Graf sei Dank! Jetzt wird sich zeigen, wie stark Strache ist – und vieles mehr
Allein der Verdacht, eine 90-jährige Wienerin finanziell zu manipulieren, ist eines Parlamentspräsidenten unwürdig. Eine Abwahl ist nicht möglich. SPÖ, ÖVP und Grüne hätten das längst ändern können.
Die Malaise beim politischen Personal in Österreich einmal anders gesehen
Beispiel „Tätschn-Debatte“: Endlosschleife immer gleicher Themen mit freundlicher Unterstützung der Medien. Wer aber „öffentliche Angelegenheiten“ solchen Politikern überlässt, ist selbst schuld.
Ein Kari Schwarzenberg muss her – mit Humor, Wortwitz, Selbstironie
Wenn sich Österreichs Politiker auf allen Ebenen über das Desinteresse an ihren Reden wundern, dann sollten sie sich einmal selbst zuhören: verkrampft, aggressiv und fast nie authentisch.
Wie man ein Pferd von hinten aufzäumt Neues Dienstrecht für unfähige Lehrer?
Höhere Bezüge, neue Arbeitszeiten, Halbtags- oder Ganztagsarbeit machen aus schlechten Pädagogen keine guten. Ausbildung und Arbeitsplatzsicherheit trotz Unfähigkeit müssen reformiert werden.
Pakete, um das Vertrauen in die Politik zu stärken – Return to Sender!
Irgendwer hat in der Buwog-Affäre nicht die Wahrheit gesagt. Falsche Zeugenaussage ist strafbar. Am U-Ausschuss wird sich ablesen lassen, wie ernst es SPÖ und ÖVP mit dem Reinigungsprozess ist.
Vorsätzliche Selbstbeschädigung einer Partei oder: Ein Jahr Michael S.
Seit April 2011 ist ÖVP-Chef Spindelegger im Amt und „Opfer“ von flächendeckendem Fehlverhalten in Klub und Parteizentrale. Seine Weigerung, Personen auszutauschen, ist eine gefährliche Drohung.
Die unerträgliche Langsamkeit der Erben Kreiskys in Sachen Korruption
Auf dem Höhepunkt der Affäre um Vizekanzler Hannes Androsch erließ Bruno Kreisky zehn Sauberkeitsgebote, die ÖVP wollte da nicht nachstehen. Eine ganze Generation später die gleiche Diskussion.
Wir, die Alltagskorruptionisten: Eine schmutzige Dreiecksgeschichte
Politik-Medien-Bürger haben jahrzehntelang davon profitiert, dass Geben und Nehmen als „normal“ angesehen wurde. Die jetzige Empörung ist in vielen Fällen schlichtweg verlogen.
Schämt sich hier denn gar niemand? Freibrief für die Menschenhändler
Mit dem Mafiaparagrafen gegen Tierschützer, aber Milde für Verbrechen, die zu den drei größten der organisierten Kriminalität gehören: Da stimmt etwas nicht mit der heimischen Justiz.
Sex, Macht und kein Rock'n'Roll: Die neue Frauenfeindlichkeit in den USA
Geburtenkontrolle, Abtreibung, Familienplanung, Zwangsgesetze statt Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und Umwelt: Der diesjährige amerikanische Wahlkampf ist voller Absurditäten.
Sprachlos im Ministerrat: Fragst du mich nicht, frag ich dich nicht!
Warum hat die gesamte Regierung jenem Gesetzesvorschlag zugestimmt, den Justizministerin Karl nun zurückziehen musste? Weil kein Mitglied einem anderen in dessen Bereich „hineinpfuschen“ darf/will.
Lebensmittel werden immer teurer, kosten mehr als anderswo, na und?
Die Regierung verkauft die unveränderte Mehrwertsteuer als Wohltat. Zu Unrecht. Sie profitiert stillschweigend von den steigenden Preisen und der lammfrommen Geduld der Konsumenten.
