25.05.2012 21:33 | Meine Presse Merkliste 0

Haben die islamophoben Spaßbremsen am Ende vielleicht doch recht gehabt?

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Bis jetzt liefert die Serie von Aufständen in der arabischen Welt keine wirklich überzeugenden Beweise dafür, dass Islam und Demokratie füreinander geradezu geschaffen sind.

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Ach, was waren das nicht für romantische Tage und Nächte, da sich die revolutionär twitternde Jugend auf dem Tahrir-Platz in Kairo einfand, um den bösen Tyrannen Mubarak zu stürzen und das Feuer der Demokratie in Ägypten zu entzünden, von wo es den ganzen arabischen Raum mit dem Licht der Freiheit erfüllen sollte. Ein „1989“ der arabischen Welt sei in diesem Jänner 2011 angebrochen, jubelten alle, die schon immer behauptet hatten, dass Islam und Demokratie in Zeiten von Facebook eh supergut zusammenpassten.

Nur die allerschlimmsten islamophoben Spaßbremsen wiesen in diesen euphorischen Tagen beckmesserisch darauf hin, dass sich die Umwandlung der islamischen Welt in eine Demokratie nach dem Muster des Kantons Zürich vielleicht doch etwas schwieriger gestalten würde, als es in jenen Tagen den Anschein haben konnte. Leider wird kein halbes Jahr später immer deutlicher, dass sich die Spaßbremsen zumindest nicht völlig geirrt hatten.

Natürlich ist es noch viel zu früh, die arabische Revolution valid zu bewerten. Aber ziemlich sicher ist eines: Das war kein Mauerfall, der eine Diktatur beendete und eine Demokratie begründete wie 1989 in Osteuropa nach dem Sturz der KP-Regimes. Ob die arabische Welt am Ende des derzeitigen Umbruches wirklich jener bessere Platz sein wird, der damals für optimistische Gemüter greifbar nahe schien, wird sich erst weisen müssen.

Besonders klar wird das gerade in Libyen. Was dort anfangs wie ein Aufstand der Geknechteten gegen Diktator Gaddafi erschien, hat mittlerweile den Charakter eines bizarren Stammes- und Bürgerkrieges, in dem religiöse, ethnische, territoriale und ökonomische Motive genauso eine Rolle spielen wie der Kampf um Freiheit.

Dass sich die Nato dort plötzlich in einer legeren Allianz mit radikalen Islamisten und sogar libyschen al-Qaida-Kämpfern findet, zeigt, wie weltfremd die simple Vorstellung von einem Aufstand der Guten gegen den Bösen in Libyen mittlerweile ist.

Auch in Syrien sind die Good Guys nicht so ganz einfach von den Bad Guys zu unterscheiden. Denn so unbestritten die Assad-Diktatur ein Fall für die Müllhalde der Geschichte (und das Haager Tribunal) ist, so klar ist auch, dass gerade in Syrien die islamistischen Moslembrüder eine wesentliche Kraft hinter dem Aufstand gegen den Despoten sind. Und dass Syriens Moslembrüder das Land nach einem allfälligen Sturz Assads zu einer Mehrparteiendemokratie machen wollen, ist eher nicht zu erwarten.

Doch selbst aus Ägypten, wo die Revolution (dank diskreter Regie der US-Militärs) bisher relativ günstig verlief, kommen eher durchwachsene Nachrichten. Nur kurz nach Mubaraks Sturz wird in der Öffentlichkeit über die Zulässigkeit des Alkoholausschanks und die Einführung einer Art Religionspolizei diskutiert, wie sie führende Moslembrüder verlangen. Dass Ägyptens neuer Außenminister angekündigt hat, künftig die Beziehungen zum iranischen Gottesstaat und der von dort gesteuerten Terrororganisation Hisbollah verbessern zu wollen, passt ebenso in dieses Bild wie die Kriegsdrohungen selbst moderater Politiker wie Mohammed ElBaradeis gegen Israel.

Man muss keine islamophobe Spaßbremse sein, um angesichts dieser Fakten von der Demokratieaffinität der islamischen Welt noch nicht völlig überzeugt zu sein.


