Alles – nur nicht Bayern!

WOLFGANG WIEDERSTEIN (Die Presse)

Bayern München macht sich mit der gnadenlosen Transferpolitik viele Feinde.

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Im wirklichen Fußballeuropa hat längst die neue Saison begonnen, die Topklubs sind dabei, sich neu aufzustellen. Einer davon ist der FC Bayern München, der es im Semifinale der Champions League geschafft hat, FC Barcelona in beeindruckender Art und Weise an die Wand zu drücken. Mit Pep Guardiola kommt im Sommer ein neuer Trainer, er soll die Bayern noch besser machen, als sie ohnedies schon sind. Wobei sich die Frage stellt, wie das der ehemalige Barcelona-Betreuer anstellen soll. Um die Arbeit zu erleichtern, hat ihm der deutsche Rekordmeister „zwei Kracher“ versprochen.

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Mario Götze ist einer davon – der zweite Mann ist bis heute noch nicht bekannt. Es könnte sich allerdings dabei um Robert Lewandowski handeln, den gnadenlosen Torjäger von Borussia Dortmund. Die Bayern pokern da auf jeden Fall heftig mit. Wer das Rennen macht, ist völlig offen, weil nun auch ausländische Großklubs wie Manchester United aktiv werden. Man kann davon ausgehen, dass auch noch weitere Angebote eintrudeln werden.

Dortmund unternimmt alles, um Robert Lewandowski zu halten, aber der polnische Nationalstürmer ist so gut wie weg. Wenn Lewandowski schon wechselt, dann hoffentlich nicht zu den Bayern. Sich Götze zu schnappen, das reicht. Oder von Mainz den jungen Verteidiger Jan Kirchhoff. Oder von Frankfurt U21-Nationalspieler Sebastian Roda. Mainz-Manager Christian Heidel sagt jetzt schon über Münchens Transferpolitik: „Wie sich die Bayern verhalten, ist eines Meisters unwürdig!“

 

wolfgang.wiederstein@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.04.2013)

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7 Kommentare

es geht nicht darum, sich selbst zu verbessern.

dafür gäbe es auf der großen weiten welt mehr spieler, als auf dem bayern-trainingsplatz platz hätten.

es geht darum, konkurrenten zu schwächen.
die liste ist lang:
ballack, als leverkusen ebenbürtig zu werden schien.
gomez, als stuttgart mal meister wurde.
rehagel/herzog, als bremen aufmuckte.
...

und jetzt ist eben dortmund 'dran'.

Bayern sind die Nr.1

Bayern sind nun einmal der beste Verein Europas derzeit. Im Championsleague Finale, im deutschen Cup Finale und deutscher Bundesligasieger sind sie auch schon lange.

Es ist legitim sich verbessern zu wollen, und wenn sie Spieler wie Lewandowski und Goetze
kaufen koennen, dann muessen sie zuschlagen.

Die deutsche 3.Liga ist sogar besser als unsere oesterreichische
Tipp 3 Bundesliga.Fussball in Deutschland derzeit einfach vom Feinsten mit dem Aushaengeschild FC Bayern.


hoenes hat gezeigt wie die bayern ticken

einfach asozial

Re: hoenes hat gezeigt wie die bayern ticken

Wirklich asozial der Typ!

Und das er mehrmals sogar direkte Konkurrenten vor dem konkurs gerettet hat ist das Allerletzte!

Re: Re: hoenes hat gezeigt wie die bayern ticken

das eine (wie der gnädige fürst mal die eine oder andere münze 'fallen' zu lassen) schließt das andere (diebstahl) nicht aus.

Re: hoenes hat gezeigt wie die bayern ticken

Eine Sympathienobelpreis wird U.H. vermutlich nicht gewinnen, trotzdem bezweifelt wohl kaum jemand, daß er gut gearbeitet hat. Und seine Wortmeldungen waren wohl auch nicht immer falsch. Einen Verein auf wirtschaftlich gesunder Basis auf diesem sportlichen Niveau zu halten ist jedenfalls keine Kleinigkeit. Was hat U.H. wohl nicht schon alles erlebt, bzw. überlebt? Tolle Erfolge als Vereinspieler, Weltmeister, verschossenen Elfer im EM-Finale, bis zu einem Flugzeugabsturz, etc.

Re: Re: hoenes hat gezeigt wie die bayern ticken

wie das narzisten halt so machen bis sie scheitern

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