23.02.2012 12:13 | Meine Presse Merkliste 0

Wir sollten das Richtige auch für die falschen Zuwanderer tun

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Die undiplomatischen Aussagen des türkischen Botschafters könnten und sollten den Anstoß für eine neue Qualität in der Integrationsdebatte geben.

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Zu den alten internen Regeln der „Presse“-Redaktion gehört es, dass Interviews nicht in derselben Ausgabe kommentiert werden. Der bewusste Regelverstoß, den dieser Kommentar darstellt, ist die unmittelbare Reaktion auf einen Regelverstoß des Interviewpartners: Kadri Ecvet Tezcan, der türkische Botschafter in Wien, hat im Gespräch mit meinem Kollegen Christian Ultsch gegen jede diplomatische Usance agiert und in geradezu aufregender Weise Klartext gesprochen.

Dafür gebührt ihm unser aller Dank. Seine direkte Art, das neue Großmachtbewusstsein seines Landes mit klaren Vorstellungen über das, was in Österreich an Integrationsmaßnahmen notwendig wäre, zu verknüpfen, könnte und sollte die österreichische Integrationsdebatte auf ein neues Niveau heben.

Es wäre die vierte und entscheidende Phase in dieser Debatte: Die erste dauerte am längsten und war von der Illusion geprägt, dass es sich bei den türkischen Gastarbeitern um Migranten auf Zeit handeln würde.

In der zweiten Phase behielten die Blockwarte der politischen Korrektheit die Übersicht und scheuchten jeden, der schüchtern das Vorhandensein eines Problems melden wollte, zurück in die PC-Baracken.

In der dritten Phase brachen die Dämme. Das äußerte sich politisch im Erfolg rechtspopulistischer Parteien in ganz Europa und intellektuell durch neue Akzente wie Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“.

Botschafter Tezcan hat ein neues Sprechen über das Verhältnis zwischen Österreich und der Türkei eingeleitet, besonders im Hinblick auf die Integrationsprobleme, mit denen türkische Zuwanderer signifikant stärker als andere zu kämpfen haben. Seine Rede besticht dadurch, dass er seine Kritik ebenso offen vorträgt wie die selbstkritischen Aspekte seiner Einschätzung. Genau so müssten auch österreichische Politiker, müsste auch die österreichische Öffentlichkeit mit dem Thema umgehen.

Der richtige Einstieg in eine solche neue Offenheit ist die Feststellung des Faktums, dass der überwiegende Teil der Menschen, die in den vergangenen 20Jahren aus der Türkei nach Österreich gekommen sind, nur hier ist, weil dieses Land nie eine gesteuerte Zuwanderungspolitik betrieben hat. Hätte es in Österreich eine Zuwanderungspolitik gegeben, die mit jener von Vorbildländern wie Kanada oder Australien vergleichbar ist, wären die meisten von ihnen nicht hier.

Es sind, in der offenen Sprache des türkischen Botschafters gesagt, die falschen Zuwanderer. Aber jetzt geht es darum, für die falschen Zuwanderer das Richtige zu tun. Denn dass dieses Land keine Zuwanderungspolitik hatte und hat, ist nicht die Schuld jener, die legal, aber mit ernsthaften Integrationsproblemen hier leben.

Wer verhindern will, dass Populisten allein mit dem Hinweis auf die Probleme, die lange Zeit aus Gründen der politischen Korrektheit verdrängt und kleingeredet wurden, Wahlen gewinnen, wird sich um substanzielle Maßnahmen zur richtigen Integration auch der falschen Zuwanderer kümmern müssen.


Der Hinweis von Botschafter Tezcan, dass die perfekte Beherrschung der türkischen Sprache eine entscheidende Voraussetzung für die erwünschte Zweisprachigkeit sei, ist vollkommen korrekt. Ob der Import türkischer Sprachlehrer die ideale Lösung für das Problem ist, mag man angesichts der eher nicht beglückenden Erfahrungen mit importierten Religionslehrern diskutieren.

Zentral ist das Grundprinzip, das der Botschafter anspricht: Offenheit. Es wird ein Maßstab für die Ernsthaftigkeit seiner Kritik sein, wie sehr er diese Offenheit auch in der Diskussion über die Bringschulden der türkischen Immigranten – etwa bei den Stichwörtern Kindergartenbesuch und Frauenrechte – zu schätzen weiß. Kritik an den Defiziten der österreichischen Integrationspolitik ist angebracht und notwendig. Die Defizite in der Integrationsbereitschaft vieler türkischer Zuwanderer bedürfen genauso der Diskussion.

