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Leitartikel
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Ein Weckruf für die schlafende Hochschulpolitik
An Zugangsbeschränkungen für die Unis, die sowohl dem Bedarf nach Studierenden als auch den finanziellen Möglichkeiten Rechnung tragen, führt kein Weg vorbei.
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Noch ein Sieg der Austria
Österreichische Trainer waren zuletzt im Ausland nicht gefragt. Bis Peter Stöger kam.
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Debatte
Bulgariens vergebliches Warten auf einen Erlöser
Nach der Bulgarien-Wahl kann man sagen, was man davor schon wusste: Die Politikerklasse kennt keinen Weg aus der Krise.
Der Klang von Heer, Sturm und Stahl
Die Namen der Verteidiger der mutmaßlichen NSU-Terroristin Beate Zschäpe lesen sich, als habe die Angeklagte sie ausgesucht, um zu provozieren. Von Hohn als Mittel rechter Symbolik.
Ein Plädoyer für Nichtvisionäre
Während Margaret Thatcher dieser Tage für ihre Leistungen als Gestalterin gelobt (und verflucht) wird, bleibt ihr Zeitgenosse, George Bush senior, vor allem als fader Verwalter in Erinnerung. Das war aber auch für sich eine würdige Leistung.
Culture Clash
Ein bisschen herumgefragt. Wieder legt eine EU-Agentur eine Umfrage vor, die Erkenntnisse vorgibt, wo gar keine sind. Ist das für die Union schon repräsentativ?
Wie Ungarn seine Freunde und Kritiker gleichermaßen verstört
Ein Wiener jüdisches Magazin geht dem Antisemitismus in Ungarn nach. Der Befund fällt keineswegs eindeutig aus.
Quergeschrieben
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Beliebigkeit als Zeichen unverbrüchlicher Grundsatztreue
Die jüngsten Erfolge der Grünen in den Ländern basieren auf einem Lebensgefühl, nicht auf einem Programm. Im Bund wird der Aufstieg der Partei nicht ganz so schnell vor sich gehen.
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Der Bienenstock als Modell für die Gemeinschaft der Menschen
Seit 2000 Jahren wird das Zusammenleben der Insekten von Dichtern als Gesellschaftsmetapher gepriesen. Doch ihr Stachel ist gefährlich, wie der Landwirtschaftsminister gerade erfahren hat.
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Am Beispiel Obama: Rote Linien ziehen ist gut – aber auch konsequent bleiben
Der US-Präsident, das Assad-Regime und die Chemiewaffen. In der Politik ebenso wie in der Kindererziehung müssen immer wieder Grenzen gezogen werden: Wenn ich etwas sage, meine ich es auch!
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Es ist immer nur ein kurzer Moment, in dem alles möglich scheint
Robert Neumanns großartiger Roman „Die Kinder von Wien“ ist jetzt bei den Festwochen auf der Bühne zu sehen. Der Autor ist fast vergessen. Vielleicht, weil seine Botschaft so verstörend ist.
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Umstrittene Urteile aus Straßburg, die hehre Ideale von einst untergraben
Dass es keinen europäischen Souverän, geschweige denn einen europäischen Staat gibt, aber sehr wohl einen Europäischen Gerichtshof, widerspricht der Staatslehre von Thomas Hobbes.
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Sex mit Kindern? Nur mit aufrechter antifaschistischer Gesinnung, bitte!
Heinz Christian Straches Jugendsünden im Unterholz, Daniel Cohn-Bendits Jugendsünden am Hosenlatz: Vor den Scharfrichtern der öffentlichen Meinung zählt der Täter, nicht das Delikt.
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Österreich, ein Land voller Melkkühe Milliardengrab: Minister sollen haften
Verunglückte Bankenrettungsaktionen treiben die Verschuldung des Staates weiter in die Höhe. Theoretisch könnten Politiker deshalb laut einem Rechtsexperten auf Schadenersatz geklagt werden.
Weitere Kommentare
Bürgerlich? Das Historikerherz schlägt immer noch links
Von Karl Lueger und Karl Renner, von Deserteuren und Klerikofaschisten und von den Versuchen einer Re-Ideologisierung
Die Burgenländer Kroaten – eine fast vergessene Minderheit
Sprachpolitik. Die Zukunft dieser Volksgruppe hängt auch davon ab, ob es ihr gelingt, eine selbstbewusste Schicht von Gebildeten zu bekommen.
Der Mediator
Ein Hobby wie Whistleblowing scheint in Zeiten des Internets nicht ungefährlich zu sein. Dass ein Informant 33 Jahre unentdeckt bleibt wie einst »Deep Throat«, ist unwahrscheinlich.
Walk of Häme
Der erste KAU oder: Warum wir uns heute komplett auf liturgische Aspekte konzentrieren können.
Das Haar der Mutter Erde
Gräser.Pollengeplagte mögen bitte verzeihen, doch Gräser sind zu jeder Jahreszeit eine fantastische Bereicherung des Gartens. Gerade jetzt sind sie der Bewunderung wert.
Feuilleton
Ein fröhliches Intendantenkarussell – wer springt auf?
Es könnte sein, dass Alexander Pereira doch nach Mailand geht. In Salzburg bleibt die bange Frage: Wer soll sich diese Festspiele antun?
Mein Geist in der Zirbeldrüse: Ein letztes Abschiedswehen...
Im Gegensatz zu meinen verhirnten Kollegen glaube ich, dass der Geist weht, wo er will – denn schön ist es auch anderswo!
Kramar
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Wischen und zeigen statt tippen: Wie wir die digitale Welt begreifen
Den Zeigefinger nennt ein Neurologe den „Schlüssel einer neuen Kultur“. Aber auch Daumen und Mittelfinger hinterlassen ihre Spuren auf den Touchscreens.
Mayer
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Keine Panik vorm Abgrund: Die EU geht weiter voran
Krisenstimmung ist etwas für saturierte Menschen mittleren Alters. Andere Generationen wollen und können sich das offenbar nicht leisten.
Was wir brauchen: Ein Museum für mehr Demokratie!
Die Debatte um ein „Haus der Geschichte“ soll endlich aufhören. Und schleunigst mit einer Umsetzung in großem Stil begonnen werden.


