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Die Empörten von Occupy Austria und ihr später Selbstfindungstrip

20.01.2012 | 18:21 |  MAGDALENA KLEMUN (Die Presse)

Warum Mitläufer am rechten Rand die Glaubwürdigkeit von Occupy Austria gefährden – und die Bewegung sich deshalb am Wochenende in Linz neu erfinden will.

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subtext

Roland Düringer, Martin Balluch, Franz Hörmann – nach der großen Stille rund um die kleine heimische Occupy-Bewegung vom Oktober 2011 hat es ziemlich schlau organisiert gewirkt, als man gleich bei der ersten Kundgebung 2012 mit einem bekannten Kabarettisten, einem kürzlich freigesprochenen Tierschützer und einem Wirtschaftsprofessor auf sich aufmerksam gemacht hat. Doch der erste Eindruck täuscht: Von der thematischen Fokussierung und dem Niveau, mit der „Occupy“ in den USA neue Formen der politischen Partizipation debattiert (hat), hat auf den österreichischen Ableger bisher wenig abgefärbt.

Die derzeit vor allem auf Facebook lebendige Gruppierung empört sich über so ziemlich alles im Dunstkreis von mangelnder Freiheit im Internet, der Macht von Großkonzernen bis hin zu Diplomatenpässen – nur nicht über den fehlenden gemeinsamen Nenner. Eine „Programmkonferenz“ an diesem Wochenende soll mehr Klarheit bringen, dort ist auch die Erarbeitung konkreter Forderungen geplant.

Doch ein ernsteres Problem bleibt: Ausgerechnet mit dem Auftritt des Wiener Wirtschaftsprofessors Franz Hörmann, eigentlich als Geldsystemkritiker bekannt, ist der Verdacht aufgekommen, im allzu breit angelegten Meinungsspektrum von Occupy hätten auch antisemitische Ideen ihren Platz. Der Hintergrund: Hörmann, der im März eine Partei für ein neues, geldfreies Gesellschaftssystem präsentieren will, pflegt Kontakte zur Human-Weg-Bewegung in der Schweiz. Diese spricht sich ebenfalls gegen das bestehende Geldsystem aus und hat auf ihrer Website Texte veröffentlicht, die „geistig-jüdische Führer“ in der US-Regierung orten und das Wirtschaftssystem der Nationalsozialisten loben. Hörmann selbst ist nach eigenen Angaben noch als „sachlicher Berater“ von Occupy tätig. Zum Thema antisemitische Tendenzen fragt man bei ihm besser zweimal nach: „Erklären Sie mir einmal, was Antisemitismus überhaupt sein soll“, so Hörmanns erste Reaktion, bevor er doch einlenkt: „Die Vorwürfe sind haltlos, ich habe noch nie irgendeine Religion kritisiert, aber dass jeder, der das Geldsystem kritisiert, ein Antisemit sein muss, geht mir auf die Nerven.“ Hörmann reagiert auch deshalb so empfindlich, weil er vor der Präsentation seiner Partei alles andere als Nachrede aus dem falschen Eck gebrauchen kann. Hörmann hat als Koautor das Buch „Das Ende des Geldes“ veröffentlicht, in dem er eine Gesellschaft skizziert, die Geld durch eine elektronische Datenbank von Gütern und Dienstleistungen ersetzt. Die Partei ist der nächste Schritt.

Das passt zum basisdemokratischen Impetus von Occupy Austria – vielleicht fehlt deshalb bisher eine Abgrenzung in Richtung Hörmann. Dafür muss man Stefan Daxner, der die Programmkonferenz organisiert hat, erst persönlich anrufen: „Wir distanzieren uns von allen Tendenzen, das Verbotsgesetz infrage zu stellen“, so der 36-Jährige, der in Linz studiert, „aber wenn man echte Demokratie leben will, darf man nicht Zensur üben.“ Mit dem Nachsatz kommt die leise Unschärfe. Genau die hat Bernhard Jenny vom Engagement bei Occupy abgebracht: Der Kommunikationsberater, der gerne über ein neues Wirtschaftssystem diskutieren würde, hat sich beim Aktionstag in Salzburg 2011 engagiert, sich aber danach distanziert: „Die seltsame Mischung aus rechten Gruppierungen, die da auch mitmachten, hat mir den Rest gegeben.“ Die Occupy-Gemeinde hält er für eine „verworrene und teils naive Szenerie mit nebulösem Willen gegen das System, die sich von nichts abgrenzen will.“

