Die großen Ängste hören auf die Namen „Euro“ und „Islam“

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Hinter Zweifeln an der EU-Währung und der Furcht vor kulturellem Identitätsverlust steht das schwindende Vertrauen in die Gestaltungskraft konventioneller Politik.

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Zum Jahreswechsel wägen die Menschen individuell und kollektiv Hoffnungen und Befürchtungen ab. In der Regel werden dabei individuelle Hoffnungen durch kollektive Befürchtungen beeinträchtigt. Das ist nicht verwunderlich. Der Einzelne hat Hoffnungen und Erwartungen, deren Erfüllung überwiegend an eigene Leistung geknüpft ist. Er weiß, was er tun und worauf er verzichten will, um seine Wünsche an die Zukunft in Erfüllung gehen zu lassen. Aber er weiß, dass er zugleich Rahmenbedingungen ausgeliefert ist, auf deren Gestaltung er begrenzten Einfluss hat.

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Die beiden großen Befürchtungen, die viele Menschen als Beeinträchtigung ihrer durchaus von Optimismus geprägten persönlichen Planungen empfinden, sind ökonomischer und kultureller Natur: Sie hören auf die Namen „Euro“ und „Islam“.Wie sparsam der Einzelne auch sein mag, wenn im Zuge der großen Staatsschuldenkrise das EU-Währungssystem zusammenbricht, muss er damit rechnen, dass auch sein Vermögen in Mitleidenschaft gezogen wird, am wahrscheinlichsten durch eine auf die gegenwärtige Geldschwemme folgende Hyperinflation.


Und auch wenn der Einzelne sich in seinem Familienverband, in seiner Gemeinde, in seinem Verein, in seiner Kirche als Teil der von Christentum und Aufklärung geprägten Mehrheitsgesellschaft kulturell verankert sieht, so muss er doch, wenn die Prognosen der Demografen einigermaßen zutreffen, damit rechnen, dass spätestens seine Enkel sich in einer kulturell-religiösen Minderheitenposition wiederfinden.

Verschärft wird die gefühlte Lage für den Einzelnen dadurch, dass ihm vom Establishment signalisiert wird, er sei – wenn er solche Befürchtungen habe – ahnungslos und/oder borniert. Zweifel am Euro und an der EU insgesamt werden in fast schon traditioneller Weise als Ausweis nationalistischer Gesinnung denunziert. Und wer Befürchtungen hinsichtlich künftiger kultureller Hegemonieansprüche der moslemischen Zuwanderer äußert, muss mit der öffentlich verhängten Diagnose „Islamophobie“ rechnen. Es handelt sich dabei um eine schwere psychopolitische Erkrankung, deren auffälligstes Symptom die Nichtanerkennung der multikulturellen Heilsordnung ist. Noch sind die Kreuzritter der Political Correctness nicht so stark, dass sie auf diese Diagnose die politische Zwangspsychiatrierung folgen lassen können. Noch.

Wie kompliziert das alles sein kann, haben Reaktionen auf unsere Weihnachtsausgabe gezeigt. Lukas Puschs Thematisierung der wechselseitigen christlich-islamischen Befürchtungen hat neben erfreulichen Äußerungen von Zustimmung auch eine erfreuliche Vielfalt an Kritik hervorgerufen. Manche fanden die künstlerische Umsetzung nicht angemessen, andere den Anlass unpassend, wieder andere äußerten den Vorwurf, es handle sich um die Fortsetzung der FPÖ-Propaganda mit anderen Mitteln.

Bei einigen Christen hat Puschs Arbeit auch jene Reaktion hervorgerufen, die sonst vor allem Muslime zeigen, die wenig von der Säkularisierung halten: Beleidigtheit. Auch diese Reaktion sollte nicht gering geschätzt werden. Sie steht für unhinterfragte religiös-kulturelle Bindungen, ohne die eine Gesellschaft viel ärmer wäre. Allerdings sind sie auf Monolog programmiert, nicht auf Dialog. Wo sie und allzeit beleidigungsbereite Muslime aufeinandertreffen, wird es in Zukunft gefährlich werden.


Langfristig haben vermutlich religiös fundierte kulturelle Befürchtungen die größere Bedeutung. Für den Moment dominieren allerdings die ökonomischen Sorgen: 2011 gilt als das „Schicksalsjahr“ des Euro. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob sich der Wunsch der Euroländer nach einem permanenten Schutzschirm und die ökonomische Realität der PIGS-Staaten tatsächlich unter einen Schirm bringen lassen.

