19.06.2013 15:01 Merkliste 0

Buchhandlung oder Amazon? Wir Käufer haben die Wahl

SIBYLLE HAMANN (Die Presse)

Bücher bis Weihnachten kriegen wir hier wie dort noch rechtzeitig. In der Buchhandlung bekommen wir ums gleiche Geld allerdings noch etwas dazu. Zum Beispiel sozialen und kulturellen Mehrwert.

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Bücher bis Weihnachten? Ganz easy: auf die Amazon-Website, Enter-Taste, fertig. Amazon hat ein riesiges Logistikzentrum in der Mitte Deutschlands, viele Gabelstapler, viele Lkw und viel Hilfe von staatlicher Seite. Zunächst subventionierte der Staat dort die Betriebsansiedlung. Er subventioniert die Personalkosten, indem er den Billigkräften die Löhne aufstockt. Die Autobahnen, auf denen die Bücher kreuz und quer durchs Land fahren, baut er sowieso.

Easy für Amazon sind auch die Gesetze. Sie verbieten Buchhändlern, ihr Geschäft aufzusperren, wann sie wollen; online hingegen erlauben sie alles. Buchhändler dürfen am Sonntag nicht arbeiten, Arbeiter im Logistikzentrum und Fahrer hingegen arbeiten immer. Sind eh großteils Saisonkräfte. Leiharbeiter. Oder selbstständige Subunternehmer. Ohne langfristige Verträge, ohne Verpflichtungen, alles ganz easy.

Da fällt für Amazon selbstverständlich Gewinn ab. Was prinzipiell schön ist. Denn dann fließen auch Steuern an den Staat zurück, quasi als Gegenleistung für die Subventionen und die rundum angenehme Infrastruktur? Nein, das nicht. Amazon macht in Deutschland und Österreich zwar gut Kasse, aber Steuern zahlt es hier keine. Die zahlt es in Luxemburg, und zwar drei Prozent. So ist das bei globalen Konzernen. Sie können sich aussuchen, wo und wie viel sie Steuern zahlen, alles ganz legal.

Die Buchhandlung ums Eck kann sich das nicht aussuchen. Sie versteuert ihren Gewinn zur Gänze in Österreich. Hier packen keine Leiharbeitskräfte die Kisten aus, sondern der Chef oder die Chefin persönlich, in der Mittagspause oder abends. Eine Buchhandlung bildet Lehrlinge aus. Sie zahlt Miete an einen Hausherrn. Sie hat eine Auslage. Sie belebt die Straße, in der sie sich befindet. Sie bietet einen geheizten Raum zum Reden. Wenn die Heizung kaputt ist, beschäftigt sie den Installateur von gegenüber. Man kann das einen kulturellen und sozialen Mehrwert nennen.

Was den Preis betrifft, gibt es für uns keinen Unterschied. Egal, ob wir Bestseller kaufen oder estnische Gedichtbände: Das Buch in der Buchhandlung kostet – wegen der Buchpreisbindung – exakt gleich viel wie bei Amazon. Angebot und Auswahl gleichen sich ebenso: Jeder Buchhändler kann jedes lieferbare Buch jederzeit bestellen, in ein paar Tagen ist es da. Sogar wer partout um drei Uhr früh einkaufen will, mit einem gebrochenen Bein im Bett liegt oder in der Einschicht lebt, hat zu Amazon Alternativen: Mehrere Buchhandlungen bieten mittlerweile Online-Bestellung und Versand an – sogar portofrei.

Wir Konsumenten können es uns also aussuchen. Wir haben es in der Hand, wem wir unser Geld geben, wo wir Steuern hinlenken und welche Infrastruktur unser Dorf oder unser Stadtviertel mittelfristig hat. Wir können das Kleinunternehmen im Erdgeschoß unseres Hauses unterstützen – oder eine anonyme Firmenkonstruktion in Luxemburg. Wir können unser Buch selbst nach Hause tragen, und das sofort! Oder es uns von einem abgehetzten Paketboten irgendwann an die Türschwelle liefern lassen; vorausgesetzt freilich, wir sind genau zur richtigen Zeit daheim.

Bloß eines dürfen wir nicht: Vom Buchhändler im Erdgeschoß erwarten, dass er so nett ist, unsere Amazon-Packerln entgegenzunehmen. Und uns später wundern, wenn er zusperrt.


