- gibt) des gesamten Universums sich für unseren Planeten und dann auch noch ausgerechnet für unsere Spezies interessiert und uns irgendwelche Propheten schickt ist schlicht und einfach größenwahnsinnig.

Aber wenigstens das passt dann wieder zu den Menschen.

Gott/Allah/Spaghettimonster oder wer auch immer, haben uns nicht nach ihrem Ebenbild erschaffen, sondern wir haben sie nach unserem Ebenbild erschaffen.


Antworten Gast: Historiker123
16.09.2012 21:45
7 0

Re: Eichberger macht denselben Fehler wie die meisten anderen, die sich zum Thema Religion, insbesondere zum Thema ´Islam´ äußern:

Ihr Kommentar zeigt leider, dass Sie von der Geschichte des Islam keine Ahnung haben. Sie sprechen den Missbrauch von Religion an. Sicherlich ein weit verbreitetes Phänomen, hier aber nicht zutreffend. Eher Gegenteiliges ist der Fall. Gerade die Muslime, die nicht im Namen ihrer Religion morden, Frauen unterdrücken etc. handeln so, wie es ihre Religion nicht vorgibt. Diejenigen Muslime, die Selbiges unternehmen handeln so, wie es ihre Religion vorsieht. Sie missbrauchen sie nicht, sondern verwenden sie als Leitmotiv. Lesen Sie den Koran und Werke zur Zeitgeschichte Mohameds. Sie werden sich wundern.

Antworten Antworten Gast: potop13
27.09.2012 13:15
1 0

Re: Re: Eichberger macht denselben Fehler wie die meisten anderen, die sich zum Thema Religion, insbesondere zum Thema ´Islam´ äußern:

Satz von Artistotole:
“Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Zivilisation.”

Antworten Gast: Bruder Kain
16.09.2012 20:27
6 0

viel Spaß noch!

"Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten!"– 9:29

Antworten Antworten Gast: gggggg
16.09.2012 22:41
0 7

Re: viel Spaß noch!

Nomen est Omen. [Und das ´Zitat ´ist schlicht Unsinn. Das steht NICHT in der Urfassung. Auch der Koran (nicht nur das alte und neue Testament) wurde entsetzlich verfälscht. Sie haben absolut keine Ahnung, oder Sie sind (eher) ein Propagandist. Was noch schlimmer ist. DAS ist genau der Ungeist, die Intoleranz, die zu (Religions)kriegen führen. Beschäftigen Sie sich mal mit dem Sufismus, dann werden Sie vielleicht Ihre Sichtweise ein wenig korrigieren. Stichwort ´Kabir´]

Und gleich zu ADAXL unten: Für seine völlig unqualifizierten Äußerungen gilt dasselbe: Diese ständige falsche Behauptung, dass Mohammed zum Krieg aufgerufen hätte - DAS ist der Unfug. Was Mohammed freilich getan hat, ist zum ´Kampf´ gegen die INNEREN Feinde in jedem Menschen (Gier, Lüge, Selbstsucht, Intoleranz, etc...) aufzurufen. Aber Leute wie Sie haben leider absolut keine Ahnung, was Religion wirklich bedeutet und sind nicht fähig, die GEISTIGE Dimension und Bedeutung zu erkennen. Was Mohammed mit ´Kampf´ gemeint hat ist eine spirituelle Metapher (s.o., die später von ahnungslosen, unreifen Anhängern missbraucht (bzw. einfach missverstanden wurde, wie von Ihnen auch!) Und dieser Missbrauch, bzw. dieses Nichtverstehen gibt es eben leider auch heute noch. Und da haben alle Kritiker recht: DAS ist Mord, Terror, Verbrechen - und schärfstens zu verurteilen - und hat nichts mit dem eigentlichen Islam zu tun. (Allerdings sollte auch endlich nach den wahren Ursachen des Hasses gefragt werden.)

Re: Re: viel Spaß noch!

Diese Geschichten , die Sie erzählen stimmen leider nur zum Teil .
Es gibt die Mekka-Suren, die relativ friedfertig sind, dann aber kommen die Medina-Suren-die hören sich schon ganz anders an.
Und es herrscht im Koran das Prinzip der Abrogation-d.h. die jüngeren Suren heben die älteren auf.

Mo. rottete in Medina die jüdischen Stämme aus (die Banū Naḍīr, / ‏ بنو النضير‎ / banū ʾn-naḍīr, waren neben den Banu Qainuqa und den Banu Quraiza einer der drei wichtigsten jüdischen Stämme Yathribs, dem vorislamischen Medina),wie er mit den Frauen dieser Stämme verfuhr, können Sie auch nachlesen.
Und da sagen Sie , dass das nur spirituelle Kriegsführung war ?