Immerhin haben rund 9.000 User auf Facebook mittels „Like“-Button ihre Zuneigung zu Occupy Austria bekundet. Falls die virtuelle Wut jemals tatsächlich jene mobilisieren soll, die mit der derzeitigen Politik unzufrieden sind, müsste Occupy genauer wissen, worüber es sich empört. Und wer in seinem Namen sein ganz eigenes Süppchen kocht.


E-Mails:magdalena.klemun@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.01.2012)

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31 Kommentare
 
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Gast: Nescafe
24.01.2012 16:50
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"incredible hulk" hat recht !

Wir beide waren ja am 26.11. bei der Parteigründung der "Hu-Man-Weg_Bewegung" dabei.

1.) Am 30.11. verkündete Prof. Hörmann, dass er am Wochende "mit seinen Freunden"...ein Partei gegründet habe ... und propagierte vollmunmdig das Konzept der "Wegbegleiter" usw. (siehe hierzu die Kritik von Bernd Senf, 1998. zu Klaussners Buch + Bewegung - s e h r aufschlussreich...http://www.berndsenf.de/pdf/Klaussner.pdf...)
2.) Nach einem Ansturm von Entrüstung ... sog. "Sympathisanten" (vielen waren die "Wegbegleiter" - zu Recht! - nicht geheuer u.a.m. ruderte Prof. Hörmann völlig zurück ... und meinte das ja n i c h t s spassiert sei ... es gäbe k e i n e Partei ... auch k e i n e n Namen ... und schon gar nicht INHALTE (?).

Ergo dessen...
drängen sich jedem "vernunftbegabten Menschen" folgende simplen Fragen auf :

- W a s haben denn die Gründungsmitglieder unterschrieben, wenn es diese Partei gar n i c h t ...gibt ? (weder als Partei ... noch ein Programm ...und ganz o h n e Namen ? so einige - nicht korrekte - Behauptungen)

- haben die Gründungsmitglieder eine l_ee_res ... Blatt Papier unterschrieben ?

- kann es sein, dass Prof. Hörmann im ORF-Club 2 stolz die gründung einer NULL-partei, die nur in seiner "Einbildung" ... existiert, verkündete ?
P.S.
ein "Schelm", wer hier an totale V e r a r . . . denkt ! Es gilt die Unschuldsvermutung.


Gast: outsideviewer
23.01.2012 13:49
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rechts und links

Interessant die Überschriften und Schlagzeilen. "Mitläufer am Rechten Rand". Occupy Austria ist im Blickfeld von vielen Interessen. Ich bin zu den ersten Zusammenkünften nicht gegangen weil die Namen von linken Gruppierungen aufschienen, auch wenn ich wahrscheinlich als linke Intellektuelle gelten kann. Wenn es diese Bewegung nicht schafft sich über Gruppierungen und Interessen zu erheben, dann wird "links" und "rechts" nicht das Problem sein. Es wird ein Drache sein dem die Flügel gestutzt wurden. Dissens ist die Grundlage auf der eine solche Bewegung zu wachsen vermag. Wenn sie nicht in der Lage ist einigen destruktiven Eingriffen zu widerstehen, dann ist es vielleicht besser wenn sie sich auflöst und neu formiert, mit einer stärkeren Grundlage.