Reaktionen senden Sie bitte direkt an: debatte@diepresse.com


Zur Autorin:

Sibylle Hamann ist Journalistin in Wien. Ihre Website:www.sibyllehamann.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.12.2012)

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37 Kommentare
 
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Kultureller Mehrwert

Nur um etwas nochmals zu betonen, das weiter unten bereits geschrieben wurde:

Amazon bietet einen immensen kulturellen Mehrwert, nämlich die Rezensionen schreibende COMMUNITY.

Die Qualität der Rezensionen ist in den letzten 1-2 Jahren immens gestiegen, immer öfter bewerten facheinschlägige Personen das jeweilige Produkt. Auch wenn man es natürlich nicht nachprüfen kann: aber Fachwerke werden mittlerweile teilweise sogar von Dozenten rezensiert (zumindest die Qualität der Rezension macht dies glaubwürdig).
Sorry, aber das kann ein Buchhändler einfach nicht mehr bieten. Ein Buchhändler ist EINE Person, eine Meinung, auf die ich meine Kaufentscheidung gründen muss.

Auch wenn man natürlich nicht den Fehler machen darf, nur auf die Anzahl der Sterne zu schauen: Fast jedes Produkt verfügt über mehrere hochwertige Rezensionen, wo der Käufer über pro und contra berichtet. Die Schnittmenge dieser hochwertigen Rezensionen bietet meist ein besseres Bild, als die persönliche Meinung des Buchhändlers.
Dazu kommt: ein Buchhändler KANN nicht alles kennen, völlig unmöglich. Amazon verfügt über zig Millionen Leser, de facto jedes Buch, das verfügbar ist, wurde schon von ein paar amazon-Kunden gelesen.

Nur am Rande, weil mir die Zeichen ausgehen: amazon empfiehlt auch gleich "ähnliche" Bücher viel treffsicherer als Buchhändler. Selbes Schema wie oben: Der Buchhändler kennt halt bei weitem nicht alles.

Re: Kultureller Mehrwert

Die "Rezensionen" bei Amazon sind überwiegend laienhaft, unsachlich und lächerlich, so eine richtige Spielwiese für Naseweise und Besserwisser. Ähnlich sind die Auswirkungen! - Bildung tut not und ist wohlfeil, wenn man nur die richtigen Ratgeber nutzt.

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Re:ergänzung:

weil sie fachbücher angesprochen haben:

wenn ich bei amazon bücher suche die neu längst nicht mehr verfügbar sind, werden diese von amazon automatisch antiquarisch angeboten.

die antiquariate sind sowieso aus dem schneider. die haben den ZVAB. - tolle sache!

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die buchhandlung ums eck kann mir jedes buch besorgen?

TOLL, aber:

dafür brauch ich keine buchhandlung.

bei amazon kann ich mir selbst jedes buch besorgen.

die rolle der buchhandlung ist mir dabei nicht ganz klar.


Re: die buchhandlung ums eck kann mir jedes buch besorgen?

Viele Buchhandlungen haben ohnehin nur noch eingeschränkte Geschäftsmöglichkeiten.
Übrigens wird sich mit aufgrund des KonsumentenDenkens und Verhaltens wie des Ihrigen das Buchangebot in den nächsten Jahren drastisch verändern. -
Aber: Handel ist eben auch Wandel.
Die Folgen werden von vielen Konsumenten dann rückblickend wahrscheinlich nicht so gewollt sein ...

Re: die buchhandlung ums eck kann mir jedes buch besorgen?

aber bei amazon ist es so teuer ,)

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. . . nicht der Bürger ist zu bekritteln, sondern Brüssels Futtertrog im Ausland und die schwarz/roten Lobbyisten, die Kammern im Inland sind zu beschuldigen.

Bald dürften wir alle und alles am Internet kaufen müssen, weil's es keine Fachgeschäfte gibt. Damit 'Ade' zum Fachmann und Service und ab in die Pfuscher- u. Wegwerfgesellschaft.

kleine Korrektur

prinzipiell d'accord, aber es gibt Bücher im Internet auch günstiger!

Re: kleine Korrektur

Nur Bücher, die nicht mehr der Buchpreisbindung unterliegen, die auch Amazon um Himmels willen nicht missen möchte. - Trotzdem beutet Amazon seine aus Thüringen herbeigekarrten Billiglöhner gnadenlos aus.

Danke Frau Hamann,


sagt ein Wiener Familienunternehmen, das seit 110 Jahren als handwerrklicher Nahversorger tätig ist.

Besser hätte man die Stärken der mittelständischen Wirtschaft und die Chancen der Konsumenten, diese Vielfalt zu erhalten nicht beschreiben können.

Solches aus Ihrer Feder zu lesen überrascht - das aber positiv.

