09.02.2010 17:54 | Meine Presse Merkliste0

Irans Regime verdient keine Geduld mehr

CHRISTIAN ULTSCH (Die Presse)

Achselzuckende Realpolitiker werden den Iran sicher nicht davon abhalten, eine Atombombe zu zünden.

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Diverse Geheimdienstschätzungen, wann der Iran eine Atombombe zünden könnte, haben sich bisher als ungefähr ebenso genau erwiesen wie Sonnenuhren während eines Mitternachtsgewitters. Wären all die Vorhersagen der vergangenen Jahre zutreffend gewesen, hätten die Iraner schon mehrere nukleare Feuerwerke veranstaltet. Auch der Prognose des Bundesnachrichtendienstes, auf den sich das deutsche Magazin „Stern“ beruft, ist nicht unbedingt die Präzision einer Atomuhr beizumessen. In einem halben Jahr könnte der Iran eine Uranbombe fertig gebastelt haben, heißt es in dem Bericht. Das kann sein, das kann aber auch nicht sein. Dass es sein kann, macht jedoch mulmig.

Als unstrittig gilt, dass iranische Techniker mittlerweile den nuklearen Brennstoffkreislauf beherrschen. Das hat der Israel-von-der-Landkarte-Wischer Mahmoud Ahmadinejad Anfang April höchstpersönlich voller Stolz verkündet. Damit war der „Point of no return“ eigentlich schon erreicht. Denn der Iran ist seither in der Lage, selbstständig Uran anzureichern. Vermutlich haben die Iraner schon genug Material für eine Bombe beisammen. Ab jetzt geht es nur noch darum, ob sie das angereicherte Uran auch waffenfähig machen, also in einen Sprengkopf pressen können. Das jedoch ist keine große Kunst mehr.

Offiziell beteuert Irans Staatsspitze, dass ihr Atomprogramm keine Bomben, sondern Strom liefern soll. Gut, Präsident Ahmadinejad hat auch nach seiner manipulierten Wiederwahl vom fairsten Urnengang der Welt gesprochen. Es dürfte Momente geben, in denen es auch die bigotte Führung der Islamischen Republik nicht ganz so genau mit der Wahrheit nimmt. Dafür ließe sich sogar eine religiöse Rechtfertigung finden: Bekanntlich gestattet es die „Taqiyah“, sich zu verstellen, wenn es einem höheren Zweck dient.

Und Verstellung spielte eine ziemlich bedeutende Rolle beim Umgang Irans mit der Internationalen Atomenergiebehörde. 18 Jahre lang hielten die Iraner die Wiener Organisation im Unklaren über das Ausmaß ihres A-Programms. Dass der Iran zwei unterirdische Atomanlagen in Natanz und Arak angelegt hatte, darauf kamen die Inspektoren erst im August 2002, weil es ihnen Irans oppositioneller Nationaler Widerstandsrat sagte. Seit sieben Jahren hält der Iran die internationale Gemeinschaft nun hin. Die EU und später auch die USA haben fast nichts unversucht gelassen, um den Mullahs die Bombe auszureden. Sie probierten es mit Verhandlungen, offerierten Wirtschaftspakete, Energiedeals und Boeing-Ersatzteile, sie schlugen die Anreicherung von Uran auf russischem Boden vor, sie versprachen dem Iran die Aufnahme in die Welthandelsorganisation, und zwischendurch erhöhten sie den Druck mit Sanktionen und UN-Resolutionen, sperrten Konten und verfügten gezielte Einreiseverbote. Zuletzt bot US-Präsident Barack Obama dem Iran auch noch direkte Verhandlungen mit der Aussicht auf ein „Grand Bargain“ samt Sicherheitsgarantien an. Doch all das hat nichts geholfen. Irans Zentrifugen drehten sich mit kurzen Unterbrechungen immer weiter.


Die Zeit läuft aus, und die Diplomaten werden immer ratloser. Auch ein Militärschlag, wie ihn Israel androht, könnte Irans Atomprogramm lediglich zurückwerfen, es aber nicht aus der Welt schaffen. Druckvolle, harte Verhandlungen bleiben die einzige Chance, auch wenn diese Option ungustiöser geworden ist, seitdem das Regime im Frühsommer erst Wahlen gefälscht und dann die empörte Bürgerbewegung brutal niedergeschlagen hat.

