25.05.2012 18:59 | Meine Presse Merkliste 0

Der programmierte Blindflug

JOHANN JÄGER (Die Presse)

Warum sich die Ärztinnen und Ärzte gegen die geplante Elektronische Gesundheitsakte wehren: Die Haftungsfrage ist völlig offen.

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ELGA, die geplante Elektronische Gesundheitsakte, ruft uns Ärztinnen und Ärzte auf den Plan. Warum? Weil die Haftungsfrage beim jetzigen Entwurf völlig offen ist. Die Macht liegt bei Hauptverband und Gesundheitsminister Alois Stöger, die Verantwortung aber bei uns Ärzten! Bleibt die Haftungsfrage ungeklärt, rate ich meinen Patienten zur Opt-out-Variante.

Stellen Sie sich vor, Sie sind Arzt und haben eine Patientin wegen akuter Schmerzen in Ihrer Ordination. Sie untersuchen sie und empfehlen eine Injektion zur Akutbehandlung; Dauerdiagnosen und letzte Befunde der Frau sind Ihnen bekannt. Auf die Injektion folgt akute Atemnot und ihr Kreislauf bricht zusammen. Sie verständigen den Notarzt und versuchen, die Lebensfunktionen der Patientin aufrechtzuerhalten. Die Frau wird ins Krankenhaus transportiert und übersteht den Vorfall mit viel Glück ohne bleibenden Schaden – aber das ist ungewiss.

Was ist passiert? Eine allergische Reaktion auf das Medikament der Injektion. Bei Durchsicht der gesamten Krankengeschichte findet sich ein Hinweis darauf, dass die Patientin bereits einmal mit einem Hautausschlag auf ein ähnliches Medikament reagiert hat. Und? Waren Sie nachlässig oder haben gar fahrlässig den Hinweis übersehen? War es der Turnusarzt im Krankenhaus, der nach einem 48-Stunden-Dienst dieses Ereignis nicht als Verdachtsdiagnose vermerkt hat?

 

Das Risiko wird größer

Der jetzige Entwurf zu ELGA gibt darauf keine Antworten. Fest steht nur, dass das Risiko und damit die Versicherungsprämien mit ELGA steigen werden und unser Gesundheitssystem noch teurer wird. Und da immer jemand schuld sein muss, wird dem Verursacher wegen Nichtbeachtung der ELGA- Vorschrift (dem Vernehmen nach 10.000 Euro) eine Strafe auferlegt.

Viele offene Fragen also – und wieder entscheiden ausschließlich Funktionäre, Beamte und Politiker über komplexe gesundheitspolitische Fragen. Wir Mediziner und damit der Faktor Praxistauglichkeit bleiben vor verschlossenen Türen zurück. Denn nur Theoretiker wie Patientenanwalt Gerald Bachinger („Presse“-Gastkommentar vom 13.12.) glauben, dass der jetzige ELGA-Entwurf unser System verbessern kann.

Aber wir Ärzte müssen dafür geradestehen. Damit haben wir auch kein Problem, aber wir wollen unsere Arbeit nicht durch die Ideen uninspirierter, mutloser Schreibtischattentäter erschweren. Politiker versprechen gern Spitzenmedizin, haben in ihrem Leben aber noch keinen Patienten gesehen. Wir Ärztinnen und Ärzte sind zwar in Arbeitsgruppen eingebunden und nehmen an Pilotprojekten teil, mitentscheiden und mitgestalten dürfen wir nicht. Wir sitzen in einer Landesgesundheitskonferenz, aber ohne Stimmrecht!

Letztendlich soll ELGA die fehlende Kontinuität in der Patientenbetreuung kompensieren. Der Hausarzt, der früher Patienten sicher durch unser Gesundheitssystem gelotst hat, wurde von der Politik erfolgreich abgewertet. Rufbereitschaften und Wochenenddiensten wurde die finanzielle Basis entzogen. ELGA soll es jetzt richten, und wir Ärzte werden als geldgierige Blockierer dargestellt.