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Man kann es auch ganz anders betrachten

Buchhandlungen haben sich etabliert, um Konsumenten mit Büchern zu versorgen. Wie viele Buchhandlungen es in einer Gegend gibt und welche Auswahl sie bieten, hängt von der Nachfrage ab - in Bahnhofsnähe gibt es nun einmal ein anderes Angebot als in Universitätsbuchhandlungen. Was Kunden nachfragen und welche Zusatzdienstleitungen sie wünschen, das kann sich im Laufe der Zeit stark ändern. Und dieses nicht unwesentliche Detail übersehen sehr viele Gewerbetreibende. Statt ihr Geschäftsmodell anzupassen, versuchen sie ihr Geschäft über protektionistische Gesetze zu retten. Und da genau solche Personen bei Kammerfunktionären und sonstigen Lobbying-Organisationen überrepräsentiert sind, kann das manchmal - scheinbar - funktionieren. Den Preis zahlen die Konsumenten.

Dass Amazon so erfolgreich ist, hat nichts mit unlauteren Geschäftspraktiken zu tun. Vergleichen Sie doch einfach die Amazon-Website mit den Websites anderer Anbieter. In Bezug auf Informationsgehalt und Benutzerfreundlichkeit ist Amazon um Größenordnungen überlegen. Wenn ich Informationen über Neuerscheinungen mancher Verlage suche, dann finde ich die bei Amazon schneller (vor allem: sie sind überhaupt zu finden) als auf den Websites der Verlagsbuchhandlungen selbst. Bei manchen Buchhandlungs-Websites kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Kunden eigentlich unerwünscht sind - dann kaufe ich dort auch nicht ein.

Re: Man kann es auch ganz anders betrachten

Man kann es auch noch anders betrachten: Amazon macht seinen Job inzwischen oberflächlich gut. Allerdings karren sie ihre Billiglöhner aus Thürngen heran nach Bad Hersfeld - wie übrigens Libri auch. Von Amazon ist weiterhin massive ArbeitsBespitzelung bekannt.
Im übrigen profitieren sie von der Bequemlichkeit der Konsumenten.
Sonst noch: Selbständige stationäre Buchhandlungen pauschal zu diffamieren, ist eine Unverschämtheit !
Kunden sind keine Könige, sondern Partner und sollten sich gefälligst so verhalten!
Ohne Buchpreisbindung wäre die Entwicklung unserer gesellschaftlichen und kulturellen Vielfalt völlig undenkbar.
Alle hatten und haben weiterhin die Möglichkeit, davon zu profitieren.

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Differenzierter

Der Kommentar nennt nur Schattenseiten von amazon und macht dafür das Unternehmen allein selber verantwortlich, was aber nicht korrekt ist.

Letztlich zählt in der Wirtschaft auch das Leistungsprinzip: amazon hat es in wenigen Jahren geschafft, einer der größten Online-Händler der Welt zu werden. Homepage und Kundenservice sind in meinen Augen sehr gut, der Versand war auch in Stoßzeiten zu Weihnachten bei mir immer pünktlich. Die enorm umfassende Homepage mit den vielen Kundenrezensionen bietet in meinen Augen einen größeren kulturellen Mehrwert, als es ein kleiner Buchhändler leisten kann.

Zum Steuerargument: Man kann einem Unternehmen, dass jahrelang Verluste gemacht hat, um gut zu werden, nicht vorwerfen, dass es nach günstigen Steuersätzen und nach Ausgleich der Verluste und Gewinn strebt. Es wäre eine Sache der Politik, europäisch einheitliche Mindeststeuern festzulegen. Auch für Quersubventionierungen und die bessere Lage für den Onlinehandel können Onlinehändler nichts - auch hier wäre es Sache der Politik, das balancierter zu regeln.

Man kann als Kunde auch den schwächeren helfen, bei kleinen Buchläden einkaufen, österreichische Unternehmen fördern, aber zwanghaft zu konstruieren, kleine Läden hätten einen "kulturellen und sozialen Mehrwert", funktioniert nicht.

Re: Differenzierter

Noch differenzierter:
Amazon kocht auch nur mit Wasser - vielen Buchhandlungen erschließt sich gar nicht die Möglichkeit, ihren eindeutigen KompetenzVorsprung zu publizieren.
Viele Kunden/Verbraucher interessiert es schlicht überhaupt nicht.
Sonst noch: Amazon schafft seine Billiglöhner aus Thüringen nach Bad Hersfeld heran und betreibt zudem massive Arbeitsbespitzelung.
Im übrigen: tragen Sie ruhig zur Anonymi(e)sierung und Vereinsamung bei.
Später wird das Geschrei und Unverständnis über die absehbaren Folgen wahrscheinlich groß sein.
In einem haben Sie recht: jeder hat sich dem Wettbewerb zu stellen, unter der Bedingung, daß dieser Wettbewerb weitgehend fair ist.