Wer Interesse daran hat, dass Integration gelingt, muss dafür sorgen, dass auch für die falschen Zuwanderer das Richtige getan wird. Die Voraussetzung dafür ist schonungslose Offenheit.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2010)

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124 Kommentare
 
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Gast: Naiver
12.11.2010 21:31
0 0

Frage an den Hrn. Botschafter...

....warum sind Ihre Landsleute eigentlich
hier und nicht in ihrer Heimat?

Gast: Leukozyt
11.11.2010 02:21
0 3

Falsche Zuwanderer?

Erstens: ich finde es großartig, daß die Presse das Interview, in dem viel Wichtiges zu lesen ist und diesen Leitartikel dazu publiziert hat.
Zweitens: Was sind "falsche Zuwanderer"? Ich weiß, wer gemeint ist, aber allein dieser Begriff ist schon wieder diskriminierend, stellen Sie sich vor, sie leben in einem Land und werden als "falsch" bezeichnet? Ist das hilfreich für eine integrative Lösung?
Drittens: Ich weiß, was "falsche Zuwanderer" sind: wir Europäer waren die falschen Zuwanderer in Amerika, Afrika, Australien und großen Teilen Asiens. Unsere Vorfahren sind dort eingefallen, haben Massenmorde und Ethnozid begangen, Leute in eine für sie fremde Religion gezwungen, sie versklavt und mißhandelt. Und die dementsprechenden kolonialen Strukturen stehen in vielen Regionen bis heute. Ja, die autochtonen Bevölkerungen überall außerhalb Europas hatten - und haben! - ein "Ausländerproblem", nämlich ein wirklich virulentes.
Kommen Türken etwa zu uns, bringen die eine Hälfte um und versklaven die andere Hälfte? Ich bitte Sie. Hier geht es um Kopftücher, Minarette und Sprache. Das sind peanuts im Vergleich zu dem was Europäer (inkl. Österreicher) anderswo aufgeführt haben und zum Teil immer noch aufführen.

Antworten Gast: na sowas
11.11.2010 12:11
0 0

Re: Falsche Zuwanderer?

Bittesehr, wenn Sie sich gerne den Schuh des Imperialisten anziehen, nur zu.

Denn dann machen Sie genau das, was Sie uns vorwerfen, Sie pauschalieren und schmeissen alle Weissen in einen Topf.

Wenn Sie sich schon so sehr mit Ihrer (selektiven) Wahrnehmung von Geschichte beschäftigen, dann sollten Sie die Geschichte des Balkans, Spaniens, die Sklavenjägerfahrten bis hinauf nach Island nicht ausklammern.

soso... und plötzlich wird die "menschlichkeitsindustrie" also wieder interessant?


Gast: liebe freunde!
10.11.2010 23:09
0 2

mein GOTT fleischi!

"In der zweiten Phase behielten die Blockwarte der politischen Korrektheit die Übersicht und scheuchten jeden, der schüchtern das Vorhandensein eines Problems melden wollte, zurück in die PC-Baracken."

sie muessen in ihrer kindheit wirklich zu wenig zuneigung erfahren haben. warum nur dieser hass, diese verbitterung, diese besserwischerische arroganz?

Gast: Lukas
10.11.2010 22:35
0 2

falsche Zuwanderer können nie integriert werden

weil die Voraussetzungen zur Integration nicht gegeben sind. Bei den Sozialleistungen, die Österreich bietet, sind die "falschen" Zuwanderer ja ohnedies schon im vermeintlichen Paradies.

Svenco
10.11.2010 19:56
0 2

So was gibt es auch!

Ich habe gestern meine Leberwurst bleidigt und sie hat mich zu ihrem Österreicher bestellt!

Gast: pensionär
10.11.2010 19:03
1 2

der Botschafter

gehört abberufen.
Firmen, die türkische Zuwanderer ohne deutsche Sprachkenntnisse einstellen, gehören angezeigt und ihnen öffentliche Aufträge entzogen.
Zuwanderer müssen eine "Nostrifikation" ihrer Ausbildung angeben und diese vor einer Prüfungskommission (ohne Pseudogrüne und andere subversive Organisationen) wie eben die Lehrlinge bei uns auch unter Beweis stellen.

