Für den Fiskus zum Künstler werden

In Italien können Bürger ihre Schulden beim Staat mit Kunstwerken bezahlen. Dürfen sie auch Selbstgemaltes einbringen?

Worum sich ein Operndirektor kümmern sollte

Das Wort „Spielplanpolitik“ erfuhr in den vergangenen Tagen eine erstaunliche Vertiefung seiner Bedeutung.

Waldspaziergänge und lautes Lesen gegen die Kurzsichtigkeit

80 Prozent der sechzehnjährigen Japaner leiden an Sehschwäche – sie sehen zu viel auf Bildschirme, die nur für Hamster geschaffen scheinen.

Wie lange ticken die Metronome in Kärnten noch anders?

Wenn Festspielkuratoren ankündigen, mit der Zeit gehen zu wollen, verheißt das nicht immer Gutes. Der Carinthische Sommer gefährdet sich.

Der Autopilot kennt keinen Arbeitskampf

Wieder einmal nerven deutsche Lokführer und Piloten mit Streiks. So wächst die Akzeptanz dafür, sie durch den Computer zu ersetzen.

Eine Kreditkarte für kriminelle Politiker

Spaniens Pleitebank Caja Madrid schenkte ihren Aufsichtsräten schwarze Millionen. Dem großen Skandal folgt eine kleine Rücktrittswelle.

Wenn Kopenhagen spart, spielt in der Steiermark keine Musi

Graz streicht eine Beethoven-Serie. Was eine Petitesse scheint, könnte Symptom einer fundamentalen, europaweiten Kulturkrise sein.

Abschreckende Wirkung

Manipulation, Nötigung, Veruntreuung, Falschaussagen – die Urteile im Fußball-Wettskandal.

Meine neue „follia d'amore“ ist eine Eule aus Paris

„Schreib doch mal etwas über Bildung“, sagt der Chef. Also denke ich kurz über das Wunder der Sprache nach.

Burg-Aufsichtsrat: Aus Alt mach Neu

Schon im Juni hat Kulturminister Ostermayer dem Aufsichtsrat der Burg seine Wiederbestellung zugesagt.

Treffen wir uns in der Gutenberg-Galaxis!

Das geplante Schwinden der Literatur aus dem Deutschunterricht ist nicht einmal zeitgemäß.

Bei welcher Party taucht Thomas Pynchon ab?

Der diskrete US-Autor von „Inherent Vice“ soll einen kurzen Auftritt in der Verfilmung seines Romans haben.

Pizzicato

  • 19.10.2014Multikultimulti
    Die Aufregung um eine moslemische Privatschule in Wien, in der Eltern den Musikunterricht verbieten wollen – mein Gott!
    17.10.2014Milchbuberlpartie
    Seit Bruno Kreiskys Zeiten, wird oft geklagt, haben Österreicher in der Weltpolitik kaum noch eine Rolle gespielt. Doch nun ist es wieder so weit.
    16.10.2014Eugen Freund war wieder da!
    Können Sie sich noch an den netten Herrn mit Brille erinnern, der die „Zeit im Bild“ moderiert hat? Der mit dem breiten Mund und den lustigen Versprechern?
  • 15.10.2014Breschnew, der Womanizer
    Die Jüngeren unter uns werden sich möglicherweise nur noch an den aufgedunsenen, grauen Apparatschik erinnern.
    14.10.2014„Wenn's schnell gehen soll!“
    Erinnern Sie sich noch an die guten alten Zeiten, in denen der Briefträger schon vormittags da war und umgekehrt die Post, die man in die gelben Kästen warf, täglich abgeholt wurde? Dann sind Sie auch nicht mehr der Jüngste!
    13.10.2014Mona statt Moneten
    In Italien sollen Bürger künftig auch mit Kunstwerken ihre Steuerschulden zahlen können. Das kündigte Kulturminister Dario Franceschini an. Die ersten Steuereintreiber sind schon unterwegs.
  • 12.10.2014Wer spart, hat weniger Theater
    Stellen Sie sich vor, jemand in Wien ist in leitender Position angestellt und verdient jahrelang verdammt gut, etwa 12.000 Euro brutto im Monat,...
    10.10.2014Südbahnhof
    Nein, werden sie nicht. Sicher nicht. Allianz-Stadion zum Hanappi-Stadion sagen. Andererseits: West-Stadion haben dann auch nur mehr diejenigen...
    09.10.2014Mo dieu!
    Langweilig. Same procedure as every year. Wieder einmal hat der ab-so-lu-te Topfavorit den Literaturnobelpreis bekommen. Dieses Jahr: der unvergleichliche Modiano (ohne n).

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