Dabei können wir uns durchaus vorstellen, dass eine Elektronische Akte gut und sinnvoll ist. Aber wir Ärzte müssen in diesen Prozess eingebunden werden. Sonst ist der nächste politische Blindflug programmiert!

Johann Jäger (*1954) ist seit 28 Jahren Hausarzt in Niederösterreich und Landeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte.


E-Mails an: debatte@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.01.2012)

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16 Kommentare
Gast: Luzifer
07.01.2012 02:39
0 0

Zur Klarstellung: Der Arzt ist verpflichtet, sich

über den Status seines Patienten bei der Behandlung ein umfassendes Bild zu machen. Umgekehrt darf auch der Patient nichts verschweigen, weil er sonst bei einem Behandlungsfehler mitschuldig werden könnte.

Daraus folgt: Dem behandelnden Arzt sind schon wegen seiner Haftung für Falschbehandlung alle nötigen Daten unverzüglich zur Verfügung zu stellen. Bei einer Interessensabwägung wird wahrscheinlich die körperliche Integrität des Patienten einen höheren Wert darstellen als allfälliger Datenmißbrauch!

Die Lösung die ich vorschlage: wenn es keine Datensicherheit im Gesundheitswesen gibt, dann sollte der Patient die Möglichkeit haben, an Stelle unsicherer digitaler Daten auf schriftliche Unterlagen, insondere auf einen Patienten-Paß zurückgreifen zu können. An Hand dieser Daten könnte ja der Arzt digitale Daten kurzfristig abfrage! So einfach ist das!

eine Elektronische Akte ist gut und sinnvoll ...

...wenn wir Ärzte müssen in diesen Prozess eingebunden werden. Sonst ist der nächste politische Blindflug programmiert!

und wenn die Usability, der Datenschutz und die Vergütung für den daduch entstehenden Arbeitsaufwand passt.

insbesondere letztere ist bisher überhaupt nicht angedacht, bisherige e-Health-Projekte haben und nur Zeit, finanziellen Aufwand und Ärger gekostet, diese Traumatisierung wirkt massiv nach !

Öffentliches Interesse muß auch öffentlich finanziert werden !

Unter den Bedingungen der von den Kassenleistungen vorgegebenen 3-Minuten-Medizin können wir keine umfangreichen Akten durcharbeiten. (siehe http://www.initiative-elga.at/ELGA/Gesundheitssystem_Daten_Fakten_Infos/Hausaerzte_Honorar.htm )

Gast: Reflektor1
05.01.2012 09:19
1 0

Weiß er, was er sagt?

Die Argumentation des Kommentars ist entlarvend: Hätte der Arzt im Beispiel des Kommentators eine elektronische Kankenakte zu Verfügung gehabt, so hätte er aufgrund des Hinweises auf die bereits einmal erfolgte allergische Reaktion die Unverträglichkeit erkennen und damit die Gesundheitsschädigung vermeiden können. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Schädigung wäre daher bei Existenz der ELGA geringer geworden. Dennoch lehnt der Kommentator die Gesundheitsakte ab, weil damit sein Haftungsrisiko stiege; man könnte ihm vorhalten, er habe die Akte nicht genau genug studiert. Anders formuliert: dem Arzt sollen möglichst wenig Informationen über den Patienten zur Verfügung stehen, damit ihm nachher nicht vorgeworfen werden kann, er habe diese Informationen nicht beachtet. Auch wenn andere Einwände gegen die ELGA berechtigt sein mögen (Datenschutz), hoffe ich doch, dass der Kommentator mit dieser Meinung in Ärztekreisen allein steht.

Antworten Gast: gegen lobbying gegen buerger
06.01.2012 18:28
0 1

Re: Weiß er, was er sagt?