Es zeigt sich, dass Irans nuklearer Schutzschirm wirkt, obwohl er noch gar nicht aufgespannt ist. Denn wer Menschenrechte derart schamlos bricht wie das iranische Schlägerregime nach der Wahlfarce, den hätten demokratische Gesellschaften nicht nur mit Verachtung, sondern auch mit spürbaren politischen Sanktionen strafen müssen. Doch niemand wollte vor dem Höhepunkt der Atomkrise die Kommunikationskanäle verstopfen.

Und Menschenrechte sind ohnehin weltweit derzeit mindestens ebenso in der Krise wie die Wirtschaft. So wenig wertebewusst wie jetzt war die Außenpolitik Europas und der USA schon lange nicht. Der Gutmensch von heute ist Realpolitiker, der jede Provokation achselzuckend hinnimmt. Von Staatsführern dieses Schlags hat der Iran auch nichts zu befürchten, wenn er die Atombombe zündet. Denn dann wird es „realpolitisch“ noch gebotener erscheinen, mit dem Iran zu sprechen.

Abhalten von der Bombe kann den Iran, wenn überhaupt, letztlich nur die Aussicht auf harte Sanktionen und Isolation.

Bombe in sechs Monaten? Seite 5


christian.ultsch@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.07.2009)

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42 Kommentare
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Gast: R.Greiler
18.07.2009 10:28
0 0

Ahmadinedschad sprach immer nur von Regime Change in Israel und nie von der Ausrottung der Menschen dort

Auch diese Übersetzungslügen werden langsam unerträglich.

Man müßte für den Journalismus eigene schärfere Strafgesetze machen, damit sie in Zukunft sehr schwer bestraft werden können, wenn sie falsch übersetzen und so unwissende Menschenmassen gegen andere Völker aufhetzen.

Die Macht der Medienlüge muß gebrochen werden, sonst kann man mit denVölkern per Lügenschreiben bald alles machen, was die Besitzer wollen.

PS: das ZDF hat sich ZB schriftlich für die Verbreitung der Lügenübersetzung entschuldigt, siehe steinbergrecherche.com

Gast: R.Greiler
18.07.2009 10:22
0 0

Dauerpropaganda erinnert mich schon an Meinungsterrorismus.

Die Behauptung, der Iran würde eine Atombombe bauen und zünden, ist nichts als leere Dauerpropaganda.
Auch wenn man eine falsche Sache tausendmal wiederholt, wird sie dadurch nicht wahrer.

Der letzte Bericht der Atomenergieorganisation hat besagt, daß es NULL Hinweise gibt, daß der Iran irgendwas anreichert, was über die für Atomstrom benötigten -niedrigen- Anreicherungsgrade hinausgeht. Der Iran hält sich an sämtliche Abkommen, die Anlagen werden ständig von ausländischen Fachleuten kontrolliert.

Diese Volksbelügerei erinnert mich schon an Meinungsterrorismus und Gehirnwäsche.

Gast: Gast
17.07.2009 18:48
0 0

Eine einfache Risikoabwägung


Was ist das Risiko eines Militärschlages?

1. der Iran blockiert die Straße von Hormuz und der Westen antwortet militärisch, der Ölpreis ist bei $160+
2. der Iran destabilisiert den Irak
3. die Infantrie des Iran (Hizbolla und Hamas) starten eine Terroroffensive.
4. Die Massen in den arabischen Staaten starten eine Orgie des Hasses und brennen einige Botschafen nieder (und da bin ich mir nicht so sicher, die Iraner sind keine Araber).

Fazit: unabgenehm, aber beherrschbar.

Was ist das Risiko eines atomar bewaffnten Iran?

1. Weitergabe von radioaktivem Material oder ganzer Bomben an Terrororganisationen
2. Die Vernichtung Israels
3. Die atomare Bedrohung von uns Europäern, ...
4. inkl. der kleinen antisemitischen Ösis, die in diesem Forum ihren Hass posten.

Fazit: bis auf den letzten Punkt, inakzeptabel.

Und damit ist alles gesagt.