Ziele

S.g. Damen und Herren,

hier der Auszug aus dem, zurzeit im Beschluss befindlichen, Parteiprogramm der Plattform "Human Way". Machen Sie sich selbst ein Bild, ob so die Inhalte einer "rechtsextremen, antisemitischen Partei" aussehen:

- Ausgeglichener Wohlstand in Freiheit als Menschenrecht
- Demokratie beginnt mit einem demokratischen, transparenten Geldsystem
- Erweckung und Förderung des menschlichen Potentials
- Globale Überwindung der Knappheit anstatt Maximierung wertloser Symbole
- Ökologisch nachhaltige Produktion und Entsorgung (Kreislaufwirtschaft)
- Kooperation statt Konkurrenz
- Überwindung der künstlichen, menschlichen Nullsummenspiele in Wirtschaft und Gesellschaft
- Kreativität und Kompetenz sollten für Entscheidungen relevanter sein als finanzielles Eigentum
- Bildungssysteme zur Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung
- Emotionale und soziale Kompetenz (Herzensbildung) als Grundlage der fachlichen Bildung
- Abschaffung der ethnischen, religiösen, sozialen, geschlechtsspezifischen und jeder sonstigen Art der Ausgrenzung von Menschen bzw. Menschengruppen
- Hinterfragung (Dekonstruktion) und Rekonstruktion (bzw. evtl. auch Abschaffung) aller menschlichen Institutionen
- Ende der Macht- und Informationsasymmetrien in der menschlichen Gesellschaft und Kommunikation auf Augenhöhe

Mit herzlichen Grüßen
Prof. Franz Hörmann

Re: Ziele

und als kleine ergänzung lieber herr hörmann, lesen wir mal bei ihrem freund und mentor klaussner nach was er als ursache für den 2. weltkriegt sieht: "Bereits 1923 hatte die „Weltgeld-Elite“ Deutschland den Krieg erklärt,
warum wohl. Nur aus diesem geistigen Kampf heraus, weil Jesus schon vor
2000 Jahren den Satz geprägt hatte, der jeden „Geldwechsler“ noch heute
im Mark erschaudern lässt: „Das Reich Gottes wird euch (Geld-Juden)
genommen und jenen (nordischen Stämmen den Germanen) gegeben, die
ihre Früchte bringen (nach dem Worte Gottes und der Wahrheit leben)." Das ist zu 110 % Nazi-Ideologie. Also sparen Sie sich ihr verlogenes Demokratie-Geschwafel.

Auszug aus dem Parteiprogramm von "Human Way"

Liebe Damen und Herren,
hier die "Shortlist unserer politischen Forderungen", aus dem (zurzeit im Rundlauf zu beschließenden) Parteiprogramm von "Human Way". Bitte machen Sie sich einfach selbst ein Bild darüber, ob so die Forderungen einer rechtsradikalen, antisemitischen Partei aussehen:

- Ausgeglichener Wohlstand in Freiheit als Menschenrecht
- Demokratie beginnt mit einem demokratischen, transparenten Geldsystem
- Erweckung und Förderung des menschlichen Potentials
- Globale Überwindung der Knappheit anstatt Maximierung wertloser Symbole
- Ökologisch nachhaltige Produktion und Entsorgung (Kreislaufwirtschaft)
- Kooperation statt Konkurrenz
- Überwindung der künstlichen, menschlichen Nullsummenspiele in Wirtschaft und Gesellschaft
- Kreativität und Kompetenz sollten für Entscheidungen relevanter sein als finanzielles Eigentum
- Bildungssysteme zur Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung
- Emotionale und soziale Kompetenz (Herzensbildung) als Grundlage der fachlichen Bildung
- Abschaffung der ethnischen, religiösen, sozialen, geschlechtsspezifischen und jeder sonstigen Art der Ausgrenzung von Menschen bzw. Menschengruppen
- Hinterfragung (Dekonstruktion) und Rekonstruktion (bzw. evtl. auch Abschaffung) aller menschlichen Institutionen
- Ende der Macht- und Informationsasymmetrien in der menschlichen Gesellschaft und Kommunikation auf Augenhöhe

Mit herzlichen Grüßen
Prof. Franz Hörmann

Gast: Bebe2
22.01.2012 21:23
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Liebe Presse musste das sein?

Hier mal ein interview welches diePresse mal vorher ansehen hätte sollen: http://youtu.be/SQIp_fl8E0g

Anstatt einen Hetzer alles zu glauben hätte man einen Mann mit positven Visionen fragen sollen!