Vollkommen richtig ! Die Aerztekammer verhindert seit einer Ewigkeit ein sinnvolles Überwachungssystem der ärztlichen Leistung. Qualitätssicherung gibt es im wichtigstens Segment des Gesundheitssystem naemlich nicht und darf es aus Sicht der AK auch nicht geben.
Ein Witz auch das die AK soviel Raum bekommt ihre Verzerrte Darstellung zu lancieren. So wie hier "der besorgte Hausarzt".

Antworten Antworten Gast: Akkordarbeiter
10.01.2012 19:46
0 0

Re: Re: Weiß er, was er sagt?

Gerne lese ich präzise alle oftmals (sinnlos?) langen Elga Daten durch, um Patienten vor Schaden zu bewahren, weil diese/r Patient/in mir nicht persönlich sagen will, welches Medikament ihm einst geschadet hat. Leider kann ich so nur mehr wenige Patienten täglich behandlen. Auf einen Facharzttermin werden Sie also nun ein paar Monate länger warten müssen, ich sitze im Lehnsessel und lese ELGA auf meinem wireless tablet PC, Daher habe ich für Sie leider keine Zeit.

Antworten Gast: Pfefferkorn
06.01.2012 14:12
0 0

Re: Weiß er, was er sagt?

Gut analysiert! Es ist wirklich erstaunlich, was da geschrieben wurde! Ich hoffe, dass das nicht die Meinung der Mehrheit der Ärzte ist!

Gast: Dekorant
04.01.2012 18:53
4 0

Warum die Gesundheitsakten gestohlen werden und warum jeder davon betroffen sein wird.

Erstens: Gestohlen wird, was wertvoll ist!

Wertvoll sind die Gesundheitsdaten weil jeder Arbeitgeber lieber gesunde als potentiell krankheitsanfällige Mitarbeiter beschäftigt. Wenn wir annehmen, dass ein Mitarbeiter einem Arbeitgeber 80.000€ pro Jahr kostet, lassen sich hierdurch schon Millionenbeträge an Einsparungspotential (in dem Fall für Arbeitgeber) berechnen. Hierbei sind Begehrlichkeiten von Versicherungen noch gar nicht berücksichtigt. Daher: Diese Gesundheitsakte ist hunderte Millionen von € wert.

Zweitens: Es gibt keinen absoluten Schutz!

Wie viele Mitarbeiter haben Zugang zu diesen hochbrisanten Daten (Systemverwalter)? Es reicht hier ein Mitarbeiter (mit Zugang) welcher erfolgreich bestochen oder unter Druck gesetzt wurde.

Drittens: Kann man wirklich aus dem System aussteigen?

Selbst wenn 20% der Versicherten sich entschließen nicht mitzumachen, stehen noch immer 80% an Datensätzen zur Verfügung. Ein Arbeitgeber wird daher nur noch Gespräche mit potentiellen Mitarbeitern führen, wo er Daten zur Verfügung hat (ähnlich Versicherungen). Hier die Kernforderung: Unbedingt eine freiwillige Anmeldung und auf keinen Fall ein aufgezwängtes Abmeldungsverfahren!

Ach ja – sind Kinder bis zur Volljährigkeit Zwangsverpflichtet dabei zu sein?

Ein zu Recht verärgerter Patient!

Antworten Gast: Luzifer
05.01.2012 14:41
0 0

Re: Warum die Gesundheitsakten gestohlen werden und warum jeder davon betroffen sein wird.

Ich versuchte schon, es in meinem Beitrag zum Ausdruck zu bringen:

Wer Angst vor Mißbrauch hat, sollte sich mit einem Patientenpaß benügen, der dem Arzt verpflichtend vorzulegen ist und in den alle relevanten Daten einzutragen sind. Im Falle von Komplikationen würde der Arzt zwar für Behandlungsfehler wg. Unverträglichkeiten etc. haften, könnte andererseits aber auch auf die Vollständigkeit der Eintragungen im Patientenpaß, der ihm vorgelegt wird, vertrauen.