Gast: markus trullus
17.07.2009 17:56
0 0

schlimm

Regieme dieses Kalibers sind unberechenbar. Das Gleichgewicht des Kalten Krieges ist nur bedingt vergleichbar. Und die Bombe aus U235 zu bauen ist vergleichsweise leichter als jene aus Po239. Da genügt die Rohrkonstruktion, die jeder Mittelschüler konstruieren kann... Die Proliveration hat ein für die Menschheit unertägliches Mass erreicht.
Und dieses Regieme stützt sich auf dem Islamismus, allerdings iranischer Prägung, ab. Allen zusammen allerdings ist die Idee, dass diese Welt erst in den Abgrund "gebombt" werden muss, damit der islamische "Retter" kommt... Allerdings kenn ich auch andere Nationen, wo Teile davon auch so denken. "Am End steht de wöd nimmer lang... "

Gast: Lausbua
17.07.2009 02:20
0 1

Daß sich die Propaganda v. Israel und den USA auf jede dumme Äußerung von arabischen od. iranischen Politikern stürzt

und sie weidlich für ihre Zwecke ausschlachtet, ist wohl verständlich. Daß man aber auf diese Propaganda hereinfällt, ist eigentlich ein Armutszeugnis.

Fakt ist, daß der einzige Staat der Welt, der von der Atombombe tatsächlich Gebrauch gemacht hat, die USA sind. Und dann setzte sich der kommunistische Machtblock, zuerst die SU und dann China, in deren Besitz. Auch Indien und das islamische Pakistan hat die Bombe, ebenso wie Israel. Ich zweifle nicht daran, daß jeder dieser Staaten von dieser Waffe Gebrauch machen würde, wenn es mit dieser Waffe angegriffen werden würde.

Das Ergebnis dieses "Gleichgewicht des Schreckens" war, daß sich kein Staat getraut hat, sie zu verwenden, auch wenn zB. die kommuinistischen Staaten lt. Chruschtschow "den Kapitalismus begraben" und die bolschewistische Revolution exportieren wollte.

Und der relativ kleine von gläubigen Moslems regierte Staat sollte jetzt tatsächllich nichts anderes im Sinne haben, als in wenigen Monaten eine Atombombe zu bauen und das durch westliche Hilfe hochgerüstete und atombewaffnete Israel atomar vernichten? Und die Grundsätze des Gleichgewichts des Schreckens würden nicht mehr gelten?
Sind die Ayatollahs wirklich Ideologen wie Stalin und seine Schergen, die nur die Ausrottung einer ganzen Klasse bzw. der Juden im Sinne haben? Da haben viele "Menschenfreunde" den Islam aber gründlich mißverstanden und sind auf eine grobschlächtige Propagand einfach herein gefallen. Die betreiben Volksverhetzung!

generator
16.07.2009 22:21
0 0

DIE BOMBE!

Vorderstes Ziel ist, wie von Ahmadinedschad wiederholt und unmissverständlich kundgetan, „Israel von der Landkarte zu tilgen“ – was mit konventionellen Waffen allein nicht zu schaffen wäre.

Mai 08 feierte Israel sein 60jähr. Bestehen.
Ahmedinedschad hat es sich nicht nehmen lassen, dieses Ereignis zu kommentieren.
Seine Glückwunschbotschaft:

Er bezeichnete Israel als „stinkende Leiche“ und verglich es mit einer „toten Ratte.“ Gleichzeitig redete er das baldige Ende des jüdischen Staates herbei.

Und auch der iran. Außenminister Mottaki, rasselte mit dem Säbel: Er rief die Moslems auf der ganzen Welt zur „Auslöschung“ des jüd. Staates auf. „Wie der Imam Khomeini gesagt hat: Wenn jeder Moslem einen Eimer Wasser auf Israel schleudert, wird Israel ausgelöscht werden.“

Diese durchgeknallten Mullahs werden nicht müde zu leugnen, dass sie ein Atomwaffenarsenal aufbauen wollen, erklären jedoch im selben Atemzug, was sie damit anstellen wollen.

Und wenn einige meinen, wenn diese Verrückten das tun würden, dann würde das Selbstmord für den Iran bedeuten und aus diesem Grund werden sie es nicht tun, der sollte sich einmal mit der Psyche von Selbstmordattentätern befassen, denn genauso tickt das Gehirn dieser islamistischen Fanatiker.

Gast: Jack
16.07.2009 22:01
2 0

ausgezeichneter Kommentar!

Aber warum benennen Sie nicht die einzige, wohl noch verbleibende Möglichkeit, den Bau der iranischen Atomwaffe aufzuhalten? Im Schlusssatz stimme ich nicht mit Ihnen überein.

Sanktionen und Isolation stärkt eher die Atombefürworter im Iran.

