18.06.2013 08:40 Merkliste 0

Über die Feigheit der Politiker, die Wahrheit offen zu sagen

GERHARD HOFER (Die Presse)

Hinter den Kostenexplosionen bei Großprojekten wie Skylink oder Wiener Hauptbahnhof stecken billige Versprechen der Politik und unseriöse Vergabeverfahren.

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Ja, es ist ein Skandal. Wenn ein Großbauprojekt wie der Wiener Hauptbahnhof statt der ursprünglich geplanten 420 Millionen plötzlich eine Milliarde Euro kostet, dann ist das ein politischer Skandal. Genauso, wie der Terminal Skylink auf dem Wiener Flughafen, der letzten Endes das Doppelte gekostet hat, ein politischer Skandal ist. Und der nächste wird gerade mit Vollgas in Angriff genommen: Es handelt sich um den Umbau des Parlaments. Von 17Millionen ging man vor einigen Jahren aus, jetzt werden die Kosten auf 300 Millionen Euro taxiert. Und diese Rechnung stammt aus dem Jahr 2010. Da kommen bis zum Spatenstich allein infolge der Inflation unzählige Millionen dazu.

Es ist wie das Amen im Gebet. Anscheinend gerät hierzulande jeder öffentliche Auftrag zum finanziellen Desaster. Reflexartig ist sofort von Korruption, Fehlplanung und Mauschelei die Rede. Doch die Hauptursache für die Serie an Baukatastrophen in diesem Land ist viel banaler: Es ist die Feigheit der Politik vor der Wahrheit.

Denn es sind Politiker, die mit völlig unrealistischen Zahlen an die Öffentlichkeit gehen. Die 420 Millionen Euro für den Hauptbahnhof waren von Beginn an ohne jeglichen Bezug zur Realität. Da wurde etwa vergessen, die Umsatzsteuer dazuzurechnen, da wurde auf die Inflation vergessen. Vergessen? Selbst bei den ÖBB wäre genügend Sachverstand vorhanden, um realistische Zahlen auf den Tisch zu legen. Doch diese will keiner sehen. Schon gar nicht Politiker. Lieber hanteln sie sich von einer Wahrheit, sprich Kostensteigerung, zur nächsten und hoffen auf dem Weg dorthin, selbst umsteigen zu können. Etwa vom Verkehrsministerium ins Bundeskanzleramt. Hier werden Steuerzahler bewusst für dumm verkauft.


Rein PR-technisch ist das natürlich eine ziemlich dämliche Taktik. Statt gleich zu Beginn mit der Kostenwahrheit herauszurücken, lässt sich die Politik lieber schön scheibchenweise bei jeder neuen Preissteigerung von den Medien und der Opposition geißeln. Warum das niemand überzuckert? Wenn man von Anfang an sagen müsste, dass der Hauptbahnhof mehr als eine Milliarde kosten wird, käme man am Ende womöglich darauf, dass man sich das, was man will, gar nicht leisten kann.

Das ist keine österreichische Spezialität. Der Bau des Berliner Flughafens zeigt, dass uns die Deutschen um nichts nachstehen. Dass es auch anders gehen kann, bewies der Bau des neuen Flughafenterminals in Zürich. 134 Millionen Euro hat dieser umgerechnet gekostet. Als eine österreichische Delegation das Prunkstück bestaunte, kam natürlich sofort die Frage: „Wie hoch waren die Planungskosten?“ Entgeisterte Antwort: „So hoch wie die tatsächlichen.“

In Österreich münden die falschen politischen Versprechen direkt in unseriöse Vergabeverfahren. Baufirmen werden bei Ausschreibungen in einen gnadenlosen Preiswettbewerb getrieben. Ergebnis: Um die Aufträge an Land zu ziehen, legen die Konzerne scheinbar ruinöse Angebote. Nicht nur bei Bauaufträgen. Überall, wo die öffentliche Hand Aufträge vergibt. Im Gesundheitswesen versickern die Milliarden auf ganz ähnliche Weise.

Ab dem Zeitpunkt des Zuschlags sind die Unternehmen nur noch bedacht, die Lücken und Schwächen der Ausschreibung gnadenlos auszunutzen, um sich so den Gewinn abzuholen. Großkonzerne leben von ihrem „Claim-Management“, also vom geschickten Aufstöbern diverser Nachforderungen. Nur so ist zu erklären, warum sich öffentliche Aufträge während der Planungs- und Umsetzungsphase wie ein riesiger Germteig ausbreiten. Das Ergebnis hat oft mit dem ursprünglichen Auftrag nichts mehr gemeinsam. Siehe Skylink, siehe Hauptbahnhof. Ja, und siehe Parlament, bei dem von einem Baubeginn noch gar keine Rede ist.