Gemeinsam ist den skizzierten Befürchtungen, dass es sich um politische Krisenphänomene handelt. Sowohl hinter dem schwindenden Vertrauen in die Gemeinschaftswährung als auch hinter den Befürchtungen des kulturellen Identitätsverlusts steht das schwindende Vertrauen in die Gestaltungskraft konventioneller Politik. Wir befinden uns in der schwersten Legitimationskrise demokratischer Politik seit dem Zweiten Weltkrieg. Alles Gute im neuen Jahr. S. 1, 2

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.12.2010)

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71 Kommentare
 
12
Gast: schlÄchter
03.01.2011 13:19
3

sg herr chefredakteur!

sg herr chefredakteur!
gelungener kommentar. ihren schlussfolgerungen hinsichtlich vertrauensverlust in € und „kultureller identität“ und der legitimationskrise demokratischer politik möchte ich mich vollinhaltlich anschließen.
hinsichtlich ihres szenarios beleidigte christen versus beleidigte moslems möchte ich aber berichtigen: unser probelm speziell in westeuropa-weniger in den religiösrern usa- ist die unterschätzung der religion bzw. der versuchte religionsneutrale säkulare blickwinkel.
bei aller religiöser differenz- gläubiger christ und moslem stehen sich psychologisch nahe-können sich zumindestensn auf einen gemeinsamen gott einigen.
wesentlich größere bruchlinien gibt es zwischen streng-säkularen und „gläubigen“.
erstere verkennen völlig den usprung der säkularität im westen und machen keinen unterschied zw. (christl.) religion und kirche bzw kulturen: es ist eben auch die kernbotschaft des christentums (nicht der kirche!!), das eine trennung kirche staat nicht nur zulässt sondern fordert. der humanismus und die aufklärung war in dieser form wie wir sie heute als basis unserer westl. werte verstehen, war nur in einem christl. kulturraum möglich und ist nicht 1:1 auf andere religionen und damit kulturräume umzulegen. nur dieser schritt ermöglicht eine besinnung auf westl. identität und birgt mmn gerade damit den schlüssel im verständnis völlig anderer kulturen und weltbilder. und den „richtigen“ umgang mit ihnen.
auch ihnen alles gute für 2011.
mfg
s.

Gast: gast
02.01.2011 18:51
5

Legitimationskrise

Gesellschaften die nicht in unveränderlichen und nicht zu hinterfragenden Glaubenswahrheiten verankert sind, und auch unterschiedliche Möglichkeiten der Lebensgestaltung bejahen, tun sich natürlich immer schwerer mit politischer Legitimation. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Politik sind dadurch, vielleicht glücklicherweise , einigermaßen begrenzt. Dafür besteht aber ein mehr an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten, die nicht einfach mit Egoismus oder Konsumtrottelei gleichzusetzen sind, wie manche negativ Propaganda uns einreden möchte. Also ich würde sagen wir sind bisher mit unseren oft denunzierten
„westlichen Werten“ nicht so schlecht gefahren, und dies sollte einen vorsichtigen Optimismus für die kommenden Jahre rechtfertigen.

Ein bisschen mehr Rückgrat um auch zu diesen Werten zu stehen würde aber allerdings nicht schaden.


Die großen Ängste hören auch auf den Namen:

-Selbständig denkender Bürger
-Blogger im Internet
-Demokratie
-Meinungsfreiheit

Unglaublich was auch in der PRESSE nach wie vor wegzensiert wird. Zum Fremdschämen!

