Nein, für das Schulmeistern des Souveräns werden Sie nicht bezahlt

Ministerin Heinisch-Hosek scheint nicht zu bemerken, dass es ihre Arbeitgeber ziemlich satt haben, belehrt zu werden, wie sie sich korrekt zu verhalten haben.

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Heinisch-Hosek. Den Medien war zu entnehmen, dass Sie in den vergangenen Tagen Opfer einer üblen Hassattacke im Internet geworden sind, der ORF-Journalist Armin Wolf sprach gar vom „schlimmsten Onlinemobbing, das ich je erlebt habe“ und dürfte damit wohl recht haben. Wer je Gegenstand eines derartigen Shitstorms war, der weiß: Das ist nicht wirklich lustig. Auch Politiker müssen sich nicht alles gefallen lassen. Zu hoffen ist deshalb, dass sich die Justiz all jene vorknöpft, die Sie im Zuge dieser Ereignisse bedroht haben oder sonst wie die scheinbare Anonymität des Internets für deliktisches Verhalten genutzt haben; schon der längst überfälligen generalpräventiven Wirkung halber.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.07.2014)

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