Es kann wohl nur eine militärische Lösung geben, wobei: Das Wort "militärische Lösung" ist eigentlich ein Widerspruch in sich selbst.

Aber wie gesagt: Finde Ihre Analyse ausgezeichnet!

Gast: " Wider die falsche Toleranz "
16.07.2009 19:31
3 0

Irans Regime verdient keine Geduld mehr



Der Zentralrat der Ex-Muslime fordert dazu auf,
sich auf internationaler Ebene für die Einführung und Einhaltung der Menschenrechte in den Ländern des islamischen Herrschaftsraumes einzusetzen
und
gegen
Ehrenmorde,
weibliche Genitalverstümmelung,
Steinigungen,
Hinrichtungen,
Folterungen
sowie andere unmenschliche Praktiken
wirksam einzuschreiten.

Politische und wirtschaftliche Abkommen müssen explizit die Einhaltung menschenrechtlicher Regelungen zur Voraussetzung haben.

Islamische Herrschaftsregime und Organisationen, in denen die Scharia Verfassungsnorm ist und/oder
die dem djihadistischen Terrorismus zuarbeiten, unterstützen oder gar anleiten,
dürfen keine Fördergelder mehr erhalten.

Die "Kuscheldiplomatie"
mit Vertretern theokratischer Systeme muss beendet werden,
stattdessen sind Kontakte zur säkular-demokratischen Opposition in den
"muslimischen Ländern"
herzustellen und auszubauen.

http://www.ex-muslime.de/indexVerein.html

cosinus
16.07.2009 19:29
0 4

Da gibts ein Land ...

im Nahen Osten, das durch Terror gegründet wurde und in der Folge durch eine endlose Kette von Menschenrechtsverletzungen und Kriegverbrechen auffiel. Dass ein solches Land die A-Bombe bereits hat, stört Herrn Ultsch offenbar weniger als dass der Iran eine solche vielleicht bauen könnte. Ich gratuliere Herrn Ultsch zu seiner Logik und Moral.

1 0

Re: Da gibts ein Land ...

Aber das Land, das Sie meinen, hat noch nie einen seiner Nachbarstaaten mit "dem Auslöschen" bedroht!!
Und so, wie Herr A. tickt, würde ich ihm diese Tat sofort zutrauen!
Des weiteren ist dieses Land, das Sie meinen, 1948 auf Beschluß der UNO entstanden!
Seither ist dieses Land, das Sie meinen, von zwei Kriegen betroffen gewesen und ist seit Jahren ständigen Angriffen mit Raketen auch in f r i e d l i c h e n Tagen ausgesetzt!
Es gibt eben einen winzigen Unterschied zu dem großen Land Iran!

Antworten Antworten Gast: Ilse Albrecht
17.07.2009 16:53
0 0

Re: Re: Da gibts ein Land ...

Und weil sie den bösen Moslems alles und den braven Israels keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit zutrauen sollten zumindestens die Atommeiler im Iran ohne Rücksicht auf Verluste bombardiert werden, um - sozusagen - der Demokratie im Iran auf die Sprünge zu verhelfen?

Liebe Userin: sie haben von der US-Außenpolitik wohl keine Ahnung. Die haben in 2 Weltkriegen die Zerwürfnisse in Europa und den Konflikt im Nahen Osten bloß ausgenützt um sich Macht und Einfluß zu sichern. Grundsätzlich hätten sie als Staat auf der anderen Seite der Erdkugel weder in Europa noch im Nahen Osten etwas zu suchen. Ihr Hauptinteresse im Nahen Osten gilt dem Erdöl! Wenn sie so die Verbündeten der USA in der Region anschauen, werden sie wohl kaum annahmen, daß es den USA um die kriegerische Verbreitung der Demokratie (was allein schon ein absurder Kriegsgrund wäre) geht: s. Irak!

0 0

Re: Re: Re: Da gibts ein Land ...

