Die Märkte brauchen ein schnelles und hartes Zeichen

JOSEF URSCHITZ (Die Presse)

Jeder Spekulant wäre verrückt, würde er bei Griechenland, Italien & Co. nicht „zugreifen“. Und jeder Finanzminister, der das nicht unterbinden würde, ebenfalls.

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Jetzt also auch Italien: Hedgefonds setzen hohe Summen auf den Verfall italienischer Staatsanleihen, die Risikoaufschläge für diese Anleihen steigen auf Rekordhöhe, an den Börsen knicken italienische Bankaktien ein, die Euroland-Spitzen veranstalten Krisentreffen, der Eurokurs fällt.

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Wundert das eigentlich irgendjemanden? Das Land, in dem die Zitronen blühen, drängt sich für Krisenspekulationen ja förmlich auf: Die Staatsverschuldung liegt mit fast 120 Prozent des BIPs beinahe auf Griechenland-Niveau, die Steuermoral zieht Richtung Nullpunkt, die mit ernsten Strukturproblemen kämpfende Wirtschaft wächst kaum, die Regierung Berlusconi ist mit sich selbst und den Testosteronschüben ihres Chefs voll ausgelastet. Und die EU hat ihre Nichtlösungskompetenz in Irland, Portugal und Griechenland ausreichend bewiesen. Solche Chancen auf ebenso schnelles wie großes Geld hat man nicht oft in einem Spekulantenleben.

Blöd nur, dass wir hier nicht von „Peanuts“ wie den Griechenland-Schulden, sondern von der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone reden. Von einem Land, das mit 1840 Milliarden Euro in der Kreide steht. Wenn es hier kracht, dann hat Europa wirklich ein Problem.


Es wird also Zeit, dass die EU-Finanzminister, deren jämmerliches Schauspiel in Sachen Griechenland die Eurokrise von Tag zu Tag verschlimmert, einen wirklichen Krisenplan überlegen. Bis jetzt hat die „Lösungskompetenz“ ja darin bestanden, dass man das Problem mittels des Einsatzes aberwitziger Milliardensummen vor sich hergeschoben hat, um Zeit zu gewinnen. Das wird bei Italien nicht mehr funktionieren. Denn die Refinanzierung der italienischen Staatsschuld würde den gigantischen Euro-Rettungsschirm plötzlich sehr mickrig aussehen lassen.

Vor allem aber: Die Einladung zur Spekulation, die die Hedgefonds jetzt bei Italien so freudig angenommen haben, ist ja nicht eingegrenzt. Belgien und Spanien sehen für Spekulanten ebenfalls sehr appetitlich aus. Und zwischendurch kann man sich ja noch Portugal ein zweites Mal vorknöpfen.

Und was machen die Euro-Finanzminister in dieser heiklen Situation? Sie diskutieren über eine Aufstockung des „Rettungsschirms“. Eine Maßnahme, die als kurzfristige Feuerwehraktion notwendig sein mag, aber keines der Euro-Probleme löst. Und sie palavern ernsthaft darüber, ob man private Gläubiger an der Euro-Rettung „beteiligen“ dürfe.

 

Hier hört sich jedes Verständnis auf. Wer sonst als der Gläubiger, der sich sein Risiko mit hohen Zinsaufschlägen abgelten lässt, soll dieses tragen? Wer kommt denn auf die verrückte und völlig marktwirtschaftswidrige Idee, die einen die Risikoprämien kassieren und die anderen das Risiko tragen zu lassen? Man muss sich das einmal in der Praxis vorstellen: Man kauft eine Problemanleihe – und wettet gleichzeitig auf deren Kursverfall. Dieser tritt tatsächlich ein, und man kassiert erst einmal den Wettgewinn. Die Wartezeit auf die Fälligkeit der Anleihe vertreibt man sich mit dem Kassieren hoher Risikoaufschläge. Der eingetretene Kursverfall muss einen nicht interessieren, denn am Ende der Laufzeit sorgen die Euroland-Steuerzahler dafür, dass man sein Geld zu 100 Prozent zurückbekommt. Private dürfen ja nicht „beteiligt“ werden. Falls es doch zu heiß wird, kann man sein Schrottpapier immer noch der EZB andrehen, die solcherart beispielsweise schon zu einem der größten Griechenland-Gläubiger geworden ist.