Dass diese unglückselige Konstruktion aus billigen politischen Versprechen und unseriösen Kalkulationen ein Nährboden für Freunderlwirtschaft und Korruption ist, muss nicht extra erwähnt werden. Doch aller Übel Anfang ist schlicht und einfach die Feigheit der Politiker davor, die Wahrheit offen auszusprechen. Verloren geht am Ende wie immer deren Glaubwürdigkeit.

 

E-Mails an: gerhard.hofer@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.10.2012)

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54 Kommentare
 
12
Gast: Häme
01.11.2012 13:09
0 1

Feigheit der Politiker? Wer im Glashaus sitz, soll nicht mit Steinen werfen!

Oder schreibt DiePRESSE etwa die Wahrheit? Ihr seid doch genauso gekaufte Marionetten der REICHEN wie die dafür zurecht vielgescholtenen Politiker!

Gast: SchönerPerni
01.11.2012 11:35
1 0

Selbst Schuld, kein Mitleid

Bei jeder Wahl könntet ihr diese Feiglinge aus ihren Ämtern und Positionen jagen ( egal ob öffentlichen oder parteiinternen). Aber ihr habt sie gewählt, selbst schuld. Die Zustände sind ja nichts neues, nichts was ihr nicht hättet sehen können. Aber wenn ihr euer Kreuz bei denen macht kann man euch nicht helfen.

Re: Selbst Schuld, kein Mitleid

können Sie uns anhand des dzt. NRW-Gesetzes sagen, wie wir zB Feymann abwählen könnten?

egal wohin ich das Kreuz mache, er kommt immer wieder und wieder und wieder - manchmal ändert sich auch der Name, nur der Inhalb bleibt gleich.

2 0

Guter Kommentar!

Aber leider um Jahre zu spät!!!
Und überhaupt vermisse ich bei jeder Idee eines Politkers das widerholte und dauerhafte Nachfragen, was denn die Eingebung kostet und vor allem mit welchem Gelds das bezahlt werden soll. Es genügt wenn so ein Polideperl etwas von Umschichten erwähnt und schon gibt sich unsewr Journalist zufrieden.

Gast: Defender
01.11.2012 07:22
3 0

In welchem Fall

übernehmen unsere Politiker überhaupt Verantwortung für ihre Fehlleistungen ?

Was sich allein im Wirkungsbereich des Wiener Bürgermeisters Häupl seit Jahren abspielt, hätte längst zum Rücktritt dieses arroganten Apparatschiks führen müssen.

AKH, Skylink, Stadthallenbad, Wiener Hauptbahnhof - alles Bagatellen, nicht der Rede wert , immer schön nach dem Prinzip
"Mia lossn uns kan ausseschiassn"!

Und die Bürger zahlen und zahlen und zahlen...

Gast: Herrlasseshirnregnen
01.11.2012 00:13
1 1

Der eigentliche Skandal ist die feige Zensur hier!


Gast: Oktober
31.10.2012 18:09
9 0

Die ganze Wahrheit

Der eigentliche Skandal ist, daß trotz enormer Kostenüberschreitungen das Ergebnis katastrophal ist.

Für Skylink muss man sich betreffend Funktionalität und Ästhetik einfach fremdschämen und gegenüber Freunden, die per Flugzeug aus dem Ausland kommen, irgendwelche fadenscheinigen Erklärungen murmeln oder resignierend die Achseln zucken.

Der eigentliche Skandal ist, daß mit diesen enormen Mengen an Steuergeld nur Häßlichkeiten produziert werden.

Es wird beim Hauptbahnhof nicht anders sein.

Re: Die ganze Wahrheit

sobald Politiker für das Überschreiten der Kosten mit ihrem Privatvermögen haften dürfen, werden die Großprojekte nicht ins Unermeßliche steigen - hoffentlich.


Antworten Gast: druckkostenbeiträger
01.11.2012 00:14
4 0

Re: Die ganze Wahrheit

Da haben Sie leider recht! Häßlich, unpraktisch, protzig, unübersichtlich! und DAS hat so lange gedauert und gekostet? Eine Schande in jeder Hinsicht!

Gast: Wiener
31.10.2012 17:56
3 0

Und die Feigheit der Medien die Wahrheit zu berichten

Tja...

Gast: willi3
31.10.2012 15:32
1 0

Das

die Baufirmen bei öffentlichen Aufträgen ruinöse Angebote legen ist doch ein Witz. Noch jede Baufirma hat sich bei solchen Aufträgen saniert!