Auch wenn S i e die USA nicht leiden können, m i r sind sie seit Jahren lieber als jede einzelne Diktatur in Asien, im Nahen und Fernen Osten, als vergangene und derzeitige russische Regierungen oder der steinzeitliche Kommunismus des Psychopathen in Nordkorea. Nicht zu vergessen, das sich an Entwicklungshilfegeld bereichernde Gesindel, das sich in afrikanischen Staaten "Regierung" nennt! Und wenn diese "Regierungen" nicht die Entwicklungshilfe klauen, die unsere leichtsinnigen Politiker leichtsinnigerweise nach Afrika exportieren, verschleudern oder stehlen wiederum jene Raffer die Reichtümer ihrer Länder, statt Schulen und Straßen zu bauen, ein Gesundheitswesen zu organisieren, Aufklärung zur Vermeidung der Überbevölkerung zu starten......Der Platz reicht nicht aus, um alle Mißstände aufzuzählen!

Und, bitte, warum benutzen Sie m e i n e n Namen, statt sich einen eigenen zuzulegen??
Wie wär's mit: "SICH MIT FREMDEN FEDERN SCHMÜCKEN"?

Antworten Gast: Gruebler
16.07.2009 21:50
2 0

Re: Da gibts ein Land ...

Stimmt. Pakistan bereitet mir viel Kopfzerbrechen...

Gast: schlÄchter
16.07.2009 18:27
0 0

sg herr ultsch!

ich hoffe ich tue ihnen nicht unrecht, aber ich habe einen herrn ultsch noch als verfasser einer weinerlich-aggresiven und extrem einseitigen - österreichferbeleidigenden reportage über das asylwesen ungut in erinnerung - dieser kommentar ist ebenfalls für mich voll mit unguten untertönen:

1. warum herumschwafeln über geheimdienstberichte: natürlich bekommt der iran eine a-bombe. ja-da darf einem mulmig werden.
2. natürlich wird der iran sein programm tarnen, hat bisher jeder andere auch - angefangen von den usa bis hin zu pakistan - warum werfen sie das ausgerechnet dem iran vor?
3. es werden wahlergebnisse gefälscht (=lügen), er beruft sich auf das religiöse "taquia"-gebot, und am schlimmsten er unterdrückt eine bürgerbewegung und die sakrosankten menschenrechte - die ohnehin in einer art (finanz)krise stecken, d a s wurmt sie offenbar am meisten, da will jemand nicht ihren heiuligen werten entsprechen.
4.ihre lösung: kein militärschlag (ein "humanist" kann da nicht dafür sein!) aber "harte und druckvolle verhandlungen" und rechtzeitige "politische sanktionen".

aha -
ich vernehme nur geschwafel.

wie wärs mit:
1.iran als atommacht anerkennen (lieber ein staat mit a-waffen,als nichtstaatliche gruppen)
2. keine einmischung in inneriranische wahlen bzw. missionierung von westl. polit.systemen und werten in fremde kulturen (nicht kompatibel!)
3. massive atomare-aufrüstung in europa um erpressungsversuchen vorzubeugen - neue abschreckung!

grußlos
s.


Gast: Intressierter
16.07.2009 13:38
3 0

Ignoranten

ihr werdet schon euer blaues wunder erleben,all diejenigen,die nach sovielen Verbrechen dieses Mittelalterrgimes, immernoch nicht aufgewacht sind und versuchen dieses shönzureden bzw gar zu verteidgen.
Es geht hier nicht um America oder Israel sondern um die Menschheit und nicht zuletzt Menschenrechte.
Informiert euch bevor ihr unsinnige kommentare abgibt!
Großen Dank an den Verfasser dieses artikels,hoffentlich wird es noch viele solche artikel geben

3 0

Die Welt ist unsicherer geworden seit Obama Präsident ist.


Die Iraner nutzen ihre Chance, sich Ato mwaffen und Trägerraketen zu bauen um damit die Welt zumindest zu erpressen. So einen schwachen US-Präsidenten werden sie lange nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Das Weichei Obama schaut zu und spricht von Verhandlungen. Dem ist nicht zu helfen.

Obama wird als "Chaimberlain des 3. Jahrtausends" in die Geschichte eingehen.

Und für uns Europäer bleibt die Hoffnung dass unsere Schutzmacht Isr ael dem Wahnsinn in Teheran ein gewaltsames Ende bereitet.

Damit ist im Nachhinein jeder Schilling, jeder Dollar und jeder Euro an Zahlungen für Isr ael zur eigenen Lebensversicherung umfunktioniert worden.

Was stutzig macht: der Hass auf Isr ael und die Amis wird von europäischen Gutmenschen (siehe Postings) sosehr maximiert dass sie die EIGENE BEDROHUNG durch iranische Atomwaffen in kauf nehmen.

