Die Sprache der Schulreform braucht dringend eine Abrüstung

Zwischen Heilsversprechung und Rufmord: Nirgendwo werden Debatten destruktiver geführt als dort, wo das Wahre, Gute und Schöne beschworen wird.

Es waren junge Männer mit frisch gebügelten Hemden, die lässig Schubkarren vor sich herschoben. Sie fuhren mehr zum Vergnügen, und sie tranportierten Bücher. Schulbücher. Diese kippten die eleganten jungen Herren in den Straßenstaub. Es war auf dem Minoritenplatz. Fotografen schossen Bilder. Man schrieb den Juni 1994. Für mich war dieser Protest gegen die Schulbuchaktion ein Autodafé ohne Feuer.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 502 Wörter

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.12.2016)

Meistgelesen