Gast: Ceterum
31.10.2012 14:45
9 0

Es geht los

Seit der Errichtung des AKH wurden und werden alle Bauvorhaben von der Gemeinde Wien von wachsender Korruption "begleitet".
Daher ist es nur eine Frage der Zeit, wann erste Berichte über die Korruption im Zusammenhang mit dem neuen Wiener Hauptbahnhof an die Öffentlichkeit dringen. Jetzt gleich, bald, demnächst, jedenfalls vor den kommenden Nationalratswahlen, soviel ist sicher. Es handelt sich um das mit Abstand größte Bauvorhaben der Gemeinde Wien, weitaus größer noch als Skyline, und dem zufolge um den mit Abstand größten Korruptionsskandal dieser Republik.

Gast: pächter der wahrheit
31.10.2012 12:13
8 0

Grosskonzerne leben vom Claimmanagement

da wird dann richtig abgestaubt (zahlt ja eh die Öffentlichkeit) und somit fallen ja auch ein paar Spenden an die Parteien oder parteinahe Organisationen ab.

Was bitte kostet am Skylink 830 Mio EUR? Die tolle Ausstattung mit Kunststoffböden vielleicht? Das hohe Gebäude. Die Fassade aus Glas? Obwohl - mit Fassade kennt sich Österreicher ja aus. Von der Konzeption her kommt mir vor als ob dieser von einem gelernten Maurer am Nachmittag gezeichnet worden wäre.

Da ist mind. die Hälfte irgendwoanders hingeflossen nur nicht in das Gebäude.

Antworten Gast: Ahnungslos?
31.10.2012 13:24
3 0

Re: Grosskonzerne leben vom Claimmanagement

Was man so hört, war die Haustechnik sehr teuer!

3 0

Mich würde wirklich interessieren, was passiert

wenn irgendein Politiker Klartext reden würde.
Bin ich zu blauäugig, wenn ich meine, die Wähler würden das begrüssen und genau den/diejenige wählen, von der/dem man das Gefühl hat, einmal NICHT angelogen zu werden? Ich glaube, die Wähler sind nicht (alle) so dumm, wie die Politik zu meinen scheint.
Allerdings sehe ich weit und breit weder eine Partei noch einen Politiker, dem ich zutrauen würde, die Wahrheit zu sagen. Sie können ihre Feigheit gut hinter der Meinung verstecken, dass die Wahrheit dem dummen Wahlvolk nicht zumutbar ist.

13 0

Wahrscheinlich passiert gar nichts.

Niemand würde davon je erfahren, weil "Wahrheit" nicht in das Konzept der ORF Berichterstattung oder der angeblich freien und neutralen Medien fällt.
;-)

10 0

Re: Mich würde wirklich interessieren, was passiert

Sollte es tatsächlich ein Politiker wagen die Wahrheit auszusprechen, wird er umgehend von seinen Parteifreunden gebissen, von den anderen Parteien ausgeschlachtet und von den Systemmedien als Dummerchen hingestellt.

Merke: Das gilt nicht nur für Bauausschreibungen, sondern inzwischen für alle wichtigen Bereiche die unsere Gesellschaft und unseren Staat an sich betreffen.

Politiker und die Wahrheit

Nun, Politiker und Wahrheit, das ist ein riesiges Problem. Politiker dürfen sich irren, sie sind auch nur Menschen. Auch Fehlentscheidungen sind menschlich. Nicht zu verzeihen ist aber das bewusste Anlügen der Bevölkerung. Besonders dann, wenn es um die großen wirtschaftlichen Lügen geht, wird betont, dass man "den Menschen" - dem blöden Volk (d.h. Wähler vom Hilfsarbeiter bis zum Universitätsprofessor) - die Wahrheit zumuten können muss. Wer sich dann etwa die Werke anderer Experten (das sind dann die Dümmlinge - Universitätsprofessoren aus dem Fach zu diffamieren nicht vergessen!) zu Gemüte führt, wird sich wundern, weshalb man deren Meinungen nicht vermittelt bekommt. Obendrein, wo diese, wenn man sich mit den Dingen ein wenig beschäftigt, leider in deren Einschätzungen allzu oft richtig liegen und schon gelegen sind (was die Gegenwart lehrt!!!). Und ganz allgemein: Besonders krass ist das, wenn es sich um "linke" (ein modernes Totschlagwort) Experten handelt! Aber viele der Politiker, die sich leider eher Konzernen oder anderen Interessensgemeinschaften verpflichtet fühlen (Zuwendungen und gute Jobs im Anschluss an die Politikerkarriere - Achtung Unschuldsvermutung!), als den Wählern, in deren Auftrag sie eigentlich agieren sollten, verkünden dann ihre eigene "Wahrheit", auch wenn es sich dabei ganz offensichtlich um unhaltbare Einschätzungen (man kann es auch bewusste Lügen nennen) handelt. Politiker und Wahrhheit, wie gesagt, ein problematisches Verhältnis!

Gast: alterio1
31.10.2012 11:04
4 1

Der Skandal bei Skylink

... ist meines erachtens die menschenverachtende Konzeption dahinter.