Gast: Mac Loid
10.11.2010 19:00
1 0

Problemlösungskompetenz

Wir haben doch die gr. Koalition die zusammen rd. 60 % der Stimmen hat. Die könnten das doch alles ändern, inkl. der anderen Probleme die wir so haben. Doch stopp retour, die machen nix ? Ein so ein Jammer, wer denn dann sonst ? Sitzen die etwa nur am Futtertrog und machen die Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners und das seit Jahr und Tag? Verarschen die uns etwa alle ? Antwort auf die Fragen: Ja, die Verarschen uns alle. Und wir sind selbst schuld, wir haben uns diese Leute selbst gewählt. Also kein Mitleid mit Euch Leute ! Jedes Land wählt sich die Politiker die es verdient. Armes reiches Österreich.

0 0

Re: Problemlösungskompetenz

und dazu der Spruch:
Die größten Kälber, wählen ihre Schlächter selber

MALSI
10.11.2010 18:50
0 1

Völlige Zustimmung

Man kann Herrn Fleischhacker nur voll und ganz zustimmen! Probleme offen ansprechen ohne
falsche Toleranz ist der 1.Schritt zur Problembewältigung.

Allerdings:Wie reagiert derjenige auf die schonungslose Offenheit, der frei von Selbstreflexion und Selbstkritik ist? Der Herr
Botschafter hats vorgezeigt: Machogehabe von türkischen Jugendlichen (empirisch belegt):
"Weiß ich nichts davon".


guste
10.11.2010 18:01
1 0

wehleidige österreicher

die laufenden lügen, korruptionen, verschwendungen usw. findet wenig aufreger in der bevölkerung. der türkische botschafter hat seine meinung kundgetan (was in einer demokratie selbstverständlich sein sollte,) und
dabei kritik an der österr. integrationspolitik geübt, aber auch an seine landsleute, schon ist alles in aufruhr. da machen alle politiker ein geschrei als ob österreich unter ginge. dazu brauchen wir nicht die türken, das besorgen schon unsere politiker allein. herr fleischhacker schreibt richtig, wir haben die falschen zuwanderer hereingelassen und lassen diese noch immer herein. das ist das übel und da muß angesetzt werden. wer unsere gesellschaftsform und kultur nicht akzeptieren will, soll doch wieder das land verlassen. wenn wir uns in der türkei so aufführen würden, wie viele tüken bei uns, die würden mit uns kurzen prozess machen. man sieht es, was die türken mit den christen in ihrem land aufführen. nicht immer nur jammern sondern handeln.

Pilatus
10.11.2010 17:48
2 0

falsche Zuwanderer

Ihr Kommentar, Herr Fleischhacker, wird natürlich zu Diskussionen führen. Vieles finde ich absolut treffend, doch was tun mit den falschen Zuwanderern. Schon allein die Unterscheidung zwischen richtigen und falschen Zuwanderern wird schwierig. Es gibt leider viele "Richtige", die sich integrieren, studieren (auf unsere Kosten) und nach dem Studium das Land wieder verlassen. Und es gibt viele "Falsche", die das soziale Netz genießen, ohne dafür ihren Beitrag geleistet zu haben. Kurzum, viele "Richtige" verlassen unser Land und die Sozialschmarotzer werden wir nicht los. Hier muss man Lösungen finden, aber wie....? Der Botschafter hat jedenfalls nicht unbedingt gute Lösungen offeriert und seine Aussagen waren eher entbehrlich.

Gast: Istanbulle
10.11.2010 17:05
2 1

mutig

Endlich mal was anderes, die reflexartigen Ablenkungsempörungsversuche der österreichischen Durchschnittspolitiker waren leider zu erwarten...
ein Land, das, was Korruption (diverse Beispiele!!!), Freunderlwirtschaft (Grasser und Co), Rechtsbeugung (Kaprundesaster) und Verschwendung (Tunnelbauten, ÖBB, HypoKärnten, Spekulationen etc etc) betrifft, selbst genug aufzuarbeiten hätte, braucht sich nicht durch armselig geführte Integrationsdebatten zu profilieren versuchen...!
In diesen Tagen ist es wahrlich keine Ehre, Österreicher zu sein!

wamann
10.11.2010 16:56
1 7

Sehr geehrter Herr van der Fleischhacker,

Ihr Leitartikel ist so verzichtbar wie ein Kropf! Ich werde mein Presse-Abo nur deshalb nicht kündigen, weil die "Presse" das geringste Übel ist (wie bei der Wahl)...

Ferrum
10.11.2010 16:36
1 0

In gewünschter schonungsloser Offenheit

und ohne Wertung in die eine oder andere Richtung stelle ich fest, dass ich die islamische Kultur für mit der abendländischen völlig inkompatibel halte.