Gast: Dim Sum
22.01.2012 21:10
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Zins- und Systemkritik

Sich über das Zinsproblem Gedanken zu machen, scheint mir als großartige Zeitverschwendung; zugrundeliegend besteht ein Kreditproblem, insofern daß Geld eben nicht "aus nichts" generiert wird (einer der Schlüsselfehler der neoklassischen Doktrin, der zu oft unhinterfragt übernommen wird).

Denn auch Giralgeld wird nur generiert, um es umgehend in "Realwerte" umzusetzen. Wäre dem nicht so, könnte sich jede Pleitebank im Handumdrehen selbst refinanzieren. Das ist evident nicht der Fall.

Die gegenwärtige Situation der Weltwirtschaft läßt sich annähernd als "Reise nach Jerusalem" des gesamten Kreditwesens beschreiben. Hörmann sagt nun: wir lassen die Musik 30 Sekunden spielen bevor wir einen Stuhl wegnehmen, nicht mehr 20 Sekunden.

Kredite in Annahme eines Wachstums ad infinitum sind das Problem. Zinsen sind ein unangenehmer Nebeneffekt, aber sobald man organisierten Geldverleih hat, werden die Geldverleiher eine "Risikogebühr" verlangen müssen, denn sonst sind sie (in einer unberechenbaren Welt) sehr schnell selbst ruiniert. Ob sich diese Risikogebühr "Zinseszinsen" schimpft oder "Serviceaufschlag" ist irrelevant. Verbietet man Zinsen etc., wird der Geldverleiher schlicht und einfach sein Geld nicht mehr verleihen, sondern in Börsenspekulation o.ä. stecken - höheres Risiko, höhere Profite, aber letzlich gleiches Spiel.

Aber für alle, die nicht ohnehin Geld im Überfluß haben, ändert es nichts: die Reise geht weiter, und in jeder Runde steht ein Stuhl weniger da.

Gast: Dim Sum
22.01.2012 20:40
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Internetgestütztes Verrechnungssystem

Gibt es bereits. Asylanten in der BRD erhalten ihre "Sozialleistungen" nach einem solchen. Die Erfahrungen sind ziemlich negativ, da es zu Stigmatisierung der Personen kommt, und überdies ein weiterer hochproblematischer Aspekt im Raum steht:

Wer finanziert und kontrolliert das System denn? Wem sind die Daten (die Grundkonsumdaten jedes Bürgers, immerhin!) am Ende zugänglich?

Realpolitisch betrachtet wird das in einer Art Cyber-Planwirtschaft der miesesten Sorte enden. "Bürger #10372618, Sie haben Ihre vorgegebene Konsumgüterquote nicht im sinne der Maßnahme erfüllt. Unsere Daten zeigen, daß Sie Mehl in einem Ausmaß gekauft haben, der mit einem Eigenverbrauch nicht zu rechtfertigen ist. Es ist davon auszugehen, daß sie einen nicht genehmigten Tauschhandel von Lebensmitteln betreiben..."

Deswegen BEDINGUNGSLOSES Grundeinkommen! Jeder Bettler zahlt Mehrwertsteuer; alle Bürger, ob arm oder reich, tragen ihren Teil dazu bei, daß der Staat als Wirtschaftsraum überhaupt erst existiert. Wir arbeiten (zumindest mehrheitlich), wir alle konsumieren, MÜSSEN in diesem System konsumieren um einen adäquaten Lebensstandard zu halten. Man kann also argumentieren, daß der Staat/die Volkswirtschaft gegenüber jedem Bürger eine Bringschuld hat, dessen Lebens- und Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten. Und zwar in einer Weise, deren konkrete Umsetzung dem Individuum überlassen bleibt.

Dies würde eine komplette, grundlegende Reform des Steuer- und Gebührensystems voraussetzen.

