21.11.2009 17:24 | Meine Presse Merkliste0

Halbe-halbe? Aber gern!

SIBYLLE HAMANN (Die Presse)

Eine Männerpartei fordert Gleichberechtigung. Die können sie haben.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Übermorgen gibt es in Wien eine Männerdemo. Das Wort „Männerbewegung“ kannte man bisher nur aus der katholischen Ecke. „Männerparteien“ waren eh alle. Dass Männer jedoch „halbe-halbe“ fordern wie einst die Frauenministerin – das ist neu.

Natürlich ist es super. Am besten fangen wir sofort damit an. Halbe-halbe bei den Einkommen, den Aufstiegschancen und den Führungspositionen in Österreich – jede Hilfe der Männerpartei ist hier willkommen! Halbe-halbe in der Arbeitswelt macht nämlich halbe-halbe im Famlienleben erst möglich. Wenn Mann und Frau gleich viel verdienen, können sie gleich gut in Karenz oder in Teilzeit gehen. Und wenn sie gleich häufig in Karenz oder Teilzeit gehen, können sie gleich gut befördert werden.

Womit wir bei den „Väterrechten“ wären. Dass Scheidungskinder derzeit meist bei der Mutter bleiben, liegt nicht am Männerhass der Gerichte, sondern simpel daran, dass sich Mütter meistens mehr um die Kinder kümmern. Die fünf Prozent männliche Alleinerzieher halten sich mit den fünf Prozent Karenzväter bisher ziemlich genau die Waage. Doch hier, liebe Männerpartei, gibt es für Sie jede Menge zu ändern: Kämpfen Sie in den Betrieben für Papamonate, für Teilzeitarbeitsplätze, für familienfreundliche Arbeitszeiten! Die Energie, die manche Väter nach der Trennung in einen Obsorgestreit investieren, könnten sie vor der Trennung ihren Kindern und dem Haushalt widmen – wer weiß, wie viele Trennungen sich dann erübrigen.

Weiter in der Forderungsliste. In der professionellen Kinderbetreuung fehlen männliche Bezugspersonen? Absolut richtig! Also melden Sie sich gleich morgen an den Pädaks an, werden Sie Kindergartenpädagogen, Volksschullehrer und Hortbetreuer.

Bleiben die einzigen gesetzlichen „Priviegien“ von Frauen, das frühere Pensionsalter und die Wehrpflicht. Auch hier kein Widerspruch: Die gehören in einer geschlechtergerechten Welt selbstverständlich weg. Qualifizierte Frauen, die zwangspensioniert werden, empfinden das ohnehin nicht als Privileg, sondern als Diskriminierung. Und ein Gesellschaftsbild, in dem die Frauen daheim das Feuer hüten, während die Männer draußen mit der Waffe das Land verteidigen, ist von vorgestern. Es gibt verschiedene Arten, eine Armee zu organisieren, und es wird immer Menschen geben, die als Soldaten nichts taugen. Von vornherein zwischen Männern und Frauen einen Unterschied zu machen, ist jedoch ein Anachronismus.

Womit eigentlich nur noch das Seniorenticket der ÖBB übrig bleibt. Das bekommen Frauen fünf Jahre früher als Männer, was tatsächlich unfair ist.

Ich würde vorschlagen: Seniorenticket für alle, Alt oder Jung, männlich oder weiblich! Gegen halbe-halbe in allen Gesellschaftsbereichen tauschen wir dieses Privileg gern. Ist das ein Deal?

Sibylle Hamann ist Journalistin in Wien.


meinung@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.10.2009)

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

35 Kommentare
e9325827
02.11.2009 22:10
0 0

Wenn Mann und Frau gleich viel verdienen...

Was aus meiner Sicht häufig übersehen wird - selbst wenn Männer und Frauen im Durchschnitt gleich viel verdienen würden, würde in der durchschnittlichen Beziehung dennoch der Mann mehr verdienen - ganz einfach deswegen, weil der Mann durchschnittlich ein paar Jahre älter ist (und diese paar Jahre machen gerade zum Berufseinstieg einiges an Gehaltsunterschied aus).

Damit verdienen in einer Beziehung Männer im Durchschnittsfall mehr als Frauen. Damit können Männer eben nicht gleich gut in Karenz oder in Teilzeit gehen.

Außer, Männer und Frauen stellen auch noch ihre Muster der Partnerwahl um (die aber schon Jahrtausende alt sind, vermute ich).