Jeder Investor wäre verrückt, würde er da nicht zugreifen. Und jeder Finanzminister ebenfalls, wenn er das nicht abstellte. Die Märkte brauchen also ein klares Signal, dass Risiko auch „Finger verbrennen“ heißen kann. Das bedeutet eine möglichst rasche Umschuldung Griechenlands unter voller „Beteiligung“ privater Gläubiger. Das würde dem Land helfen, die Märkte nur vorübergehend beunruhigen und Domino-Spekulationen auf andere Euroländer schwieriger, vor allem aber viel riskanter machen. Gerade weil sich die Eurozone permanente Rettungsaktionen für Italien nicht leisten kann, muss hier ein schnelles Zeichen gesetzt werden.

 

E-Mails an: josef.urschitz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.07.2011)

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94 Kommentare
 
12 3

Lösung

Es gibt nur eine Lösung: bleibende Werte schaffen, also langfristige. Verwaltung aufs notwendige Minimum reduzieren. Energie Unabhängigkeit und Effizienz. Bildung nicht als arbeitslosenprogramm definieren, sondern als überlebensprogramm. Klingt hart, ist es auch. Aber gibt's eine Alternative?

Antworten Gast: 1. Parteiloser
13.07.2011 07:11
2

Die Alternative

Das Establishment wird einen anderen Weg gehen (müssen).

Die Währung wird kippen, eventuell kommt dann auch eine neue Währung, so wie schon oft in der Geschichte. Die Gegenfinanzierung kommt durch Abkassieren der Sparguthaben der Masse von Menschen, welche den wesentlichen Teil des Vermögens verlieren werden. Könnte natürlich in Form einer starken Inflation erfolgen.

Vorteile:
Es kann während dieser Umstellung, auch nach der Umstellung genauso weiter gemacht werden wie schon immer.

Anstatt bleibende Werte zu schaffen kann man weiter sinnlos verprassen.

Auch die Kontrolle über die Verwaltung, also dem Großteil der Korruption und der Posterl- und Amterlschacher kann aufrecht erhalten werden.

Das Bildungssystem muss nicht reformiert werden und kann weiter sehr aufgeblasen geringe Leistungen erbringen.

Auch der Förderwahnsinn, also diese Umverteilung von volkswirtschaftlichen Leistungen in die eigenen Taschen, kann von den Parteibonzen weiter geführt werden.

Und nicht zu vergessen, die Kontrolle über die Justiz bleibt erhalten. Damit können sich die Totalversager am Besten schützen.

Gast: Es geht um den Vorrang
12.07.2011 16:29
3

von Geldwirtschaft oder Realwirtschaft.

Die Geldwirtschaft wird durch internationale Spekulanten gesteuert,
die Realwirtschaft durch Massenmigration nach Europa zerstört.

Also:

mutatio rerum!

(Oder geht es Euch imer noch zu gut?)

Gast: pensionär
12.07.2011 14:01
2

schnelles und hartes Zeichen

für die Verursacher und Nutzniesser (Betrüger):
Rübe ab.

Re: schnelles und hartes Zeichen

Wer war (als Wähler) Verursacher und Nutzniesser andauernder und über Jahrzehnte praktizierter Neuverschuldung jenseits der Wirtschaftsleistung?
Suizidgefährdet?

Antworten Antworten Gast: nußknacker
12.07.2011 14:49
0

Re: Re: schnelles und hartes Zeichen

aber nein.
verdient hat ja nur einer der beiden und damit den anderen betrogen.
man sollts nicht glauben, wie gescheit man sein kann. ;-)

Re: Re: Re: schnelles und hartes Zeichen

Verdient?
Wie nennen sie das, wenn man Geld verbraucht, nicht investiert, und nie zurückzahlt? Auch AT wird nie zurückzahlen!