wir treiben jedenfalls auf immer stärkere polarisierungen zu,

denn diejenigen, die seit jahrzehnten verfehlte politik betrieben haben und nicht gewillt sind ihre fehler zu erkennen und zu korrigieren, werden ihre politik ums biegen und brechen weiterführen und sich mit immer grösserem widerstand konfrontiert sehen. anders ausgedrückt:
- nach der temporären niederlage um die kriminalisierung von geschmacklosen witzen, deftiger kritik, pöbelnden benehmens und ablehnung von pc-konformer ausdrucksweise("antiterrorismusgesetz") werden die pc-eliten weitere bevölkerungsdisziplinierungsversuche unternehmen um ihre meinung und vision einer besseren welt mittels staatsgewalts durchzusetzen
- die katastrophale bevölkerungentwicklung, dank "befreiung" der frau, genderisierung und beweihräucherung von biologischen sackgassen im zusammenleben wird weiteren zuzugsdruck von immigranten erzeugen, der dank der unfähigen immigrationspolitik vorzugsweise potentielle sozialhilfeempfänger anlockt
- ursprünglich gute ideen, wie ein vereintes europa werden dank wegschau- und weicheipolitik gegenüber verschwenderregierungen/staaten immer mehr in misskredit geraten
- in ö werden weiterhin alle noch rational und vernünftig denkenden menschen, ob sie wollen oder nicht, in die arme der fpö getrieben, dank der österr. verwirrten partei, die halt- und hilflos zwischen pc-sozialer und konservativer politik hin- und hertaumelt
politische polarisierung pur. nichts gemeinsames mehr, sondern trennendes.

mich wundert,

dass sie bezug nehmen auf "Christentum und Aufklärung".

das eine ist 2000 jahre alt,
das andere ca 300.

beides sind floskeln, die keine praktische bedeutung mehr haben (oder jedenfalls demnächst nicht mehr.). vielleicht waren sie ja zu weihnacht in der halbwegs vollen kirche: solches ist aber nur max. 2 mal pro jahr der fall! im rest des jahres sitzen ein paar sehr alte menschen in den kirchenbänken. in einigen jahren wird es kirchliche gottesdienste mangels nachfrage nicht mehr geben, jede wette!

was den menschen von heute also antreibt ist nicht "Christentum und Aufklärung", sondern hedonismus und konsumwahn!

glauben sie ernsthaft, dass solch eine lächerliche bewegung wie islamismus auch nur den hauch einer chance dagegen hat?
im gegenteil: entwicklungen in den moslemischen ländern zeigen, dass auch dort UNSERE WAHREN WERTE einen siegeszug angetreten haben, und der moslemische glaube nur noch eine folkloristische veranstaltung ist.

und genau unter diesem gesichtspunkt sollte auch al kaida verstanden werden: die letzten paar mohikaner kämpfen einen verzweifelten und sinnlosen kampf gegen ihre auslöschung.

Antworten Gast: Auchwunderer
03.01.2011 11:18
6

Re: mich wundert,

Mich wundert immer wieder, dass Leute wie Sie derartige Aussagen machen können und führe es einfach auf Unwissenheit und blindem Nihilismus zurück.

Sie haben keinen Schimmer vom Islam.

Ich empfehle Ihnen wärmstens, sich mit Geschichte (vergessen Sie dabei nicht die letzten 40 jahre), mit dem Koran und mit der Ideologie des Islams auseinanderzusetzen.

Menschen wie Sie sind es, die die Christen-u. Judenverfolgung weltweit so lapidar als "Streit" abtun und die Gewalt des Islams auf ein paar Verrückte reduzieren. Aber Sie machen sich als Mittäter mitverantwortlich.

Re: mich wundert,

Ich zitiere Sie: "....und der moslemische glaube nur noch eine folkloristische veranstaltung ist."
JAAAAA, d a s w ä r e wunderbar!!!!!

Aber leider stimmt das überhaupt nicht, Sie bedienen sich wohl der gebräuchlichen und oft geübten Taqqiya!

Bei den in den europäischen Staaten lebenden Moslems findet eben dzt. eine neue Hinwendung, besonders bei der schon in Europa geborenen zweiten und dritten Generation, zu ihrer Religion statt.

Vergessen Sie auch nicht DEN ZWANG, der sowohl religiös als auch gesellschaftlich in den Clans, den Gruppen, der Nachbarschaft und in den Familien betrieben wird!

Dazu kommt die extrem hohe Geburtenrate, die rational gegen jedes "Fünklein" Verstand spricht!
WIE kann man Kinder über Kinder zeugen, ohne ihnen als Eltern ein m e n s c h e n w ü r d i g e s Dasein bieten zu können??!!
Das bedeutet für mich den "blanken EGOISMUS"! Sich v e r m e h r e n , um die größte Bevölkerungsgruppe zu werden, der reine Irrsinn!

Und wieder Sie: "die letzten paar mohikaner kämpfen einen verzweifelten und sinnlosen kampf gegen ihre auslöschung."