Statt des Patientenbuche sollte es auf Wunsch auch ein geeignete digitale Speichermöglichkeiten geben. Über die Gefahren eines Datenmißbrauches sollte der Patient aber ausreichend aufgeklärt werden. Auch darüber, daß bei unzureichender Information des Arztes dessen Haftung für Behandlungsfehler entsprechend begrenzt ist!

Antworten Antworten Gast: Dekorant
05.01.2012 15:30
2 0

Re: Re: Warum die Gesundheitsakten gestohlen werden und warum jeder davon betroffen sein wird.

Oder noch einfachere Lösung:
Eine "Opt-IN" statt "Opt-OUT" Variante.

Dann sind nur jene Daten Zentral zugänglich von Personen die es wirklich wollen!

Antworten joquer
05.01.2012 11:56
1 0

Re: Warum die Gesundheitsakten gestohlen werden und warum jeder davon betroffen sein wird.

Die Argumentation hab ich doch bei einem anderen Artikel schon mal gesehen. ;-)
Aber auch von meiner Seite bleibt es dabei:
"gestohlen wird, was wertvoll ist" - nun, deswegen sperren sie auch ihre Wohnungstür ab, ihr Auto zu und kümmert sich ihre Bank um den Schutz des Zugangs zu ihrem Konto. Ähnliche Maßnahmen sind auch bei der ELGA möglich, z.B. über einen auf der e-Card abgelegten privaten Schlüssel, evtl. noch zusätzlich abgesichert mit einem PIN-Code.
Damit hat kein einziger Mitarbeiter Zugang zu den (unverschlüsselten) Daten und dem Arzt können die Daten zeitlich beschränkt, ohne die Möglichkeit eine digitale Kopie zu erstellen, geöffnet werden.
Eine Gesamtkopie der Datenbank, wie sie z.B. einem IT-Mitarbeiter zugänglich wäre, wäre damit ein unlesbarer Haufen Daten, der nur mit einem eigenen Schlüssel je Datensatz zu entschlüsseln ist und damit ohne jeglichen Wert.

Während ich mit den technischen Details der Umsetzung natürlich nicht vertraut bin sind Ihre Argumente in dieser Pauschalität jedenfalls nicht haltbar.

Antworten Antworten montan
05.01.2012 20:38
2 0

Re: Re: Warum die Gesundheitsakten gestohlen werden und warum jeder davon betroffen sein wird.

Mit dem Ver- und Entschlüsseln und der Eingabe des PIN-Codes - "nur zeitlich beschränkt" und "nur wenn es wirklich notwendig ist - sind Herr und Frau Durchschnittsösterreicher hoffnungslos überfordert!
Die meisten würden ja für ein bißchen Geld ihre Großmutter verkaufen, ihren Vorgarten asphaltieren lassen oder auch nackt in "Seitenblicke" auftreten; also warum nicht gegen etwas Geld (oder anders ausgedrückt um eine Versicherungspolizze zu erlangen, die für einen Kredit als Besicherung verlangt wird) einem lieben Mitmenschen Einblick in die ELGA gewähren.
Alle, die noch für sich selber etwas Diskretion wollen, werden als komisch und verklemmt angesehen. Da ich nicht als verklemmt angesehen werden möchte, bin ich für ein allgemeines Opting-In. Oder am liebsten überhaupt weg mit dem teuren Müll.

Antworten Antworten Gast: Dekorant
05.01.2012 15:45
2 0

Re: Re: Warum die Gesundheitsakten gestohlen werden und warum jeder davon betroffen sein wird.

Was verschlüsselt wird kann entschlüsselt werden (Ist nur ein Frage des Aufwands - und der Wert der Daten rechtfertigt sehr viel Aufwand).

Auch hier die einfache Frage: Warum nicht wirklich freiwillig (also jeder der dabei sein will, soll sich dazu anmelden) anstatt der ZWANGSANMELDUNG?