Reaktionen senden Sie bitte direkt an: debatte@diepresse.com


Zum Autor:

Christian Ortner ist Kolumnist und Autor in Wien. Er leitet „ortneronline. Das Zentralorgan des Neoliberalismus“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.04.2011)

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31 Kommentare
 
1 2
Gast: Der typische Presseleser findet nur das intelligent was sogar er selbst versteht
02.05.2011 20:13
0 6

Wer hat wirklich geglaubt dass über Nacht demokratische Systeme im arabischen Raum aus dem Nichts entstehen ?

Ich kenn auch keine öffentlichen Meldungen ernst zunehmender Personen diesbezüglich . Also was soll dieser Artikel ? Ausser dieses immer gleiche selbstgerechte -Wir sind besser und intelligenter als alle Anderen- was Konservative besonders gut können (Aber was bei eben diesen besonders lächerlich wirkt weil es einfach an der intellektuellen Substanz fehlt)

Gast: uniquolol
29.04.2011 20:58
1 0

Zustimmung...

“...Nur die allerschlimmsten islamophoben Spaßbremsen wiesen in diesen euphorischen Tagen beckmesserisch darauf hin...”

siehe auch den Artikel der “...islamophoben Spaßbremse...” Richard Herzinger vom 20. Februar diesen Jahres...

http://www.perlentaucher.de/artikel/6748.html

Gast: BriefausderTürkei
29.04.2011 20:21
15 0

Islamisierungskampagne im Nahen und Mittleren Osten

Was bin ich froh, daß man in Europa wohl offensichtlich endlich aus dem süßen Schlummer aufwacht, den die Pille "Taqiya" verursachte.

Ich prognostizierte bereits vor Wochen, daß die jungen und einsatzbereiten Facebookler sich eines Tages am Baukran hängend wiederfinden könnten. So wie das auch im Iran war.

Gegen das, was der region jetzt blüht, waren die ganzen Minidiktatoren eher harmlos, auch wenn sie sich bereichert hatten etc.

Mubarak schaffte es zumindest, daß 30 Jahre lang kein junger Ägypter in einen Krieg gegen das Nachbarland Israel gezwungen worden war, und junge Mädchen eine vernünftige Ausbildung machen konnten. Erc. etc. Zumindest halbwegs annähernd etwas, was man mit einer Demokratie vergleichen konnte.

Ein Zauberer war er natürlich auch nicht.

Aber was dort den Leuten jetzt blüht, das wird furchtbar werden. Scharia in Reinkultur nämlich. Über den ganzen arabischen Raum inclusive der Türkei, wo am 12. Juni Wahlen stattfinden.


18 0

Hintergrund

Lieber Hr.Ortner!

Ich bin wirklich überglücklich, dass es Sie und Ihre Kommentare in der PRESSE noch gibt.

Für mich stellt der Islam eine absolut demokratieunfähige Religion dar - weil er Entwicklungen wie die europäische Aufklärung (1781 Kant, Kritik der reinen Vernunft) - einfach noch nicht vollzogen hat. Und es vielleicht auch gar nicht kann.

Sich einer solchen Religion unterzuordnen und sie vielleicht auch noch in Österreich betulich zu behüten, stellt mir den Gipfel der Dummheit dar. Die Leute sollten Glucksmann lesen:
"Die Macht der Dummheit".

Bitte schreiben Sie weiter so!

Dr.Gerd Eichberger

ambrosius
29.04.2011 18:46
10 0

Wie wurde Deutschland von der Presse geprügelt

weil es nicht in Gadaffis Wüstenkrieg eingreifen wollte - und recht haben sie gehabt ....

Dagobert
29.04.2011 14:50
18 0

Spaßbremse

Ein ganz toller Artikel Hr. Ortner, der auf ironische Weise die Blindheit der grünlichen Gutmenschen aufzeigt.

Auch ist es ein Frontalangriff an ihre Kollegen der schreibenden Zunft, die einer Demokratisierung á la Mauerfall das Wort schreiben.

sir007
29.04.2011 13:53
17 0

Ist der Westen nicht lernfähig?