Schön wär's! Stimmt aber auch nicht, denn es werden immer öfter Terrorakte von Moslems unter Berufung auf DEN ISLAM begangen, ob auf den Philippinen, ob im Irak, Indien, Pakistan, Ägypten, Schweden, Dänemark, Großbritannien.....
Ja, wo denn n i c h t ?????


Antworten Antworten Gast: Gast
06.01.2011 20:19
0

Re: Re: mich wundert,

Auch wenn der gewaltbereite Islamismus weltweit ein massives Problem darstellt und Extremistengruppen ihre Anschlaege unter Berufung auf den Islam durchfuehren, muss man der Fairness halber aber klarstellen: Der ueberweigende Grossteil der Opfer dieser Extremisten sind Muslime etwa in Pakistan, Afghanistan, Irak, Somalia, und zwar Muslime, die sich selbst durchaus als religioes bezeichnen. Auch wenn es nicht direkt zu vergleichen ist: In Afrika (Uganda, Kongo) bringt einen Rebellenarmee massenhaft Zivilisten um und beruft sich dabei auf den Heiligen Geist und die Zehn Gebote. Wir Christen wuerden uns bedanken, wenn wir mit diesen Moerdern in einen Topf geworfen wuerden. Und vor gut 15 Jahren wurden in Bosnien von orthodoxen Serben (und auch von katholischen Kroaten) ebenfalls zum Teil unter Berfung auf die Religion Massaker an Moslems veruebt (bis hin zum Voelkermord in Srebrenica). Und ich als Christ habe damit nichts zu tun.

Antworten Antworten Gast: schlÄchter
03.01.2011 13:16
3

Re: Re: mich wundert,

sg frau albrecht!
gegen die bizarre meinung, dass hedonismus und konsumwahn die natürlichen „heilmittel“ oder gegenreligion gegen auswüchse der der sich tagtäglich zeigenden religiösen , im islamischen bereich besonders deutlichen, renaissance sind, da werden sie kaum erfolgrecih argumentieren können.
man kann schließlich jeglicher menschlicher handlung egoismus als treibfeder unterstellen – da schließt galli-leo wohl von sich auf andere bzw. werden altmarxistische überlegungen aus dem historischen materialismus hervorgekramt/sollen eine nachträgliche rechtfertigung erhalten ?
im westen haben wir vielfach leider mmn das problem, dass gerade viele „a-religiöse“/säkulare menschen sich bewußt mit religion nicht auseinandersetzen wollen – aus mmn oft diffusen ängsten heraus (angts vor kontrolle, selbstverlust, überschätzung , verdrängung der eigenen sterblichkeit, wohlstand...?). als reaktion darauf werden oft dann alle religionen und deren spziellen kulturellen und damit auch politischen auswirkungen relativiert und die eigene a-religiöse - ignorante- meinung als „lösung“ verlangt. ein klassischer selbstbetrug. daher
zu ihren ausführungen volle zustimmung, ich hatte/habe aber auch die röm. kathol. kirche etwas im verdacht durch ungebremstes bev.wachstum sich schäflein sichern zu wollen....;-)
gestatten sie mir noch etwas verspätet auch ihnen alles gute für 2011 wünschen zu dürfen.
lg
s.

Re: Re: Re: mich wundert,

Grüß' Sie, lieber s.,
freue mich über Ihre Zustimmung zu meinen Gedanken und über Ihre Erweiterung.
g. l. ist ein Türke, m u ß also "die Christen" und "den Westen" kritisieren!
Er bringt bei seinen Beiträgen "Haß gegenüber den Moslems und den Islam" immer wieder aufs Tapet! Kritik versteht er überhaupt nicht, nicht einmal die "Selbstkritik", mit der wir uns oft "geiseln", wo weder Kritik noch Selbstkritik angebracht wären.

Ich erwidere Ihre freundlichen Wünsche zum neuen Jahr, auch alles Gute!
SfG / I. A.

Re: Re: mich wundert,

@geburtenrate:
diese hat (weltweit) wenig mit religion zu tun, sondern mit dem status des landes:
je entwickelter, desto geringer. und umgekehrt.