Halbe-halbe. Ein guter Anfang

Es stimmt alles, was Sie schreiben. Genau deshalb sollten wir alle für eine Halbe-halbe-Regelung bei der Kinderbetreuung kämpfen. Eine verbindliche! Stellen Sie sich vor, es gäbe ein Gesetz, dass die Väter dazu zwingt, die Hälfte der Kinderbetreuung (ZEIT, nicht GELD) zu übernehmen. Die Väter würden für besser honorierte Teilzeitjobs kämpfen. Sie hätten weniger Zeit, sich um Karrieren und Netzwerke zu kümmern. Das käme den nicht mehr doppelbelasteten Frauen zugute – auf allen Ebenen. Vom Gesetz sind wir noch weit entfernt. Unterstützen wir aber, um unserer und natürlich der Kinder willen – alle Väter, die den Mut zum Alltag mit Kind haben! Eine Halbe-halbe-Regelung wäre meinem Gefühl nach der Anfang einer großen gesellschaftlichen Umwälzung in Richtung Gleichberechtigung.

Gast: Teres
31.10.2009 22:56
0 0

Guter Artikel

Ein großes Danke an Frau Hamann!

Antworten Gast: Waage
02.11.2009 11:52
0 0

Re: Hamann bestätigt Männerdiskriminierung

Also dass jetzt auch schon eine Feministin die Männerdiskriminierung bestätigt ist ja ganz etwas Feines. Dass sich Frau Sibylle Hamann für ein gleiches Penionsantrittsalter für Mann & Frau und die Abschaffung der männlichen Wehrpflicht einsetzt ist wirklich ein Meilenstein in der Meinungsbildung. Da kann man sogar über ihre Seitenhiebe hinwegsehen.

Gast: Vater
31.10.2009 15:51
0 0

nur eine Frage...

zeigen Sie mir nur EIN Gesetz, bzw. dessen Ausübung, das Frauen benachteiligt.

Ihre Aufrechnungen dienen nur dazu, den Skandal um unser Familienrecht zu vertuschen.

Es wäre ein Leichtes, alle Ihre Argumente zu widerlegen - z.B. wieviele Frauen absolvieren ein techn. Studium? 8%. Wieviele Frauen sind in techn. orientierten Führungspositionen? 25%. Wer wird hier eigentlich Diskriminiert? Wer fordert in diesem Bereich eine 50%-Quote? Raten Sie mal.

Und ja, die Energie in Obsorgestreitigkeiten investieren Männer, deren Expartnerinnen ihre gesetzlich zugeteilte Macht zu Lasten der Kinder ausüben. Diese Energie ist gut investiert.

Alle diese Fälle zeigen übrigens auf, wozu Frauen fähig sind, wenn Ihnen die alleinige Macht übertragen wird.

Da wundert es nicht, wenn Sie und Ihre Gesinnungsgenossinen sich mangels stichhaltiger Argumente in wilden Attacken gegen die ach so böse Männerwelt ergehen, statt einmal mit dem Besen vor der eigenen Türe zu kehren.

Motto: Quote statt Leistung!

Wo bitte ist den die Hilfe der Feministinnen, wenn es darum geht, Männer "an den Herd" zu bewegen? Richtig, diese Bewußtseinsänderung ist unsere alleinige Sache (vice versa) - und Männer, die sich um Ihre Kinder kümmern stehen dabei an vorderster Front.

Das ausgerechnet Feministinnen Männer bekämpfen, welche sich familiär engagieren, zeigt die Verlogenheit ihrer Anliegen.

Es geht ihnen in Wahrheit nicht um Gleichberechtigung, sondern um das Anhäufen möglichst vieler Vorteile.

Gast: Brigitte Kashofer
31.10.2009 15:38
0 0

Frauen für Frauen?

Das dumme Geschwätz kinderloser Emanzen findet in den Medien reichlich Raum, gewinnt aber dadurch keinesfalls an Wahrheitsgehalt.
Leider ist die Mehrzahl der Journalistinnen und Politikerinnen kinderlos. Deshalb mögen sie aufhören, ihre Einstellung als "die Meinung der Frauen" zu verkaufen, denn sie vertreten nur eine Minderheit.

Gast: Gast
30.10.2009 14:42
0 0

Sind ja nur Männer

In Deutschland sind etwa die Hälfte der männlichen Obdachlosen obdachlos, weil sie eine schlecht verlaufende Scheidung hinter sich haben. Die Selbstmordrate von Trennungsvätern liegt beim sechsfachen des sonst "üblichen" Schnitts von Männern. Der "Scheidungskrüppel" ist in der Therapieszene ein feststehender Begriff. Nach einer Trennung wird der Vater zwar nicht von seinen Pflichten befreit (Unterhalt), eine Gegenleistung, etwa Nestwärme, erhält er aber nicht mehr - häufige Folge: Sinnverlust, Depression, Arbeitsplatzverlust.