Absolut treffend, Herr Ortner!
Wann wird der Westen lernen, dass unser pluralistisch-demokratisches Modell nicht übertragbar ist auf orientalisch-patriachalisch-islamische Kulturen? Nach bisherigen Erfahrungen scheinen Soft-Diktatoren a la Mubarak noch immer die bessere Variante zu sein als die jetzigen anarchieähnlichen Zustände. Bestenfalls steht am Ende dieses Prozesses wieder eine Art Mubarak, schlimmstenfalls ein islamischer Gottesstaat.

galli leo
29.04.2011 12:32
1 27

Man muss keine islamophobe Spaßbremse sein.

aber es hilft, wenn man früher am tropf der neoliberalen hing und diese die überweisungen reduziert oder gar eingestellt haben:
die islamophoben sind ja simpel gestrickt. denen kann man jede menge mist verkaufen und sich so seinen lebensunterhalt verdienen.

manchmal frage ich mich, ob ortner sich noch im spiegel betrachten kann.
ich könnte es jedenfalls nicht, wenn ich mein mäntelchen immer in die richtung hänge, aus der der wind gerade bläst.

0 7

Reli und Politik

schön geschrieben, aber leider umsonst: beide Teile (Religion und Politik) bilden ein redundantes Wahnsinnssystem: wer dämlich genug ist, zu glauben, der braucht auch Politik; deswegen stützen sich diese Systeme auch (mehr oder weniger offensichtlich) gegenseitig und profitieren voneinander.
Demokratie im Süden wie in Europa? Wäre das überhaupt erstrebenswert? Wer annimmt, dass wir Demokratie im griechischen Ursinn leben, der denkt auch, dass der Islam und das Christentum Liebesreligionen sind. Willkommen im naiven Teil des Universums.

TheAlien
29.04.2011 11:35
6 1

Religiöser Fundamentalismus ist fundamental Anti- Demokratisch

Egal, um welche Religion es sich dabei handelt:
- Islam
- Christentum
- Kommunismus
- Kapitalismus und Bible-Belt-Konservativismus a la USA
- lobbygesteuerte Gerontokratien wie in Europa

Den herrschenden Nutzmenschen-Feudalismus, der überall auf der Welt herrscht, als Demokratie zu bezeichnen ist einfach nur eine Lüge.

Diktaturen a La Syrien sind auch nur wie Käfighaltung im Vergleich zur Freilandhaltung in Europa - aber undemokratisch eingesperrt und unfrei ist das Nutzvieh überall.


Antworten Gast: nestbeschmutzer
08.05.2011 16:56
0 0

Re: Religiöser Fundamentalismus ist fundamental Anti- Demokratisch

OK, und? was nun? Anarchie a la Bakunin? oder was? Alternative, bitte, lebbare! Und da gabs schon ein paar brauchbare, auch in der Geschichte...

Gerald
29.04.2011 11:05
5 0

Naja

Hr. Ortner beschreibt das Phänomen des naiven Demokratieglaubens schon richtig. Dabei ignoriert er jedoch ein paar Dinge. Natürlich ist der Glaube in den arabischen Staaten werde nach den Revolten sofort wie von selbst eine Demokratie westlichen Zuschnitts entstehen naiv. Doch auch in Europa ist die Demokratieaffinität ja nicht von heute auf morgen entstanden sondern in einem langen jahrzehntelangen Prozess mit Irrungen und Wirrungen. Wer sich aber nie auf den Weg macht (also in der Diktatur verharrt), der kann auch nie ans Ziel kommen. Das zusätzliche Erschwernis durch eine mit der Demokratie im Grunde inkompatiblen Religion, existiert natürlich auch. Doch erstens muss es nicht zwangsläufig zu einer Machtergreifung der Religiösen kommen und zweitens führt gerade das oft zu einer Entzauberung dieser Personen, wie z.B. im Iran wo das religiöse Regime auch schon gehörig wackelt.