Gast: JA
12.07.2011 13:01
7

die bösen Spekulanten sind die Regierungs- und Notenbankchefs

Es mögen ja ein paar interessante Aspekte in diesem Artikel sein, aber ansonsten ist er ähnlich unsinnig wie das meiste andere "Spekulanten-Geschreibe".
Bei was greifen den die "Spekulanten" ordentlich zu? Das Problem ist doch, dass die Zinsen für Italien und Co so steigen weil eben aufgrund der Unsicherheit keiner mehr "zugreifen" will! Was macht den Spekulanten eigentlich so böse? Ist derjenige ein böser Spekulant, der fragwürdigen Schuldnerstaaten, die jahrzehnte über die Verhältnisse gelebt haben, kein Geld mehr geben will, weil er befürchten muss, es nicht mehr zu bekommen? Im Prinzip muss man doch froh sein, dass noch irgend jemand da ist, der dem Verschuldungswahn ein Ende setzt. Die Verrücktheit ist doch, dass Staatenlenker und das Volk weitgehend keine Einsicht dafür haben, dass man nicht endlos auf Pump leben kann! Und so sind lieber die Spekulanten und Ratingagenturen an allem Schuld.
Schuld daran, dass sich Spekulanten ev. zu unrecht bereichern können, sind doch Notenbank- und Staatschefs, die ständig verhindern wollen, dass sich jene die Finger verbrennen können, die noch bereit sind diesen Verschuldungswahn weiter zu finanzieren. Die unverschuldeten "Vollidioten" sind die Netto-Steuerzahler und Nachfolgegenerationen, denen dieser WAHNSINN ungefragt von den Regierungen umgehängt wird. Aber diese putzen sich lieber an den "anonymen" Spekulanten ab und spielen sich weiter als große Retter auf und machen alles immer schlimmer! WANN WACHEN WIR ENDLICH AUF?!

Re: die bösen Spekulanten sind die Regierungs- und Notenbankchefs

Deswegen: null Defizit gesetzlich verankern. Denn nur die Regierung in die Mangel nehmen reicht in einer Demokratie nicht.

Re: die bösen Spekulanten sind die Regierungs- und Notenbankchefs

Na,na,na!! Jede Bank prüft jeden kleinen Kreditnehmer peinlichst genau auf seine "Kreditwürdigkeit", nur den Regierungspolitikern wird das Geld völlig unbeschränkt ANGEDIEERT, weil völlig "risikolos", der Steuerzahler zahlt´s eh!!!

Es ist die unheilige Allianz Banker/Politiker, die die Staatsverschuldungen für den populistischen Kauf des Stimmviehs erst ermöglicht haben!!!!!

Und jetzt erweisen sich diese Politiker eben als treue, dankbare Bundesgenossen der Banken......

Re: die bösen Spekulanten sind die Regierungs- und Notenbankchefs

Sehr genau beobachtet. Auch die primitive Taktik, ständig irgendwelche Schuldigen aus dem Hut zu zaubern. Kennen wir schon, allerdings auch schon 80 Jahre her.

Staatsversagen

1) Unfähige bankrotte Marktteilnehmer (dazu gehören auch Banken und Staaten) sind in die wohlverdiente Insolvenz zu schicken.
2) Jeder staatliche "Rettungs"eingriff ist Suchtgift für die Marktteilnehmer und zerstört den Marktmechanismus.
3) Ebenso sind die wahnwitzigen EU-internen Förderungen Gift für die Leistungsbereitschaft innerhalb der EU.
4) Der Euro wurde von vielen Regierungen als Freibrief für hemmungsloses Schuldenmachen aufgefasst - ein Ausschluss dieser Länder ist gefordert!
FAZIT: die Krise ist weder eine Marktkrise noch von Spekulanten oder Ratingagenturen verursacht, sondern es handelt sich um MULTIPLES STAATSVERSAGEN.

