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Steiermark: Murkraftwerk vor Start

23.08.2012 | 17:54 |   (Die Presse)

Die Umwelt-Bescheide für die umstrittenen Bauten sind positiv. Die Gegner kündigten prompt Berufung gegen die Bescheide an. Ein Wahlkampfthema für die Kommunalwahl im Jänner 2013 steht fest.

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Graz/APA. Die UVP-Bescheide erster Instanz für die heftig umstrittenen Murkraftwerke Gratkorn und Graz-Puntigam sind positiv. Das gab am Donnerstag Udo Stocker von der steirischen Landesbehörde bekannt.

Der Bescheid für Gratkorn ist demnach bereits ergangen, jener für das umstrittene Stadtkraftwerk wird in der nächsten Woche kundgemacht. Die Gegner kündigten prompt Berufung gegen die Bescheide an.

Wie die Plattform „Rettet die Mur“ am Donnerstag mitteilte, sei auch der Bescheid für das Kraftwerk Gratkorn im Sinne des Konsenswerbers positiv und schon am 10. August ausgefertigt worden. Auch das wurde von Stocker auf APA-Anfrage bestätigt.

Divergierende Ansichten zum Kraftwerk Graz-Puntigam waren mit ein Grund für das Scheitern der schwarz-grünen Zusammenarbeit in der Grazer Stadtregierung. Bürgermeister Siegfried Nagl (VP) war, obwohl zunächst skeptisch, dann klar für das Projekt eingetreten, die Grünen sind hingegen strikt dagegen. So kann davon ausgegangen werden, dass das Stadtkraftwerk Thema im Wahlkampf für die Kommunalwahl im Jänner 2013 sein wird.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.08.2012)

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5 Kommentare
Gast: surfer
30.08.2012 11:26
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@cmoss

Als Grazer gegen das Murkraftwerk zu sein ist keine Frage der Politik...

Nachhaltigkeit

ist wohl für die UVP-Behörde in diesem Fall ein Fremdwort. :-(

Gast: anachronist
24.08.2012 08:50
0 0

Die Erdölfetischisten kämpfen wie weiland Don Quichote,

gegen Windmühlen, Wasserkraftwerke und Nutzung der Solarenergie.
www.evalbum.com/1 zeigt wie es in der Zukunft weiter geht.
Es wird sich durchsetzen, weil es ist die ökonomischste Technik. Trotz aller Hindernisse.

Gast: otto f.krammer
24.08.2012 08:33
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Aber mit dem Auto fahrens gerne, diese GrünInnen!

Der Benzinverbrennner, die unwirtschftlichste Erfindung seit Adam und Eva, wird von diesen selbst eingebildetenen Umweltschützern gerne verwendet.
Dass mittels der ökonomischesten und umweltfreundlichsten Fortbewegung mit Batterie und Elektromotor auch gefahren werden könnte, geht in die Köpfe der Grünfanatiker nicht hinein denn da´zu bräuchte man diesen verdammten Strom der aus der Steckdose kommt, aber den man mittels Wasserkraft,Windkraft und Solarmodulen erzeugen muss - und das darf nach Meinung der
GrünInnen nicht sein!

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Wie es halt immer ist,

die Grünen wollen, daß der Strom aus der Steckdose kommt, wie er aber produziert wird, ist ihnen egal.
Wasserkraft: zerstört die Natur
Windkraft: zerhackt am Vögel
Kohle/öl: sowieso umweltunfreundlich
Atom: indiskutabel
und bei Speicherkraftwerken findet sich auch im abgelegensten Tal sicher eine Krötenkolonie, die geschützt werden muß.