Re: Internetgestütztes Verrechnungssystem

Wenn die Community die Geldschöpfung auf demokratischem Wege selbst übernimmt (ebenso wie die Produktion und die Verteilung der Güter und Dienstleistungen), so werden Abgaben (Gebühren und Steuern) überhaupt nicht mehr benötigt. Finanziert wird das System durch speziell dafür geschöpftes (funktionales) Geld. Kontrolliert wird es durch kompetente Spezialisten. Schließlich wird es kein anonymes Geld sondern nur noch personalisierte Gutscheine geben, die nach Einlösung sofort vernichtet werden, also kein "Geldumlauf" mehr. In so einem System gibt es weder "Privatunternehmen mit Gewinnabsicht" noch anonyme Geldflüsse. Da jeder Mensch über eine bedingungslose Grundversorgung abgesichert ist, fallen auch 99% der Betrungsmotive weg.

Gast: Niko Fischer
22.01.2012 20:20
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Kommentar

@Otmar Pregetter

Herr Pregetter, Sie scheinen die Grundlagen der Demokratie nicht begriffen zu haben. Sie müssen schon zwischen einer Partei mit ihrem Partei-Programm auf der einen Seite und den Menschen, welche dieser Partei beitreten möchten, unterscheiden!! Ganz wichtig !!! Wenn ihr Nachbar einer Partei beitritt, bedeutet das nicht, dass die Partei die Weltanschauungen ihres Nachbars zu ihrem Programm macht! Verstehen Sie ? Uns wenn zb Habsburg der ÖVP beitritt, bedeutet das nicht, dass sie ÖVP gleich die Monarchie einführen will....Und wenn ein Rechtsradikaler der SPÖ beitritt,m bedeutet das nicht, dass die SPÖ ihr Partei-Programm ändert und rechtsradikal wird ?Wenn Sie eine Partei sachlich kritisieren möchten, dann bitte nur anhand des Partei-Programms. Ich dachte, dass ein Akademiker das eigentlich wissen sollte....

Antworten Gast: bulli
22.01.2012 21:02
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Re: Kommentar

pregetter will nur im pampenlicht stehen sonst nichts. die neue partei wollte seine schwachsinnigen ideen nicht und deshalb betreibt er jetzt hetze....

hab gehört der will die reichen alle enteigenen lassen! sehr demokratisch....

Antworten Gast: incredible hulk
22.01.2012 20:49
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Re: Kommentar

entweder sie haben keine ahnung was abgeht, oder sie wollen bewusst die bedeutung der HWB kleinreden:

ich war bei der angeblich nicht stattgefundenen parteigründung in gmünd ende november dabei. nach meiner wahrnehmung war herr klaussner nicht irgendwer der zufällig beiwohnte. er leitete die gespräche die meiste zeit über; und basis für das (nun als noch nicht endgültig wieder verworfene) parteiprogramm war das original programm der schweizer HWB, in welchem dann für die österreichische version einige passagen umgeschrieben wurden.

wenn nun im neuen programm alles anders sein soll, so frage ich mich, warum überhaupt die anlehnung an klaussner und seine Humanwegpartei? und WAS haben die ca 10-13 gründungmitglieder (die großteils aus dem umfeld klaussners stammten) dann unterschrieben? die mitgliedschaft in einer partei, die noch garkein programm hat?

allerdings finde ich es auch bedenklich wenn nun in vielen medien versucht wird, generell die kritiker am heutigen geldsystem ins rechte , oder gar antisemitische, eck zu drängen, womit man vielen engagierten personen, wie etwa prof bernd senf von der monetative, dem britischen pendant "positive money", dirk müller, joseph huber, andreas popp, , etc...und eben auch dr pregetter unrecht tun würde.

Klarstellung

Hr. Klaussner hat sehr wohl das Programm und die Statuten der schweizer HWB präsentiert, da er dachte, er würde uns (anderen Parteigründern) damit viel an Arbeit ersparen. Nur hatten wir bereits zwei Wochen davor beschlossen, DIESE Texte und Formulierungen eben KEINESFALLS für unsere Partei zu übernehmen. Hr. Dr. Pregetter war jedoch bei der Vorbesprechung nicht zugegen und dachte daher wohl, die Klaussner-Texte wären Konsensmeinung. Nun, nachdem wir dort aber EINSTIMMIG (inklusive Klaussner) beschlossen hatten, einen anderen Namen und ein anderes Programm auszuarbeiten, wozu auch Dr. Pregetter, hätte er sich als Gründungsmitglied engagiert, herzlich eingeladen worden wäre, wunderte es uns jedoch wirklich sehr, dass er dann DIESE Behauptungen in die Öffentlichkeit trug.
(Prof. Hörmann)