Was hat die 68er Generation an den armen Schw einen, ihren unbedarften Jüngern, verbrochen, dass diese ihre Rest-Intelligenz auf dem Scheiterhaufen der "Ami go home"-Ideologie verbrennen?

0 0

"Und für uns Europäer bleibt die Hoffnung dass unsere Schutzmacht Isr ael ..."

das statement "israel als schutzmacht europas" verdient den titel 'posting des tages'! - echt witzig!

sind a-waffen in händen von staaten tatsächlich DIE bedrohung? da dürfte ich vor lauter furcht vor obskuren staaten wie nordkorea, pakistan u.a. ja meinen bunker überhaupt nicht mehr verlassen.

wovor man sich fürchten muss: a-waffen in den händen von durchgeknallten einzelpersonen (terroristen und anderen verbrechern). die wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet der iran solche mit a-waffen ausrüstet, halte ich aber für extrem mininal.

ps.: ich habe den verdacht, dass ihre furcht vor a-waffen ohnehin viel geringer ist, als die vor 'gutmenschen' 68ern bzw generell vor leuten, die nicht dem extrem rechten spektrum zuzuordnen sind. na dann: viel spass beim fürchten!

Gast: H.H.
16.07.2009 12:18
0 2

Quod licet Isr. non licet Iran

Und was ist mit einem Aufschrei wegen Israels totaler (Luft, Boden und Wasser) Nuklearbewaffnung, die offensichtlich niemandem schlaflose Nächte bereitet? Ohne die, könnte ich mir vorstellen, wären auch die Iraner an eigenen Nuklearwaffen kaum interessiert, obwohl sie das, nach eigenen Aussagen, sowieso nicht sind!

Antworten Gast: mig29
16.07.2009 17:50
2 0

Re: Quod licet Isr. non licet Iran

Offenbar haben Sie immer noch nicht mitbekommen, daß Israel, auch wenn es viel zu kritisieren gibt, ein demokratischer Staat ist. Der Einzige im Übrigen in der Region weit und breit. Abgesehen davon wurde Israel mehrfach von diesem Iranischen Ars.... mit dem Auslöschen bedroht.
Denken Sie einmal an den Holocaust - als Jude würde ich mich zumindest mit allem verteidigen, was ich nur bekommen habe.
Vor Israel habe ich jedenfalls keine Angst, vor diesen Irren Kuttenträgern im Iran aber schon.

Antworten Antworten Gast: schlÄchter
16.07.2009 19:35
0 0

Re: Re: Quod licet Isr. non licet Iran

sge mig29!
bezüglich israel bin ich völlig ihrer meinung - man braucht aber nicht einmal die sicher tief bei den europäischstämmigen israelis verwurzelte shoa-angst bemühen, ein blick auf die landkarte und die demographischen daten würden mich, wäre ich israeli-mehr als ängstigen und zur extremsten bewaffnung nötigen.

aber auch die "andere seite" - die "irren kuttenträger" verdienen, dass man ihre situation respektiert und taktvoller umgeht: der iran ist eine jahrtausend alte zivilisation, auch der "nur" 1400 jahr alte islam - schiitischer ausrichtung ist mehr als koptuch und fanatisierte horden.
der iran fühlt sich eben auch bedroht, immerhin wurde sein nachbar irak erobert, ist er seit der gründung der mullakarthie mit sanktionen von seiten der usa belegt, musste gegen irakische -vom westen ermutigte- invasoren bestehen, ist in alten aufgezwungenen kolonialen-vom westen gezogenen grenzen eingezwängt, musste während beider wk und zuor und auch danach westliche besetzung erdulden bzw. massivste einmischung bis hin zum staatsstreich.
da verwundert es doc nicht dass nauch der iran sich bewaffnen will so gut es geht- zumal mit "schurkenstaaten" die die a-bombe haben der westenh doch vorsichtiger umgeht: n-korea, china.

an umwälzungen bei den "kuttenbträgern" werden wir uns mmn gewöhnen müssen und sollten für alle fälle einen großen knüppel uns auch in europa zulegen.

mfg
s.

1 0

Re: Quod licet Isr. non licet Iran

Von den Israelis geht k e i n e Bedrohung mit A-Waffen aus! Das tut Israel einfach nicht! Israel bedroht niemanden! Diese Art Waffen sind ein Schutz vor der ständigen islamischen Bedrohung, des "Ausradierens von der Landkarte", wie Ahmadinejad mehrmals äußerte.