Antworten Gast: JA
12.07.2011 13:16
3

Re: Staatsversagen

Danke für diese Analyse mit schön formuliertem Fazit.
Ich Frage mich was passieren muss, dass eine breitere Masse dies begreift? Hier Forum lassen sich ja offensichtlich viele die teils recht widersprüchliche Logik des Artikels nicht "gefallen". Das ist gut zu sehen. Aber warum begreifen nicht mal Journalisten diese doch nicht so komplizierten Zusammenhänge? Sehr viele Medien präsentieren uns quasi täglich das Märchen vom bösen Spekulanten als Grundlage aller Probleme. Wahrscheinlich ist die Masse so dekadent, korrupt oder sonst was geworden, dass man mit der Wahrheit nix mehr anfangen kann. Vielleicht ernten wir auch die Früchte der postmodernen Widerspruchsgesellschaft.

Re: Re: Staatsversagen

Was erwarten sie, wenn die Krone das Schulbuch der Nation ist?

Re: Re: Staatsversagen

Bei vielen Gesprächen im Bekanntenkreis (durchaus keine dummen Menschen wie ich meine) stosse ich immer auf dieselbe Aussagen:
Man darf das nicht zu schwarz sehen.
Irgendwie vertrauen wir darauf, dass die Herren das schon unter Kontrolle bekommen.
Das wird schon wieder.
Meine Übersetzung: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Theorie: Die meisten heute Lebenden haben keine Erfahrung mit einer solchen Situation. Ohne vom Fach zu sein behaupte ich, dass Menschen nur aus eigener Erfahrung lernen. Deshalb lernen wir auch nicht aus einer Vergangenheit, die wir selbst nicht erlebt haben.

Somit muss man sich mit eigener Logik "behelfen". Und da diese tatsächlich in die falsche Richtung gehen kann (also keine Garantie für Richtigkeit besteht) und andererseits eine fertige "Lösung" angeboten wird, ist es tatsächlich nicht so abwegig, letzterer zu folgen.

Re: Re: Re: Staatsversagen

Wie können sie die Situation auch erkennen, wenn Vollversicherungsmethalität herrscht?
Ich bin für ein soziales Netz, aber sich darin zur Ruhe legen geht nicht. Das meine ich nicht nur für Privatpersonen, sondern durchaus auch für Unternehmen und deren Mitarbeiter, und sogar für Pensionisten!

Antworten Antworten Antworten Gast: Zynicus
12.07.2011 15:24
4

Re: Re: Re: Staatsversagen

Genau so ist es! Und weil die von diesen unwissenden Bürgern gewählten Politikern nur das machen, was ihnen die Meinungsbefragungen und die KronenZeitung vorgeben, haben wir eben diese Schuldenberge.

Übrigens ist die Kernaussage von Urschitz doch: Warum sollen die klugen "Spekulanten" nicht das Geld nehmen, das ihnen die blöden Politiker (copyright Treichl der Banker) auf dem Silbertablett servieren?

Re: Re: Re: Re: Staatsversagen

Blöd sind sie nicht. Aber bei "feig" bin ich bei Hrn. Treichl. Und füge noch "verantwortungslos" an.
Es ist tatsächlich so, dass wir aus diesem Problem wieder herauskommen können. Dazu bedarf es allerdings einer Politik, die die Notwendigkeit einer nationalen Kraftanstrengung begreiflich machen kann. Vielleicht ist das der Unterschied zwischen "Staatsmann" und "Politiker".
Nein, ich sehe den/die auch nicht - aus das macht mir grössere Sorgen als die bisher eingegangenen Haftungen.
Denn wenn unsere Währung implodiert, sind die im Gesamtgetöse sprichwörtlich "Peanuts".

Wer gestern bei 3Sat das Gespräch Precht/Meyer verfolgt hat wird festgestellt haben, dass ein Precht überraschend klar seine Ansicht über einen Totalzusamenbruch zum Ausdruck gebracht hat. Und wie sehr irritiert ein (intelletuell sicher nicht minderbemittelter Meyer) darauf reagiert hat - und in das Es-kann-nicht-sein-Muster getappt ist.