Würde sich Frau Hamann auch mit Seniorentickets aufhalten, wenn wir ein Scheidungsrecht vorliegen hätten, das Frauen in Therapie, Obdachlosigkeit und Selbstmord treibt?

Aber zum Glück ist das ja nicht der Fall. Es sind nur Männer, da muss man sich keine weiteren Gedanken machen, nicht wahr?

Gast: Roma
30.10.2009 09:05
0 0

Frau Hamann belüftet die oberen Atemwege

Das tolle an den Aussagen von Frau Hamann ist, dass sie das Wort Gleichberechtigung nicht versteht. Immer wieder lustig zu sehen, dass Gleichberechtigung nur in eine Richtung gleich ist.

Was ist so kompliziert an der Bedeutung des Wortes Gleichberechtigung?

Versuchen wirs anders: Fair? Verstehen sie dieses Wort vielleicht?
Als Journalistin der dritten Reihe sollten Sie im Umgang mit Wikipedia und Google eigentlich erfahren sein. Versuchen Sie es einmal damit.

Und jetzt noch einmal zum mitschreiben: Wir schließen keine Frauen aus, wir wollen keine Frauen benachteiligen, wir wollen aber eine Gleichbehandlung - auch für Männer!
Somit sind unsere Ziele ja sehr ähnlich.

0 0

Halbe - halbe

Halbe-halbe war einst die Idee der Frauenministerin Helge Konrad.
Nur leider – befördert wird man nicht mit halber, sondern nur mit ganzer Arbeit. Das erklärt auch, warum Karrierefrauen vorwiegend kinderlos sind – und wegen des EU-Diktats der „positiven Diskriminierung“ bei Postenvergaben im öffentlichen Dienst bevorzugt werden.
In der privaten Arbeitswelt kommt es immer noch auf Ausbildung und Einsatz an. So versucht man seit Jahren erfolglos, mit allerlei „Töchtertagen“ und Frauenförderprogrammen Mädchen für technische Berufe zu begeistern, die generell besser bezahlt sind. Doch Frauen sind lieber Friseurinnen, Handelsangestellte oder Beamte – und verdienen dort gleich wenig wie ihre männlichen Kommilitonen. Weder im Beamtenrecht noch in Kollektivverträgen gibt es Einkommensunterschiede zwischen weiblichen und männlichen Arbeitnehmern.
Doch wer lässt sich schon gerne durch schnöde Tatsachen von liebgewonnenen Vorurteilen abbringen?

fellini-nc
29.10.2009 18:58
0 0

Der anti katholizismus....

ist der antisemitismus der selbsternannten liberalen.

Schoenen grusz aus der katholischen Ecke noch.

Gast: Robert M
29.10.2009 15:42
1 0

Lass die Leute reden und hör ihnen nicht zu

Frau Hamann hats nicht ganz verstanden.

Wenn die Frauen kein Problem mit halbe-halbe haben, dann gibts ab sofort die gemeinsame Obsorge auch nach der Trennung und bei unverheirateten Paaren. Verpflichtend!

Dann gibts ab sofort auch Bundesheer für Frauen. Und arbeiten bis 65 sowieso.

Dann gibts auch kein Besuchsrecht sondern eine Doppelresidenz. Getrennt lebende Eltern ...
Ah, ich seh schon die Probleme kommen.

Frau Hamann hat den Mund recht voll genommen, aber rauskommen tut nicht sehr viel.