Antworten Antworten Antworten Gast: incredible hulk
22.01.2012 23:20
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Re: Klarstellung

wenn bereits zuvor beschlossen war, den text von klaussner nicht zu übernehmen, warum wurde er dann überhaupt beim gründungskonvent auf grundlage dieses textes das pateiprogramm diskutiert? warum hat dann herr klaussner beim gründungskonvent das procedere geleitet, ohne widerspruch zu ernten?
de fcato wurde vom schweizer programm nur ein paar passagen geändert aber 85% unverändert übernommen. die inhaltlichen einwände die zu den änderungen führten, kamen dabei zu 60% von herrn dr pregetter und mir.den rest änderte prof hörmann von sich aus. die in bezug auf antisemitismus und geschichtsrevisionismus kritisierten textpassagen waren im original schweizer programm enthalten, in der österreichischen urfassung bereits entfernt. herr klaussner distanzierte sich allerdings nicht davon ,als ich ihn darauf ansprach, sondern erwiderte: "aber es stimmt ja doch, dass..." (immerhin weiss man da bei ihm woran man ist)
wenn nun damals in keiner weise noch das parteiprogramm fest gestanden haben soll, so haben sie sich per unterschrift bei einer partei als mitglied eingetragen, deren inhalte sie noch garnicht kannten, und auch sonst niemand kannte.


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Klarstellung
24.01.2012 18:10
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Re: Re: Klarstellung

Klaussners Text wurde deshalb diskutiert, weil noch nicht klar war, ob nur Teile weggelassen bzw. ersetzt werden sollten oder ein komplett neues Programm erstellt. Im Vorfeld geklärt war nämlich nur, dass DIESE Inhalte NICHT übernommen würden - das war auch Klaussner schon im Vorfeld klar, denn er war auch bei der Vorbesprechung dabei! Die Einwände von Ihnen und Dr. Pregetter waren daher völlig überflüssig bzw. entbehrlich, da die anderen, die wirklichen Parteigründer (Sie haben sich ja dann nicht zu einer produktiven Mitarbeit entschließen können, sondern nur destruktive Kritik geübt) sich ohnedies schon einig waren. Ihre "hilfreichen" Bemerkungen gingen daher völlig ins Leere, denn Sie redeten über Dinge, von denen alle wussten, dass die gar nicht zur Diskussion standen. Ja, wir haben uns dann geeinigt eine Partei zu gründen, deren Name erst ausgewählt werden würde (inzwischen: "Human Way") und deren Programm wir erst noch (komplett neu) erstellen würden. Und heute haben wir das auch, denn wenn Menschen einander vertrauen und kooperieren, benötigen sie keine "Gesinnungskontrollore"... die dann nicht einmal bereit sind, selbst mitzuwirken.

Antworten Antworten Gast: Plutox
22.01.2012 21:08
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blabla

herr pregetter können sie nicht schlafen weils schon wieder soviel blödsinn schreiben? ;))

Antworten Antworten Antworten Gast: incredible hulk
23.01.2012 12:06
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Re: blabla

sie irren sich! ICH bin NICHT Dr Pregetter

ich wurde zufällig zeuge und beobachter der vorgänge beim gründungskonvent der humanwegpartei, bzw "humanway-partei" wie sie nun umbenannt wurde

Gast: Mili 211
22.01.2012 19:39
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Distanzierung

Herr Pregetter: Sie scheinen ein wahrer Kämpfer gegen Antisemitismus zu sein... könnten Sie bitte auch Ihre APA-Distanzierung von der FPÖ hier posten ? Oder distanzieren Sie sich via APA nur von Parteien, die noch nicht existieren und öffentlich noch kein offizielles Programm vorgestellt haben?? *kopfschüttel*

Gast: Otmar Pregetter
22.01.2012 15:32
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Klare Distanzierung von Hörmann/Klaussner/Habsburg

Ich weise nochmals darauf hin, dass ich mich bereits in meiner Presseaussendung vom 5. Dezember 2011, klar und unmissverständlich von den politischen Vorstellungen/Thesen Hörmann`s und seiner Freunde d i s t a n z i e r t e. Hier der Link...http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111205_OTS0217/das-ende-des-geldes-der-zusammenarbeit-mit-univ-prof-dr-franz-hoermann...