Man wird in wirtschaftlichen Dingen ähnliche Interessen und Annäherung finden können. Man wird jedoch nie zustande bringen, dass sich die islamische Kultur auf die gleichen Grundpfeiler stützt, ja diese auch nur anerkennt, wie die abendländische Kultur. Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, 1500 Jahre Gegensatz mit zwei Jahrzehnten multikultureller Gehirnwäsche wegzuwischen.

Ohne der Frage nach einer Verantwortung dafür überhaupt nachzugehen haben die Erfahrungen gezeigt, dass mehr als friedliche Koexistenz nicht zu erwarten ist. Und das wäre nicht mal die schlechteste Lösung.

Gast: maximo
10.11.2010 16:21
1 0

Hmm,

eigentlich müsste es doch heißen: "zurück in die PI-Baracken"

Gast: Niederösterreicher
10.11.2010 16:15
2 0

Die Folgen einer unkontrollierten Masseneinwanderung

sind halt schwer zu beherrschen. Man braucht ja nur auf die Probleme hinzuweisen, die die "Einheimischen" mit den Zuwanderern aus anderen Kulturkreisen haben: das reicht von den täglichen Streitereien im Gemeindebau (Lärm etc.) über die Schule bis zur Verwaltung. Und machen wir uns doch nichts vor: die Entwurzelung der Immigranten fördert bis zu einen gewissen Grad auch die Kriminalität.

Auch die Integration wird früher od. später scheitern, wenn zu viele Einwanderer einer best. Ethnie nachkommen. Früher oder später muß es dann zur Einräumung von kollektiven Minderheitenrechten kommen - und genau das ist es im Kern, was der türkische Botschafter von Österreich fordert. Bei einer Minderheit von rd. 250.000 Türken eigentlich nicht verwunderlich (die "historischen Minderheiten" in Ö. wie die Kärntner Slowenen betragen demgegenüber nur 30.000 Angehörige dieser Minderheit!!!).

Österreich sollte es sich daher sorgsam überlegen, ob es noch ein zweites Staatsvolk mit einer völlig andersartigen Kultur haben will, denn diesfalls sind lähmende Zwistigkeiten in der Politik vorprogrammiert. Ein unredlicher Weg wäre es jedenfalls, strenge Einwanderungsgesetze im NR zu erlassen, bei der Durchführung aber diese Gesetze (durch eine Unzahl von Ausnahmen: gut Integriert!!") geradezu zu kontrakarieren und die "Schuld" auf die Schultern der Frau Innenministerin Fekter abzuladen! Das wäre HEUCHELEI PUR!

Gast: AlterKämpfer
10.11.2010 16:09
1 1

Fles NAZI- und KZ-Vergleiche in


Bezug auf jene, die nicht derart rechts stehen wie er, sind äusserst ekelhaft.



(ab Zeile 20)

bias
10.11.2010 16:03
4 0

Inkompatibel

Ich glaube, es sollte einmal auch von uns klar ausgesprochen werden: Die Mentalität der Türken und der meisten Österreicher vertragen sich nicht miteinander. Mit anderen Asiaten wie Vietnamesen, Indern, Chinesen usw. gibt es kaum Probleme bei der Integration. Auch Heiraten finden zwischen Österreichern und den genannten Völkern viel häufiger statt als mit Angehörigen der islamischen Religion. Meines Erachtens liegt es in erster Linie an der Religion des Islam, der das größte Integrationshindernis darstellt und damit auch der zu großen kulturellen Verschiedenheit.
Das wird sich kaum, wenn überhaupt beheben lassen, fürchte ich!

