Die Brieftauben der „AZ“

Vielleicht erinnern Sie sich an das launige Pizzicato über die Brieftauben, die die „Arbeiter-Zeitung“ in den Siebzigerjahren einsetzte, damit die Filme rascher aus der City in die Redaktion kamen, um sie zu entwickeln

Taxi-Therapie

In Stockholm kann man nun ohne Aufpreis ein Taxi mit einem Psychotherapeuten an Bord nehmen.

Schwarz-Pink

Was, fragen sich nicht nur besorgte Sozialdemokraten, ist mit dem bürgerlichen Lager in Österreich los?

Klugs Ghostwriter

Schön war's wieder am Nationalfeiertag“, sagt der Generalmajor NN. Den kennen Sie nicht? Na ja, er lebt ganz versteckt im Heeresministerium:

Pfusch mit Folgen

Um Gottes Himmels willen, so a Blödsinn“, jammert der Bundeskanzler im Büro.

Kiruna ist überall

Kiruna, die nördlichste Stadt Schwedens, wird umgesiedelt. Kein Scherz. Schuld ist der Eisenerzbergbau, der Risse im Boden verursacht.



Frontalunterricht

Es wird hier – auch Sie in der letzten Reihe hören bitte zu! – eindeutig zu viel herumgeblödelt.

Die Neue im Harem

Dies war gestern eine Sternstunde im Dasein des greisen Königs Abdullah ibn Abd al-Aziz Al Saud. Ein Höfling fächelte dem Herrscher mit einer unbekannten Zeitschrift Luft zu.

Multikultimulti

Die Aufregung um eine moslemische Privatschule in Wien, in der Eltern den Musikunterricht verbieten wollen – mein Gott!

Milchbuberlpartie

Seit Bruno Kreiskys Zeiten, wird oft geklagt, haben Österreicher in der Weltpolitik kaum noch eine Rolle gespielt. Doch nun ist es wieder so weit.

Eugen Freund war wieder da!

Können Sie sich noch an den netten Herrn mit Brille erinnern, der die „Zeit im Bild“ moderiert hat? Der mit dem breiten Mund und den lustigen Versprechern?

Breschnew, der Womanizer

Die Jüngeren unter uns werden sich möglicherweise nur noch an den aufgedunsenen, grauen Apparatschik erinnern.

„Wenn's schnell gehen soll!“

Erinnern Sie sich noch an die guten alten Zeiten, in denen der Briefträger schon vormittags da war und umgekehrt die Post, die man in die gelben Kästen warf, täglich abgeholt wurde? Dann sind Sie auch nicht mehr der Jüngste!

Mona statt Moneten

In Italien sollen Bürger künftig auch mit Kunstwerken ihre Steuerschulden zahlen können. Das kündigte Kulturminister Dario Franceschini an. Die ersten Steuereintreiber sind schon unterwegs.



Mo dieu!

Langweilig. Same procedure as every year. Wieder einmal hat der ab-so-lu-te Topfavorit den Literaturnobelpreis bekommen. Dieses Jahr: der unvergleichliche Modiano (ohne n).

Bitte kein Dauerfeuer

Wenn Herr Klug klug wäre, dann könnte er der Historie unserer untergegangenen k.u.k. Armee Ersprießliches entnehmen.

Pizzicato

  • 07.10.2014Abrissparty beim Bundesheer
    Rapid hat bei einer „Abrissparty“ Teile des Hanappi-Stadions an die Fans verkauft. Ein Stück Rasen gab es um fünf Euro, ein Sitz kostete 19,77 Euro. Das Beispiel wird Schule machen.
    06.10.2014Gefängnisamnesie
    Aufregung im oberösterreichischen Garsten: Aus dem dortigen Gefängnis wurde ein Häftling drei Jahre zu früh entlassen. Wegen eines Computerfehlers.
    05.10.2014General Giraffe
    Marschbefehl für vier Schönbrunner Giraffen: Sie sollen in die Maria-Theresien-Kaserne übersiedelt werden.
  • 03.10.2014Die endlose Kette des Lebens
    Jüngst ist mir das zum ersten Mal passiert. Es war gegen Mitternacht, nach dem Spätdienst, auf einer Landstraße bei Mannersdorf.
    02.10.2014Faymanns Neutralitätsmenü
    15 Minuten: So gewaltig lang dauerte am Mittwoch jenes Gespräch von Kanzler Werner Faymann mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Kiew, in dem die Friedenstaube aus Wien im Bürgerkrieg vermitteln wollte.
    01.10.2014Die Rechnung
    Beim Eurofighter sind neue Mängel aufgetaucht. Die Regierung soll nun im Geheimen sogar überlegen, die Flieger umzutauschen. Doch leider gibt es dabei ein kleines Problem.
  • 30.09.2014Bauern im Großstadtstadel
    Der lustige heimische Watschentanz zwischen der kleinen städtischen Enklave Wien und den (bevölkerungsmäßig) übrigen 80 Prozent des Landes namens Österreich ist echt ein Perpetuum mobile.
    29.09.2014Chanson am Ring
    Es wird, das muss auch einmal gesagt werden, viel zu wenig demonstriert auf der Wiener Ringstraße.
    28.09.2014Wahre Freundschaft soll...
    Der grau melierte Mann mittleren Alters sah erbarmungswürdig abgesandelt aus.

Top-News

AnmeldenAnmelden