@terroropfer:
machen wir doch mal einen 'bodycount'. wieviele todesopfer sind zu beklagen auf grund UNSERER aktionen?
sei es direkt durch militärische maßnahmen (allein die usa hat in den letzten 50 jahren JÄHRLICH irgendwo auf diesem planeten krieg geführt und bombardiert und geschossen.).
sei es indirekt durch unverantwortliche aktionen von unternehmen zb bei der ausbeutung von rohstoffen.

die islamischen terroristen holen sich ihre rechtfertigung aus dem koran.
wir holen uns unsere rechtfertigung zum töten aus unserer gier nach macht und geld.
dem getöten kann die begründung egal sein: tot ist tot!

Re: Re: Re: mich wundert,

Was für "unsere Aktionen"?
"Wir" sind nicht die USA.
Wer holt "bei uns" Rechtfertigung zum Töten aus Gier und Macht und Geld?
A bissl dick aufgetragen.
Die Geburtenrate hat -auch- mit Religion zu tun. Als der katholische Einfluss bei uns noch sehr stark war, war die Geburtenrate höher.
Die Kirche beklagte die Einführung der Pille und die zunehmende Selbstbestimmung der Frauen über ihren Körper. Viele Kinder bedeuteten viele neue katholische Schäfchen, ob die Gesundheit der Frau in Mitleidenschaft gezogen wurde, irrelevant. Dass die Armut durch Kinderreichtum vergrößert wurde, sogar erwünscht. Je ärmer, umso eher suchen die Menschen im Glauben Trost.

Ähnlich verhält es sich heute in konservativen islamischen Gesellschaften, die Kinderanzahl bestimmt das Familienoberhaupt und das ist nun mal in traditionellen Familien der Mann.

Re: Re: Re: Re: mich wundert,

@unsere aktionen.

1. es ist wohl unbestritten (und deshalb von uns auch nicht wirklich kritisiert), dass von vielen militär-aktionen der usa auch für uns das eine bröserl in form von günstigeren handelsbedingungen abfällt.

2. sie kennen keine einzige europäische (oder auch ö-) firma, die sich nicht in fernen ländern an land und leuten vergreift, um profit zu machen?
was ist zb mit erdölkonzernen?
mit rohstoff-produzenten?

meine aufforderung: lösen sie sich von der vorstellung, dass die handlungen von menschen anderswo schlechter und niederträchtiger wären als die von menschen hierorts.
wir sind nicht wie in der eigenpropaganda zu hören "die guten": wir sind genau so mies wie andere auch!

Gast: Nemesis
02.01.2011 10:06
3

Am Ende diese noch jungen Jahrzehnts sind entweder wir oder der Islam gefallen.

Dazwischen gibt es nichts.
Und ob die EU bzw. Euro bestehen bleiben ist sekundär.

Gast: unbeteiligter
31.12.2010 23:21
12

Super Herr Fleischhacker, bitte senden Sie .........

diesen Blog an alle Ihre Kollegen in den Redaktionsstuben all jener, die nach wie vor den Götzen Pc (political correctness) anbeten.

Zeit für eine Wende ..............

Gast: Astuga
31.12.2010 23:01
15

Best wishes

Guter Text, wie eigentlich eh fast immer.

Allein, was nützt es?
Die politische Klasse ist nicht nur rückgratlos, sondern, wie weite Teile derer die sich für die Meinungselite halten, erkenntnisresistent.

Wenn der CR jetzt noch dafür sorgt....

...daß die Zensoren nicht genauso agieren wie der chinesische Internet-Geheimdienst würde es 2011 gar nicht so schlecht ausschauen!

Gast: Wadood Bhatti
31.12.2010 18:34
2

Selbstmitleid und Ignoranz

Das ist wieder mal die 0815 Argumentation. Die armen Österreicher dürfen keine Tabus aussprechen und wenn sie das mal tun, werden sie gleich dafür gerügt. Und schreibt wieder mal einer so einen "mutigen" Artikel, so wird er als Rarität angepriesen und scheint dem Volk aus der Seele zu sprechen.

Wieviel Positives wird denn in den Medien über den Islam berichtet? Es ist das Jahr der wahrscheinlich negativsten Berichterstattung über den Islam. Wer verteidigt denn die Migranten, die alle in einen Topf geworfen und als "gläubige" Muslime erachtet werden? Keiner oder nur wenige. Sie können sich ja wohl kaum zu Wort melden, da ihnen die Sprache dazu fehlt. Diese sollen einen Hegemonieanspruch haben? Diese sollen Österreich aushöhlen? Diese sollen zum Identitätsverlust führen? All das in Betracht ziehend sich dann noch als Opfer von Enttabuisierung aufführen. Was für ein Selbstmitleid.