Antworten Gast: Knäckebrot
10.11.2010 20:25
0 0

Re: Inkompatibel

Wie können Sie nur das Wort "inkompatibel" in diesem Zusammenhang verwenden? Hier geht es um Kultur, um Lebenstil, um menschliche Individuen - und nicht um Steckdosen oder PC-Programme. Außerdem möchte ich anmerken, dass Sie ein Mal von der "Mentalität der Türken" sprechen und beim zweiten Mal von der "Religion des Islam". Wenn Sie schon so allwissend über solch komplexe Themen schreiben, sollten Sie Ihre Begriffe etwas sorgfältiger wählen und nicht zwei verschiedene Dinge in einen Topf werfen (wobei ich nicht bestreite, dass der zweite Begriff wohl Bestandteil des ersteren ist).
Zudem denke ich, dass es wichtig ist, nicht gegenseitige Toleranz als Maximum des Möglichen anzusehen, sondern auf gegenseitigen aufrichtigen RESPEKT abzuzielen und hinzuarbeiten. Denn "Toleranz" beinhaltet eine negative Konnotation, die eine gewisse "Duldung" der anderen andeutet (vgl. Toleranzpatent der Evangelischen 1781 durch Joseph II; auch wenn dies weit hergeholt zu sein scheint, denke ich, dass man durchaus Parallelen ziehen kann, da es um eine generelle Grundhaltung und Lebenseinstellung geht.)
Ich würde mir einen positiven Beitrag zu einem besseren Zusammenleben von einem Ethikunterricht für alle Schulpflichtigen anstelle des Religionsunterrichts erhoffen. Die Familien, die ihre Religion ausüben, können das im privaten Umfeld tun. So wäre Religion allg. in Schranken gewiesen. Doch von solch einem Unterricht könnte ein universell gültiger sozialer wie menschenfreundlicher Umgang profitieren.

Antworten Antworten Gast: knackwurst
12.11.2010 00:20
0 0

Re: Re: Inkompatibel

haben sie sich schon mal mit einer echten muslima unterhalten .. und zwar wirklich .. sie würden sich wündern .. .. da passt wirklich nichts dazu, ausser halt wieder ein strengläubiger muslim ..

Antworten Gast: ösi
10.11.2010 16:54
0 0

Re: Inkompatibel

Woher haben Sie dieses offenbar offensichtlich reichhaltige Wissen über Mentalitäten, die nicht oder schon zusammenpassen usw.?
aus Strassenbeobachtungen, Gratiszeitungen oder Wirtshausdiskussionen?
Kennen Sie den Islam?andere Religionen?
Dass es gerade in asiatischen "Communities" Parallelgesellschaften genauso gibt, ist wohl gänzlich unbekannt? Schon mal durch den 15. Bezirk gepilgert?
Es ist unglaublich langweilig und realtiätsfern, zu glauben, dass die lieben (?) Österreicher unter sich bleiben werden!

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"Richtige" Integration

Ein Bravo an den türkischen Botschafter, aber auch an Hr.Fleischhacker!
Natürlich kommentiert der Botschafter aus türkischer Sicht und das ist gut so. Da Integration keine Einbahn ist, MUSS jeder der sich ernsthaft damit beschäftigen will, auch die andere Sicht kennen und akzeptieren.
Nur: will unsere Regierung dies überhaupt? Auf Grund der Reaktionen: NEIN - sie ist beleidigt, erzürnt, enttäuscht !!!???
Wenn die letzten 20-30 Jahre KEINE Integrationspolitik stattgefunden hat, darf man sich über den aktuellen Zustand nicht wundern. Entscheidungsfeige Regierungen, linke (Multikulti) und rechte (dumpfe Abschottung) Populisten und keine Vision über Einwanderung führen zu den heutigen Problemen.
Natürlich müssen manche Äußerungen des Botschafters diskutiert werden und können nicht alle widerspruchslos umgesetzt werden. Aber sollten die Politiker nicht endlich mit einer echten/offenen/sachlichen Dsikussion über den aktuellen Zustand beginnen ?
Nur entscheidungsfreudige Regierungen - auch wenn es kurzfristig gesehen unpopuläre Entscheidungen sind - werden unser Land weiterbringen, Probleme lösen (... und vielleicht werden sie dann auch wieder Wahlen gewinnen !!????).

APFELSYS
10.11.2010 15:03
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Sehr geehrter Herr Fleischhacker!

Das Problem ist nicht die fehlende Integrationspolitik in Österreich (die gibt es sehr wohl, allerdings nicht pc-konform), sondern die fehlende Integrationsbereitschaft der Muslime!
Ihr Artikel ist eigentlich eine Beleidigung für all jene, die sich mit der Materie auseinandersetzen. Der österreichische masochistische Konsenscharakter schlägt bei Ihnen voll durch.

Es wird an der zeit, dass Sie sich um einen Job beim Falter oder Standard umsehen, in der Presse sind Sie mit diesen Ansichten - hoffentlich bald!! - Fehl am Platz!

Antworten bias
10.11.2010 16:07
3 1

Re: Sehr geehrter Herr Fleischhacker!

Bravo Appelsys! Sie haben sehr konkret das Problem identifiziert. Die Integrationswilligkeit der meisten Muslime ist relativ gering bis gar nicht vorhanden. Das kann man jeden Tag erleben.

 
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