Der rätselhafte Herr Fischer Ungereimtheiten in der Hofburg
Das Budget 2011 wäre ein besserer Anlass für bundespräsidiale Muskelspiele gewesen. Es kam erst nach Verfassungsbruch zustande. Fischer hat dennoch unterschrieben. Plötzlich soll alles anders sein?
Unwissen oder Ungeschick in der Regierung: Ein Hochegger muss her!
Faymann & Spindelegger haben eine veritable Kommunikationsschwäche. Sie wissen nicht, was die Koalition schon erledigt hat, wie man Kritik abwehrt und den Eindruck des Abzockens vermeidet.
Statt mit Tricks zu arbeiten, sollten die Bundesländer Steuern selbst einheben
Die Landeshauptleute machen es sich – wie immer – beim Budgetpaket wirklich leicht: Einsparungen nur bei mehr Geld vom Bund. Die Verantwortung für neue Belastungen müssen sie nicht übernehmen.
Wegen des großen Erfolgs verlängert: Eine demokratiepolitische Posse
Faymann und Spindelegger wiederholen die Fehler ihrer Vorgänger, Abgeordnete im Untersuchungsausschuss die eigenen, und wir Journalisten spielen Straches Spiel wie seinerzeit Haiders.
„Mit mir gibt es keine neuen Steuern“ Ohne Belastungen oder ohne Fekter?
Vom Fluch verbindlicher Ansagen in der Politik: George Bush, senior, verlor 1992 die Wiederwahl, weil er ein Versprechen gebrochen hatte; Finanzministerin Maria Fekter wird es da in nächster Zeit leichter haben.
Ist er so dumm, oder tut er nur so? Stiftungsrat soll Wrabetz abberufen
Die Fehler im ORF-Management haben an sich mit Parteipolitik nichts zu tun. Wer die einfachsten Regeln nicht einhalten kann, liefert den Nachweis: Er ist mit der Betriebsführung überfordert.
Verzichten statt zahlen: Von der Mär der „wohlerworbenen Rechte“
Eine Belastungsidee jagt die andere. Es ist jedoch kein Geheimnis, wo das notwendige Geld zu holen wäre: Überflüssiges, Großzügiges, Sinnloses der letzten Jahre streichen. Oder ist das zu viel Arbeit?
Die spinnen doch, die Franzosen! Strauss-Kahn und die „Frau des Jahres“
Laut einer Umfrage hat Ann Sinclair, die Frau des ehemaligen IWF-Chefs, das vergangene Jahr besonders beeinflusst. Womit bleibt unklar. Die Begründung ist ein Rückschlag für Frauen.
Büroleiter – eine Erregung: Warum uns Nobody P. etwas angeht
Vier gute Gründe, warum sich der einzelne Bürger doch für die Personalpolitik im ORF interessieren sollte: sein Geld, seine Demokratie, sein Widerstand, sich nicht hinters Licht führen zu lassen.
Eine Nutzt-nix-Gesellschaft schafft sich selbst ab – her mit Alternativen!
Statt über neue Steuern über neue Arbeitsplätze reden. Statt über Unfähigkeit der Politik zu schreiben, konkrete Reformschritte vorschlagen. Statt schwarzzusehen, eigene Zeit in die Zukunft investieren.
Wenn die Grenzen zwischen Realität und Theater verschwinden
Die Bürger würden Sicherheit, Klarheit und das Wissen, was auf sie zukommen wird, brauchen. Nichts davon bekommen sie von den Regierungsparteien. Kein Wunder, dass sie sich manipulieren lassen.
Zerstrittene Koalition, naive ÖVP: Wie Strache für sich arbeiten lässt
Spindelegger verspielt eben die Chance auf Platz zwei nach der nächsten Wahl, Schwarz kokettiert mit Blau, geeignetes FPÖ-Personal für eine Regierung in Krisenzeiten ist aber weit und breit nicht zu sehen.