P.S.
Zu den u.a. verbalen Entgleisungen/Beschimpfungen meiner Person fällt mir nur das Zitat ein : dem Menschen wurde das Hirn zum Denken gegeben - vielen bleibt es erspart ... ;-)

Antworten Gast: Sternchen123
22.01.2012 21:40
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Re: Klare Distanzierung von Hörmann/Klaussner/Habsburg

Danke wusste gar nicht das Habsburg hier involviert ist! Jetzt ist das neue System von Prof. Hörmann von dem man derzeit überall spricht auch eine Option für mich!

Finde dieses Interview zu diesem System besonders aufschlussreich! http://youtu.be/ocmRdPeZwu0

Antworten Gast: Christian Müller
22.01.2012 20:27
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Re: Klare Distanzierung von Hörmann/Klaussner/Habsburg

Herr Pregetter,

Zu Ihnen und ihren haltlosen verbalen Entgleisungen / Beschimpfungen der Occupy-Bewegung fällt mir auch ein Zitat ein:

"Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert."

:-)

Sehr geehrte Presse

Man kann nicht GEGEN physikalische und mathematische Wahrheit schreiben, auch wenn man noch so viel Geld dafür erhält.
(Es sei denn, man ist ein ausgemachter Dummkopf)
Die globale Korruptionsblase platzt.

Gast: Brauner Zwerg
21.01.2012 19:23
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Reinfall

Frau Klemun ist wohl auf die Propaganda von Hernn Pregetter reingefallen, der seit Wochen mehrere Face Book - Accounts betreibt, mit denen er der Occupy- Austria- Bewegung Antisemitismus unterstellt und so mundtot machen möchte! Hr. Pregetter scheint wohl seit kurzem Bank-Berater zu sein und auf deren payroll zu stehen.... In den einschlägigen FB-Foren wird er sowieso nicht mehr ernst genommen.....

Antworten Gast: FaberXCX
22.01.2012 19:22
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Re: Reinfall

dieser typ gehört wegen übler nachrede angezeigt und sonst nichts!
das ein qualitätsblatt wie die presse einen beitrag macht wie man ihm sonst nur im linken falter finden kann finde ich mehr als nur bedenklich!
ich spiele sehr mit dem gedanken mein abo zu beenden wenn hier keine gegendarstellung kommt!

Gast: Ottifant133
21.01.2012 19:12
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Kritik unberechtigt

Ihr Artikel ist komplett unglaubwürdig! Ihre Recherche beruht ja nur auf Hörensagen! Weder die Partei noch Ihr Programm sind öffentlich vorgestellt worden....Das kommt erst Ende Februar / Anfang März... Warten Sie ab und schreiben Sie Ihre Artikel auf Grundlage von Fakten......

Gast: Kathrina21
21.01.2012 19:01
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Ist das Journalismus??

Liebe Frau Klemun,
Ich würde Ihnen empfehlen, das nächste Mal ein bisschen besser zu recherchieren und den diversen "Vorwürfe" selber auf den Grund zu gehen und nicht unreflektiert zu übernehmen. Die Aussage ihres Artikels lautet ja , dass Franz Hörmann ein Antisemit ist, der die Occupy-Bewegung benutzt, um "sein eigenes Süppchen zu kochen"( gemeint ist wohl die Gründung einer antisemitischen Partei), mit der er wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird ?!?!? Was Sie hier schreiben entbehrt jeglicher Logik! Mit Ihrem Artikel beleidigen Sie nicht nur die Intelligenz eines jeden Presse-Lesers , sondern vor allem jene Menschen, die sich für eine friedliche Verbesserung der Gesellschaft einsetzen...

 
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