Was den Fall Libyen angeht: Gaddaffi muss man sicher keine Träne nachweinen. Er ist ein internationaler Terrorpate (Lockerbie, La Belle unvm.) und hätte schon vor Jahrzehnten gestürzt gehört. Etwas weniger ausgeprägt ist das bei den syrischen Assads, diese mischen sich immerhin nur beim Nachbarland Libanon ein. In innerarabische Stammeskonflikte sollte man sich nicht einmischen. Diktatoren die selbst jedoch keine Scheu haben andere Staaten mit Terror und Gewalt zu überziehen, brauchen sich aber nicht wundern wenn sie auch mit ausländischer Hilfe gestürzt werden.

Antworten Gast: schlÄchter
29.04.2011 12:08
4 0

Re: Naja

sg gerald!

durchaus auch bei ihnen - aber einen zusatzsenf meinerseits:
demokratie wie wir sie verstehen ist ein kind des westens und seiner kulturellen prägung - fusst auf dem christl-aufgekl. menschenbild. dieses menschen-und weltbild auf orientalische kulturen zu übertragen, die selbst oft jahrtausenalte prägungen haben ist nur bedingt möglich. im falle der arabischen oder auch der gesamt slamsichen welt steht eben das weltbild des korans und der hadithen entgegen. im politischen islam sind durchaus positive tendenten auch erkennbar-die türkei kehrt zu ihren kulturellen wurzeln zurück-der kemalismus war ja ein aufgenötigtes system, das der islmsichen grundprägung der überwiegenden bev. widerspricht.
es gibt durchaus die chance, dass sich - auf längere sich - staatsformen sui genersi entwickeln, die diesem weltbild eher entsprechen: eien art islmsiche demokratie mit mehrheitsrecht, mehrparteiensystem, minderheitenschutz - aber eben auch speziell islamsichen traditioenen: etwa einer eingeschränkten sharia-greichtsbarkeit.
für uns westler liegt die herausforderung darin: das zuzulassen-entwicklungen nicht hochnäsuig mit unseren weerten und weltbildern zu beurteilen, umgekehrt aber auch unsere werte reziprok gegenüber anderen zu vertreten und natürlich sich auch militäruisch die option gegen terror- und gewltexportierende regime offenzulassen.
diese grundsätze (wehrhaftigkeit-verteidigung und reziprozität) sind tatsächlich in allen kulturen akzeptiert.

mfg
s.

Re: Re: Naja

Ich dachte, Demokratie, wie wir sie verstehen ist ein Kind der prächristlichen Antike?

Antworten Antworten Antworten Gast: schlÄchter
29.04.2011 14:50
2 0

Re: Re: Re: Naja

sg schnabeltieresser!
aus dem lexikon:
Das Wort „Demokratie“ ist im antiken Griechenland entstanden und bedeutete dort die direkte Volksherrschaft. Der Begriff „Volk“ wurde in jener Zeit sehr eng gefasst, da mit diesem nur einer äußerst begrenzten Gruppe von Bürgern politische Partizipationsrechte eingeräumt wurden. So konnten in einer griechischen Polis nur Männer an Volksversammlungen teilnehmen.
Andererseits bezeichnet Demokratie einige tatsächlich existierende politische Systeme, die sich – unter anderem – durch freie Wahlen, das Mehrheitsprinzip, politische Repräsentation, den Respekt politischer Opposition, Verfassungsmäßigkeit und den Schutz der Grundrechte (bzw. nur den Staatsbürgern vorbehaltene Bürgerrechte) auszeichnen.
mein zusatzsenf: dass sich demokratien westl. zuschnittes eben so entwickelt haben, liegt insb am westl-Christl/aufgekl. welt- undmesnchenbild: geprägt vom individualismus/schutz eben ideses, säkularität aus dem urschristl vorstellung einer möglicvhkeit der trennung kirche-staat, legalitätsprinzip-selbstbimndung des staates uswusf. in anderen kulturen spileen aber andere welt- und mesnchenbilder eine rolle. in indien-offiziell eine demokartie-zb das kastenwesen. im islm eben das prinzip din we daula-einheit kirche/rekligion und staat - der islm het einen bewußt politischen anspruch.

aber ich denke das wissen sie

mfg
s.