Ja, man könnte noch endlos weiter erzählen.
Lesen Sie die Hadithen und die Sunna !!

Antworten Antworten Antworten Gast: Historiker123
17.09.2012 14:49
1 0

Re: Re: viel Spaß noch!

Na klar. Die belegten Gräueltaten haben sich die Opfer bestimmt selbst zugefügt. Wir haben die Person M. völlig missverstanden, alle Opfer waren ein Versehen auf dem Weg zu mehr Spiritualität. Und die direkten Nachfolger M., die sein Schalten und Walten erlebt haben, haben seine Handlungen auch missgedeutet.

9 0

Re: Eichberger macht denselben Fehler wie die meisten anderen, die sich zum Thema Religion, insbesondere zum Thema ´Islam´ äußern:

"1. ist der Islam ursprünglich KEINE aggressive Religion, im Gegenteil - er hat alle anderen Religionen vollkommen toleriert u. z.B. Jesus u. Maria sehr verehrt."

Das ist, mit Verlaub, grober Unfug. Mohammed führte von Anfang an Krieg und rief zum Kampf gegen alle Ungläubigen auf.

Gast: Valentin Bählamm
16.09.2012 18:08
3 0

Meinungsfreiheit gegen über Islam?

Sie sollten sich auch bitte erinnern welche Reaktionen die Beschneidungsdebatte hervorgerufen hat. Man konnte zwar seine Meinung äußern, aber mehr schon nicht. Und die Allianzen, die sich für die Bebehaltung und das Tolerieren der Beschneidung, einem im Grunde grausamen Ritus, gebildet hatten, waren ja auch nicht gerade zukunftsweisend sondern eher in Richtung einer Antiaufkläung.

Gast: bibo
16.09.2012 15:10
17 1

Unterschied Judentum Islam

Für die, die Islamkritik mit Antisemitismus gleichsetzen:

Der Anteil der Juden an der Weltbevölkerung beträgt 2 Promille, Für eine "jüdische Weltverschörung" ist ihre Anzahl schlicht zu klein.

Der Anteil der der Muslime beträgt 20%.
Von den ca. 200 Staaten auf der Welt sind 57 islamisch geprägt.
Juden besitzen gerade mal ein Land in der Größe Baden-Württembergs, das ihnen auch noch von islamischen Ländern permanent streitig gemacht wird.

Juden haben keine Missionsreligion.
Deshalb haben Juden niemals Religionskriege geführt, Länder erobert oder Völker versklavt.

Der Anteil jüdischer Wissenschaftler, Künstler und Unternehmer ist legendär.
Unser liebstes Beinkleid, die Jeans, verdanken wir einem Juden. Ultraschall und Kernspintomograf verdanken wir (im wesentlichen) dem kleinen Israel.
Welche Segnungen ihres modernen Lebens verdanken Sie dem Islam? Bitte beachten Sie die eingangs genannten Zahlenverhältnisse.

Aber nun der wesentliche Unterschied:
Juden sind Meister der Selbstironie.
Der jüdische Witz ist ein fester Bestandteil der jüdischen Kultur, Ephraim Kishon war in meiner Jugend Kult.

Juden haben sich nie beschwert, als Monthy Python mit seinem "Leben des Brian" nicht nur die Lebensgeschichte Jesu sondern auch das antike Judemtum gnadenlos durch den Kakao gezogen hat.
Juden haben sich vermutlich genauso über diese englische Komodie amüsiert wie aufgeklärte Christen.

Leider ist der Platz zu Ende, ich könnte noch mehr Unterschiede nennen.

Antworten Gast: irrtum aufgesessen
17.09.2012 13:26
1 0

Re: Unterschied Judentum Islam

Ich denke, Sie liegen falsch, wenn Sie die o. a. Leistungen als "jüdische" per se begreifen, denn diese wurde weniger aufgrund einer bestimmten Religion erbracht, sondern in einem spezifischen sozialen, historischen und kulturellen Kontext - eine Verkürzung auf die Religion ist mithin verkürzt.

Und ach ja, es gibt eine Reihe "muslimischer" Astronomen, Mathematiker, Mediziner, Chemiker, etc. die wesentliche Leistungen erbracht haben. Die Entdeckung des Lungenkreislaufs oder die "Erfindung" des Algorithmus mögen zwar nicht so "glitzy" wie jene von Jeanshosen sein, sind dafür aber muslimischen Wissenschaftern zu verdanken.

 
12 3

Hinweis

  • Der Inhalt von Gastkommentaren spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider und entspricht nicht zwangsläufig der Meinung der "Presse".

Mehr Gastkommentare:

Top-News