Die Gründe für solche gesellschaftlichen Entwicklungen werden nicht erforscht, dafür aber stehen die Täter gleich fest. Die Muslime. Früher hiess das noch wenigstens, die Türken, Araber etc. Aber wie immer in Krisenzeiten wird der Einfachheit halber auf eine Glaubensgemeinschaft verwiesen. So was ist pure Ignoranz. Und die ist bekannterweise immer ein Grund für Miseren und kein Weg zum Heil.

Deshalb lieber mal scharf nachdenken, was die Gründe für die Fehlentwicklungen sind. Da hilft es, in die Vergangenheit zu schauen und den Aufstieg und Fall von Nationen zu studieren!

Re: Selbstmitleid und Ignoranz

Lernen, lernen, lernen in der S C H U L E !

Nicht n u r in der Koranschule!

Re: Selbstmitleid und Ignoranz

Sie wollen Beispiele, Gründe für die Abwehrhaltung?

"Anschlag auf ägyptische Christen: Mindestens 21 Tote"

Soben in der Presse gelesen; tausende andere Beispiele sind Ihnen und mir sicher bekannt.

Haben sie etwas Positives zu berichten?

Antworten Antworten Gast: Wadood Bhatti
02.01.2011 00:30
0

Re: Re: Selbstmitleid und Ignoranz

Dies passiert doch auch durch die Nato/amerikanische Armee im Irak und Afghanistan, wo eher unschuldige Menschen sterben als Terroristen. Nur wird es in dem einen Fall direkt dem Islam und nicht kriminell gesinnten Menschen und in dem anderen Fall maximal der Politik der Besatzungsmacht und militärischen Erfordernissen zugeschrieben.

Wegen bestimmter und in keinem Fall je zu rechtfertigender Vorfälle wie beim Mord an den Christen in Ägypten muss man aber nicht einen Generalverdacht gegen Glaubensangehörige hegen und schüren, wie dies täglich in den Medien im Falle der Muslime passiert.

Dass der Islam aber was völlig anderes lehrt und auch die Mehrheit der Muslime genau dieser friedlichen Ansichten, kommt nicht zur Sprache. Aber auch die Anstrengungen von friedlichen islamischen Bewegungen wie der Ahmadiyya Muslim Jamaat werden nicht wahrgenommen. Dass diese überall auf der Welt für Frieden einstehen und Veranstaltungen für den Dialog zwischen Religionen abhalten, werden ignoriert. Genau diese Menschen sind ein positives Beispiel, die im kleinen und Großen versuchen, die Ignoranz ihrer Glaubensgenossen zu beseitigen.

Gast: Gastor
31.12.2010 18:06
4

Meinung

Den Herrn ChefRed sollte man dennoch beobachten:
http://savefreespeech.org/2010/12/29/islamistische-verbindungen-zu-osterreichs-eliten/


weder noch

da kann unser CR noch so verbal herumeiern..
die "weihnachtsausgabe" war nichts als kitschige juvenil provokation

erwachsen werden herr fleischhacker
und ebenso herr pusch

Re: weder noch

Es war schäbig. Und liebedienerisch.
Ein Moslem würde niemals derart über einen eigenen Festtag berichten.

Und wieder ein hervorragender, mutiger Artikel!

Gutes neues Jahr,Herr Fleischhacker und viele, viele neue Ideen für solche Artikel.

Danke für diesen Kommentar, Herr Fleischhacker!

Und ein erfolgreiches 2011!

PS: Warum hat es sooooo lange gedauert, daß man in österrreichischen (deutschen) Medien solche Kommentare lesen kann? Der "forgotten man" ("der schweigende Bürger, der brav seine Steuern und Schulden bezahlt" nach Sumner William), schreibt schon seit Jahren in blogs darüber oder diskutiert diese Thematiken ebensolange am "Stammtisch". Sollte der Stammtisch weitblickender als unsere Medienvertreter sein? Ich denke ja, weil die Medienlandschaft als Teil des Politestablishments nur jene Realitäten zur Kenntnis nimmt, die ihren Vorstellungen entspricht. Paradebeispiel dafür, das Blatt in rosa.


 
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