Gast: Pototschnig Anton
29.10.2009 11:44
0 0

Aufklärung statt Polemik

Gut gebrüllt Löwe. Richtig so, zuerst Gleichberechtigung für Frauen in allen Bereichen, danach erst hören wir auf blind um uns zu schlagen und setzen uns hin und reden vielleicht mal mit wem von der anderen Seite. Aber solange wir Frauen nicht in allen Bereichen gleichgestellt sind, solange tragen wir die „Doppelbelastung“ alleine weiter – „auch um den Preis der totalen Erschöpfung“. Zuerst gleicher Lohn, gleich viel Frauen in Spitzenpositionen usw. dann wird verhandelt. Blöd nur das dieser „Klotz am Bein“, genannt Kind, den Weg nach oben so beschwerlich macht.
Mütter die das Modell der Doppelresidenz leben haben Job, viel Freizeit und kein schlechtes Gewissen. In Österreich darf das Kind aber nur einen hauptsächlichen Aufenthalt haben. Wo der ist wissen wir. Müttern die trotzdem das Kind hälftig dem Vater geben, haftet schnell der Geruch der Rabenmutter an. Da entscheiden sich viele schon lieber für die Doppelbelastung. Aufklärung täte gut. Frau Hamann sie sind herzlich eingeladen an einem Plattformtreffen teilzunehmen. Unter www.doppelresidenz.at erfahren sie mehr und können mit Müttern und Vätern reden.
Pototschnig Anton für die Plattform Doppelresidenz
Im übrigen find ich es einfach feige, dass die meisten Schreiber sich hinter irgendwelchen Kürzeln verstecken.

Franz G.
29.10.2009 10:41
0 0

Leider Ahnungslos ...

Liebe Frau Hamann !

Es ist erschreckend wie zünisch Sie an das Thema herangehen um das es bei der Demo morgen geht. Es geht darum eine Gleichberechtigung zu schaffen, Kindern BEIDE Elternteile nach einer Trennung zugänglich zu machen. Zurzeit geht das in Österreich in der Parxis nur einseitig und zwar zur Mutter.
Sie sollten als seriöse Journalistin morgen an der Demo teilnehmen und darüber berichten. Es geht um das Recht von Kindern(die nicht selber in der Lage sind zu demonstrieren) aufzuzeigen welchen Schaden die Justiz in Österreich an den Kindern anrichtet und mit einer Arroganz Urteile spricht die fast immer Kindern schaden. Ich bin selber ein betroffener Vater und weis wovon ich rede. Diese Umstände gehören im Sinne unserer Kinder abgeschafft. Ich fordere Sie auf recherchieren Sie in der Angelegenheit und berichten Sie darüber.

Gast: Piratenweib
29.10.2009 09:54
0 1

Wunderbar und treffend!

Liebe Frau Hamann,

ich finde Ihren Artikel sehr zutreffend und habe auch manchesmal zustimmend genickt.

Dass sich die hier kommentierenden Männerrechtler so "auf den Schlips" getreten fühlen, zeigt doch nur die Berechtigung Ihres Textes. Wäre es anders, müsste hier nicht "die Welle" gemacht werden.

In diesem Sinne - bleiben Sie unabhängig und schreiben Sie Ihre Meinung.

Gast: Sec
29.10.2009 09:54
0 0

Artikel legt falsche Fährte

Was in diesem Artikel angeführt wird, hat mit der Demo für Väterrechte überhaupt nichts zu tun. Hier wird entweder aus Unwissen oder mit Berechnung eine falsche Fährte gelegt. - Tatsache ist, dass viele Mütter in Österreich mit Hilfe der Gerichte ihre Kinder von ihren Vätern mutwillig trennen. Unsagbar großes individuelles Leid wird dadurch laufend erzeugt. Es geht um Menschenrechte, es geht um die Vater-Kind-Beziehung außerhalb der Ehe. Dass alleinerziehende Mütter großteils versagen, zeigen die horrenden Probleme mit unseren Jugendlichen. Nicht nur die Mutter, auch der Vater ist nicht zu ersetzen. Der Staat darf nicht weiter durch seine Rechtspraxis die Vater-Kind-Beziehung zerstören! Dafür steht die Männer-Demo.

Antworten Gast: Anna S.
29.10.2009 23:07
0 1

Re: Artikel legt falsche Fährte

Ihre Aussage "Dass alleinerziehende Mütter großteils versagen, zeigen die horrenden Probleme mit unseren Jugendlichen" kann ich einfach nicht unkommentiert stehen lassen. Ein derart diffiziles Problem den Müttern in die Schuhe zu schieben ist wohl aller-unterste Schublade und ungefähr so als würde ich behaupten: Kein Wunder, dass Kinder den Müttern zugesprochen werden, wenn man weiß, dass Väter die Kinder meist missbrauchen.
Und es ist ein Schlag ins Gesicht für alleinerziehende Mütter, die sich den Arsch für ihr Kind aufreißen.

Ferner reproduzieren sie was sie anprangern: sie legen eine falsche Fährte wenn sie vermeintlich friedenstiftend schreiben "es geht um Menschenrechte".

Absolut! Es geht um Menschenrechte, aber das gibt ihnen nicht das Recht derart unfundiert, vereinfachend und einseitig ein gesellschaftliches Problem
den alleinerziehenden Müttern zuzuschieben!