Gast: unbeteiligter
29.04.2011 09:45
12 0

und jetzt würde ich mir noch ........

einen ebenso kritischen Artkel von Herrn Ortner zu den Heuchlern in der Türkei wünschen !

Gast: schlÄchter
29.04.2011 08:33
3 1

sg herr ortner!

+
mfg
s.

Natürlich hat Ortner recht.

Aber hat er auch Alternativen anzubieten?

Resistance
28.04.2011 22:50
12 0

Herr Ortner

trifft den Nagel wie immer auf den Kopf.


Sebifredi
28.04.2011 21:35
10 0

Ja, das dürfte sich so entwickeln, wie Herr Ortner es schildert.

Nicht gerade erfreulich und beruhigend.

Cahit Kaya
28.04.2011 21:01
23 0

Demokrtaie und Islam...

...geht nicht.

Erst wenn der Islam überwunden ist und zu eine rPrivatangelegenheit wird, erst dann hat Demokrate eine Chance. Warum sollen ausgerechnet islamische Staaten es schaffen, wenn viele Muslime hier es nicht einmal schaffen sich zur Demokratie zu bekennen?

Immerhin besagt eine Studie aus 2009, dass über 50% lieber die Scharia hätten, obwohl sie in einer europ. Demokratie leben...

Alles nur Träumer, die meinten, die Aufstände würden die Revolution bringen. Es wird schlimmer werden.

www.exmuslime.at

Antworten Gast: Kafir
29.04.2011 20:32
3 0

Re: Demokrtaie und Islam...

Die Seite über die Exmuslime ist super!

Und die Bücher von Turan Dursun (der von den Islamisten auf offener Strasse ermordet worden war. Seit der Durchsuchung seiner Wohnung seitens türkischer Polizisten ist das Manuskript zu einem weiteren Buch verschwunden!) und von Prof. Ilhan Arsel sind empfehlenswert.

Ebenso sollte man sich mit Yalcin Kücük und seinen Gedanken und auch mit Zekeriya Beyaz, einem moderat religiösen Islamwissenschaftler, auseinandersetzen.

Wünsche den geneigten Lesern gesegnete Einsichten :-)


Antworten Gast: Türkiyedenmektupvar
29.04.2011 20:27
5 0

Re: Demokrtaie und Islam...

Cahit,

Da hilkft nur eines: Am 12. Juni ab in die Türkei und WÄHLEN gehen!

Sonst wird die Türkei noch schlimmer als der Iran!

Die Fetthos (anhänger des Islamistenpredigers Gülen, der die Strippen der AKP in den Händen hält, nach Meinung der Demokraten in der TR--für nicht Türken *g*) steigen auch in die Flieger, das können die Nicht-Fetthos auch;-)

Damit der Esbaskan Erdogan des Großen Mittelost Projektes abdanken muss :-)))))

Antworten Gast: radius
29.04.2011 08:22
2 6

Sie erklären alles sehr klar und realistisch.

Ich verstehe aber nicht, warum Sie sich dem Kirchenvolksbegehren angeschlossen haben, vielleicht könnten Sie das mal erklären? Haben Sie Angst, dass die Moslems Privilegien erhalten und helfen dabei andererseits mit, die christliche Werteordnung, wo ein Säkularisation stattfand, zu zerstören?

Kämpfen Sie da nicht an falscher Front?

Re: Sie erklären alles sehr klar und realistisch.

Die Moslems haben als anerkannte Religionsgemeinschaft schon längst haufenweise Privilegien! Die Trennung von Kirche und Staat sollte endlich vollzogen werden.

Antworten Antworten freeman
29.04.2011 09:15
3 0

Das schöne an unserer westlichen Welt ist,

daß weder die christliche noch die islamische "Werteordnung" Gültigkeit haben.

Und dafür, daß dies so bleibt lohnt es sich zu kämpfen.

 
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