Wenn es gut aufgebaut ist werd ich mich im höherern Alter selber dazu anmelden (dann wenn ich wirklich öffter medizinische Betreuung brauche und wirtschaftlich Unabhängig bin).

Antworten Antworten Antworten joquer
05.01.2012 17:31
0 0

Re: Re: Re: Warum die Gesundheitsakten gestohlen werden und warum jeder davon betroffen sein wird.

Ich glaube Sie überschätzen den Wert der Daten und unterschätzen den Aufwand der dafür notwendig wäre einen komplett entschlüsselten Datenbestand mit Gesundheitsdaten aller Österreicher zu bekommen. Erst einmal müsste man an so einen Datensatz kommen - bei der erwartbaren Größe so einer Datenbank wäre das schon ein gewisser Aufwand. Dann müsste jeder Datensatz einzeln entschlüsselt werden, da jeder einen eigenen privaten Schlüssel benutzt.
Wenn Arbeitgeber so viel für die Daten zu zahlen bereit sind, dass es diesen Aufwand rechtfertigt, dann haben wir sowieso andere Probleme.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Dekorant
05.01.2012 18:51
1 0

Re: Re: Re: Re: Warum die Gesundheitsakten gestohlen werden und warum jeder davon betroffen sein wird.

Die Privatsphäre ALLER Österreicher sollte keine Sache des Glaubens sein.

Es stellt sich doch einfach die nüchterne Frage: Warum eine ZWANGSANMELDUNG?

Warum will man die Österreicher Zwangsbeglücken wenn man Sie doch auch von den Vorteilen des Systems überzeugen könnte (ist die Privatsphäre ALLER Österreicher diesen Aufwand nicht wert?)

Gast: Luzifer
04.01.2012 18:43
0 0

Es kann nicht sein, daß die linke Hand etwas tut, wovon

die Rechte nichts weiß und umgekehrt. Praktisch alle Medikamente haben Nebenwirkungen und sind oft miteinander unverträglich. Dazu kiommen immer mehr Allergien....

Viele Patienten werden beim Hausarzt und den verschiedensten Fachärzten behandelt. Nach ihrem eigenen Eingeständnis ist das Wissen vieler Fachärzte oft auf ihren eigenen Fachbereich beschränkt. Auf Fragen nach der Auswirkung von Medikamenten aus anderen Fachbereichen bekommt man oft die Antwort (aus Haftungsgründen?): Das weiß ich nicht.

Entgegen der ständigen Floskeln, daß man Auskünfte über die Wirkungen von Medikamenten bei Hausärzten od. Apothekern bekommen, ist dort auch nichts Rechtes zu erfahren.

Mein Vorschlag: für jeden Patienten verpflichtend ein Patientenbuch, in dem die relavanten Daten über Röntgenbefunde, Behandlungen, verschriebenen Medikamenten etc. eingetragen sind. Diese Buch wäre bei jeder Behandlung dem Arzt vorzulegen. Mit Einverständnis des Patienten könnte man diese Daten auch in einem Speicher, zu dem nur Ärzte und Patienten Zugriff hätten, abspeichern. Dieser Speicher könnte mobil sein oder im Internet unter zureichender Kontrolle.

Ich verstehe nicht, was da so schwierig sein soll. Die einzige Erklärung für die Ablehnung kann doch nur sein, daß man es seitens der Apotheker oder der Ärzte ablehnt, eine Haftung für unverträgliche Medikamente oder Behandlungen zu übernehmen ...

Antworten joquer
05.01.2012 11:39
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Re: Es kann nicht sein, daß die linke Hand etwas tut, wovon

... wie ja auch aus dem Kommentar von Herrn Jäger gut hervorgeht. Ihn stört an dem Entwurf 1) dass die ELGA die Haftungssituation der Ärzte verschärft und 2) dass die Ärzte beim Entwurf nicht mitreden durften.
Warum man als Patient die ELGA ablehnen sollte geht daraus jedoch nicht wirklich hervor.

Hinweis

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