Nicht wirklich Platz für die Menge der Menschen.

Rollsteige nur in eine Richtung und das mit großen Unterbrechungen - mehr Optik als reale Wirkung.

Lounges gegen die Laufrichtung versteckt.

Inbissmöglichkeiten und Bars sollte es mehrere geben.

Mich erinnert vieles an die von Tierschützern kritisierten Misstände bei der Nutztierhaltung.

Jetzt gibts also auch für uns immer öfter Herdentrieb...

Gast: from another point of view
31.10.2012 10:53
1 0

panem et circenses

also Brot und Spiele, das ist es, was das Volk will, auch heute noch wie vor 2000 Jahren.
Die Realität ist leider nicht gefragt!

Und wer trägt die Verantwortung(nicht), der Bundeskanzlerdarsteller Faymann und sein Herzerl Doris Bures.


Baubranche

Firmen der roten und schwarzen Reichshäfte (bald Reichsvierterl) werden bedient, die Ausschreibung läßt Lücken zu, sodass teure Nachträge verrechnet werden können. Die Firmen zahlen einen Anteil (der überteuerten Preise) an Parteifreunde/ parteinahe Vereine also auf Umwegen in die Parteikasse.
Letztlich verdeckte Parteienförderung auf Kosten des Steuerzahlers. Daher wehren sich die parteiein auch gegen wirkliche Spendentransparenz.

Jeder weiß das, Herr Hofer.

STADTHALLENBADDEBAKEL

...

Feigheit der Wähler?

Mit Verlaub: wir bekommen nur die Politiker, die wir verdient haben.

Die Wähler sind einfach zu feig, um sich der ehrlichen Wahrheit zu stellen - nämlich dass die Wirtschaft zur Zeit nicht optimal dasteht. Anstatt jene zu wählen, die ihnen reinen Wein einschenken, werden Leute mit den besten Wahlversprechen gewählt.

Das war bei Gusenbauer so, das war bei Faymann so. Welchen Anreiz gäbe es da bitte für eine andere Partei - nennen wir sie mal fiktiv LPÖ (Liberale Partei Österreichs) - für seriöse, ehrliche Politik einzutreten. Wer würde eine Partei wählen, die den Leuten erzählt, Gehaltserhöhungen sind mal für 3-4 Jahre gestrichen, Inflationsabgeltung gibts aus Gründen der Preisniveaustabilität nicht, Beihilfen für Besserverdienende werden Gestrichen, Verwaltungsbedienstete werden im Zuge einer gscheiten Reform in Scharen entlassen (weil nicht mehr benötigt), usw. usf. Sowas ist in unserem schönen Land leider nicht mehrheitsfähig.

Re: Feigheit der Wähler?

Ich erinnere mich an meinen Prof in wirtschaftliche Bildung und Recht:

"was kann man von einem Staat erwarten wo 40% direkt und weitere 20% indirekt - also 60% für den Staat arbeiten ?"

Damals - in den 80-ern habe ich ihm nicht ganz zugestimmt; heute sehe ich es auch so.

Re: Feigheit der Wähler?

Einspruch: Es wäre viel besser, würde man jene Experten zu Wort kommen, die schon über Jahre (ich führe mir deren Schmöker schon etliche Jahre zu Gemüte) die richtigen Prognosen stellen.
Die auch erzählen, wohin die Gelder wirklich fließen, die uns ein wenig etwas über die WTO, die Machenschaften der Konzerne erzählen. Warum erfahren wir nichts über die glorreichen Ergebnisse bei Privatisierung in sensiblen Bereichen?
Reinen Wein einschenken: Da schlage ich vor: In den Zeitungen einmal pro Woche nur zu berichten, warum die Produkte aus dem Ausland so billig sind, weshalb man bei uns die Sozialstandards so locker drücken kann, wie und wo wesentliche wirtschaftspolitische Entscheidungen wirklich getroffen werden. Da gäbe es viel Raum für Wahrheit. Und die schmeckt aber ganz bitter! So bitter, dass das glorreiche kapitalistische System mit seinen großen Vorzügen sehr rasch als das dastehen würde, was es nämlich ist eine Schande! Eine Literaturempfehlung dazu: "Das Imperium der Schande" von Jean Ziegler. Ein wenig zum Einsteigen! Ich bin auch dafür, dass sich der Wähler selbst informiert, das ist sogar seine Pflicht. Und zu Ihrem Beitrag Herr Minimaximus: Wo ist der revolutionär neue informative Gehalt Ihres Beitrages? Genau genommen hören wir dies doch ohnehin jeden Tag! Das ist es leider, dass wir nur dies hören! Noch ein kleiner Tipp:
www.nachdenkseiten.de Wie immer man die Dinge zuletzt beurteilen mag, man sollte das uns Aufgeschwatzte immer hinterfragen!

 
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