Re: kleine Läden hätten keinen "kulturellen und sozialen Mehrwert",


sagt meist nur jemand, für den ausgestorbene Geschäftsstrassen, verödete Stadt- und Ortskerne keinen Verlust an Lebenskultur bdeuten. Solche Aussagen trifft nur jemand, der um die Bedeutung der Mittelständischen Wirtschaft als größter und sicherster Arbeitgeber, Steuer- und Beitragszahler nicht bescheid weiß.

Solche Menschen gibt es tatsächlich. Aber meist lesen sie keine Bücher.

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Re: Re: kleine Läden hätten keinen "kulturellen und sozialen Mehrwert",

kultureller mehrwert in buchhandlungen?

wär schön - ist mir noch nie aufgefallen.

sagen sie mir eine. ich geh gern hin und kauf mir einen gebundenen stefan zweig oder balzac.

Re: Re: Re: kleine Läden hätten keinen "kulturellen und sozialen Mehrwert",

Sie werden solche KlassikerAusgaben nur in hochspezialisierten Buchhandlungen vorrätig finden, deren eigentliches Standbein auch noch ein florierender WebShop sein müßte.
Sonst ist das Geschäftsmodell völlig unwirtschaftlich, heißt: illusorisch !

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Re:

Persönliche Angriffe muss man machen, wenn die eigenen Argumente zu schwach sind.

Als Akademiker habe ich sehr viele Bücher gelesen und lese laufend sehr viele Bücher.

Ihren dummen Angriff weise ich also zurück. Weiters müssen sie nur genau lesen lernen. amazon hat für mich einen größeren kulturellen Mehrwert als es kleine Händler haben, das steht deutlich oben.

Re: Re:

Was für eine eigenartige Auffassung von Kultur! - Wie armselig ist das denn? - Da kann man mal sehen, wie manche Akademiker ticken ...

Re: "Es wäre eine Sache der Politik ..."

und nocheinmal: "auch hier wäre es Sache der Politik, ". Ist ein Zugang zur Lösung von möglichen Fehlentwicklungen.

Der Appell an die Intelligenz und an die Macht des Konsumenten, des Bürgers zur Veränderung ist ein weiterer Zugang.

Der von Sybille Hamann aufgezeigte Weg ist der mir persönlich näherstehende. Aus den von mir - nicht erschöpfend - angeführten Gründen.

Frohe Weihnacht!

Re: Re: "Es wäre eine Sache der Politik ..."

Theoretisieren und träumen Sie weiter von politischem Einfluß. Gerade viele politische Kreise sind kulturell doch leider recht unterbelichtet. - Die Bevölkerung wählt vielfach eben diejeningen, die ihr entsprechen.

Wer im Geschäftsleben von "unterstützen" faselt

ist meist schon Tod.

Re: Wer im Geschäftsleben von "unterstützen" faselt

tot!!!

Re: Ein echter Bücherleser hätte


so etwas gar nicht geschrieben, wenn aber dann ...ist meist schon tot.

Was für Amazon spricht:

das riesige Sortiment einschließlich ausländischer Bücher, die Vergleichsmöglichkeiten und die Rezensionen, anhand derer ich meine Meinung bilde. Ein Klick, und das Buch wird mir ins Haus geliefert - es sei denn, der Bote (z.B. GLS) will Zeit sparen und hängt einen Zustellversuch aus, obwohl es keinen solchen gegeben hat. Aber auch dieses Problem wird in Zukunft schwinden: durch elektronische Bücher.

Service

Als einer der in der Früh selber auspackenden Chefs kann ich dem Artikel nur zustimmen. Gut beobachtet, Frau Hamann. Aber nur zur Ergänzung: Natürlich bieten wir mehr. Wir beraten die Kunden, suchen mit Ihnen nach dem richtigen Buch und sind, zumindest wie bei uns auf dem Land, auch sonst fast ein Auskunftsbüro für viele Fragen des Lebens. Das ist das was ich an meinem Beruf liebe. Allerdings nur solange ich noch davon leben kann, nach grünen Büchern zu suchen, die "vor ca. 2 Monaten im Radio, den Sender weiß ich nicht mehr, aber es war eine nette Stimme" beschrieben wurden. PS- meistens finden wir das richtige Buch.

 
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