Seit Jahren wird Taqqija, es mit der Wahrheit zum eigenen Nutzen nicht so genau nehmen, betrieben! Und die Blöd-Europäer spielen höflichst mit und lassen sich über den Tisch ziehen!
Ekelhaft!!
Bis die Bombe über uns explodiert!

Gast: WUNDERFUZZI
16.07.2009 11:43
2 0

IRAN

Der Luftschlag der Israelis kommt und das mit Recht .
Eine Frage der Zeit und der Nerven .

0 2

So ein Unsinn...

Was geht eigentlich die Atombombe vom Iran Österreich an?
Wollen die Österreicher den Weltretter spielen?
Laender, die in der Weltpolitik keinen Einfluss haben, sollten sich um ihre eigene Sche... kümmern!!!

Ophicus
16.07.2009 14:17
0 0

Re: So ein Unsinn...

Es gibt kein Land, dass in der Weltpolitik keinen Einfluss hat. Wir haben sehr wenig Einfluss, aber das ist immer noch unendlich mal mehr als Nichts.
Und viele mit wenig Einfluss können dann auch viel Einfluss nehmen.
Oder anders ausgedrückt: Kleinvieh macht auch Mist.

Und da Atombomben, Weltkriege und alles was da theoretisch passieren könnte dazu neigen auch jene zu betreffen die versuchen sich raus zu halten sollte sich sehr wohl auch Österreich mit dem Thema beschäftigen. Was auch immer dann dabei heraus kommt.

Antworten Gast: Proton
16.07.2009 14:06
0 0

Re: Genau, im Eck 'einschauen'...

Naja, wie wär's damit dass der Iran am 12. Mai erfolgreich die Sajil-2 Rakete getestet hat, das von den USA an Israel gelieferte Ballistic-Tracking-Radar in Nevatim hat die von Ahmadinedjads Stellvertreter Davoudi erst diese Woche rausgeplärrten 2.000km Reichweite bestätigt. Die erste MRBM mit Festbrennstoff und 1,25m Durchmesser. Damit würde - so das mal mit einem Sprengkopf versehen würde (was ein Atomtest noch keineswegs ist) in unserer Richtung Sizilien in Reichweite rücken. Das ist ein NACHBARland von uns...! Abseits jeder BND-Spekulation, MICH würd' das als EU schon irgendwie interessieren... Und - da haben Sie recht - da ein kleines Land wie wir dagegen nur auf EU-Ebene was machen kann, hat das direkte Auswirkungen auf unser Standing in der GSVP. Aber dort gibt's KEIN SOLCHES...! Wir tun da noch immer auf grundgut-neutral, was aber in diesen Fragen niemanden dort interessiert (war neulich in Strassbourg, auch in der Europ. Sozialdemokratie nicht!). Stattdessen bemäkelte der Darabos im russischen TV (selbst gesehen) den US-Raketenschild als "Provokation Moskaus"... Was willst von solchen Figuren? Nana, bloß die drei Affen, wir beschäftigen uns weiterhin lieber mit dem Liebesentzug eines Zeitungsgreisen oder wer grüne E-Mails geflaucht hat oder mit der Kampusch... Solche grundpösen, unguten sicherheitspolitischen Sachen aber auch, ah geh'...

Antworten Antworten Gast: Lausbua
16.07.2009 15:21
0 0

Re: Re: Genau, im Eck 'einschauen'...

Alle diese (leeren) Drohungen hat man auch von Saddam Hussein gehört, als er nach dem "Honeymoon" mit den USA wegen seines Krieges gegen den Iran plötzlich in das Visier der US-Falken geriet. Und genützt hat es ihm bekanntlich nichts. Alles war - was ohnehin jeder wußte - orientalische Rhetorik!

Wie das Kräfteverhältnis USA-Iran ausschaut, kann man leicht erschließen. Der Krieg gegen den Irak führte bestenfalls zu einem "Patt", während die USA den viel kleineren IRAK dank Nato und zahlreicher Hiwis im Nahen Osten binnen Tagen "abfertigte"!

Was soll also das Getöse um die irakische Atombombe? Auf jeden (technisch gar nicht mögllichen) Atomschlag (zb. gegen Israel) würde ein US-Overkill folgen! Glauben Sie wirkllich, die Mullahs und Ayatollahs wollen den Untergang ihres Landes???

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