Gast: deFacto
29.10.2009 09:13
0 0

erst denken dann schreiben ...

Fr. Hamann, lesen Sie doch erst mal Esther Vilars Buch 'Der dressierte Mann' und dann G.A. Zeiners Buch 'SCHEIDUNGSHUREN .. ein Staat unterstützt die moderne Form der Prostitution'.
Ihr ideologisches Geschwätz wird zwar gern in die Köpfe der Bevölkerung gehämmert, ist aber völliger Unsinn - nur eine Frage: Wen ernährt ein berufstätiger Mann? Antwort: Seine gesamte Familie! ... und wen ernährt eine berufstätige Frau? Nach der aktuellen Gesetzeslage in Österreich NUR SICH SELBST. Ergo sind Einkommensunterschiede wichtig und richtig solange Männer systematisch benachteiligt werden.
Gleichberechtigung kann es nur bei gleichen Pflichten und Leistungen geben.

Gast: Peter
29.10.2009 06:24
0 0

Fr.Hamann schämen sie sich

und denken sie nochmal nach!

Gast: Kurt
29.10.2009 05:59
1 0

Leider nichts verstanden

Der Grossteil der Maenner wurde schon immer benachteiligt: auf dem Schlachtfeld verrecken oder bei koerperlich schwerer Arbeit die Gesundheit kapputgemacht. Dieser Artikel ist ein Witz! Uns geht es doch gar nicht um die 30 Dax-Posten, die koennen doch gern die Frauen haben. Um dorthin zu kommen braucht Mann sowieso den Vorteil der hohen Geburt. Vielleicht 0.00001% der Maenner sind in irgendwelchen Vorstaenden. Uns geht es darum, dass Maenner die gleichen Rechte wie Frauen bekommen: in der Gesundheitsversorgung (Maenner sterben 6 Jahre frueher), im Familienrecht (Vaeter sind hier weitgehend entrechtet), in der Bildungspolitik (mittlerweile sind fast 2/3 der Menschen mit Hochschulreife Frauen), etc. etc. Wenn man sich ueber solche berechtigten Anliegen lustig macht -- wie Sie das hier tun -- zeigt das nur, dass sie von der Lebenswirklichkeit der Maenner in unserer Gesellschaft keine Ahnung haben!

Gast: Seelensammler
29.10.2009 02:19
0 0

Klischee-Feministin

Der Ton von Hamann läßt erahnen, wie wirksam die Kritik der Männerverbände, ob in A oder D in der Feministinnen-Szene ankommen. Wer so gekränkt daher schreibt, bestätigt, dass getroffene Hunde bellen. Vielleicht sollte Frau Hamann begreifen, dass es entweder gemeinsam geht oder aber die politischen und religiösen Alternativen den Feminismus um Jahrzehnte zurückwerfen können. Da sollte frau sich mühen, nicht die letzten Sympathien zu verspielen.

Es mag ihr zwar leicht von der Hand gehen, die existenziellen Schädigungen von Männern als Ausdruck weiblicher Gleichberechtigung zu beschreiben, ob sich darob aber Männer in ihren Grundrechten weiterhin schädigen lassen, wage ich zu bezweifeln. Der Bogen wurde überspannt - dies ist eine europaweite, eine us-amerikanische, eine kanadische, eine australische Beobachtung, die ein Erstarken der Männerbewegung weiter forcieren wird, zumal keiner vergessen sollte, unter welchen Umständen Jungen in den letzten Jahrzehnten aufgewachsen sind. Da wuchs und wächst ein Potential an Kritikern und Gegnern heran.

Ich hoffe, Frau Hamann wird noch erleben, was sich alles politisch ändern wird, dass tatsächliche Gleichberechtigung und sich nicht leistungsungeprüfte Bevorzugung von Frauen Feminismus nennt. Die Alternative besteht in demokratischer Teilhabe der Männer oder dem fundamentalistischen Desaster. Fraglich, ob Frau Hamann dies für sich oder ihre Enkelinnen anstrebt.


Frau Hamann: Grundrechte sind unteilbar!

Man kann nicht nur ein Geschlecht "gleichberechtigen" und das andere nicht. Darüber wird es keinen "deal" geben. Entweder man will Gleichberechtigung oder man will das nicht. Aber wir können gerne darüber reden, ob Berufsleben oder Familienleben Ursache oder Wirkung der Unterschiede sind. Der folgende Artikel war zwar nicht an Sie gerichtet, aber als Anfang sollte das hinkommen:
http://maennerpartei.at/de/content/ein-beitrag-zur-bildung-der-audimax-besetzer

Gast: Patrick
28.10.2009 21:19
0 0

Halbe Halbe!!!