Re: Re: Re: Re: Re: Staatsversagen

Da schließe ich mich am. Es braucht eine Finanz, wirtschafts- und bildungsdiskussion!
Alleine schon mit einer Energielösung = Selbstversorger würde man auf den Finanzmärkten Wunder auslösen!

Was macht man: man diskutiert über bundeshymne, Heimat, quotenfrauen, Ausländer, ...
Man kommt schnell zur Meinung, da labern nur unfähige herum, brav am delegieren aber völlig unwissend!

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Staatsversagen

Ja, bei manchen Themen bekommt man wirklich den Eindruck, dass die Realitätsverweigerung jetzt vollends um sich greift.
Man glaubt eigentlich nicht mehr an bewusst vorgetragene Ablenkungsmanöver - weil man´s den Akteuren nicht mehr zutraut.
Vielleicht ist´s auch so, dass die Lage aussichtslos und somit nicht ernst ist.

Re: Staatsversagen

So einfach ist es leider nicht. Wenn 1) gemacht würde, passiert folgendes:
Banken gehen pleite, müssen Kredite fälligstellen. Kreditnehmer pleite. Spareinlagen sind auch weg und müssen tw. von anderen Banken (Einlagensicherung) abgedeckt werden. Davon gehen dann auch einige Pleite etc.

Deshalb müssen diese Banken am Leben gehalten werden. Aber warum gibt es als Gegenleistung für die Rettung keine Anteile?

Ansonsten gebe ich Ihrer Analyse recht - und füge noch "Wählerversagen" hinzu.

Antworten Antworten Gast: Hudriwudri
12.07.2011 17:39
1

Re: Re: Staatsversagen

Diese Probleme sind ja nun auch nicht mehr neu und uns nun seit Jahren als "Bankenkrise" gelaeufig. Auch hier kann man nur voelliges Versagen dieser Geisteszwerge in der Politik konstatieren, die sich ebensolange mit "Loesungen" wichtigmachen.

Re: Re: Re: Staatsversagen

Taktik anstatt Strategie.
Die Zusammenarbeit Politik/Bank ist allerdings derart auffällig, dass ich nicht von Unfähigkeit ausgehen würde.
"Versagen" eher in der Richtung, dass das Wohl einiger Institute bewusst über jenes der europäischen Bevölkerung gestellt wird.

Da hat´s was mit der Logik

Eine Anleihe zu kaufen und gleichzeitig auf der Kursverfall derselben zu wetten geht nicht (also zumindest nicht sinnvoll). Der Kauf einer Anleihe steigert nämlich deren Kurs. Unter´m Strich steht die Null. "CDS-Anbieter" verschenken übrigens auch nichts.

Was aber durchaus richtig - und nicht einsehbar - ist, ist die Tatsache, dass die Verluste nicht vollständig vom Gläubiger zu tragen sind.
Halt! Doch einsehbar. Wenn man bedenkt, dass wenn der Gläubiger das volle Risiko eines Zahlungsausfalls zu erwarten hat, dieser sich das Risiko ggfs. über höhere Zinsen absichern lässt. Das trifft dann auch uns (nochmal) wenn auch unsere Anleihen höher verzinst werden müssen.

I.A. pflichte ich Hrn. Urschitz aber bei, dass ein Zeichen gesetzt werden muss. Es könnte so aussehen, dass die hilfsbedürftigen Banken dann per Rettungsschirm-Geld aufgefangen werden. Aber bitte die Gegenleistung (Bankanteile) nicht vergessen. Und genau das wäre der (einzige) Unterschied zur jetzt praktizierten Vorgangsweise.

Merkel, Sarkozy und Berlusconi...

So lange diese Herrschaften, die anderen brauche ich nicht mal aufzuzaehlen, an der Macht bleiben, ist der Untergang der EU unausweichlich!

danke danke

wir brauchen mehr solche Journalisten, tut gut die genauso einfachen wie erschreckenden Wahrheiten in der Zeitung zu lesen, anstelle der üblichen Lügen die uns die vereingte Finanzoligarchie der EU auftischt.

 
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