Halbe Halbe bei der Selbstmordrate, Obdachlosen, Kriminalisierungen, Drogenabhängigen und den von der WHO als Todesberufe bezeichneten Jobs. Weiterhin frühzeitiges Ableben von Frauen um die Lebenserwartung auszugleichen (alternativ verstärkte Forschung für Männergesundheit)

Nee, so kommen Sie gegen die sich stetig wachsende Männerbewegung an. Denn sie hat gute Argumente.

Gast: exVater
28.10.2009 20:59
0 0

Dieser Artikel ist nur peinlich

Einerseits ist es für die Presse peinlich, dass so ein Artikel abgedruckt wird - derart seicht und unsachlich - klar nicht recherchiert!
Andererseits ist der Versuch von SIBYLLE HAMANN sich über die Männeranliegen lustig zu machen gerade dadurch derart "in die Hosen gegangen", dass man den Artikel als frauenfeindlich bezeichnen könnte da er die Blondinenwitze mehr als bestätigt.

joede
28.10.2009 20:58
0 0

Dieser Artikel ist nur peinlich

Einerseits ist es für die Presse peinlich, dass so ein Artikel abgedruckt wird - derart seicht und unsachlich - klar nicht recherchiert!
Andererseits ist der Versuch von SIBYLLE HAMANN sich über die Männeranliegen lustig zu machen gerade dadurch derart "in die Hosen gegangen", dass man den Artikel als frauenfeindlich bezeichnen könnte da er die Blondinenwitze mehr als bestätigt.

Keynell
28.10.2009 11:37
0 0

Schmerzen beim Lesen

Nur ein Satz in diesem Artikel stimmt. Es wird immer Menschen geben die als .... nichts taugen. Ja und deshalb sollen sie auch ..... nicht tun.

Statt .... bitte nun nach belieben folgendes einsetzen ..... Manager sein, Soldat sein, Vater sein, Mutter sein, Handwerker sein, ja sogar Mann sein, Frau sein ist zulässig. Denn die biologische Basis sagt wenig über das Verhalten aus.

Und was vollkommen unnatürlich ist, ist das alle gleich fit sind. Sie Gaussche Glockenkurve. Selbst in einer Serienproduktion gibt es mehr oder weniger gelungene Exemplare.

Nur bei den Menschen leben manche gut davon, dass sie alle gleich reden wollen, ob damit das eigene Unvermögen überdeckt werden soll ?

Fragen über Fragen !


Antworten Gast: Grummelbart
28.10.2009 12:08
1 0

Re: Schmerzen beim Lesen

"Die biologische Basis sagt wenig über das Verhalten aus?" Verzeihen sie mir den Lacher, der mir gerade auskommt.

Körperliche Faktoren (i.e. Hormone, Instinkte) beeinflußen alles, was wir tun. Sie blicken einer schönen Frau hinterher, und ziehen ihren Bauch ein? Instinkt.
Sie sehen einen anderen Mann, der sich an ihre Freundin ranmachen will, und wollen ihm eine in die Fresse hauen (wollen, jetzt. Nicht wirklich zuhauen)? Instinkt. Sie haben im Frühling unerhört gute Laune? Sie sind verliebt?

Das sind alles Instinkte, wie sie überall im Tierreich vorkommen. Das bei allen Tieren anzuerkennen, nur beim Menschen nicht, kommt an die christliche Lehre heran (Der Mensch als "einzigartige Schöpfung", bzw. der Mensch als einziges Lebewesen mit Seele). Natürlich kommt beim Menschen die "Kulturkompetenz" dazu - doch die kann auch nicht viel mehr, als die ärgsten Exzesse kontrollieren, und ist oft so hilflos, wie ein Cowboy auf einem wilden Stier - das einzige, was der machen kann, ist festhalten.

Fahrens einmal mit dem Auto, und beobachten sie die Fahrstile. Männer fahren meist agressiv und territorial, Frauen defensiv. Gehen sie in ein Lokal, beobachten sie das "Flirtgehabe".
Das hat nichts mit "Anerziehung" zu tun; diese Unterschiede sind in der Biologie gegründet - was nichts schlimmes ist. Man muss es nur akzeptieren, um damit fertigzuwerden

mfg
Grummel

Mehr Quergeschrieben:

Top-News